Medien: Mehrere Razzien gegen mutmaßliche Islamisten

Die Polizei führt offenbar Razzien in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gegen mutmaßliche Islamisten durch. Prediger sollen demnach junge Männer für den bewaffneten Kampf rekrutiert haben.

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Die Polizei geht einem Medienbericht zufolge in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit Razzien gegen mutmaßliche Islamisten vor. Die Beamten seien seit dem frühen Mittwochmorgen in mehreren Städten im Einsatz, darunter Duisburg und Dortmund, berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung auf ihrer Internetseite.

Die Durchsuchungen richten sich demnach gegen Prediger, die junge Männer für den bewaffneten Kampf in Syrien und im Irak rekrutieren sollen. In Niedersachsen soll demnach das Landeskriminalamt Wohnungen unter anderem von Familienangehörigen eines Predigers durchsuchen, gegen dessen „Deutschsprachigen Islamkreis“ in Hildesheim ein Verbotsverfahren laufe. Die Moschee des „Islamkreises“ war bereits Ende Juli durchsucht worden.

Dem Bericht zufolge sucht die Polizei bei der Aktion Beweise für extremistische Netzwerke. Der Staatsschutz, der mit 150 Beamten im Einsatz sei, erhoffe sich von dem Einsatz Beweismaterial und weitere Erkenntnisse über die Aktivitäten mehrerer Männer, die bereits seit längerer Zeit im Fokus der Behörden stünden. Weitere Einsatzorte neben Duisburg und Dortmund sollen Düsseldorf und Tönisvorst sein.

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