Adidas stellt Teile der Golf-Sparte zum Verkauf

Der Sportartikelhersteller Adidas will Balast abwerfen und sich von seiner Golfsparte trennen. Derzeit sucht das Unternehmen aktiv nach Interessenten für die Marken TaylorMade, Adams und Ashworth. Künftig soll sich auf Schuhe und Kleidung konzentriert werden.

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Der Sportartikelhersteller Adidas will bis auf Schuhe und Kleidung keine Produkte für Golfspieler mehr herstellen. Der Vorstand habe nach einer „strategischen Prüfung“ beschlossen, dass der übrige Teil der Golfsparte verkauft werde, erklärte das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach. Es werde „aktiv“ nach Interessenten für die Marken TaylorMade, Adams und Ashworth gesucht.

TaylorMade ist den Angaben zufolge „Marktführer im Bereich Golfausrüstung“ und laut Vorstandschef Herbert Hainer “ ein sehr zukunftsträchtiges Geschäft“. „Wir haben jedoch beschlossen, dass es nun an der Zeit ist, uns noch stärker auf den Markt für Sportschuhe und Bekleidung zu konzentrieren“, erklärte er.

Die Golfsparte hatte Adidas im insgesamt schwierigen Jahr 2014 stark belastet. Im ersten Quartal 2016 gingen die Umsätze mit diesen Produkten nach Angaben vom Mittwoch noch einmal um 1,7 Prozent zurück, berichtet die AFP.

Der Zeitraum Januar bis März lief für den Konzern insgesamt aber sehr gut. Der Nettogewinn stieg um 59 Prozent auf 351 Millionen Euro. Hainer sprach von „Rekordergebnissen“ im ersten Quartal.

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