Manz hofft zum Erreichen der Prognose auf neuen Großauftrag

Apple-Zulieferer Manz muss deutliche Abstriche machen. Der Spezialanlagenbauer verlor einen Großauftrag und muss nun vergleichbare Aufträge an Land ziehen.

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Haupteinnahmequellen von Manz sind Anlagen zur Produktion von Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks. (Foto: Manz AG)

Haupteinnahmequellen von Manz sind Anlagen zur Produktion von Displays für Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks. (Foto: Manz AG)

Der Apple-Zulieferer Manz hofft auf die Bestellung einer Produktionsanlage für Solar-Dünnschichtmodule, um so doch noch seine Jahresziele erreichen zu können. Das Management sei in „verheißungsvollen“ Gesprächen, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Für den Bau einer solchen Produktionsfabrik müssen Kunden in der Regel einen hohen zwei- bis dreistelligen Millionen-Betrag investieren.

Manz hatte zuvor mitgeteilt, nach der Stornierung eines Großauftrags im Batteriegeschäft mit einem wichtigen Kunden eine Vergleichsvereinbarung getroffen zu haben. Daher gebe es keine weiteren negativen Ergebniseffekte. Allerdings entfielen 2016 durch die Auftragsstornierung und die dadurch ausbleibenden Folgeaufträge Umsatzerlöse.

Ausgerechnet im hoffnungsvollen Batteriegeschäft hatte der defizitäre Spezialanlagenbauer im Sommer einen Rückschlag erlitten, als ein Kunde ein Großprojekt stoppte. Der Manz-Vorstand hatte daraufhin seine Jahresprognose infrage gestellt. Diese sieht eine signifikante Steigerung des Umsatzes (Vorjahr: 222 Millionen Euro) und ein signifikant verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor. Bereits 2015 hatten Auftragsstornierungen über 140 Millionen Euro dem Konzern mit 58,2 Millionen Euro einen hohen Verlust eingebrockt.

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