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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Wer gegen Putin im Judo antritt, muss künftig mit Sanktionen rechnen. (Foto: dpa)

EU verhängt Sanktionen gegen Putins Judo-Partner

Die EU hat den früheren Judo-Partner des russischen Präsidenten Putin mit Sanktionen belegt. Ihm wird vorgeworfen, dass er eine Schuld an der Destabilisierung der Ukraine trägt. Er war an der Planung einer Brücke vom russischen Festland zur Krim beteiligt.

EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ist sich mit der Bundesbank einig: Die Löhne in Deutschland sollen steigen. (Foto: dpa)

Angst vor Deflation: EZB fordert höhere Löhne in Deutschland

Die niedrigste Inflationsrate seit fünf Jahren lässt die Angst vor einer Deflation in der EU wachsen. Die Teuerungsrate liegt derzeit noch bei 0,4 Prozent. Als Rezept gegen den Trend fordert die EZB nun, die Löhne in Deutschland zu erhöhen.

Die Deutschen bleiben realistisch und verweigern sich dem Schulden-Boom, und zwar sowohl bei Immobilien als auch beim Konsum. (Foto: dpa)

Deutsche Privathaushalte machen weniger Schulden als die Euro-Zone

Viele deutsche Banken berichten von einer steigenden Nachfrage insbesondere nach Immobilien- und Konsumentenkrediten. Doch die wirklich große Verschuldungsorgie findet anderswo statt. Das zeigt der aktuelle Kreditbericht der Europäischen Zentralbank.

Kanzlerin Merkel spricht im Mai mit IWF-Chefin Lagarde über die deutsche Wirtschaft. (Foto: dpa)

Zu viele Exporte: IWF erhebt schwere Vorwürfe gegen Deutschland

Der IWF hat in seinem Länderbericht die deutschen Exportüberschüsse scharf kritisiert. Die Bundesregierung solle ihre Überschüsse in angemessene Löhne und Binnenkonjunktur investieren, das würde auch der EU helfen. Bisher versickert ein erheblicher Teil der Überschüsse durch schlechte Investitionen im Ausland.

In Argentinien finden Massenproteste gegen Hedgefonds statt. Die Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner redet von „Geier-Fonds“. Der argentinische Staat muss ihnen 1,3 Mrd. US-Dollar zahlen. (Foto: dpa)

Staatspleite: Argentinien verliert Kampf gegen „Geier-Fonds“

Der Pleitestaat Argentinien könnte seine Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar an den Hedgefonds Elliott Management von US-Unternehmer Paul Singer begleichen. Doch sollten die restlichen Gläubiger ebenfalls auf all ihren Forderungen beharren, würde Buenos Aires vor der Ausweglosigkeit stehen. Diese hatten zuvor einem Schuldenschnitt ihre Zustimmung gegeben, die sie wieder zurückziehen könnten.

Das tibetische Hochland liegt im Bereich zwischen 4.000 und 5.500 Meter. (Foto: dpa)

Tibeter besitzen ideale Gene für Höhen-Lage

In Tibet haben die Einwohner Gene von einem ausgestorbenen Verwandten der Menschen. Tibeter sind deshalb besonders gut angepasst an große Höhenlagen. Das Gen sorgt dafür, dass der Blutsauerstoff konstant bleibt.

Bei Renault sind die Lager mit alten Modellen überfüllt. (Foto: Uli Deck/dpa)

Peugeot und Renault können Sparzwang nicht entkommen

Der Netto-Verlust von Peugeot sinkt zwar deutlich, beträgt aber immer noch 114 Millionen Euro. Auch bei Renault geht es nur langsam aufwärts. Die Lager quellen vor lauter alter Modelle über. Das wirkt sich negativ auf den Cash-Flow aus. Reifenhersteller Michelin konnte hingegen einen Gewinnzuwachs erwirtschaften.

Ukraine: Parlament lehnt Jazenjuks Rücktritt ab

Das ukrainische Parlament hat den Rücktritt von Ministerpräsident Jazenjuk mit großer Mehrheit abgelehnt. Jazenjuk hatte den Schritt vergangene Woche angekündigt, weil die Abgeordneten seinen Nachtragshaushalt nicht annehmen wollten. Inzwischen haben die Abgeordneten den Mehrausgaben für den Militäreinsatz jedoch zugestimmt und sogar eine Kriegssteuer eingeführt.

Der frühere Chef der portugiesischen Bank Espirito Santo, Ricardo Salgado, wurde vergangene Woche wegen des Verdachts auf Geldwäsche festgenommen. (Foto: dpa)

Milliarden-Verluste für Europas Banken

Die französische Großbank BNP Paribas und die portugiesische Bank Espirito Santo melden Milliarden-Verluste. Bei BNP ist der Grund eine von den USA verhängte Strafzahlung von 9 Milliarden Euro. Espirito Santo ist wegen Zahlungs-Problemen der Gründerfamilie in den roten Zahlen. Beide Banken sind im Finanzsystem der Eurozone stark verflochten.

Russland könnte für Energie-Lieferungen nach Europa bald höhere Preise verlangen. (Foto: dpa)

Russland droht mit höheren Energie-Preisen

Die Sanktionen gegen Russland werden zu höheren Energie-Preisen in Europa führen. Die russische Regierung bezeichnete die Strafmaßnahmen aus Brüssel als „unbedachten und verantwortungslosen Schritt“. Die EU hatte zuvor umfassende Wirtschaftssanktionen gegen russische Banken und Export-Verbote für europäische Firmen beschlossen.