UniCredit verringert Anteil an Onlinebroker Fineco weiter

Auf der Suche nach frischem Kapital verringert die italienische UniCredit ihren Anteil am Onlinebroker FinecoBank weiter.

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Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat Probleme. (Foto: dpa)

Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat auch Probleme. (Foto: dpa)

Wie das größte Geldhaus Italiens am Mittwoch ankündigte, stehen weitere 20 Prozent zum Verkauf. Zwei Händlern zufolge wurden als Preisvorstellung 4,48 Euro je Aktie genannt. Damit wäre der nun zum Verkauf stehende Anteil 554 Millionen Euro wert. Die HypoVereinsbank-Mutter hatte bereits im Juli zehn Prozent der Fineco-Anteile verkauft und damit 5,40 Euro je Anteilsschein oder 328 Millionen Euro eingenommen. Der Aktienkurs ist seitdem aber gefallen. Am Mittwochabend stand der Schlusskurs bei 4,79 Euro.

Der neue UniCredit-Chef Jean-Pierre Mustier hat sich zum Ziel gesetzt, die Kapitalausstattung seines Unternehmens zu verbessern und den Gewinn zu steigern. Insidern könnte das Institut mit einer geplanten Kapitalerhöhung und Verkäufen von Anteilen 16 Milliarden Euro einnehmen. UniCredit leidet wie viele Konkurrenten unter der jahrelangen Wirtschaftsflaute auf dem Heimatmarkt.

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