Kämpfer von al-Nusra: Drei Asylbewerber in Österreich verhaftet

In Österreich sind drei Asylbewerber verhaftet worden. Sie werden verdächtigt, für die Terror-Miliz al-Nusra gekämpft zu haben. Die al-Nusra wird von Saudi-Arabien finanziert, dem engsten Verbündeten des Westens im Nahen Osten.

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Die österreichische Polizei hat in Tirol drei Asylbewerber festgenommen, die Extremistengruppen in Syrien und im Irak unterstützt haben sollen. Landespolizeichef Helmut Tomac sagte am Freitag, die zwei Iraker und ein Syrer seien in Flüchtlingslagern festgenommen worden. Sie stünden im Verdacht, Organisationen zu unterstützen, die von Österreich als „terroristisch“ eingestuft würden. Hinweise auf Anschlagspläne gebe es aber nicht.

Dem 27-jährigen Syrer wird den Angaben zufolge vorgeworfen, für die mit Al-Kaida verbündete Al-Nusra-Front gegen die syrischen Regierungstruppen gekämpft und 20 Soldaten getötet zu haben. Der Syrer sowie die 19 und 27 Jahre alten Iraker seien im vergangenen Jahr in Österreich angekommen, erklärte die Polizei. In Salzburg sitzen seit Dezember zwei Migranten in Haft, die verdächtigt werden, Verbindungen zu den Attentätern vom November in Paris gehabt zu haben.

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