Finanzen

Bargeld könnte in nicht allzu ferner Zukunft nur noch im Museum zu besichtigen sein, wie hier ein D-Mark-Schein im Museum der Deutschen Bundesbank. (Foto: DWN)

Schuldenkrise: Baader-Bank erwartet Abschaffung des Bargelds in Europa

Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sieht als Folge der Einführung von Negativ-Zinsen die Abschaffung von Bargeld in zahlreichen europäischen Staaten. „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren, so Halver. Die Furcht der Regierenden vor einem Bank-Run ist groß.

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Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Kreml-Chef Wladimir Putin und der Vorstandsvorsitzende des russischen Energie-Riesen Gazprom, Alexej Miller, wollen die Rechte für die Gas-Förderung in Griechenlands Gewässern. (Foto: dpa)

Griechenland lädt Russland zu Bieter-Verfahren um Erdgas ein

Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis hat kurz nach seinem Moskau-Besuch verkündet, das russische Energie-Konzerne an der Ausschreibung für die Öl- und Gasförderung vor der griechischen Küste teilnehmen werden. Zuvor hatte Athen das Bieterverfahren um zwei Monate verlängert, um russischen Energie-Riesen ebenfalls eine Chance zu geben.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk will insbesondere EU-Kredite für die Ukraine aushandeln. (Foto: dpa)

Weltbank gewährt Ukraine Kredit von 800 Millionen Dollar

Nach Angaben des ukrainischen Premiers Arseni Jazenjuk hat die Weltbank einen Kredit in Höhe von 800 Millionen Dollar genehmigt. Die Gelder sollen in die Infrastruktur der Ukraine fließen.

Banken-Krach Österreich: Deutsche Institute zittern um 7,1 Milliarden Euro

Die deutschen Banken und Versicherungen sind der Bundesbank zufolge mit 7,1 Milliarden Euro bei der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria Group im Risiko. Nachdem die österreichische Finanzmarktaufsicht ein Schuldenmoratorium verfügt hat, drohen den Instituten schwere Verluste.

Börse: Dax schließt ein Prozent im Minus

Der Dax hat eine Doppeltop knapp über der 12100er-Marke gebildet. Das ist normalerweise der Auftakt für weitere Abgaben - solange das heutige Tageshoch nicht überwunden ist. Sind es wirklich nur Gewinnmitnahmen - oder geht dem Dax jetzt die Luft aus? Die Risikoprämien griechischer Anleihen steigen wieder stark - in Brüssel scheinen die Verhandlungen nicht voran zu kommen.

Der Wertverfall des Rubels bringt die gesamte Wirtschaft Russlands in Turbulenzen. (Foto: dpa)

Russland: Staatsanleihen geraten wegen Rubel-Verfall unter Druck

Aufgrund des anhaltenden Ölpreis-Verfalls und der Rubel-Schwäche geraten auch die russischen Staatsanleihen unter Druck. Die Renditen der fünfjährigen Staatsanleihen sind am Montag auf 12,08 Prozent gestiegen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs rät zum Kauf der Anleihen.

Börse: Dax schließt 1,8 Prozent im Plus

Die Medien führen die heutige Hausse auf Massnahmen der chinesischen Notenbank zurück, die versucht den Immobilienmarkt zu stimulieren. Aber der Dax war schon vor Bekanntwerden der Massnahmen im Höhenrausch, man sucht also nachträglich nach Begründungen. Wahrscheinlich ist, dass viele Profi-Investoren vor dem Quartalsende noch einmal "window dressing" betrieben haben.

Die EZB will von Europas Banken die Offenlegung der Forderungen an Österreich. (Foto: dpa)

Banken-Krach: EZB fordert Banken auf, ihre Risiken in Österreich offenzulegen

Die EZB verlangt von Europas Banken, dass sie ihr Österreich-Engagement offenlegen. Dieser Schritt kommt nach dem Zahlungsstopp für Hypo-Anleihen. Die deutschen Banken haben nach Berechnungen der Bundesbank etwa 5,5 Milliarden Euro im Risiko.

Börse: Dax schließt im Plus

Die Aktienmärkte sind bislang ohne klare Richtung heute - möglicherweise wird Janet Yellen bei ihrer Rede heute Abend noch einmal für frischen Wind sorgen. Die US-Konjunkturdaten heute gemischt, in den Fokus gerät jetzt wieder Griechenland - gegen 22Uhr dürfte Moody´s ein Rating-Update geben mit der Gefahr eines weiteren Downgrade.

Der Öl-Produzent Saudi-Arabien wird als eine Bedrohung für die US-Fracking-Industrie angesehen. (Foto: dpa)

Öl-Milliardär: USA müssen Fracking-Förderung stoppen

Die OPEC-Staaten und allen voran Saudi-Arabien seien der USA gegenüber feindselig, sagt der Öl-Milliardär T. Boone Pickens. Diese wollen die US-Fracking-Industrie zerstören und halten den Öl-Preis niedrig. Doch die USA könnten diesen Prozess durch Förderkürzungen in der Fracking-Industrie aufhalten.

Börse: Dax schließt im Minus

Die Fed macht Ernst: heute haben gleich zwei stimmberechtigte Fed-Mitglieder klar gesagt, dass die Notenbank im Sommer die Zinsen anheben wird. Nach dem gestrigen Abverkauf der US-Indizes prallt das jedoch etwas ab, wichtiger ist der neue Faktor Jemen und der möglicherweise sich ausweitende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran.

Wolfgang Schäuble und sein österreichischer Amtskollege Hans Jörg Schelling sind bei der Hypo geteilter Meinung. Jetzt soll die EU-Kommission einbezogen werden. (Foto: dpa)

Schäuble kämpft für deutsche Banken gegen Österreich

Die Bundesregierung will Österreich am Bail-in der Hypo hindern und hat daher die EU eingeschaltet. Sie unterstützt damit die Forderungen deutscher Banken, die auf rund 40 Prozent der Hypo-Papiere sitzen. Zahlreiche öffentliche Banken sind mit hohen Investments im Risiko.

Börse: Dax schließt 1,2 Prozent im Minus

Die US-Märkte zeigen Schwäche - es beginnt die "blackout period", sprich die US-Unternehmen kaufen keine eigenen Aktien bis zwei Tage nach Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen. Damit fällt die mit Abstand größte Käufergruppe aus.

Mit dem Merger von Heinz und Kraft Foods entsteht der fünftgrößte Lebensmittelkonzern der Welt. (Foto: dpa)

Kraft und Heinz: Globaler Lebensmittel-Konzern entsteht

Durch die Fusion von Kraft und Heinz kommt es zu einer weiteren Konzentration der globalen Nahrungsmittel-Industrie. Der neue Multi soll einen Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar machen und wird damit weltweit zur Nummer fünf. Doch durch den Zusammenschluss werden auch tausende Arbeitsplätze gefährdet.

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken, um den Franken zu schwächen. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

Seit 2011 sind die Verbraucherpreise in Großbritannien deutlich nach unten gegangen. (Grafik: ONS)

Inflation kommt in Großbritannien völlig zum Stillstand

In Großbritannien stagnieren die Preise erstmals seit Jahrzehnten. Da Öl günstiger als vor Jahresfrist zu haben ist und sich auch Computer verbilligten, fiel die Inflationsrate im Februar auf null Prozent.

Börse: Dax schließt knapp über 12.000 Punkten

Die US-Verbraucherpreise sorgen mit dem stärksten Anstieg seit Mai 2014 für Bewegung: der Dollar zeigt wieder Stärke, Euro-Dollar fällt nach Überschreiten der 1,10er-Marke deutlich zurück. Möglicherweise ist der Höhenflug der Gemeinschaftswährung damit wieder beendet.

In Frankreich müssen die Banken künftig die Behörden exzessiv über die Verwendung von Bargeld durch die Kunden informieren. (Foto: dpa)

Frankreich schränkt Verwendung von Bargeld drastisch ein

Frankreich setzt einen Meilenstein in der Verwendung von Bargeld und verschärft die Kontrolle von Bargeld-Zahlungen drastisch. Auch der Gold-Verkauf ist betroffen.

Die teilstaatliche ÖVAG muss bis Juni 2015 in eine Bad Bank abgespalten werden. (Foto: dpa)

Österreich: Genossenschafts-Banken kämpfen gegen Zwangs-Fusionen

In Österreich wollen die Holdings von Volks- und Raiffeisenbanken die einzelnen Genossenschafts-Banken zwingen, ihre Autonomie aufzugeben. Auch aus Italien werden ähnliche Tendenzen gemeldet: Die Holdings wollen ihre Risiken durch die Einlagen der kleinen Sparer absichern. Dabei gehen die Zentralisten mit brachialen Methoden vor: Sie drohen Banken, die Widerstand leisten, ganz unverhohlen mit dem Ausschluss aus den Bereichen Zahlungsverkehr, Wertpapierabwicklung und Geldversorgung.

Der IWF-Plan für die Ukraine sieht einen Schuldenschnitt vor, er selbst werde sich daran aber sicher nicht beteiligen. (Foto: dpa)

IWF: Ukraine soll seine Schulden an Russland nicht zurückzahlen

Im Dezember wird ein Milliarden-Kredit fällig, den die Ukraine von Russland erhalten hatte. Ein neuer Schuldenplan der IWF sieht allerdings vor, dass die auslaufenden Kredite der Ukraine einem Schuldenschnitt unterzogen werden sollen. Damit soll die Finanzlücke des Landes in Höhe von 40 Milliarden Dollar verringert werden.