ESC-Jurorin gesteht: Ich habe falsch abgestimmt

Die dänische ESC-Jury hat der Ukraine versehentlich 12 Punkte gegeben. Der Grund: Eine Jurorin hat trotz Instruktionen durch einen Wirtschaftsprüfer den Bewertungsmodus nicht verstanden.

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Die dänische Zeitung Beringske Tidende meldet, dass es beim Votum der dänischen ESC-Jury zu einem gravierenden Fehler gekommen ist: Jurymitglied Hilda Heick stimmt anders, als sei eigentlich wollte: Sie reihte alle Länder verkehrt, so dass die Ukraine von der dänischen Jury nicht 12, sondern 0 Punkte hätte bekommen müssen. Die Seite Eurovision World schreibt: „Die dänische Jury erkannte der Ukraine 12 Punkte zu, aber diese 12 Punkte hätten an Australien gehen sollen. Tatsächlich hätte die Ukraine keinen einzigen Punkt von der dänischen Jury bekommen dürfen.“

Heick sagte, es sei ihr Fehler gewesen. Der Unterhaltungschef des dänischen Radios DR, Jan Lagermand Lundme, sagte, der Fehler falle nicht ins Gewicht, weil sich dadurch das Gesamtergebnis nicht geändert hätte. Die dänischen Juroren hatten vor der Abstimmung eine halbstündige Einweisung der Wirtschaftsprüfer von Deloitte erhalten.

Eurovision World hat das Ergebnis nach der bisher üblichen Zählweise ermittelt und kommt zu dem Ergebnis, dass in der klassischen Zählweise Australien vor der Ukraine und Russland gewonnen hätte.

Der ESC stand dieses Jahr im Zeichen der Politisierung. Dies hatte zu heftigen Reaktionen der Zuschauer geführt, die der Meinung sind, der ESC sollte nicht zu politischen Zwecken missbraucht werden dürfen.

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