Google will Nutzern erlauben, Nachrichten zu korrigieren

Google will künftig neben Meldungen von Usern erstellte „Faktencheks“ platzieren. Wie Google jedoch überprüfen will, ob diese Belehrungen ihrerseits den Tatsachen entsprechen ist unklar.

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Der US-Internetriese Google will laut AFP mit einer neuen Funktion gegen Falschmeldungen und unzutreffende Behauptungen im Internet vorgehen. Falls Faktenchecks zu bestimmten Themen vorliegen, werden Nutzern von Google News bei ausgewählten Nachrichten künftig die entsprechenden Links angezeigt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Hinweis „Fact Check“ wird zunächst in den USA und Großbritannien eingeführt.

Google verlinkt dabei nach eigenen Angaben nur auf Faktenchecks, welche die „allgemein akzeptierten Kriterien“ erfüllen. Die neue Funktion solle auch dabei helfen, die in sozialen Medien grassierenden Falschmeldungen zu entlarven, hieß es.

Der Ansatz ist ein weiterer Schritt Googles, sich von der strikt neutralen Plattform zum Medium zu entwickeln.

Auch US-Präsident Barack Obama macht sich Sorgen um die Integrität der Medien: Er kündigte am Freitag an, man müsse darüber nachdenken, wie man Medien vor Angriffen schützen könnte. Welche Kriterien die Regierung jedoch anwenden will, um festzustellen, welche Meldungen angemessen sind, ist unklar.

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