Konsumklima in USA trübt sich im Mai unerwartet ein

Das Verbrauchervertrauen in den USA hat sich überraschend und deutlich eingetrübt. Der Indikator viel im Mai von 94,7 auf 92,6 Punkte. Analysten hatten eigentlich mit einem Anstieg gerechnet.

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Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im Mai überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel um 2,1 auf 92,6 Punkte, wie das Institut Conference Board am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage bekanntgab. Das ist der schlechteste Wert seit November 2015.

Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 96,0 Zähler gerechnet. Die Verbraucher bewerteten sowohl ihre Aussichten als auch ihre derzeitige Lage schlechter als zuletzt.

Der private Konsum ist die Triebfeder der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Die US-Notenbank peilt angesichts von Vollbeschäftigung und anziehender Konjunktur eine baldige Zinserhöhung an. Sie hatte zuletzt im Dezember den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld auf eine Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben.

Der Indikator des Conference Board gilt als wichtiges Stimmungsbarometer. Jeden Monat befragt das private Institut rund 3000 Haushalte in den USA. Das Verbrauchervertrauen gilt als Indikator für die Entwicklung des privaten Konsums.

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