Kurden befreien Zweidrittel von ISIS-Stadt in Syrien

Kurden-Milizen der Syrischen Demokratischen Kräfte haben mittlerweile etwa 70 Prozent der syrischen Stadt Manbidsch von ISIS befreit. Dabei wurden sie von der US-Luftwaffe unterstützt. Obama und Putin hatten zuvor eine Zusammenarbeit in Syrien vereinbart.

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Die Lage in der syrischen Stadt Manbidsch. Kurden haben hier zwei Drittel des IS verjagt. (Screenshot)

Die Lage in der syrischen Stadt Manbidsch. (Screenshot)

Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die hauptsächlich aus Kurden-Milizen bestehen, haben mittlerweile 70 Prozent des Territoriums der Stadt Manbidsch von der Terror-Miliz ISIS befreit. Al Masdar News berichtet, dass ISIS mittlerweile in die Altstadt und in den Nordosten von Manbidsch zurückgedrängt wurde.

Die SDF kontrolliert den gesamten Westen von Manbidsch außer das Tetbekat-Gefängnis, das weiterhin von ISIS besetzt gehalten wird. Auch der Südosten der Stadt wird weitgehend von den SDF-Milizen kontrolliert. Während der gesamten Operation gegen ISIS wurden die SDF-Milizen von der US-Luftwaffe und der Anti-ISIS-Koalition mit Luftschlägen unterstützt.

In Aleppo haben sich die Kurden-Milizen mittlerweile dazu entschieden, aktiv auf Seiten der Regierungstruppen gegen ISIS und alle anderen islamistischen Söldner zu kämpfen. Deshalb fordern US-Denkfabriken eine Abkehr der US-Regierung von den Kurden im Syrien-Konflikt.

Ende April hatten Obama und Putin eine militärische und nachrichtendienstliche Kooperation in Syrien vereinbart.

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