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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Der Plastik-Grundstoff Ethen kann künftig auch aus Erdgas gewonnen werden. (Foto: dpa)

Alternative zu Rohöl: Plastik aus Erdgas

Ein Niederländer hat ein Verfahren für die ressourcenschonendere Herstellung von Plastik vorgestellt. Statt aus Rohöl gewinnt er Ethen aus Erdgas. Das gasförmige Ethen ist der Grundstoff zahlreicher Kunststoffe wie Polyethylen und PVC.

Das künstliche Blutgefäß besteht aus einem akrylatbasierten, synthetischen Polymer, welches biokompatibel ist. (Foto: Fraunhofer ILT)

Forscher entwickeln künstliche Blutgefäße

Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts ist es gelungen, mit einem 3D-Drucker künstliche Blutgefäße herzustellen. Dies ermögliche es, zukünftig das vollständige Hautsystem zu entwickeln und zwar außerhalb des Körpers.

Die vier jungen Spanier müssen jeweils 300 Euro Strafe zahlen, weil sie öffentlich Pizza gegessen und Cola getrunken haben. (Foto: Facebook)

Spanien bestraft Jugendliche wegen öffentlichen Cola-Trinkens

In Spanien mussten Jugendliche 300 Euro Strafe zahlen, weil sie auf einem öffentlichen Platz Cola tranken. Polizei-Beamte werteten dies als „illegale Versammlung.“ Die neuen Sicherheitsgesetze der Rajoy-Regierung bringen immer groteskere Beispiel von Behörden-Willkür hervor. Merkel hatte Spaniens Reformkurs jüngst als „Vorbild für Deutschland“ gelobt.

Die Photovoltaik-Anlage soll ab Mai 2016 genug Strom für den Betrieb des gesamten Flughafens in Cochin liefern. (Screenshot)

Indien baut weltweit ersten Solarflughafen

In Indien entsteht derzeit ein Flughafen, der zu einhundert Prozent mit Solarstrom betrieben wird. Die Anlage wird jeden Tag bis zu 60.000 Kilowattstunden Strom erzeugen und so den Ausstoß von hunderttausenden Tonnen Kohlendioxid verhindert. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2016 geplant.

Der Chef der Fraktion der israelischen Araber, Ayman Odeh, in der Knesset. (Foto: dpa)

Ökologie und Frieden: Knesset-Sprecher lädt arabische Führer nach Israel ein

Der israelischen Parlamentssprecher Edelstein hat arabische Politiker zu Gesprächen in die Knesset eingeladen. Dort könne man eine Zusammenarbeit in grenzübergreifenden Umweltfragen besprechen. Statt auf Friedensverträge zu warten, sollten die Parlamentarier durch den persönlichen Austausch selbst das Fundament für Frieden und Vertrauen legen, so Edelstein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel war kürzlich zu Gast bei Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff. Ein Gesprächsthema dürfte die Wirtschaftskrise des südamerikanischen Landes gewesen sein. (Foto: dpa)

US-Ökonom sieht Crash-Gefahr an den Devisenmärkten

Der ehemalige IWF-Ökonom und Hedgefonds-Manager Stephen Jen sieht einen drohenden Crash am Devisenmarkt. Die Yuan-Abwertung Chinas werde die Währungen Brasiliens, Südafrikas und Indonesiens um bis zu 50 Prozent fallen lassen. Grund dafür sei die starke Abhängigkeit dieser Länder von China.

Die USA wollen die zahl ihrer Eisbrecher erhöhen, um zu Russland aufzuschließen. (Foto: dpa)

Wettlauf um Rohstoffe: USA wollen Arktis-Flotte ausbauen

Bei einem Besuch in Alaska hat US-Präsident Obama einen Ausbau der US-Marine angekündigt. Die neuen Schiffe sollen „US-Interessen in der Region vertreten und natürliche Ressourcen schützen“. Die Arktis wird zum Schauplatz eines Wettlaufs zwischen den Großmächten.

Rationale Argumente sind nicht alles: Ein Lächeln hilft bei einem Kreditantrag mehr als tausend Worte: Hier der Erfinder der Mikrokredite Muhammad Yunus. (Foto: EPA/ABIR ABDULLAH/dpa)

Lächeln statt Rechnen: Kredite werden nach Gefühl vergeben

Eine aktuelle Studie belegt, dass die Vergabe von Kleinkrediten von den Gefühlen der Kreditgeber abhängt. Ein sympathisches Lächeln habe dabei einen stärkeren Einfluss als negative Gefühle wie Mitleid oder Schuld. Rationale Argumente und messbare Faktoren spielten entgegen der Erwartungen kaum eine Rolle.

Der Dax fiel am Dienstag deutlich. (Grafik: ariva.de)

IWF senkt globale Prognose: Dax sackt ab

Der IWF senkt die globale Wachstumsprognose. Europas Börsen sacken erneut ab. China ist nicht das einzige Problem an den Börsen.

Börse Peking: Profis können hier immer Profite machen, ob es aufwärts oder abwärts geht. (Foto: dpa)

Ohne Glacé-Handschuhe: China gegen Wall-Street-Spekulanten

China kämpft mit immer härteren Bandagen gegen Spekulationsangriffe von westlichen Hedgefonds. Wetten gegen die Yuan erfreuen sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit an der Wall Street. Nun schlägt das Imperium zurück - und sorgt für Nervosität unter den Managern der Fonds.

Sklaven für Katzenfutter: Die Arbeiter werden entführt, misshandelt und wie Leibeigene teils jahrelang auf See zur Schwerstarbeit gezwungen. (Screenshot)

Katzen-Futter: Nestlé wegen Beihilfe zur Sklaverei angeklagt

Nestle wird vorgeworfen, Sklaverei auf thailändischen Fischfang-Schiffen unterstützt zu haben. Der Fang landete in amerikanischem Katzenfutter. Eine US-Kanzlei hat jetzt eine Sammelklage von Tierbesitzern gegen den Schweizer Konzern eingereicht.

Der US-Zerstörer USS Ross 2014 auf dem Weg zum Sea Breeze Manöver der Nato, das in diesem Jahr noch deutlich größer ausfällt. (Photo U.S. Navy photo/ Mass Communication Specialist 2nd Class John Herman/dpa).

Gegen Russland: Kriegsschiffe von Nato und Ukraine üben im Schwarzen Meer

Die Nato startet am Montag ein Militär-Manöver im Schwarzen Meer. Die diesjährige Sea-Breeze-Übung ist mit rund 2500 Teilnehmern aus 10 Nato-Staaten und der Ukraine die bisher größte in der Geschichte des jährlichen Trainingsmanövers. Auch die Bundeswehr beteiligt sich an dem Manöver. Jüngst hatte ein britischer ThinkTank gewarnt, dass mit der massiven Ausweitung der Militär-Übungen die Gefahr für einen Kriegsausbruch in Europa steige.

Das Medikament erhöht die geistige Leistungsfähigkeit bislang ohne Nebenwirkungen. (Foto: dpa)

Die Intelligenz-Pille ist da: Medikament erhöht Hirnleistung

Forscher haben eine universelle „Intelligenz-Pille“ entwickelt. Das Medikament Modafinil ist eigentlich für die Behandlung von Narkolepsie gedacht. Es macht jedoch nicht nur wacher, sondern steigert die allgemeine Hirnleistung und Konzentration deutlich.

Der Aufstieg Chinas zur Werkstatt der Welt hat umgekehrt die Industrie in den USA, in Japan und in Europa massiv zurückgeworfen. (Foto: dpa)

Wenn China sich auf einen Währungs-Krieg einlässt, verliert Europa

Ein globaler Währungs-Krieg würde in Europa vor allem Frankreich und Italien treffen. China könnte mit billigen Exporten von die abgemagerte Industrie in diesen Ländern schwer treffen - und damit die Stabilität der Euro-Zone gefährden. Die USA dagegen könnten profitieren.

Zahlreiche Arbeitnehmer pendeln täglich in die Schweiz. (Foto: dpa)

Hoffungsmarkt: Pendler aus ganz Europa strömen in die Schweiz

Trotz schwächelnder Wirtschaft und geringeren Löhnen steigt die Zahl der Schweizer Grenzgänger überdurchschnittlich. Im Juni erreichte sie mit fast 300.000 sogar einen neuen Rekord. Vor fünf Jahren waren es fast 70.000 weniger.

Eine Eni-Ölplattform vor der Küste Libyens, fotografiert im Februar 2014. (Foto: dpa)

Italienischer Energie-Konzern ENI entdeckt riesiges Erdgas-Feld vor Ägypten

Der Italienische Energie-Konzern ENI meldet die Entdeckung eines riesigen Erdgas-Feldes vor der ägyptischen Küste. Es könnte sich als eines der größten bekannten Vorkommen weltweit erweisen. Ägypten könnte damit zum Energie-Exporteur werden.

Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen beraten die gleichen Firmen, dessen Bilanzen sie kontrollieren sollen - Interessenkonflikte sind programmiert. (Foto: dpa)

Aus der Geschichte nichts gelernt: Wirtschaftsprüfer sind unregulierbar

Nur vier Wirtschaftsprüfer weltweit haben die Kapazitäten auch die großen, internationalen Unternehmen zu prüfen. Experten sprechen von einem „faustischen Pakt“: Sollte einer der vier Anbieter vom Markt verschwinden, würde die Qualität drastisch sinken. Wie schon bei den Banken ist die Macht der Wirtschaftsprüfer mittlerweile zu groß, um reguliert zu werden.

Der Absturz eines Asteroiden beendete die 150 Millionen Jahre andauernde Ära der Dinosaurier - und machte Platz für den Aufstieg der Säugetiere. (Foto: dpa)

Studie: Artensterben könnte auch die Menschheit treffen

Eine weite Verbreitung einer Spezies über den Planeten schützt nicht vor einem globalen Artensterben, wie britische Forscher herausfanden. Sie untersuchten die Verteilung der Arten vor und nach einem – durch einen Vulkanausbruch ausgelösten – Massensterben. Dabei stellten sie fest, dass nicht die am weitesten verbreitete Art überlebt hat.

Die neue Pilotfabrik soll den teilnehmenden Unternehmen Raum für neue Innovationen und Verbesserungen bei Produktionsprozessen bieten. (Foto: dpa)

Wien eröffnet erste Pilotfabrik für Industrie 4.0

In Wien entsteht in Zusammenarbeit mit der TU Wien und 20 Unternehmen eine Pilotfabrik. Hier sollen die Produktionsmethoden der Zukunft entstehen und ungehindert getestet werden. Auch die Vernetzung einzelner Anlagen und die automatisierte Kommunikation zwischen Lieferanten und Kunden sollen hier erprobt werden.

US-Präsident Barack Obama verfolgt die chinesische Währungspolitik mit Sorge. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China stößt im großen Stil US-Staatsanleihen ab

China hat allein in den letzten zwei Wochen US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Milliarden Dollar abgestoßen. Die Regierung in Peking begründet den Schritt damit, dass die Dollar-Devisen gebraucht werden, um den Yuan zu stützen. Doch der Abverkauf sendet auch eine klare Warnung an die USA.