Alle Artikel von:

Deutsche Wirtschafts Nachrichten

China will die staatlichen Unternehmen reformieren. Das macht jedoch die außerstaatliche Geldbeschaffung für die Unternehmen äußerst schwierig. (Foto: dpa)

Faule Kredite: China wird für Europas Banken zum Risiko

Staatliche Unternehmen aus China werden von einigen ausländischen Banken nicht mehr als risikofrei angesehen. China will angesichts der immensen Verschuldung seiner lokalen Regierungen die staatlichen Unternehmen reformieren. Die Unterstützung soll gekürzt und für manche Unternehmen gänzlich abgeschafft werden. Einige ausländische Banken rechnen deshalb mit einer steigenden Zahl von Pleiten.

Bis 2010 konnten die britischen Abgeordneten für ihren Zweitwohnsitz die Hypothekenzinsen als Spesenausgaben geltend machen. (Foto: dpa)

Politik für die eigene Tasche: Britische Abgeordnete profitieren vom Immobilien-Boom

Die gestiegenen Immobilienpreise in London füllen auch die Geldbeutel einiger Abgeordneter. Über die Steuereinnahmen wurden Teile ihrer Zweitwohnsitze finanziert. Die Immobilien haben in den vergangenen Jahren teilweise ihren Wert verdoppelt.

Wenige große Player aus den USA dominieren das Internet. Langfristig muss das nicht so bleiben. (Foto: dpa)

„In zehn Jahren wird Facebook etwas für alte Leute sein“

Die Dominanz des Internet durch große US-Firmen muss nicht dauerhaft sein: Kleine und lokale Unternehmen erreichen die Nutzer oft besser und können Trends vorhersehen. Dadurch werden sie relevant und zu echten Alternativen zu den Giganten.

Die Polizei hat den betroffenen Teil des Kinderspielplatzes gesperrt. (Foto: dpa)

Eltern verunsichert: Kinderspielplatz in Tokio radioaktiv verstrahlt

Ein Kinderspielplatz in Tokio ist so hoch radioaktiv verstrahlt, dass die zuträgliche Jahresobergrenze bereits nach zwei Stunden erreicht ist. Wie und was den Park verstrahlt hat, ist nicht bekannt. Erst vor zwei Tagen landete eine radioaktive Drohne ebenfalls in Tokio auf dem Amtssitz von Premier Abe.

Sberbank-Chef Herman Gref erhofft sich für das aktuelle Jahr einen Rückgang der Kapitalflucht in Russland. (Foto: dpa)

Liquiditäts-Krise: Russen trauen ihren Banken nicht

Die russischen Banken benötigen über 35 Milliarden Dollar an neuen Einlagen, um ihre Liquidität zu sichern. Aufgrund der Währungs-Krise hoben Sparer insgesamt 11,8 Milliarden Dollar von ihren Konten ab. Sie investierten stattdessen in Autos und Luxusgüter, die als sichere Anlagen gelten.

Bayerns Trainer Pep Guardiola ist ein Mann mit Charakter, der sich seine Überzeugungen von niemandem vorschreiben lässt, auch nicht von den mächtigen Fußball-Verbänden. (Foto: dpa)

Grotesk: UEFA verfolgt Bayern-Trainer Guardiola wegen Einsatz für Menschenrechte

Weil Pep Guardiola nach dem Champions-League-Viertelfinale mit seinem T-Shirt an einen unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommenen argentinischen Journalisten gedachte, eröffnet die UEFA ein Disziplinarverfahren gegen den Bayern-Trainer. Die Statuten verbieten Bekundungen nicht-sportlicher Natur. Zugleich brüstet sich die internationale Fußball-Maschinerie ihres Engagements für die Menschenrechte.

Der schweizerische Notenbank-Chef Thomas Jordan will aufgrund der Überbewertung des Frankens eine Devisenmarkt-Intervention vornehmen. (Foto: dpa)

Starker Franken: Schweizer Unternehmen drohen mit Abwanderung ins Ausland

Zahlreiche schweizerische Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Geschäfte ins Ausland. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat zu einer Kosten-Explosion innerhalb der Exportwirtschaft geführt. Nach einer Umfrage ist jede dritte Firma betroffen. SNB-Chef Thomas Jordan sieht eine Überwertung des Franken und plant daher eine Devisenmarkt-Intervention.

Die polnische Präsidentschaftskandidatin Magdalena Ogórek, Kandidatin des Likspartei-Chefs Leszek Miller (rechts) hatte bereits die Ehre eines Besuchs des französischen Premiers Manuel Valls. (Foto: dpa)

Polen: Präsidentschafts-Kandidatin will Ende der Russland-Sanktionen

Die polnische Präsidentschaftskandidatin Magdalena Ogórek fordert die Aufhebung der Russland-Sanktionen. Sie plädiert für ein „ausgewogenes Verhältnis“ zwischen Polen und Russland und präsentiert sich damit als linke Alternative zur Regierung, die zu den Hardlinern in der EU gehört.

Börse: Dax schließt im Plus

Das Treffen in Riga zwischen Griechenland und der Eurogruppe hat die Gläubiger einmal mehr desillusioniert: EU-Offizielle bezeichneten Varoufakis als Amateur und Zeitverschwender. Der einzige, der noch an einen Deal glaubt, ist Varoufakis.

Die griechische Schuldenkrise hat Auswirkungen auf die Südländer. Diese beschäftigen sowohl den italienischen Finanzminister Pier Carlo Padoan (li.) und seinen Amtskollegen Yanis Varoufakis. (Foto: dpa)

Staatsanleihen: Italien und Spanien spüren Ansteckung wegen Griechenland

Während sich die Euro-Finanzminister in Riga eine hitzige Debatte liefern, steigen die Zinssätze für Staatsanleihen in den Südländern. Erstmals seit Monaten entwickeln sich die Bonds-Zinssätze im Süden und Norden Europas auseinander. Das zeigt, dass ein Crash in Griechenland Folgen im gesamten Euroraum hätte.

Frankreich: Die Wirtschaft stagniert, die Industrie schrumpft, die Schulden wachsen und der Präsident gerät immer mehr unter Druck. (Foto: dpa)

Hollande unter Druck: Frankreichs Wirtschaft meldet schlechte Zahlen

Der fortschreitende Niedergang der französischen Industrie lässt die Wirtschaft stagnieren. Das Land hat sämtliche Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Die europäischen Steuerzahler müssen über Round-Trip-Geschäfte die französische Rüstungsindustrie stützen. Präsident Francois Hollande gerät zunehmend unter Druck. Die Entwicklung spielt dem Front National in die Karten, der jetzt schon die Umfragen dominiert.

Der Telekom-Chef Timotheus Hoettges fodert, Whatsapp und co sollten den gleichen Beschränkungen unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter. (Foto: dpa)

Telekom will gratis Internet-Telefonie-Dienste beschränken

Die Deutsche Telekom will die kostenlosen Internet-Telefonie-Dienste wie Whatsapp, Facebook und Skype beschränken. Die App-Anbieter sollten demnach den gleichen Spielregeln unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter und sich an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Die gratis Messenger-Dienste bedrohen zunehmend die Gewinne der Netzbetreiber.

Stadtautobahnen in Peking stellen enorme Herausforderungen an autonome Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Internet-Konzern Baidu bringt selbstfahrendes Auto auf Pekings Straßen

Der chinesische Internetkonzern Baidu entwickelt ein eigenes teilautonomes Auto. Es werde noch 2015 auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt erprobt, so der Forschungschef des Unternehmens. Baidu kooperiert für das Projekt mit BMW.

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Weltweiter Widerstand gegen Facebooks „gratis Internet“

Facebooks Projekt, mit Drohnen freien Internet-Zugang an entlegene Orte zu bringen, stößt auf Widerstand bei Bürgerrechtlern. Die Kritik: Nur die Seiten der Werbepartner sind gratis zugänglich. Zudem verzichten die Regierungen wegen der Partnerschaft mit Facebook auf einen eigenen Netzausbau.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Amtskollegen Xi Jinping bauen ihre Allianz aus. (Foto: dpa)

Russland verabschiedet historisches Gas-Abkommen mit China

Russland steht vor der Verabschiedung eines Gesetzes, wonach der Energie-Riese Gazprom China mit jährlich 38 Milliarden Kubikmeter beliefern soll. Der Kreml könnte durch diesen Deal künftige Lieferausfälle nach Europa kompensieren. Der Konfrontations-Kurs der EU lässt Russland näher an China rücken.

Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko und Regierungs-Chef Arseni Jazenjuk wissen, dass ihr Land kurz vor dem Bankrott steht. Sie wollen bei den privaten Gläubigern des Landes einen Forderungsverzicht aushandeln. (Foto: dpa)

Ost-Ukraine: Wiederaufbau des Banken-Systems ist gescheitert

In der österreichischen Botschaft in Berlin fand eine Diskussions-Runde zum Ukraine-Konflikt statt. Der 2014 in Österreich zum „Journalisten des Jahres“ gekürte ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz sagte, dass ein Wiederaufbau der Ost-Ukraine faktisch nicht stattfinde. Zuvor hatten Deutschland und Frankreich den Wiederaufbau des Banken-Systems in den Konfliktgebieten versprochen.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis will einer Rückzahlung an die EZB umgehen. (Foto: dpa)

Griechenland will im Sommer fällige Rückzahlung an die EZB vermeiden

Griechenland will den ESM dazu bewegen, griechische Staatsanleihen bei der EZB zu kaufen. Damit plant die Regierung in Athen, fällige Tilgungszahlungen an Gläubiger auf den ESM abzuwälzen. Diese hätte dann die Möglichkeit, die Rückzahlungen auf unabsehbare Zeit zu verschieben.

Fed-Chefin Janet Yellen und US-Finanzminister Jack Lew auf einer Dezember-Konferenz im US-Schatzamt. Lew unterstützt einen starken Dollar und möglichst niedrige Öl-Preise. (Foto: dpa)

Dollar-Schulden sind größtes Risiko für Schwellenländer

Die Schwellenländer können aufgrund des starken Dollars und des Ölpreis-Verfalls ihre Schulden, die wiederum meistens in Dollar notiert sind, nicht begleichen. Es geht um einen weltweiten Schuldenberg von zehn Billionen Dollar.

Die Aktie der Trig Social Media wird seit Herbst 2014 in Frankfurt ausgegeben. (Grafik: ariva.de)

Europäische Finanzbehörden ermitteln gegen schwedischen Internet-Riesen

Der an der Frankfurter Börse gehandelte schwedische Social-Media-Riese Trig gerät in den Fokus internationaler Finanzbehörden. Zuvor zeigte eine Untersuchung des Wirtschaftsprüfers PwC erhebliche Mängel. Die BaFin rät bereits vom Kauf der Trig-Aktie ab.

Die soziale Ungerechtigkeit wächst in der Türkei seit Jahren. (Foto: dpa)

Soziale Spaltung: Türkische Elite hängt Bevölkerung ab

Die soziale Ungleichheit in der Türkei nimmt zu. Während die Wirtschaft stetig wächst, geht dieser Aufschwung an vielen Türken vorbei. Nur wenige verdienen exzellent am Bauboom der vergangenen Jahre.