Bundesregierung beschließt höhere Gehälter für sich selbst

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel bekommen künftig gemeinsam mit ihren Regierungskollegen mehr Geld. Die Erhöhung der Gehälter erfolgt, obwohl die Inflation offiziell auf einem Rekordniveau ist. In früheren Jahren wurden die Erhöhungen stets mit der Inflation begründet.

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Bundeskanzlerin Merkel, Vizekanzler Gabriel und Außenminister Steinmeier bei der Nato-Debatte im Bundestag am Donnerstag. Die Bundesregierung beschließt höhere Gehälter für die Beamten des Bundes. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Merkel, Vizekanzler Gabriel und Außenminister Steinmeier bei der Nato-Debatte im Bundestag am Donnerstag. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Sigmar Gabriel und die anderen Regierungsmitglieder bekommen in diesem und im kommenden Jahr mehr Geld. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Entwurf des Besoldungsanpassungsgesetzes, mit dem die Ergebnisse des Tarifabschlusses für den öffentlichen Dienst von Ende April auf die Beamten des Bundes sowie die Mitglieder der Bundesregierung und parlamentarische Staatssekretäre übertragen werden. Die Bezüge steigen demnach rückwirkend zum März um 2,2 Prozent und nochmal um 2,35 Prozent ab Februar 2017.

Dem Innenministerium zufolge steigt das Amtsgehalt der Bundeskanzlerin in zwei Schritten inklusive Ortszuschlag um rund 830 Euro auf 18.820 Euro im Monat. Ein verheirateter Minister ohne berücksichtigungsfähige Kinder sowie ohne einen Ehepartner im öffentlichen Dienst bekommt demnach künftig 15.280 Euro. Das entspricht einem monatlichen Plus von gut 670 Euro.

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