Trotz Sanktionen: Metro sieht Erholung in Russlands Wirtschaft

Der Handelskonzern Metro erwartet eine Verbesserung seiner Geschäfte in Russland. Insgesamt zeige die Entwicklung der vergangenen Monate nach oben. Belastet werden die Ergebnisse vor allem durch den schwachen Rubel. Die EU-Sanktionen zeigen dagegen nicht die erhoffte Wirkung.

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Der Handelskonzern Metro erwartet im derzeit schwierigen Russland-Geschäft Anzeichen für eine Erholung. Der Konsum ziehe an, die Lage werde von Monat zu Monat besser, sagte Metro-Chef Olaf Koch am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Die Umsätze seien im zweiten Quartal leicht zurückgegangen, doch zeige die Entwicklung zu den Vorquartalen nach oben. Die operative Rendite sei stabil.

Metro hatte das Russland-Geschäft seiner Großmärkte in der Vergangenheit stark ausgebaut, dort stehen 84 seiner weltweit rund 750 Großmärkte, so Reuters. Zum Vergleich: Im deutschen Heimatmarkt sind es 107 Märkte.

Metro arbeitete in Russland in der Vergangenheit besonders profitabel, Koch hatte sogar geplant, einen Anteil an dem Großmarkt-Geschäft an die Börse zu bringen. Die Ukraine-Krise machte ihm einen Strich durch die Rechnung, nun lasten auch sinkende Preise für Öl – dem wichtigsten Exportgut Russlands – auf dem Rubel.

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