Windturbinenbauer Nordex: Zahl der Neuaufträge geht zurück

Der Windturbinenbauer Nordex ist mit einem rasanten Umsatzwachstum ins Jahr 2016 gestartet. Gleichzeitig gingen die Neuaufträge aber deutlich zurück. Als Zukunftsmärkte hat das Unternehmen Ägypten, Marokko, Iran, Frankreich, Türkei und Südafrika ausgemacht.

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Im Vorjahr hätten Großaufträge positiv zu Buche geschlagen, sagte Vorstandschef Lars Bondo Krogsgaard am Dienstag im Vorfeld seiner Hauptversammlung. Zur Ertragslage im ersten Quartal machte der Manager keine Angaben und verwies auf die Veröffentlichung weiterer Details am 23. Mai, so Reuters.

In den ersten drei Monaten schnellten die Erlöse um 28,3 Prozent auf 637,0 Millionen Euro in die Höhe. Die festfinanzierten Aufträge gingen um 100 Millionen auf 541 Millionen Euro zurück. Der Auftragsbestand erreichte mit 1,65 Milliarden Euro Vorjahresniveau.

Nach dem stürmischen Wachstum der vergangenen zwei Jahre hatte sich Krogsgaard zuletzt zurückhaltender geäußert. Sowohl in Deutschland, dem größten Markt für Nordex, als auch in den übrigen europäischen Ländern sei die Nachfrage verhaltener. Daher rechnet Krogsgaard 2016 zusammen mit der neuen spanischen Tochter Acciona Windpower, die ab dem zweiten Quartal erstmals in die Bilanz einbezogen wird, mit einem Umsatzzuwachs im einstelligen Prozentbereich. Als Zukunftsmärkte machte er Ägypten, Marokko, Iran, Frankreich, Türkei und Südafrika aus.

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