Roboterautos: Fiat Chrysler will mit Uber zusammenarbeiten

Nach Google holt sich Fiat Chrysler offenbar einen zweiten Partner bei der Entwicklung von Roboterautos ins Boot. Derzeit soll der Autobauer Gespräche mit dem Fahrdienst Uber führen. Eine Kooperation könnte Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Fiat Chrysler will laut einem Medienbericht bei der Entwicklung selbstfahrender Autos neben Google auch mit dem Fahrdienst-Vermittler Uber zusammenarbeiten. Es liefen erste Gespräche, eine Kooperation könne bis Jahresende bekanntgegeben werden, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Uber spreche auch mit anderen Autoherstellern, hieß es.

Autokonzerne suchen derzeit verstärkt nach Partnerschaften mit Fahrdiensten und Technologie-Unternehmen, denn die jüngeren Generationen wollen Autos häufig nur noch nutzen, ohne sie zu besitzen. Außerdem dürften mit der künftigen Ausbreitung Roboterautos insgesamt weniger Wagen benötigt werden. So investierte Volkswagen jüngst 300 Millionen Dollar in den Uber-Konkurrenten Gett, so die dpa.

Der Chef von Fiat Chrysler, Sergio Marchionne, setzt sich noch stärker als andere Konzernlenker in der Autoindustrie für Kooperationen mit Tech-Firmen ein. Fiat Chrysler ging bereits Anfang Mai eine Kooperation mit Google ein und wird als erster großer Autohersteller die Technologie des Internet-Konzerns für selbstfahrende Fahrzeuge ausprobieren. Zunächst sollen gemeinsam 100 Minivans des Modells „Pacifica“ umgerüstet werden.

Fiat Chrysler habe auch Gespräche mit Amazon über selbstfahrende Lieferwagen für den Online-Händler begonnen, berichtete Bloomberg. Bei Uber wiederum stieg Ende Mai der japanische Autogigant Toyota ein.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick