Volkswagen: Weitere 1,1 Millionen Autos einbestellt

Volkswagen holt im Zuge des Abgas-Skandals seine Modelle Tiguan und Caddy zurück in die Werkstätten. Hierzu erteilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) jetzt die Freigabe. Nach Golf und Passat sollen nun auch sie mit dem notwendigen Software-Update versehen werden.

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Zur Bewältigung des Abgas-Skandals kann Volkswagen weitere 1,1 Millionen Fahrzeuge in die Werkstatt rufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die technische Umrüstung des VW-Tiguan und des Nutzfahrzeugs Caddy mit Zwei-Liter-TDI-Motoren des Typs EA 189 freigegeben, teilte der Wolfsburger Autobauer am Mittwoch mit. Die Kunden würden nun „sukzessiv informiert“ und könnten dann für das notwendige Software-Update
einen Servicetermin in einer Werkstatt vereinbaren.

„Das KBA hat für die zuletzt freigegebenen rund 1,1 Millionen Fahrzeuge bestätigt, dass es nach dem Software-Update keine Veränderung der Verbrauchswerte, der Leistungsdaten und Geräuschemissionen bei den betroffenen Modellen gibt“, betonte Volkswagen. Seit Jahresbeginn genehmigte die Behörde demnach die Umrüstung von insgesamt mehr als 2,5 Millionen Fahrzeugen, darunter Golf und Passat sowie mehrere Audi-Modelle und der Seat Exeo, so die AFP.

Volkswagen hatte im September nach Ermittlungen in den USA eingeräumt, bei Umwelttests von Dieselfahrzeugen die Abgaswerte manipuliert zu haben. Die verbotene Software bewirkt, dass bei den Tests ein niedrigerer Schadstoffausstoß gemessen wird, als er im Normalbetrieb entsteht. Sie wurde weltweit in elf Millionen Dieselfahrzeuge eingebaut.

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