Trotz Sanktionen: Russische Banken mit Überschuss bei Liquidität

Die russische Notenbank rechnet damit, dass sich im Bankensektor ein Liquiditätsüberschuss von umgerechnet 15,4 Milliarden Dollar bilden wird. Zuvor hatte die Bank Anleihen im Volumen von mehreren hundert Millionen gezeichnet.

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Die russische Notenbank hat für den Bankensektor einen Liquiditätsüberschuss von umgerechnet 15,4 Milliarden Dollar prognostiziert. Das Meldet Reuters in seinem englischsprachigen Dienst. „Die Notenbank geht davon aus, dass diese Überschuss sich zwischen November und Dezember bilden wird“, zitiert Reuters Igor Dmitriev, Leiter der Abteilung für Geldpolitik der Notenbank. Aufgrund der westlichen Sanktionen gegen Russland haben russische Banken nahezu keinen Zugang zu internationalem Kapital.

Unabhängig davon soll die Notenbank nach Angaben des Chefs für Marktoperationen der Notenbank, Alexander Kashturov, im April Anleihen im Volumen von umgerechnet 909 Millionen Dollar gezeichnet haben.

Das russische Finanzministerium hat am Mittwoch Floater-Anleihen im Volumen von umgerechnet 143,9 Millionen Dollar begeben. Die gewichtete durchschnittliche Rendite der Staatsanleihen wird am 27. Dezember 2017 fällig. Die Rendite soll jährlich durchschnittlich 10,63 Prozent betragen. Der Grenzpreis lag bei 102,25 Prozent des Nennbetrags. Die Cutoff-Preisrendite betrug 10,68 pro Jahr. Als Floater beziechnet man Anleihen mit einer variablen Verzinsung.

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