Autopilot eingeschaltet: Tödlicher Unfall mit einem Tesla

Rückschlag für Tesla: Bei einem Unfall, bei dem der Autopilot eingeschaltet war, ist der Fahrer ums Leben gekommen. Das Unternehmen sagt, der Autopilot sei in der Beta-Phase. Nun untersucht die US-Aufsicht, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA untersucht nach einem tödlichen Unfall automatisierte Fahrsysteme beim Elektroauto-Hersteller Tesla. Der sogenannte Autopilot war bei einem Crash der Tesla-Limousine «Model S» im Einsatz, bei dem der Fahrer ums Leben kam. Das geht aus Dokumenten der Behörde hervor. Das Unternehmen des bekannten Tech-Milliardärs Elon Musk zeigte sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Eintrag im Firmen-Blog bestürzt und sprach den Angehörigen des Unfallopfers tiefes Beileid aus.

Tesla betonte aber, dass es sich bei dem Autopilot-System um eine neue Technologie in der sogenannten Beta-Phase handele, die in der Grundeinstellung ausgeschaltet sei. Fahrer würden beim Einsatz des Programms ausdrücklich aufgefordert, die Hände niemals vom Steuer zu nehmen und die Kontrolle und Verantwortung über das Fahrzeug zu behalten. Laut NHTSA betrifft die vorläufige Untersuchung etwa 25 000 Tesla «Model S» des Modelljahres 2015.

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