Krisen in Russland und Türkei machen Fraport zu schaffen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat zum Jahresauftakt einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Betriebsergebnis sank um fünf Prozent. Geopolitische Spannungen in Russland und der Türkei könnten sich auch auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung 2016 auswirken.

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Das Betriebsergebnis (Ebitda) sei um fünf Prozent auf 145,6 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zusätzlich schmälerten Investitionen am Standort Frankfurt den Gewinn. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Ebitda von 156 Millionen Euro gerechnet.

An der Prognose für das laufende Jahr hält der Vorstand fest: Das Betriebsergebnis soll sich auf 850 bis 880 Millionen Euro summieren nach 848,8 Millionen Euro im Vorjahr. Gleichzeitig sollen die Passagierzahlen in Frankfurt um ein bis drei Prozent steigen. In den ersten vier Monaten betrug das Plus 1,6 Prozent.

Allerdings müssten auch die geopolitischen Spannungen und ihre Auswirkungen auf Fraport in Betracht gezogen werden, da das Unternehmen wichtige Flughafenbeteiligungen in Russland und der Türkei halte, sagte Konzernchef Stefan Schulte. „Die Sommersaison wird ein Wegweiser für unsere wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr sein.“

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