Federal Reserve: US-Banken auf extreme Krise vorbereitet

Die US-Notenbank gibt an, dass die amerikanischen Banken einen neuen Stresstest bestanden hätten. Sie seien für extreme Krisen-Situationen gerüstet. Trotzdem stellen die G7-Zentralbanken dem Finanzsektor bereits massiv Hilfen zur Verfügung.

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Die erste Stresstest-Runde von 33 US-Banken ist nach Angaben der Notenbank Federal Reserve erfolgreich verlaufen. Alle Institute seien für extreme Krisenfälle gerüstet, teilte die Fed am Donnerstag mit. Ihre Kapitalpolster reichten aus, um auch mit großen Schwierigkeiten in der Wirtschaft oder an den Märkten fertig zu werden. Im schlimmsten Fall würden die großen Geldhäuser über einen Zeitraum von neun Quartalen Kreditausfälle von insgesamt 385 Milliarden Dollar zu verkraften haben, blieben aber dennoch mit ihrer Eigenkapitalquote im grünen Bereich. Die erste Test-Runde hat weniger Aussagekraft als die folgende, deren Ergebnisse am kommenden Mittwoch erwartet werden.

Die Zentralbanken der G7-Staaten haben nach Angaben der Gruppe Schritte eingeleitet, um eine angemessene Liquidität zu gewährleisten und das Funktionieren der Märkte zu unterstützen. Die G7 gingen weiter davon aus, dass die britische Wirtschaft und der Finanzsektor widerstandsfähig blieben.

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert die Verantwortlichen in Großbritannien und Europa auf, bei der Gestaltung der neuen Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Königreich und der EU nach dem Brexit auf einen sanften Übergang hinzuarbeiten. Sie befürworte die Maßnahmen der Bank of England und der EZB, das Bankensystem mit ausreichend Liquidität zu versorgen.

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