Zahl der US-Anträge auf Arbeitslosenhilfe bleibt auf 43-Jahres-Tief

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA blieb in der vergangenen Woche auf niedrigem Niveau.

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Der US-Arbeitsmarkt sorgt weiter für Lichtblicke. In der vergangenen Woche stellten nur 246.000 Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Damit bleibt die Zahl auf dem niedrigsten Wert seit 1973.

Die Zahlen zum US-Arbeitsmarkt sind jedoch mit großer Vorsicht zu genießen. Alternative Berechnungsmethoden führen zu deutlichen Unterschieden.

Die gute Lage am Arbeitsmarkt dürfte auch die US-Notenbank Fed dazu animieren, ihre Geldpolitik weiter zu straffen und den Leitzins zu erhöhen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Viele Händler erwarten, dass die Fed im Dezember die Zinszügel anziehen wird. Denn eine Erhöhung Anfang nächsten Monats und damit wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen vom 8. November gilt an den Märkten als unwahrscheinlich.

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