Kämpfer von al-Nusra: Drei Asylbewerber in Österreich verhaftet

In Österreich sind drei Asylbewerber verhaftet worden. Sie werden verdächtigt, für die Terror-Miliz al-Nusra gekämpft zu haben. Die al-Nusra wird von Saudi-Arabien finanziert, dem engsten Verbündeten des Westens im Nahen Osten.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die österreichische Polizei hat in Tirol drei Asylbewerber festgenommen, die Extremistengruppen in Syrien und im Irak unterstützt haben sollen. Landespolizeichef Helmut Tomac sagte am Freitag, die zwei Iraker und ein Syrer seien in Flüchtlingslagern festgenommen worden. Sie stünden im Verdacht, Organisationen zu unterstützen, die von Österreich als „terroristisch“ eingestuft würden. Hinweise auf Anschlagspläne gebe es aber nicht.

Dem 27-jährigen Syrer wird den Angaben zufolge vorgeworfen, für die mit Al-Kaida verbündete Al-Nusra-Front gegen die syrischen Regierungstruppen gekämpft und 20 Soldaten getötet zu haben. Der Syrer sowie die 19 und 27 Jahre alten Iraker seien im vergangenen Jahr in Österreich angekommen, erklärte die Polizei. In Salzburg sitzen seit Dezember zwei Migranten in Haft, die verdächtigt werden, Verbindungen zu den Attentätern vom November in Paris gehabt zu haben.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***