Kredit-Plattform MyBucks schafft Sprung an Frankfurter Börse

Der Kleinkredit-Anbieter MyBucks hat seinen Börsengang in Frankfurt mit einem Monat Verspätung doch noch geschafft. Allerdings musste die bisher vor allem in Afrika aktive Firma deutliche Abstriche machen.

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MyBucks brachte bei Investoren 1,15 Millionen Aktien unter und erlöste damit 15,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Preis lag mit je 13,50 Euro am unteren Ende der ursprünglichen Preispanne. Das FinTech-Unternehmen macht sich die Tatsache zunutze, dass viele Afrikaner zwar kaum Zugang zu einer Bankfiliale haben, aber über ein Mobiltelefon verfügen. Der Erlös aus dem Börsengang soll für die Expansion in weitere europäische Länder und einen bereits vereinbarten Zukauf in Afrika verwendet werden, so Reuters.

Ende Mai hatte MyBucks den Börsengang zunächst abgeblasen. Am Dienstag öffnete das Unternehmen seine Bücher nochmals und legte einen Festpreis für die Aktien fest. Insgesamt wird MyBucks damit mit 80 Millionen Euro bewertet. Zunächst hatten die Vorstellungen bei mehr als 200 Millionen Euro gelegen, der Börsengang sollte bis zu 38 Millionen Euro einbringen. Die Aktien sollen am Freitag zum ersten Mal an der Frankfurter Börse gehandelt werden. 19 Prozent des Kapitals sind dann im Streubesitz. Organisiert wurde der Börsengang vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser.

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