Finanzen

US-Investor Warren Buffet gilt als der drittreichste Mann der Welt. Er verfügt über ein Privatvermögen von schätzungsweise 66 Milliarden US-Dollar. (Foto: dpa)

Neuer Anlage-Trend: Warren Buffet kauft Firmen-Anteile statt Aktien

Die aufgeblasenen Aktienmärkte sind nicht mehr das Ziel von Investoren. Die Realwirtschaft rückt als Profit-Quelle in den Vordergrund. So investiert der US-amerikanische Großinvestor Warren Buffet in die Produktions-, Dienstleistungs-, und Einzelhandelsbranchen. Er verspricht sich dadurch langfristige Gewinne.

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US-Finanzminister Jack Lew und US-Präsident Barack Obama. (Foto: dpa)

Amerikanische Wirtschaft beginnt, gegen den starken Dollar zu murren

In der amerikanische Wirtschaft macht sich erstmals Unmut über den starken Dollar breit. Die USA unterstützen den Kurs von Mario Draghi, den Euro abzuwerten. Washington fürchtet den Zerfall der Eurozone. Doch spätestens mit dem Freihandelsabkommen TTIP soll mit den Währungs-Manipulationen Schluss sein.

Putin und sein Finanzminister Siluanow müssen neue Maßnahmen ergreifen, um die Kapitalflucht zu stoppen. (Foto: dpa)

Krise in Russland: Kapitalabflüsse auf Rekord-Niveau

Der Ukraine-Konflikt, die Inflation und die Sanktionen gegenüber Russland haben massive Unsicherheit unter der russischen Bevölkerung ausgelöst. Die Kapitalabflüsse haben sich 2014 mehr als verdoppelt. Vor allem im vierten Quartal nahm die Tendenz noch einmal Fahrt auf.

An den Öl-Fördermengen der OPEC-Staaten wird zunächst nicht gerüttelt. (Foto: dpa)

Saudis wollen keine Turbulenzen auf Öl-Markt auslösen

Der saudi-arabische König Salman und sein Öl-Minister Ali Al-Naimi wollen an den derzeitigen Öl-Fördermengen festhalten, um Turbulenzen zu verhinden. Doch eine Veränderung bei den Öl-Fördermengen ist in den kommenden 18 Monaten möglich.

Kiewer Protest gegen die ukrainische Notenbank-Chefin Valeria Gontarewa. (Foto: dpa)

China und Ukraine vereinbaren Währungs-Swap

China und die Ukraine haben eine Swap-Vereinbarung getroffen. Somit können die Währungen der beiden Staaten zu einem festen Zinssatz gegeneinander getauscht werden. Durch die Vereinbarung sollen Handelsverträge abgesichert werden.

EZB-Direktor Benoit Coeure plant ein zeitlich unbegrenztes QE-Programm. (Foto: dpa)

Nach nur einem Tag: EZB kündigt die nächste Geld-Schwemme an

EZB-Direktor Benoit Coeure schließt nur einen Tag nach der historischen Geldschwemme eine zeitliche Begrenzung des QE-Programms aus. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag gesagt, dass das Programm zunächst bis zum September 2016 laufen werde. Offenbar ist die EZB der Meinung, dass das Programm nicht reichen wird.

US-Investor George Soros hatte zuvor gegen den Schweizer Franken gewettet. (Foto: dpa)

Der Insider: Soros entgeht um Haaresbreite Franken-Crash

Der Milliardär George Soros hatte eine lange Zeit lang auf die Abwertung des Schweizer Franken gesetzt. Doch diese Wette zog er in letzter Sekunde zurück und konnte sich somit vor herben Verlusten retten. Es ist unklar, ob Soros gewarnt wurde.

SPÖ (Schieder) und ÖVP (Pröll) haben die HGAA verstaatlicht. Jetzt kommt heraus: Die Aktion, die den österreichischen Steuerzahler Milliarden kosten wird, war eine heimliche Bankenrettung. Niemand aus der Politik hat bisher die Verantwortung für das Desaster übernommen. (Foto: dpa)

Österreich: Notverstaatlichung der HGAA war heimliche Banken-Rettung

Die von der österreichischen Regierung als Notverstaatlichung bezeichnete Umleitung von Steuergeldern in die marode HGAA war nach nun vorliegenden Dokumenten eine heimliche Bankenrettung: Insgesamt hätte die Insolvenz österreichische Banken 4,9 Milliarden Euro gekostet.

Börse: Dax mit sechstem Schluss-Rekord in Folge

Die Märkte sind nach wie vor euphorisiert, der Dax steigt sogar zwischenzeitlich über 10700, während der Euro massiv einbricht. Auffällig ist, dass deutsche Staatsanleihen deutlich stärker sind als Anleihen der Euro-Peripherie - das zeigt, dass die Haftungsfrage beim QE der EZB wichtiger ist als zunächst von den Märkten angenommen.

Der Goldpreis ist im Januar stetig angestiegen. (Grafik: ariva.de)

EZB-Entscheidung treibt Gold-Preis in die Höhe

Die Bürger in der Euro-Zone kaufen vermehrt Gold. Der Preis ist nach der Presse-Konferenz von EZB-Chef Mario Draghi gestiegen. Am Freitagnachmittag lag der Goldpreis bei 1.294,75 Dollar je Feinunze.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent lag am Freitag um 16.40 Uhr bei 49,125 Dollar. (Grafik: ariva.de)

Saudi-Arabien: Neuer König hält an Öl-Fördermengen fest

Der neue Machthaber in Saudi Arabien, König Salman, sagt, dass er an der Öl-Politik des verstorbenen König Abdullahs festhalten werde. An den Öl-Fördermengen werde nichts geändert. Der bisherige saudi-arabische Öl-Minister bleibe ebenfalls im Amt.

Chinese kauft O2 und wird zum Mobilfunk-Marktführer in Großbritannien

Der Hongkonger Milliardär Li Ka-shing hat in Großbritannien über seinen Mischkonzern Hutchinson Whampoa den Mobilfunkanbieter O2 von der spanischen Telefonica gekauft. Dafür zahlte er insgesamt 13,6 Milliarden Euro. Damit wird Hutchinson zum Marktführer auf dem britischen Mobilfunkmarkt.

Chinas Notenbank erwartet schwächeren Yuan nach EZB-Geldflut

Chinas Notenbank ist der Ansicht, dass das EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen die chinesische Export-Industrie beleben werde. Die Nachfrage nach chinesischen Gütern werde steigen. Hinzu kommt, dass der Yuan sich in einer Phase der Abwertung befindet.

Der Dax kletterte am Freitag auf einen Rekordstand. (Grafik: ariva.de)

EZB treibt die Börsen, Euro stürzt ab

Die EZB-Geldschwemme sorgt für Gewinne an den Börsen in Europa, Asien und den USA. Der Dax steigt um bis zu ein Prozent auf 10.535,61 Zähler. Der Euro ist hingegen auf dem tiefsten Stand seit September 2003.

Börse: Dax schließt nach EZB-Entscheidung auf Allzeithoch

Draghi und die EZB liefern, was die Märkte haben wollen: 60 Milliarden pro Monat, und das bis zum September 2016 - das sind in der Summe 1,14 Billionen Euro. Aber so sehr das Volumen beeindruckt, so enttäuschend ist für viele, dass für den Kauf von Staatsanleihen nur die einzelnen Notenbanken haften - sicher ein Zugeständnis an Deutschland. Da stellt sich dann grundsätzlich die Frage, ob das Projekt Eurozone wirklich Zukunft haben wird.

Die EZB-Geldschwemme sorgt für eine Aufwertung der dänischen Krone. Die Nationalbank will das verhindern. (Grafik: ariva.de)

Dänemark kämpft gegen Aufwertung der Krone

Die dänische Notenbank hat ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie nach der EZB-Entscheidung eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Auf Einlagen wird nun ein Strafzins von 0,35 Prozent erhoben.

Deutsche Finanz-Institute attackieren EZB wegen Anleihen-Käufe

Banken und Versicherungen aus Deutschland halten das Anleihenaufkauf-Programm der EZB für falsch. Nach Angaben von Alexander Erdland, Präsident des Versicherungsverbands GDV, verstärkt das Programm den Druck auf festverzinsliche Wertpapiere, die eine Säule der privaten Altersvorsorge sind.

Sparkassen-Präsident hält OMT-Programm für unnötig

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sieht keine Notwendigkeit für das OMT-Programm der EZB. Draghi nehme den Euro-Ländern Schulden ab und verringere den Druck zu notwendigen Reformen, so Präsident Georg Fahrenschon. Von einer Deflations-Gefahr im Euro-Raum hingegen könne keine Rede sein.

EZB-Geldschwemme: Experten rechnen nicht mit großem Wachstum

Die Europäische Zentralbank wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufen. Experten gehen nicht davon aus, dass dieser Schritt das Wachstum ankurbeln wird.

Die Gemeinschaftswährung Euro brach hingegen auf den tiefsten Stand seit elf Jahren ein. (Grafik: ariva.de)

EZB-Geldschwemme drückt Euro auf Elf-Jahres-Tief

Die neue Flut billigen Geldes der EZB gibt dem Dax am Donnerstag Auftrieb. Er steigt um bis zu ein Prozent auf ein Rekordhoch von 10.399,67 Punkte. Im Gegenzug rutscht der Euro um bis zu 0,8 Prozent auf 1,1511 Dollar ab.