Chinesen wollen bei Inter Mailand einsteigen

Der italienische Traditionsclub Inter Mailand steht offenbar kurz vor dem Verkauf an einen chinesischen Investor. 70 Prozent der Anteile an dem italienischen Fußball-Erstligisten sollen an den Konzern Suning gehen. Der Rest verbleibt beim indonesischen Investor Erick Thohir.

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Der italienische Fußballklub Inter Mailand ist Berichten zufolge bald mehrheitlich in chinesischer Hand. Der Industriekonzern Suning wolle knapp 70 Prozent der Anteile übernehmen, berichteten italienische Sportzeitungen am Freitag. Mehrere Manager des Erstligavereins seien derzeit im chinesischen Nanking, um die Details zu besprechen, schrieb der Corriere dello Sport. Die Übernahme könne kommende Woche verkündet werden.

Der Handels- und Elektronikriese Suning will den Berichten zufolge 263 Millionen Dollar ausgeben. Der bisherige Mehrheitseigner von Inter Mailnd, der indonesische Geschäftsmann Erick Thorir, werde seinen Anteil von rund 70 Prozent auf etwa 30 Prozent reduzieren, berichteten Corriere dello Sport und Gazzetta dello Sport. Der frühere Klubpräsident Massimo Moratti wiederum verkaufe seine 29,5 Prozent komplett an Suning.

Auch der andere große Mailänder Fußballverein AC Mailand könnte laut AFP bald von chinesischen Investoren gekauft werden. Er wird seit 30 Jahren vom früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kontrolliert.

In den vergangenen Jahren sind chinesische Firmen bei vielen europäischen
Unternehmen eingestiegen oder haben sie übernommen.

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