Renzi beruhigt: Banken-Rettung in Italien in Reichweite

Italiens Premier Renzi beruhigt die Märkte: In der italienischen Banken-Krise sei eine baldige Lösung in Sicht. Noch ist unklar, ob die EU und vor allem Bundeskanzlerin Merkel ihre Zustimmung zu einer vorübergehenden Aufweichung der neuen EU-Gesetze bereit sind, um Italiens Banken geräuschlos zu unterstützen.

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Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi stellt den krisengeschüttelten Banken des Landes eine baldige Lösung in Aussicht. Eine Einigung zur Rettung der Finanzinstitute im Rahmen der EU-Regeln sei „absolut in Reichweite“, sagte Renzi am Montag in einem Interview mit dem Sender Corriere TV in Mailand. Italien führt derzeit Gespräche mit der EU-Kommission, damit das Land seine schwächelnden Geldhäuser unterstützen darf. EU-Vorschriften erlauben Staatshilfen nur unter außergewöhnlichen Bedingungen.

Zuvor hatten die Finanzminister der Eurozone betont, dass Italiens Bankenprobleme keine akute Krise darstellten und die Kreditinstitute nicht mehr nach Staatsgeldern fragen sollten. Die seit Jahresbeginn geltenden Vorschriften in der EU verlangen, zunächst Fremdkapitalgeber und Aktionäre bei der Rettung einer Bank zur Kasse zu bitten, bevor der Staat einspringen darf.

Wie die Rettung konkret aussehen soll, sagte Renzi nicht.

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