Intel will Geschäft mit Internetsicherheit verkaufen

Intel erwägt offenbar eine weitere Verschlankung und stellt seine IT-Sicherheitssparte auf den Prüfstand. Im Zuge dessen könnte die Sparte Intel Security verkauft werden, die vor allem aus dem Antivirus-Softwarehersteller McAfee besteht.

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Der weltgrößte Chiphersteller Intel denkt einem Medienbericht zufolge über den milliardenschweren Verkauf seines Internetsicherheitsgeschäfts nach. Der US-Konzern habe aus diesem Grund bereits Kontakt zu Bankern aufgenommen, berichtet die Financial Times am Sonntag. Dabei seien Gespräche über Optionen für die Tochterfirma Intel Security geführt worden.

Intel Security firmierte früher unter dem Namen McAfee. Intel hatte das Unternehmen 2011 für 7,7 Milliarden Dollar übernommen. Bei Intel war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Intel hatte im April mitgeteilt, seine Neuausrichtung mit einem Stellenkahlschlag zu verknüpfen, so Reuters. 12.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Das entspricht elf Prozent der Gesamtbelegschaft. Außerdem senkte das US-Unternehmen damals seine Umsatzprognose für dieses Jahr.

Der Konzern aus dem kalifornischen Santa Clara will seine Abhängigkeit vom schwindenden Stammgeschäft mit Halbleitern für PCs verringern und setzt verstärkt auf Rechengehirne für Großcomputer und neue Chips für am Körper tragbare Kleingeräte.

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