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Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Alibaba-Gründer Jack Ma steht mit seiner Online-Handelsplattform kurz vor dem wohl größten Börsengang aller Zeiten. (Foto: dpa)

Vor Rekord-Börsengang: Hohe Nachfrage nach Alibaba-Aktien

Am Aktienmarkt wächst die Aufregung vor dem wohl größten Börsengang aller Zeiten. Bereits im Vorfeld rissen sich die Investoren um die Aktien des chinesischen Onlinehändlers Alibaba. Durch die Erstemission (IPO) könnten umgerechnet mehr als 17 Milliarden Euro eingesammelt werden.

Der Lieferverkehr in der EU soll sich bis 2030 fast verdoppeln (Foto: Foto: Jan Woitas dpa)

Nutzfahrzeug-Branche will mit Innovationen aus der Krise

Das zentrale Thema für die Nutzfahrzeug-Branche auf der IAA in Hannover sind Vernetzung und automatisiertes Fahren. Marktteilnehmer hoffen auf Wachstum durch Innovationen. Der Güterverkehr in Europa soll sich in den nächsten 15 Jahren fast verdoppeln.

Fortschritt wird verweigert: Mittelstand ignoriert Digitalisierung

Der Mittelstand verweigert sich der Digitalisierung. Die Unternehmer erkennen zwar die Bedeutung, aber investieren nicht in digitales Know-How. Ausgerechnet die Landwirte sind bei der technischen Aufrüstung führend.

Energie-Minister Gabriel bezieht das Energie-Spar-Potential der privaten Haushalte nicht in seine Bemühungen um eine Energie-Wende ein. (Foto. dpa)

Staat vergisst private Haushalte bei Energie-Wende

Die Politik lässt die privaten Haushalte bei der Energie-Wende bisher außen vor. Statt steuerliche Anreize zu schaffen bestraft sie diejenigen Haushalte finanziell, die ihren Energiebedarf aktiv senken wollen. Doch das Einsparpotenzial ist groß - vor allem bei Heizungen.

Im kommenden Jahr werden Jens Weidmann und Wolfgang Schäuble bei wichtigen geldpolitischen Entscheidungen auf die Zuschauertribüne verbannt. (Foto: dpa)

EZB schließt Bundesbank für zwei Abstimmungen über Währungspolitik aus

Die Bundesbank darf im kommenden Jahr an zwei Abstimmungen des EZB-Rats nicht teilnehmen. Es handelt sich dabei nicht um ein Sperre wegen eines Vergehens wie im Fußball, sondern um die Umsetzung eines höchst fragwürdigen Rotations-Prinzips bei der EZB. Ein schwacher Trost: Bei der vergangenen Sitzung der EZB war die Bundesbank bei der Entscheidung über den Ankauf von Schrottpapieren zwar anwesend, wurde aber überstimmt und kann die Übertragung von neuen Risiken auf die deutschen Steuerzahler nicht mehr verhindern.

Der Börsengang der Kunststoff-Sparte brachte die Bayer-Aktien auf ein Rekord-Hoch. (Grafik: ariva.de)

Bayer-Aktien nach Verkauf der Kunststoff-Sparte auf Rekordhoch

Bayer will sich von seiner Kunststoff-Sparte MaterialScience trennen. Der Konzern teilte mit, die schwächelnde Plastik-Herstellung durch den Börsengang auszugliedern und sich künftig nur noch auf die Bereiche Pharma und Agrarchemie zu fokussieren. Die Bayer-Aktien sprangen daraufhin um mehr als fünf Prozent auf ein Rekordhoch von 111,80 Euro.

Schottlands Premier Alex Salmond bei der Abschlussveranstaltung zum Referendum. Die britischen Banken versuchen, die Wähler im letzten Abdruck noch zu verunsichern. (Foto: dpa)

Schottland: Britische Banken fürchten Bank-Run bei Unabhängigkeit

Die britischen Banken haben in den vergangenen Tagen heimlich Millionen an Pfund-Banknoten über die Grenze nach Schottland gebracht. Sie fürchten einen Ansturm auf die Bankomaten, falls die Schotten für die Unabhängigkeit stimmen. Die Polizei fürchtet außerdem Ausschreitungen – weil die Pubs die Erlaubnis bekommen haben, die ganze Wahl-Nacht hindurch Alkohol auszuschenken.

Die Sojus TMA 13M-Kapsel dockt am 29. Mai 2014 an der Internationalen Raumstation ISS an. Künftig dürfen US-Astronauten das Weltraum-Taxi nicht mehr verwenden, weil es russisch ist. (Foto: dpa)

Sanktion: US-Astronauten dürfen nicht mehr mit russischen Sojus-Kapseln fliegen

Im Rahmen des US-Handelskriegs gegen Russland verabschieden sich die Amerikaner teilweise aus dem gemeinsamen Raumfahrtprogramm: US-Astronauten sollen künftig nicht mehr mit Sojus-Kapseln, sondern mit neuen US-Raketen in das Weltall fliegen. Das Programm kostet den US-Steuerzahler knapp 7 Milliarden Dollar. Die Europäer begrüssen die Trennung.

Durch die Hilfspakete für Griechenland wurden die europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen. Dennoch muss Premier Antonis Samaras eingestehen, dass die Verschuldung auf einem Rekordhoch ist. (Foto: dpa)

Deutsche Sparer müssen griechische Regierung retten

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer. Durch die Rettungspakete und die Geldpolitik der EZB zahlen die Bürger gleich doppelt. ESM-Chef Klaus Regling teilt mit, dass die griechische Regierung 8,5 Milliarden Euro wegen Mario Draghis Politik gespart habe. Das Geld fehlt den deutschen Sparern. Die griechischen Bürger registrieren keine Besserung der Lage.

Die USA gaben im vergangenen Jahr 640 Milliarden Dollar für ihr Militär aus. (Daten: Sipri. Grafik: DWN)

Boom-Branche Rüstung: Dramatischer Anstieg der Militär-Ausgaben weltweit

Die Rüstungsindustrie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur Boombranche entwickelt. Vor allem die Schwellenländer haben ihre Militärausgaben aufgrund höherer Steuereinnahmen zum Teil massiv gesteigert. Politisch ist die Welt durch diese Entwicklung deutlich unsicherer geworden.