Finanzen

Die Ansteckungsgefahr aus Griechenland für weitere Staaten der Eurozone ist groß. (Foto: dpa)

Euro-Dämmerung: Ein System zerbricht ab seinem schwächsten Glied

Egal wie das Referendum endet: Die Euro-Zone wird nicht gerettet. Ein sich abzeichnender Banken-Crash in Griechenland treibt den Preis für das Scheitern in die Höhe. Eine politische Agenda kann den wirtschaftlichen Sachverstand nicht ersetzen. Das System zerbricht an seinem schwächsten Glied.

BTC/EUR: Bitcoin.de
Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Der Bitcoin stieg im vergangenen Monat zum Euro. (Grafik: ariva.de)

Kapital-Kontrollen umgehen: Griechen fliehen in Bitcoin

In Griechenland gibt es immer mehr Neukunden an der Bitcoin-Börse. So können die Griechen die bestehenden Kapital-Kontrollen umgehen und weltweit Geld überweisen und empfangen.

Die größten Broker wollen 17,3 Milliarden Euro in Wertpapiere investieren, um den Markt zu beruhigen. (Foto: dpa)

China: Händler stabilisieren Börsen mit Milliardensummen

Chinas führende Broker wollen die Aktienmärkte großen Geldsummen stützen. Insgesamt sollen 17,3 Milliarden Euro in Wertpapiere investiert werden. In den vergangenen Wochen gab es einen deutlichen Kurseinbruch.

Die Börse in Madrid brach am Freitag ein. (Foto: dpa)

Ansteckung: Börsen in Italien und Spanien stürzen ab

Die Börse in Italien stürzte um 5,5 Prozent, jene in Spanien um 6 Prozent ab. Der Dax fiel am Freitag ebenfalls.

Die Anleger sind durch den Kursrutsch der vergangenen Tage verunsichert. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: China will hoch spekulativen Handel eindämmen

Am chinesischen Aktienmarkt wächst die Angst vor einem Börsencrash. Der Shanghaier Leitindex brach diese Woche um mehr als zwölf Prozent ein. Die Finanzmarktaufseher wollen nun verstärkt nach Hinweisen auf illegale Marktmanipulationen suchen.

Weil Athen die IWF-Raten nicht gezahlt hat, erklärt der Europäische Rettungsfonds das Land für pleite. (Foto: dpa)

EFSF erklärt Griechenland offiziell für pleite

Der Europäische Rettungsfonds hat Griechenland offiziell für pleite erklärt. Grund sind die nicht gezahlten IWF-Raten. Rechtlich kann der EFSF seine Kredite an Griechenland sofort fällig stellen.

Ölpreise leicht gefallen

Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im frühen Handel 61,94 US-Dollar.

Regulatoren fordern bessere Regeln zur Abdeckung von Kredit-Risiken

Die globalen Bankenregulierer machen sich für umfassendere Vorschriften zur Eindämmung von Kreditrisiken stark. Im Fokus stünden unter anderem Vorgaben zur Kapitalunterlegung, um mögliche Verluste aus Derivatekontrakten besser abzusichern.

Allianz-Tochter Pimco verliert weiter Kundengelder

Anleger ziehen weiterhin Kapital aus dem einstigen Vorzeigefonds Total Return der Allianz-Tochter Pimco ab. Im Juni waren es drei Milliarden Dollar, wie Pimco am Donnerstag mitteilte.

Dax-Anleger wegen Griechenland zurückhaltend

Die Ungewissheit über den Ausgang des Referendums in Griechenland hat die Dax-Anleger am Freitag vorsichtig gestimmt. Der deutsche Leitindex verlor 0,2 Prozent auf 11.075 Zähler.

Euro unverändert zum Dollar

Die Euro notierte mit 1,1092 Dollar kaum verändert. Die Anleger wollen offenbar die für Sonntag geplante Volksabstimmung in Griechenland abwarten.

Deepwater Horizon: BP zahlt 18,7 Milliarden Dollar Schadenersatz für Ölpest

Der Energiekonzern BP hat die jahrelangen Rechtsstreitigkeiten in den USA wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 weitgehend beigelegt. Das Unternehmen zahlt 18,7 Milliarden Dollar Schadenersatz an die US-Regierung und fünf Bundesstaaten. Dies könnte die höchste jemals in den...

Börse: Dax schließt 0,7 Prozent im Minus

Die Anleger haben vor der Volksabstimmung in Griechenland europäische Aktien gemieden. Der Dax schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 11.099,35 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor ein Prozent auf 3.462,03 Zähler.

Ein Grexit brächte die ganze Eurozone in Gefahr, so die Ratingagentur S&P. (Foto: dpa)

S&P warnt vor Zerbrechen der Eurozone bei Grexit

Ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung würde die gesamte Eurozone in Gefahr bringen, warnt die Ratingagentur Standard & Poor’s. Die Märkte würden das Krisenmanagement der EU in Frage stellen. Die Euro-Retter hatten bisher immer behauptet, Griechenland sei für das Wohlbefinden des Euro unerheblich.

Die griechischen Banken öffneten am Mittwoch und Donnerstag nur kurz, um den Rentnern ihre Pensionen auszuzahlen. Ein normaler Betrieb ist momentan aber ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Griechische Banken können nicht am Montag öffnen

Schlechte Nachrichten für die griechische Bevölkerung: Die Banken werden nicht am Montag öffnen, sondern erst nach einem neuen Abkommen mit den Gläubigern. Die Regierung behauptet, sie werde niemals die Sparguthaben antasten.

Der Euro stieg am Donnerstag um bis zu 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 9,37 Kronen. (Grafik: ariva.de)

Gelddrucken erfolglos: Schweden senkt überraschend Leitzins

Die schwedische Notenbank hat angesichts der Griechenland-Krise den Leitzins auf minus 0,35 gesenkt. Die überraschende Lockerung hat der Krone zugesetzt. Der Euro stieg am Donnerstag um bis zu 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch.

Kartellwächter wollen Milliarden-Deal von GE und Electrolux blocken. (Foto: dpa)

Electrolux will GE-Hausgeräte-Kauf notfalls vor Gericht durchsetzen

Der schwedische Konzern Electrolux will den Kauf Haushaltsgerätesparte von General Electric notfalls gerichtlich durchsetzen. Zuvor hatten die US-Kartellbehörden Bedenken bezüglich der geplanten Übernahme geäußert.

Eine Filiale der Österreichischen Volksbank (ÖVAG) in Wien. (Foto: dpa)

ÖVAG will Auslandstöchter bis Ende 2015 verkaufen

VR Leasing und die österreichischen Volksbanken wollen ihre Töchter in in Slowenien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina bis zum Ende des Jahres verkaufen.

Paypal gehört zum Online-Händler eBay. (Foto: dpa)

Paypal will Geldtransfer-Dienstleister Xoom übernehmen

Der Bezahldienst Paypal will Xoom für etwa 890 Millionen Dollar kaufen. Paypal gehört zum Online-Händler eBay.

Ein Grexit brächte die ganze Eurozone in Gefahr, so die Ratingagentur S&P. (Foto: dpa)

Moody’s stuft Griechenland herunter

Die US-Ratingagentur Moody's hat Griechenlands herabgestuft. Die Bewertung bedeutet, dass sich Athen mit der Rückzahlung seiner Schulden in Zahlungsverzug befinde. Griechenland ist damit der erste Industriestaat, der beim IWF Rückstände hat.