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Deutschland-Vergleich: Bremer haben alte Autos, Berliner fahren wenig

Bremer fahren alte Autos, in Mecklenburg-Vorpommern werden lange Strecken zurückgelegt und Städter fahren allgemein eher wenig. Eine Untersuchung der Kfz-Versicherungen zeigt die Unterschiede der Bundesbürger in der Autonutzung.

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Bremer fahren bundesweit die ältesten Autos. Im Durchschnitt sind diese zehn Jahre alt. Ganz anders dagegen die Bayern. Sie fahren mit 8,7 Jahre alten Autos im Schnitt die Jüngsten. Mecklenburg-Vorpommern liegt mit einem Durchschnittsalter der Autos von 9,2 Jahren bei Versicherungsbeginn im mittleren Feld des Bundesvergleichs.

Das hat das Verbraucherportal Verivox bei einer Auswertung der Kfz-Versicherungs-Abschlüsse für Privatfahrzeuge zwischen Juni 2015 und Juli 2015 herausgefunden.

(Grafik: Verivox)

(Grafik: Verivox)

Das Portal hat außerdem die jährlich bundesweit zurückgelegten Strecken der Fahrer verglichen. Hierbei zeigt sich, dass Fahrer aus Mecklenburg-Vorpommern besonders weite Strecken zurücklegen. Mehr als 13.700 Kilometer fahren sie pro Jahr. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt von 12.400 Kilometern.

Allgemein wird in Flächenländern mehr gefahren. Die Pendlerrate beträgt hier über 60 Prozent. In den Stadtstaaten Berlin und Hamburg wird dagegen wenig gefahren, denn hier pendeln mit 40 Prozent auch nur relativ wenig Menschen zur Arbeit. In Berlin sind das nur rund 10.200 Kilometer, die im Jahr gefahren werden. Welche Verkehrssünden die Fahrer in den unterschiedlichen Bundesländern begehen, hatte das Portal Fahrerbewertung im Juni veröffentlicht.

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