Blockchain könnte Goldpreis zur fairer Preis-Findung verhelfen

Das US-Unternehmen TradeWind Markets plant die Errichtung einer alternativen Goldbörse. Diese würde auf Basis der Blockchain-Technologie arbeiten und mehr Transparenz und Sicherheit für die Kunden bieten. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte es den Goldhandel grundlegend verändern.

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Die amerikanische IEX Group möchte eine neue Börse zur Abwicklung des Goldhandels etablieren, die im Gegensatz zu etablierten Anbietern auf der Blockchain-Technologie basiert. Die Börse soll vom Firmen-Ableger TradeWind Markets aufgebaut werden, wie am Dienstag bekannt wurde. Derzeit werden offenbar noch Partner für das Projekt gesucht, dessen Inbetriebnahme deshalb noch Monate entfernt sein dürfte.

Die große Intransparenz auf dem Goldmarkt – insbesondere hinsichtlich der Preisbildung – mache den Markt reif für einen Wandel, wird der Vorstand Matt Harris von TradeWind Market von Reuters zitiert. „(Das gegenwärtige System) ist zu langsam, es ist unklar, wer was genau besitzt und es gibt viel Raum für Fehler, die eine manuelle Beilegung der Probleme notwendig machen.“

Die Blockchain-Technologie hingegen könne eine transparente und sichere Alternative zur Abwicklung des Handels sein. „Ein System, welches sicher und 100 Prozent transparent ist, könnte all diese Probleme lösen“, sagte Harris.

Beobachtern zufolge werde das von Blockchain benutzte dezentrale Abwicklungssystem die Notwendigkeit einer Drittpartei zur Verifizierung des Handels überflüssig machen, weil jeder Transaktionsschritt in Echtzeit zu kontrollieren sei.

Seit einiger Zeit bieten ebenfalls auf der Blockchain-Technologie basierende Zahlungssysteme wie Ripple bei internationalen Geldtransaktionen eine Alternative zum etablierten Dollar-System, welche den Einfluss der USA auf das globale Finanzsystem langfristig vermindern könnten.

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