Deutschland

Zahlreiche Kunden haben in der Vergangenheit Kreditverträge mit ihren Banken abgeschlossen und dafür noch Bearbeitungsgebühren bezahlt. Diese können sie nun zurückfordern und zwar auch, wenn die Verträge älter als drei Jahre sind (Foto: dpa).

BGH: Banken haben von Kunden zu Unrecht Gebühren kassiert

Bankkunden mit Kreditverträgen, die vor 2011 abgeschlossen wurden, können nun die bezahlten Bearbeitungsgebühren zurückfordern. Das Gesetz sah bisher eine Verjährungsfrist von drei Jahren vor. Diese Begrenzung hob der Bundesgerichtshof auf. Die Entscheidung kann die Banken bis zu sieben Milliarden Euro kosten.

Erste Bank in Deutschland verlangt offiziell Gebühren für Sparguthaben

Die Skatbank in Thüringen erhebt als erste Bank Gebühren auf hohe Sparguthaben: Wer mehr als 500.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto liegen hat, muss dafür künftig bezahlen. Vor allem Unternehmen, die sparsam wirtschaften, können betroffen sein.

Moderator Jochen Breyer im Morgenmagazin des ZDF am 28. Oktober. (Screenshot: ZDF)

ZDF entschuldigt sich, weil Moderator ein braunes Hemd getragen haben soll

Das ZDF hat sich bei seinen Zusehern entschuldigt, weil das olivgrüne Hemd des Moderators im Morgenmagazin auf dem Bildschirm braun gewirkt hat.

Führungswechsel: Der Deutschlandchef der Investmentbank Goldman Sachs, Alexander Dibelius, tritt ab. (Foto: dpa)

Goldman Sachs: Deutschland-Chef Alexander Dibelius tritt ab

Alexander Dibelius tritt nach 13 Jahren als Deutschland-Chef von Goldman Sachs ab. Er soll künftig für die Investmentbanking-Sparte von London und Frankfurt aus weiter für das US-Geldhaus arbeiten. Zudem holt die Deutsche Bank einen Goldman-Sachs-Manager als neuen Finanzchef.

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um die Randale zu beenden. (Foto: dpa)

Schwere Ausschreitungen bei Demo von Rechtsradikalen in Köln

Gewalttätige Hooligans und Rechtsradikale haben der Polizei am Sonntag in Köln eine regelrechte Straßenschlacht geliefert. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Randalierer zu stoppen.

Sparen ist bei jungen Leuten nicht mehr gefragt - auch in Deutschland hat die Politik der Null-Zinsen zu einem Kulturwandel geführt. (Foto: dpa)

Die Hälfte aller jungen Deutschen spart nicht für die Zukunft

Obwohl die Gruppe der unter 30-Jährigen weiß, dass die gesetzliche Rente nicht zum Überleben reichen wird, sorgt kaum einer fürs Alter vor. Einerseits sind sie finanziell nicht in der Lage Rücklagen zu bilden. Andererseits gibt es aufgrund der niedrigen Zinsen kaum Anreize zu sparen. Daher bevorzugen die jungen Leuten den Konsum.

Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit konnte keine Einigung mit der Fluggesellschaft Lufthansa erzielen. (Foto: dpa)

Flugverkehr: Lufthansa-Piloten streiken am Montag und Dienstag

Am Montag wollen die Lufthansa -Piloten in den Streik gehen. Die Sparten-Gewerkschaft Cockpit sagt, dass die Fluggesellschaft die Kompromissvorschläge nicht aufgegriffen habe. Am Wochenende sorgte ein bundesweiter Lokführer-Streik für zahlreiche Zugausfälle.

Vor 12 Jahren konnte Attac noch die Massen mobilisieren: Hier eine Demo in Frankfurt am Main gegen den Irak-Krieg. Heute gibt es kaum Massendemos gegen die Kriege. (Foto: dpa)

Attac verliert nach der politischen Relevanz auch Steuer-Vorteile

Das Frankfurter Finanzamt hat dem globalisierungskritischen Verein Attac die Gemeinnützigkeit entzogen. Die Behörde befand, dass bei Attac die politische Betätigung stärker sei als der Gemeinnutz. Attac hat in den vergangenen Jahren jedoch viel von seiner einstigen fast anarchistischen Dynamik verloren.

Lokführerstreik: Bahnreisen am Wochenende nur eingeschränkt möglich

Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks zum Ferienbeginn am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen 02.00 Uhr bis Montagmorgen 04.00 Uhr dauern soll. Im Güterverkehr soll der Streik bereits am Freitagnachmittag beginnen. Die Deutsche Bahn warf der Gewerkschaft vor, mit dem 50-stündigen Streik jedes Maß verloren zu haben: „Die GDL läuft Amok“.

Donnerstag: Bahn- und Flug-Reisen nur eingeschränkt möglich

Reisende bei der Deutschen Bahn und bei Germanwings müssen bis Donnerstagnacht mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Zugführer der Bahn streiken ab Mittwoch 14 Uhr. Am Donnerstag streicht Germanwings rund 100 Flüge wegen Pilotenstreiks. Betroffen sind Zug- und Flugverbindungen deutschlandweit.