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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Der ehemalige russische Premier Jewgeni Primakow ist ein langjähriger Weggefährte des Kreml-Chefs Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Krise in Russland: Oligarchen gehen auf Distanz zu Putin

Die russischen Superreichen wenden sich von Kreml-Chef Wladimir Putin ab. Sie machen ihn für die westlichen Sanktionen verantwortlich. Zuvor hatte die deutsche Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck gehofft, dass die Sanktionen zu „Friktionen“ im Kreml führen werden. Genau davor hatte wiederum der russische Außenminister Sergej Lawrow gewarnt.

Windenergie-Anlagen stehen in der öffentlichen Kritik. (Foto: dpa)

Windräder: Lobby-Interessen stärker als Schutz der Grundrechte

Die deutschen Rechtswissenschaftler Michael Elicker und Andreas Langenbahn sind der Ansicht, dass mit Windanlagen eine große gesundheitliche Gefährdung einhergehe. Deutschland habe hier grundrechtlich verankerte Schutzpflicht für die körperliche Unversehrtheit jedes Einzelnen. Doch dieser komme der Staat nicht nach.

Geht es nach der Kapitalanlagegesellschaft Salient, könnte Renzi schon bald gezwungen sein, die nackte Wahrheit über Italiens Finanzen zu offenbaren. Ob die EU jedoch überhaupt helfen kann, ist fragwürdig. (Foto: dpa)

Investoren nervös: Italien kann in Griechenland-Sog geraten

Das Wahlergebnis in Griechenland hat an den Märkten zunächst nicht für viel Aufregung gesorgt. Doch die Ereignisse dürfen nicht einfach von den Investoren hingenommen werden, warnt ein amerikanischer Vermögensverwalter. In Italien werde es zu ähnlichen Entwicklungen kommen. Die Auswirkungen würden allerdings gravierende Folgen nach sich ziehen.

Das Symbol des Protestes ist der rote Spülhandschuh, die die fristlos entlassenen Putzfrauen in den Himmel strecken. (Foto: dpa)

Griechenland: Alte Regierung hat vor der Wahl tausende Beamte eingestellt

Die Syriza-Regierung hat sich die Einstellung von gekündigten Putzfrauen im öffentlichen Dienst auf die Fahnen geschrieben: Tatsächlich hat die Regierung Samaras bereits in den Wochen vor den Wahlen tausende Beamte wieder eingestellt. Es hat der Partei allerdings bei den Wahlen nicht geholfen.

Ende vergangener Woche verlor der Euro massiv gegenüber dem Yuan. (Grafik: ariva)

In China wachsen die Zweifel an der Dollar-Koppelung des Yuan

Der Wert des chinesische Yuan ist ins Wanken geraten. Der Yuan verlor massiv gegenüber dem Dollar, legte gegenüber dem Euro jedoch so stark zu, wie zuletzt vor über zehn Jahren. Die Kopplung des Yuan an den Dollar gerät an ihre Grenzen. China prüft offenbar, sich aus dem Ankauf von US-Staatsanleihen zu verabschieden.

Geschäftsreisen sollen bei Siemens künftig langfristig geplant werden, um günstige Tarife nutzen zu können. (Foto: dpa)

Ende der Kurz-Trips: Siemens will Millionen bei Dienstreisen sparen

Siemens setzt offenbar den Rotstift bei Dienstreisen an. Kurzfristig dürften nur noch Techniker buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssen. Bahnfahrten oder Flüge sollen so früh wie möglich gebucht werden, um günstige Tarife nutzen zu können.

Ohne stetiges Kostensenken, würde auch Maersk wie seine Konkurrenten noch mehr in die Krise abdriften (Foto: dpa)

Geringes Wachstum: Container-Schifffahrt in der Krise

In der Container-Schifffahrt herrscht eine massive Überkapazität. Die Frachtraten und die Preise sinken. Fusionen in der Containersparte nehmen zu, Einsparungen sind an der Tagesordnung. Maersk hält sich dank eines Sparprogramms noch im Gewinnbereich, warnt aber vor einer Verschärfung der Lage.

Bis zur Ausreifung der zivilen Kernfusion wird es noch noch ein paar Jahrzehnte dauern. (Foto: dpa)

Energie ohne Ende: Kernfusion strebt nach der kommerziellen Reife

Nahezu unerschöpflicher Strom, fast keine Umweltbelastungen - das ist das große Versprechen der zivilen Kernfusion. Wenn die Technik einmal so weit ist, könnte sie die Energiewirtschaft revolutionieren. Aber ist ein in den USA angekündigter Durchbruch wirklich schon greifbar?

Ryanair-Chef Michael O'Leary legt sich ins Zeug, um der Lufthansa die Geschäftsreisenden abzujagen. (Foto: dpa)

Umkämpfte Manager: Ryanair drängt auf den Markt für Geschäftsreisen

Der Billig-Flieger Ryanair will der Konkurrenz die Geschäftsreisenden abwerben. „Wir werden zu Europas wichtigster Fluglinie für Manager“, so Ryanair. Derzeit verkaufe das Unternehmen mehr als 10.000 Geschäftsreisepakete pro Woche, Ende 2017 sollen es gut 200.000 pro Woche werden.

Der Softwarekonzern SAP hat mit Concur den Spezialisten für Geschäftreisen-Verwaltung aufgekauft. (Foto: dpa)

SAP finanziert Zukauf von Dienstreisen-Software über Anleihe

Nach dem größten Zukauf seiner Firmengeschichte will der Softwarekonzern SAP erneut den Kapitalmarkt anzapfen. Zur Finanzierung des US-Reisekostenspezialisten Concur erwägt Finanzchef Mucic eine weitere Anleihe. Concur verkauft Software zum organisieren und abrechnen von Dienstreisen.

Im November traf der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf einer EU-Außenminister-Konferenz in Brüssel. Klimkin fordert direkte Militär-Hilfen von der EU und den USA. (Foto: dpa)

Ukraine ruft um internationale Militär-Hilfe gegen Russland

Die ukrainische Regierung sagt, dass Russland die Rebellen mit High-Tech-Waffen ausgerüstet habe. Diese seien der regulären Armee überlegen. Deshalb fordert Kiew vom Westen direkte Militär-Hilfen. Weiteres Kopfzerbrechen bereitet der Regierung die steigende Anzahl an Deserteuren.

Schweizer Notenbank verfolgt inoffiziellen Euro-Mindestkurs

Einem Medienbericht zufolge will die Schweizer Nationalbank einen inoffiziellen Euro-Mindestkurs einführen. Zuvor hatte die Notenbank ihren Euro-Mindestkurs aufgehoben und damit dem Franken zu einem Höhenflug verholfen.

Denis Puschilin trat in Minsk als Verhandlungs-Führer der Rebellen auf. (Foto: dpa)

Ukraine-Konflikt: Abbruch der Friedens-Gespräche in Minsk

Das Treffen der Kontaktgruppe in Minsk zur Ukraine-Krise wurde abgebrochen. Die Verhandlungsführer der ukrainischen Regierung und der Rebellen bezichtigen sich gegenseitig der Sabotage der Friedens-Gespräche.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis gemeinsam mit dem Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. (Foto: dpa)

Syrizas Schulden-Plan: Regierung heuert US-Investmentbank Lazard an

Die neue Regierung in Athen hat die US-Investmentbank Lazard als Schulden-Berater angeheuert. Lazard hatte die griechische Regierung schon 2012 bei der Umstrukturierung des Banken-Sektors beraten.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk setzt sich bei US-Vizepräsident Joe Biden für einen NATO-Beitritt seines Landes ein. (Foto: dpa)

„Ohne die Hafenstadt Mariupol hat die Volksrepublik Donezk keine Chance“

Christian Wehrschütz vom ORF hat die Entwicklung in der Ost-Ukraine von Anfang an in der Region beobachtet. Er glaubt, dass es zu einem Kampf um Mariupol kommen werde. Die von den Rebellen ausgerufene Volksrepublik Donzek brauche den strategisch wichtigen Hafen. Er sieht die Wurzel der Spannungen als Folge der Spannungen aus dem Kalten Krieg.

Mit der alten Regierung hat das griechische Volk auch die Troika entmachtet, so die Autoren Weik und Friedrich. Hier eine Demonstration gegen die Sparpolitik im Januar 2014 (Foto: dpa)

Weik und Friedrich: Griechenland hat die EU abgewählt

Das offensichtlich für Europas politische Eliten unvorstellbare ist in Griechenland geschehen – sie wurden vom Volk eiskalt abgewählt. So sehen die Wirtschafts-Autoren Mattias Weik und Marc Friedrich den Wahlsieg der Syriza in Griechenland. Die Ökonomen erhoffen sich dadurch den für die "bankrotten Erfinder der Demokratie" dringend erforderlichen Neustart.

Die Fed, hier Präsidentin Janet Yellen, wird künftig Negativ-Zinsen für Bankreservekonten einführen, vermutet US-Ökonom Patrick Barron. (Foto: dpa)

US-Ökonom: Auch in den USA müssen Anleger mit Negativ-Zinsen rechnen

Die Fed wird sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen und Negativ-Zinsen für Bankeinlagen einführen. Die Geldhäuser werden die Straf-Gebühren an ihre Kunden weitergeben. So soll der Dollar gesenkt und die US-Exportindustrie zufriedengestellt werden, prognostiziert ein US-Ökonom.

US-Präsident Barack Obama und US-Generalbundesanwalt Eric Holder wollen ausländische Spione-Ringe in ihrer Heimat enttarnen. (Foto: dpa)

Verdacht der Finanz-Spionage: USA erheben Anklage gegen drei Russen

In den USA wurde ein angeblicher russischer Spionage-Ring gesprengt. Die Mitglieder des Rings sollen ein Banker aus New York und zwei russische Diplomaten sein. Ein hochrangiger FBI-Mitarbeiter sagt, dass dieser Fall besonders „ungeheuerlich“ sei, weil ein ausländischer Spion im Finanzsektor platziert wurde.

Die Vergangenheit der Ukraine bestimmt die Gegenwart. Gedenkmarsch von Ukrainern für 300 Studenten, die 1918 im Kampf gegen die Rote Armee gefallen sind. (Foto: dpa)

Ost-Ukraine: Kessel-Schlacht um Eisenbahn-Verbindung

In der Ost-Ukraine tobt in der Stadt Debalzewo eine Kessel-Schlacht. Die Rebellen haben ukrainische Soldaten umzingelt. Einen Ausweg gibt es nicht. Debalzewo verbindet zwei Rebellen-Gebiete und ist wichtig für den Güterverkehr aus Russland.

Der Chef der dänischen Nordea Bank, Christian Clausen. (Foto: dpa)

Dänemark: Nordea Bank vergibt Kredite mit Negativ-Zinssatz

Die dänische Nordea Bank hat erstmals einen Hypotheken-Kredit zum Negativ-Zinssatz von 0,03 Prozent ausgegeben. Dabei müssen die Schuldner weniger zurückzahlen, als der Kredit bei der erstmaligen Aufnahme betrug.