Dänische Maersk prüft Übernahme von Hanjin und HMM

Die weltweit größte Reederei Maersk könnte die angeschlagenen südkoreanischen Konkurrenten Hanjin und HMM übernehmen. Dies würde die Marktmacht des Unternehmens in dem kriselnden Container-Frachtgeschäft sowie die Präsenz in der Region Pazifik stärken.

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Die weltgrößte Reederei A. P. Møller-Mærsk kommt offenbar als Käufer für die angeschlagenen südkoreanischen Reedereien Hanjin und Hyundai Merchant Marine (HMM) in Frage, berichtet splash247.com. Maersk selbst hatte in der Vergangenheit angekündigt, weiter expandieren zu wollen und dies eher durch Übernahmen als den Kauf neuer Schiffe zu realisieren.

„Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass Maersk die Unternehmenswerte von Hanjin und HMM übernimmt“, sagte der Transport-Analyst David Kerstens auf Bloomberg.

Die Aktien von Hanjin reagierten mit deutlichen Kursaufschlägen auf den Kommentar und stiegen um über 10 Prozent. Hanjin hatte Ende August Gläubigerschutz beantragt. Die Situation ist derzeit unklar, nur langsam werden die weltweit gestrandeten Containerschiffe entladen. HMM befindet sich seit Monaten in einem Restrukturierungsprozess.

„Im laufenden Jahr gab es viele Fusionen und einige Konkurrenten von Maersk sind deutlich gewachsen. Die Konkurrenz hat also zugenommen“, sagte Kerstens.

Falls Maersk die beiden Reedereien übernimmt, könnte es seinen globalen Marktanteil um etwa 5 Prozent ausbauen. Zudem würde das Unternehmen seine Präsenz in der wichtigen Region Pazifik stärken.

Maersk wollte sich bislang nicht zu den Spekulationen äußern.

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