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Neue Technologie schützt vor Hitzetod im Auto

Schreckensnachrichten über Kinder in überhitzten Autos im Sommer könnten bald der Vergangenheit angehören. General Motors hat ein Alarmsystem entwickelt, das solche Fälle verhindern soll.

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Es passiert immer wieder: Eltern vergessen in einer Stresssituation ihr schlafendes Kind im Auto oder wollen nur kurz etwas erledigen. Bei hohen Temperaturen wie sie gerade jetzt im Sommer herrschen, ist das fatal. Schon nach wenigen Minuten ist die Situation lebensbedrohlich für den kleinen Organismus und das Kind kann an Überhitzung sterben.

Immer wieder unterschätzen Eltern die Gefahr im Auto. Allein in diesem Jahr sind in den USA bereits 23 Kinder auf diese Weise ums Leben gekommen. Auch in Deutschland werden ähnliche Fälle bei steigenden Temperaturen im Sommer bekannt. Ein tragischer Tod, der so leicht verhindert werden könnte, sagt Deborah Hersman vom National Security Council.

General Motors nutzt in dem neuen SUV Acadia ab 2017 eine neue Technologie, die den Fahrer daran erinnert, dass auf der Rückbank noch Passagiere sitzen könnten. Wurde eine der hinteren Türen vor Fahrbeginn geöffnet und geschlossen merkt sich das das System und sendet einen Erinnerungston sowie eine Textnachricht auf den Display des Autos am Ende jeder Fahrt. Bisher beschränkt sich die Technologie auf den Acadia. In naher Zukunft soll sie allerdings auch in anderen Modellen zum Standard gehören.

Die Hitzeentwicklung in einem Auto haben Forscher der Universität Georgia gründlich untersucht. „Es ist nie sicher ein Kind unbeaufsichtigt für egal wie lange in einem Auto zu lassen“, so Dr. Andrew Grundstein. Er hat eine Tabelle entwickelt, die zeigt, wie schnell die Temperaturen in einem Auto kritisch werden. Schon in einer Stunde kann sich in einem Auto bei einer Außentemperatur von 35°C eine Hitze von 60°C entwickeln. Für Kinder wird das schon nach 15 Minuten lebensgefährlich.

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