Terror-Gefahr: Polizei rüstet in Hamburg und Bremen auf

Hamburgs Polizei wird neue Maschinenpistolen und Sturmgewehre erhalten. Insgesamt geht es um mehr als 300 neue Waffen. Der Hamburger Polizeibehörde zufolge stünde dies im Zusammenhang mit der Terrorgefahr.

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Berittene Polizei steht am Eingang der Fanmeile am 21.06.2016 beim Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. (Foto: dpa)

Berittene Polizei steht am Eingang der Fanmeile am 21.06.2016 beim Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. (Foto: dpa)

Bei der Polizei in Norddeutschland haben die Terroranschläge der vergangenen Monate Wirkung gezeigt. Bremen und Hamburg wollen für ihre Polizei 163 Sturmgewehre anschaffen. 22 davon gehen nach Bremen. Zusätzlich dazu hat Hamburg einen Liefervertrag über 150 Maschinenpistolen des Typs MP5 für mehr als 300.000 Euro abgeschlossen.

Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung bestätigte die Hamburger Polizeibehörde, dass die neuen Anschaffungen im Zusammenhang mit einer Neukonzeption beim Thema Terror stünden. „Über den genauen Einsatzbereich können wir aufgrund von taktischen Gründen keine Angaben machen“, zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher.

In Bremen äußerte man sich anders. „„Diese Bestellung hat nichts mit der real vorhandenen Terrorgefahr zu tun, die für Deutschland besteht“, so die Innenbehörde des Landes.

Wie Hamburg hatte indes auch Niedersachen angekündigt, die eigene Polizei im Falle für Terrorbedrohungen besser auszurüsten. An dem Kauf von Sturmgewehren bzw. Maschinepistolen habe sich das Land jedoch nicht beteiligt, so das Innenministerium Niedersachsens.

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