VW-Konkurrent BMW steigert Absatz kräftig

Mercedes bleibt ungeschlagener Sieger im Neuwagenabsatz innerhalb Europas. Dicht dahinter folgt jedoch Konkurrent BMW. VW liegt deutlich hinter den Bayern.

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Trotz kräftiger Zuwächse hat BMW auch im September weniger Autos seiner Kernmarke verkauft als Mercedes. Wie die Münchner am Donnerstag mitteilten, kletterte der Absatz der Marke BMW im vergangenen Monat um 9,4 Prozent auf 197.419 Fahrzeuge. Die Stuttgarter kamen im September auf 211.286 Wagen mit Stern auf der Motorhaube. Die VW-Tochter Audi lag mit 173.850 verkauften Autos deutlich dahinter. Auch über die ersten drei Quartale betrachtet hatte Daimlers Oberklasse-Marke die Nase vorn: Mercedes lieferte weltweit knapp 1,54 Millionen Fahrzeuge aus, BMW rund 1,48 Millionen, Audi fast 1,41 Millionen.

Bezieht man alle drei Marken der Münchner ein, kommt der BMW-Konzern auf die höchsten Absatzzahlen: Von Januar bis September wurden rund um den Globus fast 1,75 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert (plus 6,2 Prozent). Die Konkurrenz lag dahinter. BMW profitiert davon, dass sich der Mini deutlich häufiger verkauft als der Kleinwagen Smart aus dem Hause Daimler. Bei der Kernmarke BMW waren zuletzt vor allem die Geländewagen der X-Reihe gefragt; auch das Flaggschiff 7er legte zu.

Wie die Wettbewerber profitierten die Münchner im September von gut laufenden Geschäften in Europa, einer der wichtigsten Absatzregionen für Oberklasse-Fahrzeuge weltweit. In China, dem weltgrößten Pkw-Markt, legten die Verkaufszahlen von BMW und Mini ebenfalls zu. In den USA, dem zweitgrößten Markt, gingen sie dagegen zurück, während die Rivalen in dem schwächelnden Markt kleine Zuwächse verbuchten.

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