Finanzen

Börse: Dax schließt im Plus

Trotz extrem starker US-BIP-Zahlen zeigt der Dollar Schwäche. Ein klares Zeichen, dass sich etwas ändert an den Märkten. Der Dax steigt weiter, aber der Anstieg geht etwas zu schnell, um „gesund“ zu sein.

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Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Die geplanten Staatsanleihen-Käufe der EZB werden in Deutschland kritisiert. Sie stießen „an die rechtlichen Grenzen dessen, was man tun kann“, so Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. (Foto: dpa)

Auf verlorenem Posten: Weidmann mit Protest-Note gegen Draghi

Der EZB-Rat entscheidet am 4. Dezember, wann er mit dem umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen beginnen wird. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann liefert dazu eine Protest-Note ab. Verhindern kann er die Aktion nicht. Die Bundesbank wird immer wieder in der EZB überstimmt.

Börse: Dax schließt im Plus

Der Dax setzt die Rally fort und klettert über die 9800er-Marke. Die Zinssenkungen der chinesischen Notenbank beflügeln weiter. Spannend bleibt, wie sich der Goldpreis entwickelt.

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Rubel-Absturz: Russische Unternehmen flüchten in den Dollar

Der Verfall des Ölpreises steigert den Druck auf die russische Wirtschaft. Der Preis für das wichtige russische Exportgut ist innerhalb eines halben Jahres um rund 30 Prozent eingebrochen. Die Unternehmen flüchten daher in den Dollar.

Die Whistleblowerin Alayne Fleischmann kämpft gegen das Schweigen nach den Deals im Banken-Bereich, mit denen das US-Justizministerium verhindert hat, dass verantwortliche Manager zur Verantwortung gezogen wurden. (Screenshot: DemocracyNow)

Banken in den USA: Whistleblowerin kämpft gegen ein Kartell des Schweigens

Nach der Finanzkrise kauften sich die Banken mit hohen Strafzahlungen von allen Anschuldigungen frei. Die US-Justiz nutzte die Gelegenheit, um die Staatskassen zu füllen und sich als Sieger im Kampf gegen die Banken zu präsentieren. Doch tatsächlich ging es nur darum, den größten Fall von Wirtschaftskriminalität zu vertuschen, wie eine Whistlerblowerin nun berichtet. Ihr Zeugnis wurde bei der Wahrheitsfindung nicht gehört - wegen angeblicher Befangenheit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die Sparpolitik in der EU. Doch es macht sich europaweit Widerstand breit. Das in New York ansässige Jerome Levy Forecasting Center plädiert für eine expansive Fiskalpolitik, um die Wirtschaft anzukurbeln. (Foto: dpa)

US-Ökonom: Die privaten Haushalte in Europa sind zu hoch verschuldet

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai hält eine weitere Austeritäts-Politik in der Euro-Zone für kontraproduktiv. Denn die private Wirtschaft werde damit nicht angekurbelt. Er sieht die EZB am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Euro-Zone dürfte im Zuge der Krisen in den Schwellenländern deutlichen Schaden nehmen.

Der Direktor des Energie-Binnenmarkts der EU, Klaus-Dieter Borchardt (li.) mit dem slowakischen Premierminister Robert Fico (re.) und dem ukrainischen Premierminister Arseni Jazenjuk. In der EU soll mit Einbindung der Ukraine ein gemeinsamer Energiemarkt entstehen. Russisches Erdgas soll aus der EU in die Ukraine umgeleitet werden. (Foto: dpa)

EU will russisches Gas systematisch in die Ukraine umleiten

Die EU will Russland bei den Gaslieferungen an die Ukraine ins Abseits stellen - allerdings mit genau jenem Trick, der den Zorn der Russen bereits im Gas-Streit mit der Ukraine erregt hatte. Russisches Erdgas, das für die EU bestimmt ist, soll in die Ukraine zurückgeleitet werden. Moskau dürfte dies als Provokation werten, die Russland mit einer Drosselung der Gaslieferungen kontern könnte.

In den Gewölben der Federal Reserve Bank lagert ein Großteil der weltweiten Goldrseserven der Staaten. Dieser Ort galt während des Kalten Kriegs als besonders sicher. (Foto: dpa)

In aller Stille: Niederlande holen Gold aus New York zurück

Die Niederlande haben 122,5 Tonnen ihrer Goldbestände aus den USA zurückgeholt. Ein Sprecher der Notenbank der Niederlande sagt, dass es nicht sehr weise sei, die Hälfte der eigenen Goldbestände in New York zu lagern. Der Kalte Krieg sei schließlich vorüber.

Angesichts der lahmenden Konjunktur senkt Chinas Notenbank erstmals seit mehr als zwei Jahren den Leitzins, hier Präsident Xi Jinping. (Foto: dpa)

Währungskrieg: Auch China senkt den Leitzins

Die chinesische Notenbank kappt den Leitzins erstmals seit mehr als zwei Jahren. So soll die schwache Konjunktur angekurbelt werden. Erstmals in 15 Jahren könnte das Wachstumsziel der Regierung verfehlt werden.

Nach Mario Draghis Worten stürzte der Euro innerhalb von Minuten ab. (Grafik: ariva.de)

Draghi: Geldschwemme angekündigt, Euro stürzt ab

Die EZB will ihre Bilanz um rund eine Billion aufblähen. Um dies zu erreichen, könnten die Notenbanker demnächst Unternehmensanleihen und Staatsanleihen aufkaufen. Letzteres ist in Deutschland heftig umstritten, ebenso im EZB-Rat. Mit seiner Ankündigung schickte Draghi den Euro auf Talfahrt.

Börse: Dax rettet sich aufgrund starker US-Daten

Schwache Einkaufsmanagerindizes aus China und der Eurozone, der Dax aber kommt nach starken Daten aus den USA nach oben. Trotzdem kann der Dollar seine Rally nicht fortsetzen.

Commerzbank-Vorstand Martin Blessing (li.) führt die Erhebung von Strafzinsen in seinem Institut auf die Zins-Politik der EZB zurück. Jürgen Fitschen (Mi.), Co-Vorstand der Deutschen Bank, meint, jedes Geldhaus müsse selbst entscheiden, ob es die negativen Einlagezinsen an seine Kunden weiterreiche oder nicht. (Foto: dpa)

Commerzbank führt Straf-Zinsen auf Guthaben ein

Die Commerzbank will künftig von Kunden eine Gebühr für hohe Einlagen verlangen. Zunächst gelte diese Regelung für Großkonzerne und Profi-Anleger, so die zweitgrößte deutsche Bank. Als Begründung werden die negativen Einlagezinsen der EZB genannt.

Der Ökonom Kenneth Rogoff hält die Abschaffung von Bargeld für eine elegante Methode, um Regierungen und Zentralbanken flüssig zu halten. (Foto: dpa)

US-Ökonom: Zentralbanken sollen Bargeld abschaffen

Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff schlägt die vollständige Abschaffung von Bargeld vor. So könnten die Zentralbanken Negativ-Zinsen problemlos durchsetzen. Außerdem wären die Bürger dann gezwungen, jeden Cent den Finanzbehörden zu melden. Wegen der Schuldenkrise sind die Regierungen in aller Welt auf der Suche nach Refinanzierungs-Möglichkeiten.

Börse: Dax schließt knapp im Plus

Die Aktienmärkte fürchten das Fed-Protokoll und zeigen leichte Schwäche. In China fallen die Immobilienpreise weiter. Die Regierung will daher ihre Devisenreserven anzapfen, um die Kreditvergabe zu stimulieren.

Börse: Dax schließt deutlich im Plus

Der Dax beendet seine lang anhaltende Schwäche gegenüber den US-Indizes. Der Dollar dürfte seine Rally erst einmal beendet haben. Zwei wichtige Trendwechsel auf einmal.

Russland ist ins Visier der Spekulanten geraten: Mit der Freigabe des Wechselkurses sollen die Zocker am Devisenmarkt in die Schranken gewiesen werden. (Foto: dpa)

Freier Rubel: Putin sagt Spekulanten den Kampf an

Die Freigabe des Rubel-Wechselkurses sei ein Schlag gegen Zocker am Devisenmarkt, so Putin. Vor allem russische Export-Unternehmen verkaufen derzeit ihre US-Dollar-Reserven. Die russische Währung hat dadurch am Dienstag an Wert gewonnen.

Über Frankfurt können bereits Transaktionen in der chinesischen Währung getätigt werden. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Bundesbank will Renminbi als Reserve-Währung

Die Deutsche Bundesbank überlegt, sich künftig Devisenreserven in Renminbi zuzulegen. Dieser ist bisher nicht frei handelbar. Über Frankfurt können allerdings seit kurzem Geschäfte in der chinesischen Währung abwickelt werden. Die ersten deutschen Banken haben bereits Transaktionen über diese Drehscheibe getätigt.

Börse: Dax schließt im Plus

Der Dax startet die überfällige Rally - trotz Sorgen über Japan. Dessen BIP enttäuscht mit minus 1,6 Prozent. In Japan dürften schon im Dezember Neuwahlen anstehen.

Die BayernLB musste sich in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Skandalen plagen. (Foto: dpa)

Wegen Ungarn- Abenteuer: BayernLB mit einer halben Milliarde Verlust

Der Verkauf der ungarischen BayernLB-Tochter zieht Verluste nach sich. Aufgrund von Altlasten verzeichnete die Münchener Bank in den ersten neun Monaten 2014 einen Verlust in Höhe von 561 Millionen Euro.

Aufgrund des fallenden Ölpreises bauen die ölexportierenden Schwellenländer ihre Währungsreserven für den Notfall aus. (Foto: dpa)

Währungskrieg: Öl-Länder ziehen Geld von Kapitalmärkten ab

Die erdölexportierenden Schwellenländer bauen ihre Währungsreserven aus, um ihre Währungen zu stützen. Dadurch geht der Kapital-Export zurück und am internationalen Kapitalmarkt werden finanzielle Mittel immer knapper.