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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Italiens Matteo Renzi und Griechenlands Antonis Samaras kommt das Gelddrucken der EZB zugute: Sie können weiter Schulden machen. (Foto: consilium)

Ökonom Bagus: „Massive Umverteilung von Sparern zu Schuldnern in Europa“

Der Ökonom Philipp Bagus glaubt, dass das Deflations-Gespenst in Europa vor allem im Interesse der Schulden-Staaten geschürt wird: In einer echten Deflation verlieren nämlich die Schuldner - sie wünschen sich daher eine Inflation. Nun soll in der Euro-Zone mehr Geld gedruckt werden, um die Umverteilung zu beschleunigen. Bagus glaubt, dass die Euro-Staaten den nächsten Schub der Krise nutzen werden, um die Schulden-Union durchzusetzen.

Nur 34 Prozent der Deutschen teilen die Meinung der Regierung, dass Griechenland auf einem guten Weg sei. (Foto: dpa)

Heile Euro-Welt: Deutsche glauben Merkel und Schäuble nicht

Für die überwältigende Mehrheit der Deutschen dauert die Eurokrise an. Die Bürger sorgen sich vor allem über die Entwicklung in Griechenland. Das wird Einfluss auf die EU-Wahlen haben, so eine Umfrage.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat ab 2015 alle fünf Monate kein Stimmrecht im EZB-Rat. (Foto: dpa)

Groteske Rotation: Deutschland alle fünf Monate ohne Stimme in der EZB

Ab 2015 ändert sich das Abstimmungsverfahren im EZB-Rat. Deutschland wird dann alle fünf Monate bei Abstimmungen kein Stimmrecht besitzen. Bundesbank-Chef Weidmann muss dann zusehen, wie seine Kollegen ohne ihn über Währungsfragen in Europa entscheiden.

In China werden Volvos für den Weltmarkt gefertigt. Sinkende Nachfrage aus dem Ausland hat die Produktion gedrosselt. (Foto: dpa)

China: Konjunktur bricht ein

Das produzierende Gewerbe in China schrumpft den vierten Monat in Folge, wie die Großbank HSBC berichtet. Grund für den anhaltenden Rückgang sind einbrechende Export-Aufträge. Die HSBC rechnet mit einem baldigen Einschreiten der Zentralbank.

Kommissar Oettinger will in Deutschland „Demonstrations-Projekte“ für hydraulisches Fracking erlauben. (Foto: dpa)

EU fordert von Deutschland grünes Licht für Fracking

EU-Kommissar Oettinger fordert von der Bundesregierung, das Fracking in Deutschland zuzulassen. Dies sei notwendig, um sich aus der Abhängigkeit von russischen Erdgas zu befreien. Denn Putin setze Energie als politische Waffe ein, so Oettinger.

Auf Druck der OECD will der österreichische Finanzminister Spindelegger das Bankgeheimnis lockern. Bei Juristen und Banken wächst der Widerstand gegen das neue Gesetz. (Foto: dpa)

Juristen kritisieren Abschaffung des Bankgeheimnisses in Österreich

Auf Druck der OECD muss Österreich das Bankgeheimnis lockern. Juristen sprechen sogar von einer „völligen Beseitigung“. Ausländische Behörden können sich dann umfassend und ohne Verdacht Konto-Informationen über ihre Bürger beschaffen.

Ukrainische Soldaten in der Nähe von Charkiw bereiten sich auf eine weitere Offensive vor. (Foto: dpa)

Kiew erklärt Waffenruhe für beendet

Die Übergangsregierung in Kiew plant eine neue Offensive gegen die pro-russischen Separatisten. Russlands Außenminister Lawrow hatte zuvor Vergeltung angekündigt, sollten russische Bürger zu Schaden kommen. Kiew hofft im Falle eines russischen Eingreifens auf amerikanische Militärunterstützung.

Den Budgetplan von Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls halten Ökonomen für sehr optimistisch. (Foto: dpa)

Frankreich legt unrealistisches Budget vor

Frankreichs Regierung plant für nächstes Jahr die Einhaltung des EU-Defizitziels von 3 Prozent. Bedingung dafür ist allerdings ein Wirtschaftswachstum von mindestens 1,7 Prozent. Ökonomen halten die staatlichen Planzahlen angesichts der desolaten Wirtschaftslage für kaum erreichbar.

Gabriel ist seit Dienstag in China. Mit der Opposition darf er nicht sprechen. (Foto: dpa)

Eklat bei Gabriel-Besuch: China verhindert Treffen mit Opposition

Die chinesische Polizei verhinderte ein Treffen zwischen Menschenrechtlern und Wirtschaftsminister Gabriel. Die Beamten haben sich dabei auf Anweisungen „von oben“ berufen. Gabriel bedauerte das geplatzte Treffen.

Deutschland hat im vergangenen Jahr 67 Milliarden Euro zur Rettung von Griechenland, Irland und Portugal überwiesen. (Foto: dpa)

Trotz Milliarden-Rettungen: Schulden steigen in der Euro-Zone

Die Euro-Staaten erhöhten ihre Schulden im vergangenen Jahr auf insgesamt 8,9 Billionen Euro. Das entspricht 92,6 Prozent des BIP der Eurozone. Auch Deutschland hat sich weiter massiv verschuldet, um Kredite an andere Staaten vergeben zu können.