Deutschland

GDL-Chef Claus Weselsky konnte mit der Deutschen Bahn eine Teileinigung erzielen. (Foto: dpa)

Tarifkonflikt : Erste Einigung zwischen Bahn und Lokführern

Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben bei ihren Tarifverhandlungen eine Teileinigung erzielt. Für die zweite Jahreshälfte 2014 wurde für alle GDL-Mitarbeiter eine Einmalzahlung von 510 Euro vereinbart.

Unter die Teilnehmer der Pegida-Demonstrationen mischen sich auch gezielt NPD-Mitglieder. (Foto: dpa)

Verfassungsschutz: NPD mobilisiert Anhänger für Pegida-Demos

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen beobachtet, dass NPD-Mitglieder gezielt an den Pegida-Demonstrationen teilnehmen. Es laufen Mobilisierungsmaßnahmen über die Sozialen Medien.

CDU: Russland-Experte Andreas Schockenhoff gestorben

Der CDU-Politiker Andreas Schockenhoff ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Er war viele Jahre der Russland-Experte der Partei und setzte sich für einen harten Kurs gegen Putin ein.

Angela Merkel auf dem Bundesparteitag der CDU im Gespräch mit Journalisten. (Foto: dpa)

Angela Merkel unterbricht TV-Interview wegen Unwohlseins

Angela Merkel hat ein TV-Interview unterbrochen, weil sie sich nicht wohlgefühlt habe. Die Bundeskanzlerin konnte das Interview nach einer Pause fortsetzen.

Der neue Billigflieger Eurowings wird als Plattform konzipiert. (Foto: dpa)

Statt Germanwings: Lufthansa baut Billigsparte Eurowings aus

Die Billigsparte der Lufthansa heißt künftig Eurowings. Mit billigerem Personal soll sie mit anderen Airlines konkurrieren. Die erst 2013 neu aufgestellte Marke Germanwings wird im kommenden Jahr weitgehend verschwinden.

Die europäische Stahlsparte von ThyssenKrupp ist wie die gesamte Branche unter Druck. (Foto: dpa)

Thyssen-Mitarbeiter protestieren gegen Sparkurs

Hunderte Beschäftigte von ThyssenKrupp haben gegen Einschnitte in der Stahlsparte protestiert. Zu der Protestkundgebung hatte die IG Metall aufgerufen. Die Gewerkschaft wirft dem Management vor, Anlagen schließen zu wollen.

E.ON will sich nur noch auf das Geschäft mit Ökostrom konzentrieren. (Foto: dpa)

E.ON: Trennung von Gas, Kohle und Atomkraft

E.ON stößt unter dem Druck der Energiewende seine Atom- und Kohlekraftwerke in eine neue Gesellschaft ab. Der größte deutsche Energiekonzern will sich nur noch auf das Geschäft mit Ökostrom konzentrieren. Mit der Abspaltung reagiert E.ON auf den Preissturz bei den Großhandelspreisen für Strom.

Die Zustimmung für den freien Markt als wichtiges Gut ist in den USA und Deutschland gleich groß. Allerdings hat sie in Deutschland in den vergangenen Jahren stärker zugenommen als in den USA (Grafik: Pew Research)

Deutschland: Trotz Krise steigt die Zustimmung für freie Marktwirtschaft

Trotz der aktuellen Finanzkrise sieht die deutsche Bevölkerung in der freien Marktwirtschaft die ideale Wirtschaftsform. Die Zustimmung derer, die in einer freien Marktwirtschaft bessere Chancen für den einzelnen sehen, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, während sie in allen anderen untersuchten Staaten mit Ausnahme Frankreichs deutlich abgenommen hat.

Internet-Plattformen wie Airbnb, Gloveler, 9flats und Wimdu vermitteln Unterkünfte in der ganzen Welt. (Foto: dpa)

Dortmund verlangt private Daten von Vermietungs-Portalen

Die Stadt Dortmund verlangt von der Internet-Buchungsplattform Gloveler die Herausgabe aller Nutzerdaten. Doch Gloveler-Mitgründer Armin Harbrecht protestiert. Die Firma werde die Daten ihrer Kunden nicht an die Stadt weitergeben.

Wasserwerfer der Polizei gingen am 30. September 2010 in Stuttgart im Schlossgarten gegen Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 vor. (Foto: dpa)

Stuttgart 21: Einstellung des Verfahrens gegen Prügel-Polizisten

Der Prozess um den Wasserwerfer-Einsatz gegen Stuttgart-21-Demonstranten ist vorläufig eingestellt. Es sei nur eine „geringe Schuld“ der beiden angeklagten Polizeiführer zu erkennen gewesen, so das Gericht. Bei dem Einsatz im Herbst 2010 erlitten mehr als 160 Demonstranten Verletzungen.

Die Blockupy-Demonstration am Samstag vor dem EZB-Neubau. (Foto: dpa)

Blockupy in Frankfurt: Verletzte bei Demonstration vor EZB-Neubau

Bei einer Demo gegen die Euro-Politik und die EZB ist es am Samstag in Frankfurt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hatten die Bauzäune für das neue EZB-Hauptquartier überwunden, wurden von der Polizei jedoch wieder zurückgedrängt. Der Neubau kostet die Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro und wird damit wesentlich teurer als geplant.

Der Bundesnachrichtendienst erkauft sich Informationen über Sicherheitslücken im Internet. Doch die Öffentlichkeit wird über mögliche Online-Gefahren nicht informiert. (Foto: dpa)

Zero-Day-Exploit: „Der BND destabilisiert das Internet“

Deutsche Behörden arbeiten mit Privat-Firmen aus dem Ausland zusammen, von denen sie Informationen über Sicherheitslücken im Internet einkaufen. Was sie genau mit den Informationen anfangen wollen ist unklar. Zumindest wird die Öffentlichkeit über mögliche Sicherheitslücken im Internet nicht informiert.

In der Wagner-Stadt Bayreuth befindet sich das deutschlandweit größte Ankaufsportal für Porno-Filme. (Foto: dpa)

Bayern fördert Porno-Plattform mit Steuergeldern

In der fränkischen Stadt Bayreuth wurde ein Porno-Portal mit staatlichen Geldern gefördert. Die SPD-Landespolitikerin Annette Karl ist empört. Porno-Portale sollten keine Gelder vom Freistaat erhalten. Doch der Inhaber des Portals sagt, dass das bayrische Wirtschaftsministerium über das Vorhaben informiert gewesen sein soll.

Die Bundesregierung und Sozialministerin Andrea Nahles haben noch kein Rezept gegen die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland vorgelegt. Foto: dpa)

Deutschland schummelt bei den Zahlen zur Langzeit-Arbeitslosigkeit

Trotz statistischer Tricks ist es nicht gelungen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland abzubauen. Schlimmer noch: In keinem europäischen Land ist die soziale Ausgrenzung von Arbeitslosen größer als hier: 86 % der Erwerbslosen in Deutschland waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.

Der vermeintliche Spitzenwahlkampf zwischen Jean-Claude Juncker und Martin Schulz soll zehn Prozent der Deutschen an die Wahlurne gebracht haben, so das Eurobarometer. (Foto: dpa)

Nur 43 Prozent der Deutschen vertrauen den Institutionen der EU

Die Deutschen fühlen sich als Europäer und stehen den Institutionen der EU trotzdem sehr skeptisch gegenüber. Nur 30 Prozent sehen im Euro ein persönliches Anliegen. In den anderen EU-Staaten sind gar nur 17 Prozent Anhänger der gemeinsamen Währung.

Ein leerer Bahnsteig am Bahnhof Südkreuz in Berlin. (Foto: dpa)

Bahn-Streik am Samstagabend zu Ende: Kein Zusammenbruch des öffentlichen Lebens

Die GdL beendet nach Aussagen von Claus Weselsky ihren Streik bereits am Samstag 18 Uhr - und nicht erst am Montag. Den behaupteten Schaden, den der Streik verursacht hat, hat die Deutsche Bahn bisher nicht im Detail belegt. Auch andere Schreckensszenarien haben sich nicht bewahrheitet: Weder kam es zu einem Zusammenbruch des öffentlichen Lebens, noch zu einer Lebensmittelknappheit in den Ballungsräumen. Der Einzelhandel wird nämlich längst vor allem von der Straße aus beliefert.

Steuerschätzer erwarten geringere Steuer-Einnahmen

Die Steuerschätzer erwarten wegen der schlechteren Konjunktur geringere Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Ob die Löcher durch neue Steuern gestopft werden, ist unklar. Die Bundesregierung will jedenfalls eine höhere Verschuldung vermeiden.

Alexander Dobrindt (Mi.) will, dass die Deutsche Bahn vor Gericht zieht. Der Streik soll so verboten werden. (Foto: dpa)

Dobrindt: Deutsche Bahn soll wegen Streik vor Gericht ziehen

Verkehrsminister Dobrindt rät der Deutschen Bahn, rechtliche Schritte gegen den Streik einzuleiten. Die Arbeitsniederlegung sei unverhältnismäßig. Zudem werde die Akzeptanz der Bevölkerung überstrapaziert.

Der Transport wird in den kommenden vier Tagen von der Schiene auf die Straße verlagert. (Foto: dpa)

Bahn-Streik: Speditionen holen Lkw aus Osteuropa

Die deutschen Autobauer planen bereits seit Wochen mit einem möglichen Streik der Bahn. Der Güter-Verkehr muss von der Schiene auf die Straße gelegt werden. Dafür holen sich die Konzerne sogar Lkw aus Osteuropa.

Die Deutsche Bahn wolle den Beschäftigten ihre Grundrechte streitig machen, so GDL-Chef Claus Weselsky. (Foto: dpa)

Bahn-Streik: Lokführergewerkschaft lehnt Schlichtung ab

Die Deutsche Bahn wolle den Beschäftigten ihre Grundrechte streitig machen. Man habe daher keine andere Möglichkeit als zu streiken, so GDL-Chef Weselsky. Die Deutsche Bahn hatte ein Schlichtung ohne neues Tarif-Angebot vorgeschlagen.