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Finanzen

Italiens Matteo Renzi und Griechenlands Antonis Samaras kommt das Gelddrucken der EZB zugute: Sie können weiter Schulden machen. (Foto: consilium)

Ökonom Bagus: „Massive Umverteilung von Sparern zu Schuldnern in Europa“

Der Ökonom Philipp Bagus glaubt, dass das Deflations-Gespenst in Europa vor allem im Interesse der Schulden-Staaten geschürt wird: In einer echten Deflation verlieren nämlich die Schuldner - sie wünschen sich daher eine Inflation. Nun soll in der Euro-Zone mehr Geld gedruckt werden, um die Umverteilung zu beschleunigen. Bagus glaubt, dass die Euro-Staaten den nächsten Schub der Krise nutzen werden, um die Schulden-Union durchzusetzen.

2012 gehörte Personalvorstand Ulrich Sieber (ganz rechts) noch zum Führungsteam der krisengeschüttelten Commerzbank. Nun hat er erfolgreich gegen seinen Rausschmiss geklagt. Im Bild von links: Finanzvorstand Stephan Engels (l), Pressesprecher Richard Lips (2.v.l.), Vorsitzender Martin Blessing , Jochen Klösges (2.v.r.). (Foto: dpa)

Commerzbank kassiert Niederlage im Streit mit Ex-Vorstand Sieber

Das Landgericht Frankfurt hat die Abberufung des ehemaligen Commerzbank-Vorstandes Sieber für unwirksam erklärt. Wird das Urteil rechtskräftig, muss die Commerzbank den Manger bis 2017 bezahlen.

Deutschland hat im vergangenen Jahr 67 Milliarden Euro zur Rettung von Griechenland, Irland und Portugal überwiesen. (Foto: dpa)

Trotz Milliarden-Rettungen: Schulden steigen in der Euro-Zone

Die Euro-Staaten erhöhten ihre Schulden im vergangenen Jahr auf insgesamt 8,9 Billionen Euro. Das entspricht 92,6 Prozent des BIP der Eurozone. Auch Deutschland hat sich weiter massiv verschuldet, um Kredite an andere Staaten vergeben zu können.

Bitcoin ist noch immer ein Nischenmarkt für kleine Leute. Große Fonds wollen das ändern. (Foto: dpa)

Wie ein Wertpapier: Bitcoin öffnet sich für Kleinanleger

Der Bitcoin Investment Trust will noch dieses Jahr für Investoren öffnen. Er hält bereits Bitcoin im Wert von 36 Millionen Dollar. Die Fonds-Manager setzen bewusst auf staatliche Regulierung. So wollen sie Bitcoin auch traditionellen Anlegern zugänglich machen, welche die Internet-Währung bisher meiden.

Drei Finanzinstitute verschaffen dem italienischen Premier Matteo Renzi Luft: Unter Leitung des Finanzinvestors KKR werden faule Kredite in eine Bad Bank ausgelagert. (Foto: MAURIZIO BRAMBATTI/dpa)

Finanzinvestor KKR befreit italienische Banken von schlechten Schuldnern

Die Umverteilung von den Sparern zur Finanzindustrie geht weiter: So lange die Zentralbanken die Zinsen niedrig halten, sind riskante Kredite ein gutes Geschäft für Finanzinvestoren: Sie bekommen höhere Zinsen und können in aller Ruhe versuchen, vom Gläubiger zum Eigentümer zu werden. Für verschuldete italienische Unternehmen ist das eine gefährliche Entwicklung.

Die Pensionen in Japan hängen nach dem Willen der Regierung künftig stärker vom Aktienmarkt ab. (Foto: dpa)

Japans Pensions-Fonds muss höhere Risiken eingehen

Der größte Pensions-Fonds der Welt will mehr Geld in riskantere Anlagen stecken, vor allem in Aktien. Derzeit werden 60 Prozent der Gelder in japanische Staatsanleihen gesteckt. Deren Rendite ist jedoch äußerst gering ist.

Griechenland bekommt wieder Geld an den Finanzmärkten. Die enorme Schuldenlast wird das Land jedoch noch lange belasten. (Foto: ORESTIS PANAGIOTOU / dpa)

130 Milliarden Euro Zinsen: Schulden-Dienst lähmt Südeuropa

Der Abbau der Schulden in den Krisenstaaten der Eurozone wird auch nach der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte nicht einfacher. Experten erwarten, dass die Krisenländer ihre Budgets für Gesundheit und Bildung weiter zurückfahren müssen. Echtes Wachstum wird es in den nächsten fünf Jahren nicht geben.

Das Finanzsystem in Europa ist noch zu anfällig, so der IWF. (Foto: dpa)

IWF warnt: Unternehmen in Europa sind überschuldet

Hohe Verschuldung, niedrige Inflation und finanzielle Ungleichgewichte gefährden das europäische Finanzsystem. Zudem sind Unternehmen Europas stark überschuldet, warnt der IWF.

Die EU-Finanzaufsicht soll den Hochfrequenzhandel regulieren, hat dafür nach eigenen Angaben zu wenig Personal. (Foto: dpa)

Flash Boys: EU-Finanzaufsicht ist überfordert

Die Sicherheitswächter über die Systemstabilität der EU-Märkte haben nicht genug Personal. Deshalb können sie ihrer neuen Verantwortung für die Überwachung nicht gerecht werden. Dies betrifft auch den Hochfrequenzhandel, warnt der Chef der Behörde.

Auch die New Yorker Börse soll Handelsdaten bevorzugt an Hochfrequenzhändler weitergegeben haben. (Foto: dpa)

Hochfrequenz-Handel: Massiver Betrug an den Anlegern

Einem US-Gericht liegt eine Klage gegen Börsen und Händler vor, die am Hochfrequenz-Handel beteiligt sind. Durch den bevorzugten Zugang zu Handelsdaten sollen sie Märkte manipuliert und Milliardensummen eingestrichen haben. In der Klage werden die Bank of America, JPMorgan, Citigroup und Morgan Stanley genannt.