Clinton gegen Trump: Zuseher ergriffen angeekelt die Flucht

Die Amerikaner haben dem von den US-Medien wegen diverser unappetitlicher Sex-Sprüche und Skandale gehypten TV-Duell zwischen Trump und Clinton eine Absage erteilt: 20 Prozent weniger Zuseher als beim ersten Duell sind eine schwere Schlappe für das gesamte Establishment in Washington.

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Trump gegen Clinton, die zweite. (Foto: dpa)

Trump gegen Clinton, die zweite. (Foto: dpa)

Das zweite TV-Duell zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton haben Medienberichten zufolge deutlich weniger Amerikaner verfolgt als die erste Debatte. CNN und andere Medien berichteten am Montag, ersten Auswertungen zufolge hätten wohl 20 Prozent weniger Zuschauer eingeschaltet als am 26. September. Das erste TV-Duell hatte die Rekordzahl von 84 Millionen Menschen allein in den USA vor die Bildschirme gelockt. Die Medien hatten gehofft, dass die Veröffentlichung eines Videos aus dem Jahr 2005, in dem zu hören ist, wie Trump vulgär über Frauen spricht, dem TV-Duell zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Doch die Amerikaner wandte sich angewidert ab – und blieben der sumpfigen Veranstaltung fern. Reuters hat eine nette Erklärung, die dem Establishment helfen könnte, das Gesicht zu wahren: Die Nachrichtenagentur merkt an, dass die Debatte zur selben Zeit gesendet wie die populäre NBC-Sportsendung „Sunday Night Football“, die gewöhnlich die höchste Zuschauerquote hat.

Die DWN verzichten auf eine detaillierte Analyse der Schlammschlacht, weil die Debatte keine relevanten politischen Erkenntnisse gebracht hat. Der einzig originelle Moment im Video am Anfang des Artikels.

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