Lange Schlangen vor den Banken: Briten tauschen Pfund in Euro

Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook hat seinen Online-Geldwechsel gestoppt. Der Grund sei, dass Kunden ungewohnt viel Fremdwährungen nachgefragt hätten. An den öffentlichen Schaltern gilt seitdem ein Limit von 1000 Franken – was einer Kapitalverkehrskontrolle gleichkommt.

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Der britische Reiseveranstalter Thomas Cook hat am Freitag seinen Geldwechsel im Internet geschlossen, wie Financial Times schreibt. Das Unternehmen reagierte damit nach eigener Darstellung auf eine ungewohnt hohe Nachfrage nach ausländischer Währung – insbesondere Euro.

Für die öffentlichen Wechselstuben von Thomas Cook gilt ein Umtausch-Limit von 1000 Pfund Sterling. Dies kommt faktisch einer Kapitalverkehrs-Kontrolle gleich. Bereits gestern bildeten sich lange Schlangen vor den Wechselstuben, weil Bürger Pfund in Euro umtauschen wollten. Sie dürften ein besseres Geschäft gemacht haben, als jene, die am Freitag wechselten, als der Wechselkurs des Pfund auf ein 30-Jahre-Tief absackte.

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