Österreich versetzt Anti-Terror-Einheit Cobra in Alarmbereitschaft

Nach der Schießerei von München ist in ganz Österreich die Polizeisondereinheit Cobra in Alarmbereitschaft versetzt worden. Österreich geht von einer verschärften Sicherheitslage aus.

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Dies sagte nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, am Freitagabend im ORF. In allen direkt an Deutschland grenzenden Regionen seien zudem „entsprechende Sicherheitsmaßnahmen“ ergriffen worden.

„Die ganze Cobra-Mannschaft ist in Alarmbereitschaft versetzt worden, so dass wir volle Einsatzfähigkeit haben“, sagte Kogler. Zur Unterstützung der Münchner Polizei seien zudem 42 Cobra-Beamte in der bayerischen Landeshauptstadt eingetroffen.

Durch die Ereignisse in München habe sich die Gefährdungslage in Österreich nicht grundsätzlich erhöht, sagte Kogler weiter. Schon seit dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris im vergangenen Jahr gebe es eine „erhöhte Gefährdungslage“. Darüber hinaus gebe es derzeit keine „konkreten Hinweise“ auf einen Anschlag in Österreich. Die Polizei habe die Sicherheitsmaßnahmen nun aber „wesentlich erhöht“ und habe nun „eine hohe Handlungsfähigkeit“.

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