Credit Suisse gibt Investmentbankern Freitagabend frei

Credit Suisse will seinen Ruf als Arbeitgeber verbessern. Der Finanzdienstleister weist seine Mitarbeiter an, sich den Freitagabend frei zu nehmen. Gebe es keine wichtigen Geschäfte, sollen die Investmentbanker nicht vor Samstagmittag zurückkehren dürfen.

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Credit Suisse gönnt ihren Investmentbankern am Freitagabend etwas Entspannung. Die Schweizer Großbank wies ihre Mitarbeiter im europäischen Kapitalmarktgeschäft in einer E-Mail an, das Büro am Freitagabend spätestens um sieben zu verlassen und frühestens am Samstagmittag zurückzukommen – es sei denn, ein großer Deal sei in der Mache.

Vor allem viele junge Investmentbanker arbeiten am Freitag oft bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages und an den Wochenenden. Credit Suisse habe nach Wegen gesucht, der Belegschaft mehr Freizeit zu geben, zitiert Reuters die CreditSuisse-Managerin Marisa Drew. „Dies erlaubt es den Mitarbeitern, feste Pläne mit ihren Familien und Freunden zu machen und stellt sicher, dass dies auch respektiert wird“, sagte sie zu der Maßnahme.

Viele Investmentbanken sind bemüht, ihren Ruf als Branche für Arbeitssüchtige zu mildern. Damit wollen sie nicht zuletzt verhindern, dass immer mehr talentierte Mitarbeiter in andere Bereiche der Finanzbranche oder zu Technologiefirmen wechseln. Der US-Konkurrent JP Morgan hat die Investmentbanker aufgefordert, die Wochenenden freizunehmen.

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