Niederländische Großbank ABN Amro nach Börsengang mit weniger Gewinn

Die niederländische Großbank ABN Amro hat trotz deutlich geringerer Belastungen im Kreditgeschäft einen Gewinnrückgang erlitten. Das bereinigte Ergebnis fiel im ersten Quartal um fast 13 Prozent auf 475 Millionen Euro.

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Die Bank begründete dies am Mittwoch mit höheren Kosten für aufsichtsrechtliche Anforderungen, geringere Provisionseinnahmen sowie Verluste bei Absicherungsgeschäften. Das überwog die deutlich gefallen Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite.

Mit dem Ergebnis konnte ABN Amro aber zumindest die Analystenerwartungen klar übertreffen. An der Börse in Amsterdam legten ABN-Aktien zum Handelsstart leicht zu, so Reuters.

Die niederländische Regierung hatte im November ein 23-prozentiges ABN-Paket an die Börse gebracht. Es war der erste Schritt zur Privatisierung des Instituts – sieben Jahre nach der 24 Milliarden Euro schwereren Rettung durch den Staat in der Finanzkrise.

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