Italiens Zentralbank schließt Bank wegen Verdacht auf Geldwäsche

Die italienische Zentralbank hat alle Niederlassungen der lettischen PrivatBank schließen lassen. Es bestehe der Verdacht schwerwiegender Verstöße gegen die Geldwäsche-Gesetze.

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Die italienische Zentralbank hat wegen schwerer Geldwäschevorwürfe die italienische Tochter der lettischen PrivatBank geschlossen. Es gehe um „schwerwiegende Verstöße gegen die Regeln zum Kampf gegen Geldwäsche“, teilte die Zentralbank am Dienstag mit. Dem Geldinstitut seien sämtliche Geschäftsaktivitäten verboten worden. Es dürften nur noch Transaktionen von Kunden abgewickelt werden, die ihr eingezahltes Geld abheben oder zu einer anderen Bank überweisen wollten.

Bei dem betroffenen Institut handelt es sich um die italienische Tochtergesellschaft der AS PrivatBank, die wiederum zu 46 Prozent der ukrainischen PrivatBank gehört. Im Dezember hatte die lettische Finanzaufsicht gegen die AS PrivatBank eine Rekordstrafe von zwei Millionen Euro verhängt. Dabei ging es um Betrügereien in Moldau mit einem vermuteten Gesamtschaden von einer Milliarde Dollar (900 Millionen Euro).

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