Syrien: Söldner schneiden Zivilisten von Nahrungs-Lieferungen ab

Die islamistischen Söldner haben am Samstag die Versorgungsroute in den Westen von Aleppo gekappt. Dort sollen sich 1,5 Millionen Menschen befinden, die nun von Nahrungslieferungen vollständig abgeschnitten sind.

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Söldner in Syrien greifen Artilleriestützpunkt an. Auch hier werden die Nahrungs-Lieferungen knapp. (Screenshot)

Söldner in Syrien greifen Artilleriestützpunkt an. (Screenshot)

Am Samstagmorgen haben die islamistischen Söldner von Dschaisch al-Fatah in Aleppo einen erfolgreichen Vorstoß auf den Artilleriestützpunkt Ramoussah ausgeführt, berichtet die BBC. Kurz darauf gelang es den Islamisten von Fatah Halab durch einen massiven Angriff auf Ramoussah die Versorgungslinie nach West-Aleppo zu kappen, berichtet Al-Masdar News. In West-Aleppo befinden sich derzeit 1,5 Millionen Menschen, die keine Nahrungs-Lieferungen und keine Medizin mehr erhalten. Die Vereinten Nationen und westliche Staaten haben sich noch nicht über die drohende humanitäre Krise im Syrien-Konflikt und speziell in West-Aleppo geäußert.

Am Samstagabend meldeten Islamisten des syrischen Al-Qaida-Ablegers Fatah al-Scham einen „Erfolg“ im Osten von Aleppo, berichtet das Wall Street Journal. Sie hätten sich aus der Einkesselung durch die syrischen Regierungstruppen befreit. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, dass es den islamistischen Söldnern noch immer nicht gelungen sei, eine sichere Passage zwischen den Ost-Vierteln Aleppos und den von Söldnern kontrollierten Gebieten zu schaffen. So bleibt auch Ost-Aleppo vorerst unter der Kontrolle der Söldner. Eine Befreiung von Ost-Aleppo konnte den Regierungstruppen noch nicht gelingen.

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