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Test: Moderne Technik überfordert Autofahrer

Autofahrer haben einem Test zufolge oft Schwierigkeiten bei der Bedienung von modernen Infotainmentsystemen an Bord ihres Fahrzeugs. Angesichts der Fülle an Funktionen sei die Bedienung über Menüs nicht nur kompliziert, sondern dauere auch überraschend lange.

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Ein modernes Autodisplay mit umfassendem Menü. (Foto: Business Wire)

Ein modernes Autodisplay mit umfassendem Menü. (Foto: Business Wire)

Vor allem mit neuen Systemen, die beispielsweise über einen Touchscreen, Gestensteuerung oder einen Dreh-Drück-Regler funktionieren, hatten Tester „zum Teil sehr große Schwierigkeiten“, berichtete die Zeitschrift auto motor und sport am Donnerstag.

In dem Test mussten laut AFP sieben Fahrer unterschiedlichen Alters und Geschlechts verschiedene Einstellungen im Auto vornehmen – eine Adresse im Navigationsgerät eingeben, einen Radiosender speichern oder den Tageskilometerzähler auf null stellen. Sie mussten dies in Fahrzeugen verschiedener Hersteller jeweils im Stand und während der Fahrt lösen.

Am schnellsten zu bedienen war dabei dem Bericht zufolge das älteste getestete System mit einer Kombination aus Tasten und Display. Bei den moderneren Varianten sei die Menüführung dagegen oft nicht intuitiv gewesen. Die Bildschirme reagierten demnach „träge“ oder die Buchstabenfelder waren zu klein. Die Systeme, die ausschließlich über einen Touchscreen bedient werden, bereiteten den Testern „die meisten Probleme“. Teilweise hätten sie sich „im Untermenü des Untermenüs“ verirrt.

Das Bundesamt für IT-Sicherheit warnt unterdessen vor zunehmender Sicherheitsgefährdung durch Hackerangriffe. Flugzeuge und Autos könnten demnach leichter manipuliert werden als Atomkraftwerke. „In den USA sind bereits Autos gehackt worden.“ Es sei nur noch ein kleiner Schritt, bis jemand versuche, Bremsen zu manipulieren. „Schwere Unfälle und Todesfälle wären dann möglich“, so der neue BSI-Präsident Arne Schönbohm der Welt.

Schönbohm appellierte, die Gefahren durch den technischen Fortschritt ernst zu nehmen: „Wir dürfen nicht nur über Digitalisierung reden, sondern brauchen gleichzeitig auch ein Mindestmaß an Cybersicherheit“, sagte der BSI-Chef.

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