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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Russlands Präsident Wladimir Putin - hier bei einem Treffen mit den Geheimdienstchefs am Samstag im Kreml - will sich nicht mehr von den Amerikanern düpieren lassen. Der Geheimdienst Stratfor enthüllt dieser Tage, dass die USA in der Ukraine am Regierungswechsel mitgewirkt hätten, um eine Achse zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. (Foto: dpa)

Ukraine: USA wollen Allianz Deutschlands mit Russland verhindern

Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor, George Friedman, räumt ein, dass die Intervention der Amerikaner in der Ukraine den Zweck verfolgt habe, einen Allianz zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. An einem Sturz Putins hätten die Amerikaner dagegen kein Interesse.

China will die Russland-Krise nutzen, um den Yuan gegen den Dollar und gegen den Rubel stärker als Weltwährung zu positionieren. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will Rubel-Krise zur Stärkung des Yuan nützen

China will Russland gegen die Abwertung des Rubel helfen, die Liquiditäts-Engpässe auslösen könnte. Das ist zumindest in einem Währungs-Abkommen zwischen beiden Ländern festgelegt. So könnte China Dollar verkaufen und Rubel kaufen, um den Rubel zu stützen.

Die Verwässerung des Dodd-Frank-Gesetzes, die auch Präsident Obama unterstützte, ist ein Geschenk an die Wall Street. So müssen die Banken die vermutlich drastischen Einbußen aus dem Öl-Derivate-Handel nicht mehr allein schultern tragen. Der Steuerzahler hilft aus. (Foto: dpa)

Ölpreis-Derivate: Steuerzahlern drohen neue Billionen-Risiken

Der Ölpreis-Verfall birgt für den Billionen-Markt an Derivaten ein enormes Risiko. Bricht der Markt hier ein, droht ein neuer Bedarf an Bailouts der Banken, die mit diesen unübersichtlichen Papieren handeln. Die US-Regierung hat, von der Wall Street entsprechend motiviert, still und leise begonnen, die Steuerzahler ins Risiko zu nehmen. Es ist eine Frage der Zeit, bis diese Entwicklung auch in Europa greift.

Die Stadt-Farm soll dem Problem der Überfischung der Weltmeere begegnen - und nebenbei noch umweltschonend Bio-Gemüse produzieren. (Foto: dpa)

Ohne Ozean: Berliner Unternehmen züchtet Fische und Gemüse für den Weltmarkt

In Berlin entsteht derzeit Europas größte innerstädtische Aquaponik-Farm. In der Anlage plant das Startup ECF pro Jahr rund 25 Tonnen Fisch und 35 Tonnen Gemüse zu produzieren. Anfang 2015 soll die erste Ware an Endverbraucher und Gastronomen gehen.

Das Bevölkerungswachstum ist in Spanien seit nunmehr zwei Jahren rückläufig. (Grafik: INE)

Flucht aus Spanien: Einwanderer verlassen wegen Krise das Land

Spanien verliert zum vierten Halbjahr in Folge an Bevölkerung. Im ersten Halbjahr 2014 verließen rund 200.000 Personen das Land. Der größte Teil davon waren Rumänen, Marrokaner und Südamerikaner. Aufgrund der fehlenden Perspektiven kehren viele Arbeitssuchende in ihre Heimatländer zurück oder ziehen nach Großbritannien weiter.

EZB-Präsident Mario Draghi möchte die EZB-Bilanz von derzeit zwei auf drei Billionen Euro ausweiten. Das läuft schleppender, als von Draghi erwartet. (Foto: dpa)

Banken steigen aus: Die Verstaatlichung des Bond-Markts rückt näher

Die Banken haben bei der jüngsten EZB-Programm deutlich weniger Kredite aufgenommen als erwartet. Damit deutet sich an: Der traditionelle Deal, dass die Banken das Geld geschenkt bekommen und dafür Staatsanleihen von maroden Staaten kaufen, funktioniert nicht mehr. Ob gewollt oder nicht: Die Entwicklung zeigt, dass die EZB mit ihrer Politik den Markt für Staatsanleihen zerstört hat. Nun hat sie keine andere Wahl mehr, als die Staatsanleihen selbst zu kaufen.

Viele der wohlhabenden Russen, die sich in London Immobilien kaufen, stammen ursprünglich aus Moskau. Doch viele von ihnen kehren ihrer Heimat den Rücken. (Foto: dpa)

Flucht aus dem Rubel: Reiche Russen kaufen Londoner Immobilien

Je mehr der Rubel an Wert verliert, desto mehr wohlhabende Russen ziehen ihre Gelder aus ihrer Heimat ab. Sie investieren ihr Kapital hauptsächlich in Londoner Immobilien. Doch Großbritannien hat eine Immobilien-Blase, die nach Angaben des Jerome Levy Forecasting Center früher oder später platzen wird.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagt, dass es Gewinner und Verlierer des Ölpreis-Verfalls gibt. Russland gehöre zu den Verlierern. (Foto: dpa)

Ölpreis-Verfall: Die Regeln der Weltwirtschaft werden neu definiert

Der fallende Ölpreis bringt die Gesetzmäßigkeiten in der Weltwirtschaft durcheinander: Die alte Regel, dass ein sinkender Ölpreis zu mehr globalem Wachstum führt, gilt nicht mehr. Daher gibt es auch wenig Schadenfreude über das Chaos in Russland.

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem sich die USA selbst den Freibrief zur Privatisierung des Energie-Sektors und die gleichzeitige Aufrüstung der Ukraine genehmigen. (Foto: dpa)

HR 5859: Ein US-Gesetz wie eine Kriegs-Erklärung an Russland

Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.

Der reichste Oligarch Russlands ist Alischer Usmanow. Er verfügt über ein Vermögen von 15,1 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Russischer Oligarch folgt Putins Einladung und kehrt in die Heimat zurück

Der reichste russische Oligarch Alischer Usmanow holt seine Industrie-Beteiligungen nach Russland zurück. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ihn dazu aufgefordert, seine Vermögenswerte zurück in ihre Heimat zu transferieren. Usmanow verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar.

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko stellt den Handel mit Russland auf Euro und Dollar um. (Foto: dpa)

Weißrussland: Ansteckung durch Rubel-Verfall

Weißrussland hat für alle Devisenkäufe eine Gebühr von 30 Prozent eingeführt. Dadurch möchte das Land die Abwertung der heimischen Währung stoppen. Der weißrussische Rubel verlor im Verlauf des Jahres 15 Prozent an Wert. Zudem soll der Handel mit Russland nicht mehr in Rubel, sondern in Dollar und Euro abgewickelt werden.

Die britische Öl-Förderindustrie in der Nordsee befindet sich in einer Krise. (Foto: dpa)

Nach Russland: Öl-Krise erreicht Großbritannien

Die britische Öl-Industrie in der Nordsee steht angesichts des fallenden Öl-Preises vor dem Kollaps. Investitionen müssen gestoppt und Öl-Arbeiter entlassen werden. Goldman Sachs meldet, dass die Firmen ihre Ausgaben um 30 Prozent kürzen müssen.

Im Auto des Attentäters, das in der Lobby der Parteizentrale zum Stehen kam, befanden sich alle Zutaten für eine Bombe. (Foto: dpa)

Spanien: Anschlag auf die Zentrale der Regierungs-Partei

In Spanien hat ein Mann sein Auto in die Parteizentrale der Regierungspartei PP gerammt. In dem Wagen fand die Polizei Butangasflaschen sowie einen selbst-gebastelten Zünder. Der Mann gab an, ein in den Ruin getriebener Unternehmer zu sein, die Polizei hält ihn für geistig verwirrt.

Börse: Dax schließt 0,2 Prozent im Minus

Volatiler Handel am Hexensabbat: Die westlichen Aktienmärkte haben sich in den letzten Tagen entkoppelt von den Entwicklungen der „Restwelt“. Das wird nicht lange so bleiben, warnt die Bank of America.

Credit Suisse-Chef Brady W. Dougan will seine Bank vom Rohstoff-Handel lösen. (Foto: dpa)

Credit Suisse verkauft Rohstoff-Handel an Citigroup

Insidern zufolge verkauft die Schweizer Bank Credit Suisse ihre Rohstoff-Handelsaktivitäten an die Citigroup. Am Geschäft mit Rohstoff-Produkten für Investoren hält Credit Suisse fest.

Russlands Premierminister Dmitri Medwedew hat sich in der Duma für ein Hilfspaket für russische Banken eingesetzt. Doch der Gesetzesentwurf zum Paket bedarf der Zustimmung des Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russland beschließt milliardenschwere Banken-Rettung

Die Duma hat einem Gesetzes-Entwurf zugestimmt, wonach unter westlichen Sanktionen stehende russische Banken Milliarden-Hilfen erhalten sollen. Die Banken sollen Finanz-Spritzen in Höhe von bis zu 16,5 Milliarden Dollar erhalten. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, müssen noch das Oberhaus und Präsident Wladimir Putin ihre Zustimmungen leisten.

Der Zimmerofen kann mit Kerzenwärme einen Heizlüfter ersetzen. (Screenshot)

Iglu-Ofen heizt Räume mit Kerzen

Ein italienisches Startup hat einen Mini-Ofen aus Terracotta entwickelt. Dieser soll ganze Räume allein mit der Wärmeenergie von vier Kerzen heizen. Dazu nutzen die Entwickler die gleiche Bautechnik, die Inuit für ihre Iglus verwenden.

Mithilfe der Technik zur Chip-Herstellung gelang Soitec für die Solarzellen ein Wirkungsrad von 46 Prozent. (Foto: dpa)

Neue Chip-Technologie verdoppelt Effizienz von Solar-Zellen

Ein französischer Chip-Hersteller hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Solar-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent herstellen lassen. Dazu nutzt das Unternehmen eine Technik, die eigentlich zur Herstellung von Mikrochips gedacht ist. So ließe sich demnach doppelt so viel Sonnenenergie in Strom umwandeln als mit herkömmlichen Solarzellen.

Bevor der IWF 17 Milliarden Dollar an die Ukraine zahlt, braucht das Land zusätzliche 15 Milliarden Dollar. Denn für die IWF-Überweisung braucht das Land einen Finanzierungsplan über zwölf Monate. Das ist in der jetzigen Situation unmöglich. Daher solle die EU die Finanzierungslücke stopfen, so die Bitte aus Kiew. (Foto: dpa)

EU: Widerstand gegen weitere Kredite an die Ukraine wächst

In den EU-Mitgliedsstaaten regt sich Widerstand gegen neue Kredite an die Ukraine. Die Ukraine ist faktisch pleite, und die EU-Regierungen wissen nicht, woher sie die neuen Kredite nehmen sollen. Das Problem: Ohne Finanzierungsplan für die nächsten zwölf Monate dürfte der 17-Milliarden-Dollar-Kredit des IWF platzen.

Russlands Präsident Wladimir Putin stellte sich bei der jährlichen Pressekonferenz auch kritischen Fragen aus dem Publikum. (Foto: dpa)

Putin: Russland wird sich erst nach zwei Jahren wieder erholen

Am Donnerstag sagte der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz, dass Russland einer westlichen Aggression gegenüberstehe. Die Wirtschafts-Krise sei auf „externe Faktoren“ zurückzuführen. Russland werde sich erst nach einer zweijährigen Rezesssions-Phase wieder erholen.