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Finanzen

Der Euro ist in den letzten fünf Tagen im Vergleich zum Dollar stark gefallen. (Quelle: Ariva)

Euro-Kurs sinkt auf 1,345 US-Dollar

Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar auf den tiefsten Stand seit acht Monaten. Die Anleger spekulieren auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik. In den USA und Großbritannien rechnen die Investoren hingegen mit steigenden Leitzinsen. Die Aussicht auf eine wachsende Zinsdifferenz zwischen den Währungen setzt den Euro weiter unter Druck.

Bereits in der dritten Woche auf der Spiegel-Bestseller-Liste: Das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier. (Foto: DWN)

Bestseller: Plünderung der Welt muss gestoppt werden

Der neue Kalte Krieg zwischen Russland und den USA ist vor allem ein Krieg um die knapper werdenden Rohstoffe. Die Eskalation zeigt: Der Wettlauf um die Plünderung der Welt muss gestoppt werden, um gravierende soziale Verwerfungen zu vermeiden.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva weiß, was sein Landsmann an der Spitze der EU, Barroso, nicht wahrhaben will: In Portugal droht ein veritabler Finanz-Crash - mit Folgen auch für die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Nächste Pleite in Portugal: Goldman Sachs muss Espírito Santo retten

Die Banken-Krise in Portugal sendet schneller als erwartet Schockwellen durch das Land. Nach der Holding der Banco Espírito Santo (BES) hat am Dienstag mit RioForte das nächste Unternehmen aus der Gruppe Insolvenz anmelden. Die Investment-Bank Goldman Sachs versucht, durch einen Einstieg die Bank zu retten. Der portugiesischen Telekom droht ein Milliarden-Verlust.

Credit-Suisse-Chef Brady W. Dougan muss den Anlegern am Dienstag einen Verlust von 700 Millionen Franken erklären. (Foto: dpa)

Credit Suisse macht höchsten Quartalsverlust seit der Lehmann-Pleite

Die Credit Suisse muss im zweiten Quartal das größte Minus seit der Lehmann-Pleite verbuchen. Der Verlust für die zweitgrößte Schweizer Bank beträgt 700 Millionen Franken. Die Bank wurde zuvor von einem US-Gericht wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung zu einer Milliarden-Strafe verurteilt.

Die Händler an der Wall Street nutzten den Absturz von MH17, um aus der Situation Profit zu schlagen. (Foto: dpa)

Flug MH17: Spekulanten schlugen aus Absturzmeldung massiv Profit

Direkt nach Bekanntwerden des Absturzes von MH17 wurden auffällige Kursbewegungen an der Wall Street beobachtet. Die Preise für Gold und Silber wurden binnen weniger Minuten in die Höhe getrieben, nachdem sie wenige Tage zuvor noch künstlich niedrig gehalten wurden. Offenbar nutzten Großbanken die Nachricht direkt aus, um daraus Profit zu schlagen.

Die Spannungen in der Ukraine drücken den Dax auf 9.660 Zähler und damit so tief wie seit zwei Monaten nicht mehr. (Chart: Ariva)

Neue Kämpfe in der Ost-Ukraine lassen Börsen nervös reagieren

Den deutschen Aktienindex belasten die Kämpfe in der Ost-Ukraine. Er verzeichnete am Montag ein Zwei-Monatstief. Auch die russische Börse verbuchte starke Kursverluste. Mögliche Sanktionen gegen Russland sorgen für Unruhe unter den Händlern.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner in Buenos Aires besucht und ihrem Land einen Kredit in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar gewährt. (Foto: dpa)

China kauft sich in argentinischen Energie-Markt ein

China hat dem von einer Staatspleite bedrohten Argentinien einen Kredit in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar zugebilligt. Die Gelder sollen in Energieprojekte fließen. China ist Argentiniens zweitgrößter Handelspartner.

Griechenlands Premier Antonis Samaras hat wiederholt gesagt, sein Land brauche keinen weiteren Bailout. (Foto: dpa)

Griechenland ist immer noch pleite und braucht neue Kredite

Der IWF erwartet im griechischen Haushalt für 2015 ein Loch von 12,6 Milliarden Euro. Das Land ist voraussichtlich nicht in der Lage, auf den Finanzmärkten ausreichend Kredite zu erhalten. Daher seidie Troika gefordert, Griechenland mit einem dritten Bailout zu Hilfe zu kommen. Im Hilfsfonds für die Banken des Landes ist noch Geld übrig.

Mithilfe von IndependenceCoin will Anthem Vault die Lagerung und den Transfer von Gold vereinfachen. (Foto: dpa)

Alternative zu Bitcoin: Internet-Währung mit Gold-Deckung

Ein US-Edelmetall-Händler hat nach dem Vorbild von Bitcoin eine Kryptowährung gestartet, die jedoch mit Gold gedeckt ist. Die goldgedeckten sogenannten IndependenceCoins kann man über das Internet verschicken. So will er die Verbreitung von Gold als Währung voranbringen.

Das im österreichischen Parlament beschlossene Hypo-Gesetz bringt den Totalverlust für Anleihen-Halter. (Foto: dpa)

Deutsche Steuerzahler verlieren Millionen bei Banken-Skandal in Österreich

Die deutschen Steuerzahler verlieren knapp 7 Millionen Euro beim Hypo Alpe Adria Haircut. Das ist der Anteil eines 150 Millionen Euro Totalverlusts der Weltbank. Der Betrag, für den einige Schulen und Kindergärten saniert werden könnten, zeigt: Über internationale Organisationen werden deutsche Steuergelder im großen Stil vernichtet. Die Verantwortung dafür trägt niemand.