Finanzen

Chinesischer Schuh-Hersteller Ultrasonic: Chefs plündern die Kassa und hauen ab

Für einen an der Frankfurter Börse notierten Konzern dürfte das ein Novum sein: Der CEO und ein Vorstandsmitglied haben bei dem chinesischen Schuh-Hersteller die Konten leergeräumt und sich verschwunden. Nun droht dem Unternehmen die Insolvenz und der Frankfurter Börse eine Blamage.

BTC/EUR: Bitcoin.de
Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Die SAP-Aktien verlieren durch den Zukauf bis zu drei Prozent. (Grafik: ariva.de)

SAP-Aktie fällt nach Übernahme

Der milliardenschwere Zukauf von SAP stößt bei Anlegern auf Skepsis. „Das ist ein teures Geschäft, das die Margen verwässern wird“, so ein Börsenexperte zur Übernahme der US-Firma Concur Technologies. Die Aktien des Softwareherstellers fielen nach Bekanntgabe um bis zu drei Prozent.

Nach Ansicht von Ifo- Präsident Hans-Werner Sinn überschreitet die EZB mit den LTRO-Programmen ihr Mandat. Das Programm bekämpfe nicht die Deflation, sondern rette nur die Banken. (Foto: dpa)

EZB-Geldschwemme: Nur die Banken in Südeuropa holen sich Liquidität

Die EZB hat erstaunlich wenig billiges Geld unter die Banken gebracht: Der jüngste Tender wurde vor allem von den Banken in Südeuropa genutzt - allen voran Mario Draghis Heimatland Italien. Der Grund: Die Banken warten darauf, dass ihnen die EZB - und damit der europäische Steuerzahler - die faulen Kredite in Form von ABS abnimmt. Das ist wesentlich billiger für die Banken und sie sind unangenehme Risiken mit einem Schlag los.

Alibaba-Gründer Jack Ma steht mit seiner Online-Handelsplattform kurz vor dem wohl größten Börsengang aller Zeiten. (Foto: dpa)

Vor Börsengang: Hohe Nachfrage nach Alibaba-Aktien

Am Aktienmarkt wächst die Aufregung vor dem wohl größten Börsengang aller Zeiten. Bereits im Vorfeld rissen sich die Investoren um die Aktien des chinesischen Onlinehändlers Alibaba. Durch die Erstemission (IPO) könnten umgerechnet mehr als 17 Milliarden Euro eingesammelt werden.

Der Börsengang der Kunststoff-Sparte brachte die Bayer-Aktien auf ein Rekord-Hoch. (Grafik: ariva.de)

Bayer-Aktien nach Verkauf der Kunststoff-Sparte auf Rekordhoch

Bayer will sich von seiner Kunststoff-Sparte MaterialScience trennen. Der Konzern teilte mit, die schwächelnde Plastik-Herstellung durch den Börsengang auszugliedern und sich künftig nur noch auf die Bereiche Pharma und Agrarchemie zu fokussieren. Die Bayer-Aktien sprangen daraufhin um mehr als fünf Prozent auf ein Rekordhoch von 111,80 Euro.

Durch die Hilfspakete für Griechenland wurden die europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen. Dennoch muss Premier Antonis Samaras eingestehen, dass die Verschuldung auf einem Rekordhoch ist. (Foto: dpa)

Deutsche Sparer müssen griechische Regierung retten

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer. Durch die Rettungspakete und die Geldpolitik der EZB zahlen die Bürger gleich doppelt. ESM-Chef Klaus Regling teilt mit, dass die griechische Regierung 8,5 Milliarden Euro wegen Mario Draghis Politik gespart habe. Das Geld fehlt den deutschen Sparern. Die griechischen Bürger registrieren keine Besserung der Lage.

Gegen Draghis Pläne gibt es Kritik aus den eigenen Reihen: Man wolle die Risiken unbedingt im Blick behalten und keinen „alten Müll“ kaufen, so EZB-Insider. (Foto: dpa)

Steuerzahler im Risiko: EZB will minderwertige Wertpapiere kaufen

Entgegen den ursprünglichen Ankündigungen will die EZB nun auch minderwertige Papiere kaufen, um die Banken zu entlasten. Die Bundesbank sieht die Pläne kritisch und fürchtet, dass die Euro-Notenbank zu einer Art „Bad Bank“ verkommt. Die Maßnahme führt dazu, dass das Risiko aus den Bank-Bilanzen auf die Steuerzahler verlagert wird.

Die Adidas-Aktien sind seit Wochen im Keller. (Grafik: ariva.de)

Krise bei Adidas lockt Hedge-Fonds an

Die Krise beim Sportausrüster Adidas zieht mehrere Hedgefonds an. Angelsächsische Investoren sondieren laut Medienberichten einen Einstieg bei Adidas. Demnach planen die Investoren für den Fall des Anteilskaufs radikale Änderungen.

Xi Jinping greift dem nachlassenden chinesischen Wirtschaftswachstum mit Milliarden-Hilfen unter die Arme. (Foto: dpa)

Ende des Booms: China muss Wirtschaft mit Milliarden-Krediten stützen

Die chinesische Zentralbank pumpt Milliarden in die schwächelnde Wirtschaft. Angesichts der Konjunkturdaten sollen die fünf chinesischen Großbanken umgerechnet rund 63 Milliarden Euro bekommen. Das Geld sollen die Geldhäuser zur Stützung der Wirtschaft an Unternehmen weiterreichen.

Ein Fass der Sorte WTI kostet aktuell nicht einmal 94 US-Dollar. (Grafik: ariva.de)

Deutsche Wirtschaft profitiert von sinkenden Energie-Preisen

Der Ölpreis gerät massiv unter Druck. Das lässt auch in Deutschland die Preise fallen. Für die USA entlastet es die Außenhandelsbilanz. Doch der sinkende Ölpreis signalisiert eine tiefe Krise der Weltwirtschaft.