Zwei Autobomben-Anschläge in der Türkei

In den vergangenen 24 Stunden ist es in der Türkei zu zwei Autobomben-Anschlägen gekommen. Die türkische Regierung vermutet die PKK hinter den Anschlägen, wobei nicht die PKK, sondern „globale Mächte“ die eigentlichen Drahtzieher der Anschläge seien, so der türkische Verteidigungsminister.

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es in der südost-türkischen Stadt Van zu einem schweren Anschlag in der Nähe des Polizeihauptquartiers der Stadt gekommen.

Der Anschlag soll mit einem mit Bomben beladenen Fahrzeug ausgeführt worden sein, berichtet sonhaberler.com.Bei dem Anschlag kamen drei Zivilisten ums Leben. 40 weitere Personen, davon zwei Polizisten, wurden schwerverletzt, meldet die Zeitung Yeni Safak.

Die PKK-nahe Nachrichtenagentur ANF berichtet von dem Vorfall. Ein Bekenntnisschreiben der PKK liegt nicht vor. Der türkische Premier bestätigte den Anschlag, doch gesicherte Informationen über die Täter und Drahtzieher gibt es noch nicht.

Ebenfalls drei Todesopfer gab es nach Informationen aus Sicherheitskreisen bei einem Autobombenanschlag in der Stadt Elazig. Dort seien 50 Personen verletzt worden. Verteidigungsminister Fikri Isik sagt, dass die PKK hinter den Anschlägen vermutet wird. Doch diese sei lediglich ein Instrument von „globalen Mächten“, die am 15. Juli den Startschuss zum Angriff auf die Türkei gegeben haben. „Wir sehen, dass die PKK nach Wunsch einiger externer Mächte handelt“, zitiert Haberturk Isik.

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