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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Börse: Dax schließt über 11.500 Punkten

Die EZB erhöht sowohl ihre Wachstums- als auch ihre Inflationsprognose, scheinbar in festem Vertrauen, dass Inflation und Wachstum durch das QE der EZB stark angekurbelt werden. Nun betreibt die EZB schon länger eine ultralaxe Geldpolitik ohne nennenswerte Effekte auf Wachstum und Inflation. In den USA setzt sich der Reigen schwacher Konjunkturdaten fort - was den Dax nicht daran hindert, auf ein neues Allzeithoch zu steigen.

Präsident Petro Poroschenko brachte den Gesetzes-Entwurf in die Rada ein. (Foto: dpa)

Ukraine vergrößert Armee und zieht Reservisten ein

Die ukrainische Regierung zieht angesichts des Konflikts im Osten des Landes 100.000 Reservisten ein. Hinzu sollen 40.000 Wehrpflichtige kommen. Das Militär wird zudem auf 250.000 Mann vergrößert.

Im September 2014 fand im Schwarzen Meer das siebentägige Nato-Manöver „Sea Breeze“ statt. (Foto: dpa)

Nato entsendet Kriegs-Schiffe ins Schwarze Meer

Die Nato entsendet einen seiner stärksten Schiffs-Verbände in das Schwarze Meer, um ein multinationales Manöver durchzuführen. Russland führt seinerseits mit seiner Luftwaffe eine Übung in unmittelbarer Nähe durch.

US-Präsident Obama will China genau das verbieten, was die US-Geheimdienste tun: Die Überwachung der Daten von Apple, Google und Co. (Foto: dpa)

Obama warnt China vor Überwachung von US-Unternehmen

Obama hat China wegen der Überwachung ausländischer IT-Konzerne scharf kritisiert. Nach dem Gesetzentwurf müssten Apple und Co den chinesischen Behörden Zugriff auf ihre Verschlüsselungscodes geben, sowie Hintertüren in ihre Programme einbauen. Allerdings verlangen auch die USA und Großbritannien einen solchen Zugriff.

Der Roboterarm imitiert dank eines aufgesetzten 3D-Druckers als Drüse die Spinnentechnik. (Screenshot)

Video: Roboter baut 3D-Modelle aus Spinnenfäden

Ein Roboter kann stabile Netze weben, indem er Spinnen imitiert. Chinesische Wissenschaftler setzten dazu einen speziellen 3D-Drucker auf einen Roboterarm. Die Spinnen-Technik soll stabilere dreidimensionale Architektur ermöglichen.

Künftig reicht es, das Telefon auf den Nachttisch zu legen und der Akku wird automatisch aufgeladen. (Screenshot)

Kabellos: Ikea-Möbel laden künftig Handys auf

Ikea hat angekündigt, Möbel mit integrierter Ladestation zu bauen. Ein Qi-Pad lädt mobile Geräte kabellos auf, wenn man sie darauf legt. Die Energie wird durch elektromagnetische Induktion übertragen.

Börse: Dax schließt 1 Prozent im Plus

Der Börsentag am Mittwoch: Die US-Indizes sind heute trotz ordentlicher Konjunkturdaten schwach. Unbeeindruckt von den Minuszeichen in den USA drehte der Dax nach oben. Es sieht so aus, als wollten viele die gestrige Korrektur zum Einstieg im Dax nutzen - in der wohl richtigen Erwartung, dass die EZB mit ihrem Anleihenkaufprogramm die Vermögenspreise und damit auch Aktien nach oben hieven wird.

Trotz Schäubles anfänglicher Skepsis gegenüber den Vorschlägen Varoufakis hat der Bundestag die Verlängerung des Bailouts gebilligt. Die Investoren hat das jedoch nicht beruhigt.

Investoren wetten auf Spaltung in der Euro-Zone

Der „Euro Break-up Index“ ist im Februar überraschend auf 38 Prozent gestiegen. Zuletzt hatten die befragten Investoren eine so hohe Wahrscheinlichkeit vor zwei Jahren angegeben. Die Investoren wetten vor allem auf den Austritt Griechenlands aus dem Euro.

Der Führer des Rechten Sektors, Dmytro Jarosch, mit seinen Kollegen bei einer Parlamentssitzung im November 2014. Jarosch (Mi.) zog im Oktober 2014 mit einem Direktmandat für den Oblast Dnipropetrowsk in das ukrainische Parlament ein. (Foto: dpa)

Ukraine: Rechter Sektor beantragt Steuergelder für radikale Milizen

Rechte Abgeordnete haben im ukrainischen Parlament einen Gesetzesentwurf eingebracht, demzufolge die Freiwilligen-Bataillons offiziell als Soldaten anerkannt werden sollen. Dadurch könnten die Milizen der Rechtsextremen mit Steuergeldern finanziert werden. Weil die Ukraine pleite ist, dürfte dies auch europäische Steuergelder betreffen.

Russlands Premier Dmitri Medwedew in einer Kalaschnikow-Fabrik in der zentralrussischen Stadt Ischewsk. Kalaschnikow-Modelle können sich mit US-Sturmgewehren problemlos messen. (Foto: dpa)

Gegen Sanktionen: Tschechien soll Waffen nach Russland geliefert haben

Nach Informationen einer polnischen Zeitung sollen zwei Rüstungsschmieden aus Tschechien US-Sturmgewehre nach Russland geliefert haben. Das tschechische Außenministerium weist den Vorwurf zurück. Ein tschechischer Waffen-Kontrolleur gibt den Deal zu und die EU sagt, dass das Waffen-Embargo gegen Russland nicht bindend für die EU-Mitglieder sei.

Die Oligarchin Julia Timoschenko gemeinsam mit der US-Diplomatin Victoria Nuland. In der Ukraine stand Timoschenko unter Mordverdacht. In den USA hingegen ist sie bei den Eliten in Washington sehr beliebt. (Foto: dpa)

Ukraine: Parlament beschließt Verhaftung von Timoschenko-Richtern

Das ukrainische Parlament hat die Festnahme von drei Richtern beschlossen. Diese hatten zuvor Prozesse gegen den Ex-Innenminister Juri Luzenko und Julia Timoschenko geführt.

Die Gasstation „Bobrovnytska“ in Mryn, etwa 130 Kilometer von der ukrainischen Stadt Kiew entfernt. Die Ukrainer müssen ab dem 1. April 2015 höhere Gaspreise zahlen. (Foto: dpa)

Gazprom gewährt Rabatt, doch Ukraine erhöht Gaspreise für Bürger

Die ukrainische Regierung wird die Gaspreise ab dem 1. April um 280 Prozent anheben. Der Schritt sei nötig, um weitere IWF-Kredite zu erhalten, so die Regierung. Die Entscheidung fiel, nachdem Gazprom der Ukraine einen Rabatt gewährt hat. Der kommt nun dem IWF zugute - und nicht den Bürgern der Ukraine.

Für Jean-Claude Junckers Investitionsprogramm wird offenbar das Forschungsbudget um 2,7 Milliarden Euro gekürzt. Das trifft auch deutsche Einrichtungen. (Foto: dpa)

Fonds ohne Zukunft: EU streicht Geld für die Forschung, um Autobahnen zu bauen

Der Investitionsfonds der EU soll vor allem den raschen Erfolg bringen, um die politische Lage in der EU zu stabilisieren. Weil die EU nicht genug Geld flüssig hat, greift sie zu einem Trick. Sie streicht der Wissenschaft die Gelder, um mit Bauprojekte wie Autobahnen oder andere Beton-Gebilde die Konjunktur zu befeuern. Der Fall zeigt: Für den kurzfristigen Wahlerfolg stoppen EU und Regierungen die Investitionen in die Zukunft.

Der Zloty geriet nach dem Entscheid zum Euro unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Polens Notenbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Polen senkt seinen Leitzins unerwartet deutlich auf 1,5 Prozent. Die Notenbank sprach von einer „schwierigen Entscheidung“. Die Landeswährung Zloty geriet nach dem Entscheid zum Euro unter Druck.

Eurowings: Billig-Airline der Lufthansa startet ab Oktober

Die Lufthansa-Tochter Eurowings startet ab Oktober ihren Betrieb. Tickets können ab sofort gebucht werden. Mit der neuen Billig-Airline will Lufthansa mit Fluglinien vom Persischen Golf konkurrieren.

Erfolg für Großbritannien: EuGH verwirft EZB-Regeln für Clearinghäuser

Der Europäische Gerichtshof hat im Clearinghäuser-Prozess ein Urteil zugunsten Großbritanniens und gegen die EZB gefällt. So müssen Clearinghäuser zur Abwicklung von Wertpapieren in Euro-Währung nicht zwangsläufig im Euroraum ansässig sein.

Selbstfahrende Autos nehmen die Umgebung über Scanner, Kameras und Sensoren wahr. (Screenshot)

Video: So sieht die Welt für fahrerlose Autos aus

Ein Video aus Oxford zeigt, wie fahrerlose Autos die Welt wahrnehmen. Die Sensoren, Scanner und Kameras nehmen die Straße für die Kartierung und Berechnung der Route auf.

Das Hologramm-Display kann dreidimensionale Objekte anzeigen - ohne 3D-Brille. (Screenshot)

3D-Bildschirm bringt Hologramme auf Smartphones

Ein neues Smartphone-Display kann Hologramme anzeigen. Der beim World Mobile Congress vorgestellte Prototyp funktioniert ohne 3D-Brille. Die ersten Aufsatzmodule sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.

Ungewohnt: Die Google-Gründer Sergey Brin (li.) und Larry Page sind mit dem sozialen Netzwerk Google+ gefloppt. (Foto: dpa)

Google spaltet soziales Netzwerk Google+ auf

Das soziales Netzwerk Google+ wird aufgespalten. Künftig gibt einen separater Dienst für Fotos, der Rest des Dienstes wird in Streams zusammengefasst. Googles Netzwerk konnte sich gegen die Popularität der Konkurrenz-Plattform Facebook nicht durchsetzen.

Telekom-Chef Höttgens plädierte auf dem World Mobile Congress in Barcelona erneut an die Politik, gegen Geld auch schnelleres Internet anbieten zu dürfen. (Foto: dpa)

Kommerz geht vor: EU plant Zwei-Klassen-Internet

Die EU will Internet-Anbietern erlauben, Nutzern gegen Aufpreis schnellere Internet-Zugänge zu verkaufen. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Netzneutralität räumt dies ein, solange die Privilegien den Datenfluss nicht „materiell stören“. Kurz zuvor hatten US-Behörden eine solche Praxis verboten.