Syrien: Russland nimmt Luftschläge gegen Islamisten wieder auf

Die russische Luftwaffe hat ihre Bombardements gegen Islamisten-Stellungen in Syrien wieder aufgenommen. In den vergangenen Tagen hatten die Russen ihre Luftschläge eingestellt, was zu Gebietsgewinnen der Islamisten-Söldner führte.

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Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem Verteidigungsminister Sergej Schoigu, April 2015. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem Verteidigungsminister Sergej Schoigu, April 2015. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Am Freitag hat die russische Luftwaffe erneut damit begonnen, den Norden syrischen Provinz Latakia zu bombardieren, berichtet Al-Masdar News. Zuvor hatten Islamisten-Söldner von al-Nusra und Ahrar al-Scham die Stadt Kinsibba von der syrischen Armee (SAA) zurückerobert und damit einen Durchbruch in der Hochburg-Provinz der syrischen Regierung erzielt.

In den vergangenen zwei Tagen hielt sich die russische Luftwaffe komplett zurück und flog keine Luftschläge gegen die Stellungen der Söldner. Die SAA bereitet sich auf eine Gegenoffensive gegen die Islamisten vor, um Kinsibba zurückzuerobern.

Die Nachrichtenagentur Tass berichtet, dass die von den USA unterstützten bewaffneten Islamisten-Gruppen in den vergangenen Tagen immer wieder die Feuerpause gebrochen hätten. Diese wurden offenbar von den USA in Gang gesetzt, um die SAA zu attackieren. Zuvor hatte Pentagon-Chef Ashton Carter gesagt, dass Russland nicht die Terror-Miliz ISIS bombardieren würde, berichtet die Washington Post.

„Wenn die Russen das Richtige in Syrien tun würden, und das ist eine wichtige Voraussetzung, dann sind wir in allen Fällen bereit, mit Russland, zusammenzuarbeiten“, so Carter.

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