Banken-Krise: Italiens Banco Popolare braucht frisches Kapital

Banco Popolare erwägt einen Preisabschlag bei der geplanten Kapitalerhöhung. Wegen der vielen faulen Kredite machen internationale Investoren einen großen Bogen um italienische Banken.

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Das italienische Geldhaus Banco Popolare erwägt nach Informationen eines Insiders, bei der geplanten milliardenschweren Kapitalerhöhung die neuen Aktien zu einem Abschlag zu verkaufen. Möglich sei ein Nachlass von rund 30 Prozent, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch. Der Verwaltungsrat der Bank soll am Donnerstag zusammenkommen, um den Preis für die Anteilsscheine festzulegen. Banco Popolare will sich mit Banca Popolare di Milano (BPM) zum drittgrößten Kreditinstitut Italiens zusammenschließen. Im Rahmen der Transaktion soll Banco Popolare auf Anordnung der Europäischen Zentralbank das Kapital um eine Milliarde Euro erhöhen.

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