Finanzen

Börse: Dax schließt im Minus

Die Fed entscheidet heute über das Schicksal vieler Länder: Wenn sie auf ihrem Kurs bleibt, Zinsanhebungen ankündigt und so den Dollar weiter stärkt, werden insbesondere die hoch in US-Dollar verschuldeten Schwellenländer in heftige Turbulenzen geraten.

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Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Die Russen wollen ihre Rubel eintauschen. Sogar bei Ikea wird Schlange gestanden, bevor die Preise erhöht werden. (Foto: dpa)

Sorge wegen Inflation: Russen kaufen die Läden leer

Angesichts der drohenden Staatspleite tauschen die Russen ihre Pensionen und Ersparnisse in Fremdwährungen um. Die Nachfrage danach ist seit Montag um das Drei- bis Vierfache angestiegen. Zudem werden vermehrt Möbel und Schmuck als Wertanlagen gekauft.

Börse: Dax schließt im Plus

Trotz der massiven Zinsanhebung kollabiert der Rubel weiter. Es besteht akute Ansteckungsgefahr auch für die westlichen Finanzmärkte. Mit Hilfe der optimistischen US-Märkte rettet sich der Dax heute noch einmal deutlich ins Plus.

Der Kurs des Währungspaars Dollar/Rubel. (Grafik: Zerohedge)

Banken setzen Handel mit Rubel aus

Zahlreiche westliche Banken haben am Dienstag den Handel mit dem Währungspaar Dollar/Rubel ausgesetzt. Das soll einer der Gründe dafür sein, warum die Erhöhung des Leitzinses den Rubel-Verfall nicht aufhalten konnte. Die Banken werden den Handel am Mittwoch wieder aufnehmen.

Der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew schließt Kapitalkontrollen vorerst aus. (Foto: dpa)

Trotz Rubel-Absturz: Russland will keine Kapitalkontrollen

Russland will vorerst keine Kapitalverkehrskontrollen einführen. Mit solchen Kontrollen würde der russische Staat massiv in den Devisenmarkt eingreifen. Anleger hatten diese Maßnahmen als letzte Lösung für Russland vorgeschlagen.

Die Zinserhöhung sorgte für einen kurzen Moment der Entspannung. Doch wenig später stürzte der Rubel zum Dollar erneut ab. (Grafik: ariva.de)

Massive Kapitalflucht: In Russland droht die Hyper-Inflation

Die dramatische nächtliche Zinserhöhung der russischen Zentralbank zur Stützung des Rubel ist nach wenigen Stunden verpufft: Die Anleger an der Börse Moskau zogen im großen Stil Kapital ab. Der Rubel stürzte weiter ab. Möglicherweise muss die Zentralbank bald Kapitalverkehrskontrollen einführen, um einen Zusammenbruch der Währung zu verhindern.

Noch vor seinem Amtsantritt als EU-Ratspräsident konnte Tusk für sein Land von der EU-Kommission Gelder für Flughäfen einsammeln (Bild: dpa)

EU zahlt Polen 100 Millionen Euro für drei Geister-Flughäfen

Kein anderes EU-Land hat so viel Geld für seine Flughäfen erhalten wie Polen. Doch Zeitdruck und falsche Prognosen führten zu einem Überangebot. Nun muss wieder Geld ausgegeben werden, um die Fehlplanungen zu korrigieren oder zumindest die Flughäfen ordnungsgemäß abzuwickeln.

Chinas Futures-Markt spielt bei der Beeinflussung der Preise für Rohstoffe der Welt eine wichtige Rolle. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will Petro-Yuan einführen

China will eigene Futures-Kontrakte auf Öl ausgeben und diese in Yuan abwickeln. Das würde auch zu einem Kapitalabfluss aus den Warentermin-Börsen der USA und Grobritanniens in Richtung Shanghai führen. Dort werden Futures in Dollar gehandelt.

Börse: Dax schließt tief im Minus

Der Ölpreis fällt unter 57 Dollar, Russland steht wegen des Rubel-Abverkaufs womöglich vor dem Kollaps und der Dax fällt unter die 9400er-Marke: Das sieht nicht gut aus.

80 Prozent der österreichischen Goldreserven lagern im Tresorraum der Bank of England. (Foto: dpa)

Österreich will Gold-Reserven von London nach Wien verlagern

Die österreichische Notenbank könnte schon bald ihre Goldbestände aus London nach Wien zurückholen. Das empfiehlt zumindest der österreichische Rechnungshof in einem Prüfungsbericht. 80 Prozent aller Goldbestände des Landes lagern in London.

Die weltweite Erdöl-Nachfrage steigt weniger als angenommen. Doch die erdölproduzierenden Staaten wollen die Produktion nicht drosseln. (Foto: dpa)

Internationale Energie-Agentur senkt Erwartung für Öl-Nachfrage

Die weltweite Nachfrage nach Öl wird nach Angaben der Internationalen Energieagentur im kommenden Jahr nicht so stark wachsen wie bisher angenommen. Doch weder die OPEC-Staaten noch die USA wollen die Erdölproduktion drosseln. Es wird einige Zeit dauern, bis Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommen werden.

Börse: Dax verliert 2,7 Prozent

Trotz starker US-Verbraucherstimmung verliert der Dax deutlich - das sieht nach einem Crash in Raten aus. Schwache Konjunkturdaten meldet auch China: Die Regierung gründet einen Fonds, der Schattenbanken-Trusts retten soll. Und der Ölpreis kollabiert weiter.

Der Börsengang des in San Francisco ansässigen Lending Club markiert einen Wendepunkt für die Peer-to-Peer-Branche. (Foto: dpa)

Peer-to-Peer-Kredite: Alternatives Banking kommt an die Börse

Der Börsengang von Lending Club markiert einen Wendepunkt für die Peer-to-Peer-Branche. Statt den Banken zu vertrauen, werden Kredite über Internet-Plattformen abgewickelt. Es profitieren beide Seiten: Kredite gibt es zu günstigeren Preisen für die Kreditnehmer, gleichzeitig erzielen die Kreditgeber höhere Renditen.

Börse: Dax schließt 0,6 Prozent im Plus

Die Nachfrage der Banken nach Liquidität von der EZB schwächelt: Die Märkte spekulieren, dass die Notenbank Staatsanleihen kaufen wird. Der Dax steigt daher, nachdem auch US-Konjunkturdaten stark ausfallen.

Der Rubel unterliegt enormen Schwankungen. (Grafik: ariva.de)

Leitzins erhöht: Russische Zentralbank kämpft gegen Kapitalflucht

Russland reagiert auf die anhaltende Kapitalflucht im Land. Die Notenbank hat den Leitzins daher erneut angehoben. Nach der Entscheidung fiel der Rubel auf ein Rekordtief.

EZB-Präsident Mario Draghi will Kredit-Verbriefungen und Pfandbriefe kaufen. Dadurch sollen die Banken die Möglichkeit erhalten, mehr Kredite an Privatleute und Unternehmen zu vergeben. (Foto: dpa)

Giftige Papiere: BIZ warnt vor erheblichen Risiken für das Finanz-System

Im aktuellen Jahr wurde ein erhöhter Verkauf von Mezzanine-Tranchen beobachtet. Sie bilden die größten Verkaufszahlen seit 2007, weil Investoren auf der Jagd nach Anlagen mit hohen Renditen sind. Doch die BIZ traut dem Geschehen nicht. Der Finanzmarkt sei instabil und auf eine richtige Bewertung von Kreditverbriefungen könne sich keiner verlassen.

Airbus-Chef Tom Enders blickt zuversichtlich in die Zukunft. (Foto: dpa)

Börse: Airbus-Aktie fällt auf Sieben-Wochen-Tief

Die Airbus-Aktie ist am Mittwoch in der Spitze um fast zehn Prozent auf 43,41 Euro gefallen. Zuvor wurde gemeldet, dass Airbus die bislang am Samstag geplante Auslieferung seines neuen Langstreckenfliegers A350 verschieben musste.

Börse: Dax schließt 0,1 Prozent im Plus

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten in Griechenland gehen weiter, China zeigt deflationäre Tendenzen, und der Ölpreis fällt weiter auf den tiefsten Stand seit 2009. Der Dax gewinnt gegen den Trend minimale 0,1 Prozent.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat andere Sorgen als Angela Merkel beim Parteitag zuzujubeln: Er muss als Bittsteller nach Moskau pilgern, um die Russen von der Fälligstellung eines 3-Milliarden-Dollar-Kredits an die Ukraine abzubringen. (Foto: dpa)

Ukraine geht das Geld aus: Schäuble muss Russland um Milde bitten

Der IWF hat in der Ukraine ein neues 15 Milliarden Dollar-Loch entdeckt. Premier Jazenjuk räumt ein, dass Kiew seine Armee nicht mehr bezahlen kann. Bundesfinanzminister Schäuble soll Russland gebeten haben, einen 3-Milliarden-Dollar-Kredit nicht fällig zu stellen. Die EU will mit neuen Krediten „helfen“. Doch stellt man in Brüssel nun fest, dass man gar nicht soviel Geld auftreiben kann.

Börse: Dax schließt 2,2 Prozent im Minus

Chinas Notenbank schockt die Märkte: Sie akzeptiert nur noch AAA-Anleihen als Sicherheit und entzieht damit den Banken Liquidität. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland aus der EU austritt, steigt. Heftige Bewegungen bei Aktien, Devisen und Anleihen sind die Folge.