Deutschland

Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit konnte keine Einigung mit der Fluggesellschaft Lufthansa erzielen. (Foto: dpa)

Flugverkehr: Lufthansa-Piloten streiken am Montag und Dienstag

Am Montag wollen die Lufthansa -Piloten in den Streik gehen. Die Sparten-Gewerkschaft Cockpit sagt, dass die Fluggesellschaft die Kompromissvorschläge nicht aufgegriffen habe. Am Wochenende sorgte ein bundesweiter Lokführer-Streik für zahlreiche Zugausfälle.

Vor 12 Jahren konnte Attac noch die Massen mobilisieren: Hier eine Demo in Frankfurt am Main gegen den Irak-Krieg. Heute gibt es kaum Massendemos gegen die Kriege. (Foto: dpa)

Attac verliert nach der politischen Relevanz auch Steuer-Vorteile

Das Frankfurter Finanzamt hat dem globalisierungskritischen Verein Attac die Gemeinnützigkeit entzogen. Die Behörde befand, dass bei Attac die politische Betätigung stärker sei als der Gemeinnutz. Attac hat in den vergangenen Jahren jedoch viel von seiner einstigen fast anarchistischen Dynamik verloren.

Lokführerstreik: Bahnreisen am Wochenende nur eingeschränkt möglich

Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks zum Ferienbeginn am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen 02.00 Uhr bis Montagmorgen 04.00 Uhr dauern soll. Im Güterverkehr soll der Streik bereits am Freitagnachmittag beginnen. Die Deutsche Bahn warf der Gewerkschaft vor, mit dem 50-stündigen Streik jedes Maß verloren zu haben: „Die GDL läuft Amok“.

Donnerstag: Bahn- und Flug-Reisen nur eingeschränkt möglich

Reisende bei der Deutschen Bahn und bei Germanwings müssen bis Donnerstagnacht mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Zugführer der Bahn streiken ab Mittwoch 14 Uhr. Am Donnerstag streicht Germanwings rund 100 Flüge wegen Pilotenstreiks. Betroffen sind Zug- und Flugverbindungen deutschlandweit.

Das Handout zeigt eine Computersimulation des  JadeWeser-Ports bei Wilhelmshafen. (Foto: dpa)

Teurer Geisterhafen: Der Jade-Weser-Port ist ein Milliarden-Grab

Seit September 2012 ist der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven in Betrieb. Die riesigen Containerbrücken stehen jedoch die meiste Zeit still. Auch im Gewerbegebiet am Hafen hat sich erst ein einziger Betrieb angesiedelt. Für das Land Niedersachsen allerdings kein Grund, nicht noch einmal 1,5 Millionen Euro für eine „Machbarkeitsstudie“ zu einer möglichen Erweiterung des Jade-Weser-Ports auszugeben.

86 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass ihre Spareinlagen in Deutschland bestens aufgehoben sind und halten die Einlagen für „sicher“. (Foto: dpa)

Umfrage: 86 Prozent der Deutschen halten ihre Spareinlagen für sicher

Die Deutschen wollen keine europäische Einlagensicherung: 86 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass ihre Spareinlagen in Deutschland sicher seien. Ein Ausweitung auf die Euro-Zone lehnen die Deutschen ab.

Windparks sollen in Deutschland die Energiewende fördern. (Foto: dpa)

Französischer Energie-Konzern: Deutscher Energie-Markt ist am Ende

Im August hat der deutsche Energie-Riese RWE einen Gewinnrückgang von 65 Prozent verzeichnet. Auslöser dieser Entwicklung ist der Atomausstieg. Das ist zumindest die Ansicht des Chefs des französischen Energie-Riesen EDF, Henri Proglio. Dieser sagt, dass RWE faktisch „tot“ sei.

Staatsanwalt ermittelt gegen Bad Bank der HRE

Aufgrund des Schuldenschnitts in Griechenland ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Bad Bank der Hypo Real Estate. Die Bank habe griechische Staatsanleihen möglicherweise unter Wert verkauft. Die Behörde untersucht nun den Vorwurf der Untreue.

Ursula von der Leyen engagiert sich für die Truppe. Doch die Rüstungsindustrie attackiert die Ministerin hart. (Foto: dpa)

Rüstungs-Industrie kritisiert mangelnden ökonomischen Sachverstand bei von der Leyen

Die deutsche Rüstungsindustrie fährt schwere Geschütze gegen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf. Rüstungsgüter seien keine Bananen, die man beliebig importieren könne. Ein Lobbyist spricht sogar von mangelndem Sachverstand der Ministerin. Ein Gutachten hat ergeben, dass die Industrie das Ministerium seit Jahren regelrecht über den Tisch gezogen hat - auf Kosten der Steuerzahler.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles kann den Trend zu mehr Ungleichheit bei den Einkommen auch nicht stoppen. Je höher das Wirtschaftswachstum, desto größer werden die Unterschiede. (Foto: dpa)

Einkommen: In der Krise wächst die Ungleichheit zugunsten der Reichen

Über Jahrzehnte nahm die Ungleichverteilung der Einkommen in Deutschland zu. Nach 2007 schien der Trend jedoch vorerst gestoppt. Unter Ökonomen entbrannte ein heftiger Streit, ob dieser Stopp dauerhaft oder nur vorübergehend ist. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat herausgefunden, dass der Trend zur Ungleichheit nach wie vor besteht.