Finanzen

Börse: Japans lockere Geldpolitik freut Anleger, Dax schließt im Plus

Die Bank of Japan weitet ihre ohnehin extreme Geldpolitik noch weiter aus. Die globalen Aktienmärkte steigen in Vorfreude auf noch mehr Liquidität. Aber es ist wie bei Drogensüchtigen: die Dosis sorgt zunächst für Euphorie, aber die Langzeitfolgen sind weniger erfreulich.

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Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)

Starker Dollar: Gold- und Silberpreise fallen

Die Aufwertung des US-Dollar hat den Edelmetallen am Freitag erneut zugesetzt. Der Preis für Gold fiel um bis zu 2,5 Prozent, Silber gab ähnlich stark nach.

An der Börse stürzen Monte-Paschi-Aktien seit Bekanntgabe des Stresstests immer weiter ab, allein am Freitag um weitere sieben Prozent. (Grafik: ariva.de)

Monte Paschi: Ehemalige Manager wegen Obstruktion verurteilt

Drei ehemalige Top-Manager der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi wurden am Freitag wegen Behinderung der Banken-Aufsicht und Irreführung der Behörden verurteilt. Zudem muss wohl erneut der Steuerzahler einspringen, um die Kapitallücke der Bank in Höhe von 2,1 Milliarden Euro zu schließen.

Die russische Währung verlor seit Jahresbeginn ein Viertel ihres Wertes gegenüber dem Dollar. (Grafik: ariva.de)

Leitzins erhöht: Russische Zentralbank kämpft gegen den Verfall des Rubel

Die russische Zentralbank hat den Leitzins überraschend deutlich angehoben. Die Sanktionen der USA und der EU wirken sich vor allem in einem Verfall des Rubel und einem Anstieg der Inflation aus. Die russische Staatsbank VTB muss von der Zentralbank mit fast vier Milliarden Euro gestützt werden.

Der Nikkei-Index stieg nach der Ankündigung der Zentralbank um über 6 Prozent auf 16.809 Zähler. (Grafik: ariva.de)

Währungskrieg: Japan überrascht mit neuer Geldschwemme

Die Japanische Zentralbank hat überraschend die Geldschwemme beschleunigt. Die Börsen reagierten erfreut. Zu der Maßnahme könnte Tokio von Washington ermutigt worden sein: Die Amerikaner hatten erst vor wenigen Tagen angedeutet, dass sie eine weitere Schwächung des Yen im internationalen Währungskrieg zulassen werden.

Die Skatbank aus dem thüringischen Altenburg erhebt als erste Bank offiziell Gebühren für hohe Spareinlagen. Andere Banken wollen das Spiel nicht mitmachen. (Foto: dpa)

Volksbanken wollen keine Gebühren für Sparguthaben erheben

Die Volksbanken betonen, dass sie dem Vorbild der Skatbank nicht folgen wollen: Die Bank hat als erste offiziell angekündigt, Gebühren für hohe Spareinlagen zu erheben. Die Sparkassen wollen diesem Beispiel auf keinen Fall folgen.

Börse: Fed-Aussagen verunsichern europäische Märkte

Die sinkenden Verbraucherpreise schüren Deflationsängste und bringen den Dax unter Druck. Dann aber drehen einmal mehr die US-Indizes nach oben - trotz eher unbequemer Aussagen der amerikanischen Notenbank.

Ein Barrel der Ölsorte Brent kostete am Morgen 12 Cent weniger als Vortag. (Grafik: ariva.de)

USA lagern mehr Öl: Preise sinken weiter

Die Ölpreise sind am Donnerstag gesunken. Ein Barrel Brent kostet zwölf Cent weniger als am Vortag. Händler erklärten den Rückgang mit einem Anstieg der Ölreserven in den USA.

Der Euro fiel mit 1,2585 Dollar zeitweise auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Wochen. (Grafik: ariva.de)

Dollarkurs steigt nach Fed-Entscheidung

Die optimistischen Töne der US-Notenbank Fed haben dem Dollar am Donnerstag zu einem Kurssprung verholfen. Der Euro fiel mit 1,2585 Dollar zeitweise auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Wochen.

Die drei von der Zentralbank: Alan Greenspan und seine Nachfolger Ben Bernanke und Janet Yellen. (Foto: dpa)

Greenspan empfiehlt Gold, weil Regierungen keinen Zugriff haben

Der ehemalige Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, hat eingeräumt, dass der Ankauf von Wertpapieren der realen Wirtschaft keinerlei Nutzen bringt. Genau dieses Programm hat die EZB unter Mario Draghi soeben gestartet. Greenspan rät zum Investment in Gold, weil die Regierungen auf diese Währung keinen Zugriff hätten.