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Finanzen

Luxemburg kämpft dafür, die Führungsrolle im Yuan-Handel außerhalb Chinas einzunehmen. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Luxemburg buhlt um Yuan-Investitionen

Luxemburg will sich als Zentrum für den Yuan-Handel im Ausland etablieren. Anders als in Frankfurt oder Paris gibt es für Chinas Banken im Großherzogtum deutlich weniger staatliche Regulierungen. Dies erleichtert den Aufstieg des chinesischen Yuan zur Weltwährung.

Der ehemalige Chef der Espirito-Santo-Bank ist verhaftet, nun ist auch die dritte Holding des Espirito Santo Imperiums bankrott. (Foto: dpa)

Portugiesisches Finanz-Imperium zerfällt: Dritte Espirito-Santo-Holding insolvent

Das Finanzimperium der portugiesischen Espirito-Santo-Gruppe bricht zusammen. Am Donnerstag hat auch die dritte Holding, die Espirito Santo Financial Group, Gläubigerschutz beantragt. Die Finanz-Gruppe könne ihre Schuldpapiere nicht mehr bedienen. Sie hält 20 Prozent an der größten Privatbank Portugals.

Mitten in der Ukraine-Krise fährt Herman Van Rompuy auf Steuerkosten in die Dominikanische Republik, um "die bilateralen Beziehungen" zwischen den Hausherren und Haiti "zu stärken". Zahlen die Europäer dafür ihre Steuern? (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: EU vor Sanktionen gegen russische Banken

Die Amerikaner haben die EU weichgekocht: Mit der Begründung, dass Moskau bei der Aufklärung des Abschusses von MH17 nicht kooperiere, sollen kommende Woche die russischen Staatsbanken von den internationalen Kapitalströmen abgeschnitten. Danach sollen die nächsten Branchen mit Import- und Export-Verboten belegt werden.

Investmentfonds können Anlegern künftig den Zugang zu ihrem Geld verweigern. So will die US-Börsenaufsicht ein Run auf die Einkagen verhindern - und könnte ihn dadurch erst auslösen. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: US-Aufsicht versperrt Fluchtwege aus Geldmarkt-Fonds

Die US-Börsenaufsicht SEC hat neue Regeln für Investmentfonds festgelegt. Diese dürfen Anlegern in Zeiten einer Börsenpanik die Auszahlung verweigern. So will die SEC im Falle eines Crashs einen Run auf die Fonds verhindern - und könnte ihn gerade dadurch auslösen.

Der ehemalige CEO der portugiesischen Banco Espirio Santo, Ricardo Salgado (li.), erhiellt von Ungarns Premier Victor Orban den ungarischen Verdienstorden. (Foto: dpa)

Ex-Chef von Espirito Santo verhaftet

Der ehemalige Chef der Banco Espirito Santo wurde von der Polizei festgenommen. Er soll noch am Donnerstag einem Richter vorgeführt werden. Die Verhaftung steht im Zusammenhang mit einem Geldwäschefall.

Bei der Espirito Santo besteht akute Ansteckungsgefahr. Die Schweiz hat es bereits getroffen. Die EU sieht dennoch keine Gefahr und beruhigt. Europas Banken sind hingegen nervös. (Foto: dpa)

Portugal-Schock erreicht die Schweiz: Notverkauf der Espírito Santo

Die Banken-Krise in Portugal erreicht nun auch die Schweiz. Die Finanzmarktaufsicht leitete den Notverkauf der Schweizer Tochter der Espirito Santo ein. Die Folgen eines möglichen Konkurses der Espirito-Mutter seien nicht absehbar. Kunden, Vermögen und Berater gehen an ein anderes Geldhaus, die Bank selber bleibt bei den Portugiesen.

Der Euro ist in den letzten fünf Tagen im Vergleich zum Dollar stark gefallen. (Quelle: Ariva)

Euro-Kurs sinkt auf 1,345 US-Dollar

Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar auf den tiefsten Stand seit acht Monaten. Die Anleger spekulieren auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik. In den USA und Großbritannien rechnen die Investoren hingegen mit steigenden Leitzinsen. Die Aussicht auf eine wachsende Zinsdifferenz zwischen den Währungen setzt den Euro weiter unter Druck.

Bereits in der dritten Woche auf der Spiegel-Bestseller-Liste: Das neue Buch von DWN-Herausgeber Michael Maier. (Foto: DWN)

Bestseller: Plünderung der Welt muss gestoppt werden

Der neue Kalte Krieg zwischen Russland und den USA ist vor allem ein Krieg um die knapper werdenden Rohstoffe. Die Eskalation zeigt: Der Wettlauf um die Plünderung der Welt muss gestoppt werden, um gravierende soziale Verwerfungen zu vermeiden.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva weiß, was sein Landsmann an der Spitze der EU, Barroso, nicht wahrhaben will: In Portugal droht ein veritabler Finanz-Crash - mit Folgen auch für die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Nächste Pleite in Portugal: Goldman Sachs muss Espírito Santo retten

Die Banken-Krise in Portugal sendet schneller als erwartet Schockwellen durch das Land. Nach der Holding der Banco Espírito Santo (BES) hat am Dienstag mit RioForte das nächste Unternehmen aus der Gruppe Insolvenz anmelden. Die Investment-Bank Goldman Sachs versucht, durch einen Einstieg die Bank zu retten. Der portugiesischen Telekom droht ein Milliarden-Verlust.

Credit-Suisse-Chef Brady W. Dougan muss den Anlegern am Dienstag einen Verlust von 700 Millionen Franken erklären. (Foto: dpa)

Credit Suisse macht höchsten Quartalsverlust seit der Lehmann-Pleite

Die Credit Suisse muss im zweiten Quartal das größte Minus seit der Lehmann-Pleite verbuchen. Der Verlust für die zweitgrößte Schweizer Bank beträgt 700 Millionen Franken. Die Bank wurde zuvor von einem US-Gericht wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung zu einer Milliarden-Strafe verurteilt.