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Deutschland

Der demographische Wandel wird Deutschland nachhaltig verändern. (Foto: dpa)

Deutschland wird zum Altenheim: Knapp 20 Prozent weniger neue Schüler

Im vergangenen Schuljahr wurden in Deutschland um 18 Prozent weniger neue Schüler eingeschult als im Jahr 2000. Eine geringere Geburtenrate haben in Europa nur noch Griechenland und Italien. Die Alten vereinsamen, weil sie keine Familien mehr haben. Die Gesellschaft bricht auseinander. Eine der Ursachen liegt darin, dass viele Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und schlechter bezahlt werden. Kinder sind zum Luxus-Gut geworden.

Milliarden-Verlust: Russische Investoren meiden Standort Deutschland

Russland hat im Jahr 2014 noch keine einzige Unternehmens-Neuansiedlung vorgenommen. Das Standort-Marketing der Bundesregierung fürchtet Milliarden-Verluste für Deutschland, wenn der Trend anhält. Wolfgang Schäuble bezeichnet die Folgen der Russland-Sanktionen als "nicht gravierend".

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Fraktionschef Volker Kauder diskutieren vor der Parteisitzung am Dienstag. Krieg ist Chefsache, über Waffen in den Irak darf sich der Bundestag nur informieren. (Foto: dpa)

Waffen für den Irak: Regierung entscheidet, Bundestag darf nur debattieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel verwehrt dem Deutschen Bundestag eine Entscheidung über die umstrittenen Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet des Irak. Nicht einmal das Kabinett wird einen formalen Beschluss fassen. In einer funktionierenden Demokratie würde man in solch einer wichtigen Frage sogar darüber diskutieren, den Fraktionszwang aufzuheben. Das Vorgehen erinnert an die Not-Gesetzgebung während der Euro-Krise.

Die Bundesregierung will das Streikrecht gesetzlich einschränken. Doch die einzelnen Berufsstände protestieren gegen dieses Vorhaben. (Foto: dpa)

Bundesregierung will Streikrecht in Deutschland einschränken

Die Bundesregierung plant die Wiedereinführung der Tarifeinheit. Diese besagt, dass es nur noch einen Tarifvertrag pro Betrieb geben darf. Doch die Einführung der Tarifeinheit würde auch automatisch zur Einschränkung des Streikrechts führen. Das widerspricht dem deutschen Grundgesetz.

Die Piloten der Lufthansa drohen mit einem Arbeitskampf. Um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten, will die Fluggesellschaft notfalls Konzern-Manager als Piloten einsetzen. (Foto: dpa)

Im Streik-Fall: Lufthansa will Manager als Piloten einsetzen

Die Piloten der Lufthansa stehen kurz vor einem Arbeitskampf. Doch die Geschäftsführung des Konzerns hat einen Plan, um den Personal-Ausfall zu kompensieren. Sie will Konzernmanager mit Pilotscheinen als reguläre Piloten einsetzen.

Die deutschen Arbeiter (hier ein Foto von der Heidelberger Druckmaschinen AG) könnten schon bald die Folgen der Russland-Sanktionen zu spüren bekommen. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen können Deutschland 50.000 Arbeitsplätze kosten

Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft fürchtet mit einem Einbruch der Exporte nach Russland um bis zu 25 Prozent. Die Folge könnte ein möglicher Verlust von 50.000 Arbeitsplätzen sein. Die Konsequenzen der politischen "Strafmaßnahmen" werden also die deutschen Arbeiter zu spüren bekommen.

Sachsen auf dem Weg zu einer Großen Koalition

In Sachsen dürfte die FDP aus dem Landtag fliegen. CDU und SPD steuern auf eine Große Koalition zu. Die AfD überholt die Grünen. Die Linke und die NDP bleiben stark.

Auch in der Ukraine geht es um handfeste wirtschaftliche Interessen. Die Profiteure des grausamen Krieges machen sich allerdings die Hände nicht schmutzig. Die Zivilbevölkerung zahlt einen hohen Preis - und ein Ende ist nicht abzusehen.

Ukraine: Globale Kriege treiben die Plünderung der Welt voran

Der Krieg in der Ukraine wirft ein grelles Licht auf den Zustand der hyperglobalisierten Welt: Zerrissen zwischen dem Westen und Russland soll das Land geplündert werden. Die Drahtzieher machen sich die Hände nicht schmutzig und sind doch die wahren Profiteure. Ein ungeheurer Verfall aller moralischen Werte mündet im sinnlosen Morden, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Nach langem Zögern prüft die Bundesregierung Waffenlieferungen an kurdische Milizen im Irak. Das gaben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch bekannt. (Foto: dpa)

Deutschland will Waffen an kurdische Milizen liefern

Die Bundesregierung will den Kurden im Nordirak künftig auch Waffen und Munition liefern. So sollen die kurdischen Milizen im Kampf gegen die IS unterstützt werden. Deutschland will die bereits vereinbarten Rüstungslieferungen ausweiten.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen posiert auf dem Nato-Flugplatz Hohn. Die Mehrheit der Deutschen will, dass sich Deutschland auf seine eigenen Probleme konzentriert und keine Rolle als Weltmacht annimmt. (Foto: dpa)

Mehrheit der Bürger will nicht, dass Deutschland die Rolle einer Weltmacht spielt

Im Gegensatz zur Politik wollen die Bürger nicht, dass Deutschland die Rolle einer Weltmacht übernimmt. Deutschland habe genug eigene Probleme, um die es sich vorrangig kümmern müsse. Militär-Einsätze und Waffenlieferungen werden mit deutlichen Mehrheiten abgelehnt. Die Bürger verweigern der Bundesregierung bei internationalen Abenteuern die Gefolgschaft - etwa im Fall der Auseinandersetzung mit Russland, wo es einen offenkundigen Dissens zwischen der Regierung und den Bürgern gibt.