Finanzen

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass der Dollar zum Euro weiter an Wert gewinnt. (Foto: dpa)

Anleihe in US-Dollar: Sachsen-Anhalt macht Profit mit neuen Schulden

Das Land Sachsen-Anhalt hat am Mittwoch erstmals eine Dollar-Anleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer negativen Rendite begeben. Dadurch verspricht sich die Regierung in Magdeburg einen Gewinn von umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

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Deutsche Bank Ind.Deutsche Bank Indikation (Handelszeit: 8-22 Uhr)
Der neue König Saudi Arabiens, Salman Bin Abulaziz Al-Saud, gemeinsam mit dem Emir von Kuwait, Sabah al-Ahmad al-Sabah. Salman will den Solarenergie-Sektor seines Landes ausbauen und den Nahen Osten mit Elektrizität beliefern lassen. (Foto: dpa)

Das Ende des Petro-Dollars: Solar-Energie soll Erdöl ersetzen

Saudi-Arabien kündigt für die Mitte des Jahrhunderts das Ende der Erdöl-Nutzung an. Stattdessen will das Land bis zum Jahr 2032 insgesamt 109 Milliarden Dollar in die Solarbranche investieren und zum Stromexporteur werden.

Der russische Präsident Wladimir Putin gemeinsam mit dem Sberbank-Chef German Gref bei einem Treffen auf Jalta. (Foto: dpa)

Keine Angst vor Putin: Deutsche legen Millionen bei russischer Sberbank ein

Wenn es ums Geld geht, sind die Deutschen unideologisch: Die Die russische Sberbank Direct bietet ihren Kunden vor allem mit hohen Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten. Die Bank verzeichnet seit der Eröffnung ihrer Deutschland-Filiale Einlagen in Höhe von 500 Millionen Euro.

Börse: Dax schließt im Minus

Seltsame Divergenz zwischen extrem lethargischen Aktienmärkten und den deutlich aktiveren Devisenmärkten: nach den stärker als erwartet gestiegenen US-Verbraucherpreisen (in der Kernrate der größte Anstieg zum Vormonat seit 2006) kommt der Euro schwer unter Druck, der Dollar haussiert. Die Aktienmärkte aber tun so, als ginge sie das nichts an, dabei ist mit dem Anstieg der Verbraucherpreise das Thema frühere Zinsanhebung in den USA wieder auf dem Tisch.

So lange Fed-Chefin Janet Yellen den Leitzins nicht erhöht, befinden sich die Märkte in einer „Twilight-Zone“ , so die Bank of America. (Foto: dpa)

Ratlose Investoren flüchten in Cash und Gold

Die Bank of America rät ihren Anlegern trotz Niedrigzinsen dazu, mehr auf Cash zu setzen, als üblich. Zudem solle in Gold investiert werden. Die Märkte befänden sich nach Ende des QE in den USA und vor der lange erwarteten Zinserhöhung in einer Übergangsphase, die es zu überbrücken gilt. Als Gefahren in dieser Zeit drohen Flash Crash, mittelmäßige Zinsen und extreme Schwankungen im Handel.

Die Privathaushalte in Indien verfügen über insgesamt 20.000 Tonnen Gold. (Foto: dpa)

Indien plant goldgedeckte Staatsanleihen

Gold ist in Indien die größte Liquiditäts-Reserve. Die Regierung in Neu Delhi will die Bürger über Gold-Konten und Gold-Staatsanleihen dazu verleiten, ihre Edelmetall-Bestände gegen Geld zu verpfänden. Die Eigentümer würden einen festgelegten Zinsertrag erhalten, im Gegenzug müssten sie ihr Gold abgeben.

Der Sparkassen- und Giroverband sichert seine Kundeneinlagen gegenseitig ab. (Foto: dpa)

Sparkassen machen ihre Einlagensicherung wetterfest

Die Sparkassen haben ihre Einlagen-Sicherung überarbeitet, um im Fall eines Problems bei einer der Landesbanken reagieren zu können.

Börse: Dax schließt leicht im Plus

Wird Griechenland nun durch eine Verlängerung des Rettungsprogramms gerettet oder nicht? Kommt die US-Zinsanhebung, oder doch nicht? Kann sich der Dax aus seiner Lethargie lösen? Noch sind all diese Fragen offen - klar ist hingegen, dass die US-Konjunktur weitere Schwächezeichen sendet.

Am Mittwoch begannen die Turbulenzen an der Börse in Hongkong. (Foto: dpa)

China-Börse: Milliarden-Verluste schockieren Anleger

Am Mittwoch und Donnerstag kam es an der Hongkonger Börse zu deutlichen Aktien-Abstürzen der chinesischen Unternehmen Hanergy Thin Film und Goldin Properties. Die Hanergy-Aktien verloren 18,6 Milliarden Dollar, jene von Goldin 25 Milliarden Dollar an Wert. Eine plausible Erklärung für die beiden Crashs gibt es nicht.

Der Rubel gewinnt seit dem 1. April deutlich an Wert. (Grafik: ariva.de)

Rubel wird zu stark: Notenbank in Moskau interveniert

Die Notenbank in Moskau greift zur Devisenmarkt-Intervention zurück. Es sollen Devisen aufkauft werden, um Verbindlichkeiten nachzukommen und die fortschreitende Aufwertung des Rubels zu bremsen. So soll die Exportwirtschaft wettbewerbsfähiger gemacht werden. Die Devisenreserven waren zwischen August 2014 und April 2015 um etwa 144 Milliarden Dollar zurückgegangen.

Börse: Dax schließt unverändert

Die Signale mehren sich, dass die Retter die nicht zu Rettenden retten wollen: Heute hat EU-Währungskommissar Moscovici klar gemacht, dass er einen Deal mit Griechenland in den nächsten Wochen erwartet. Die entscheidende Figur im Hintergrund ist offenkundig EU-Kommissionspräsident Juncker - über sein Investitionsprogramm dürften bald Gelder nach Athen fließen.

Moody's stuft den Ausblick für das griechische Bankensystem von „stabil“ auf „negativ“ herab. (Foto: dpa)

Moody’s: Griechenland vor Einführung von Kapital-Kontrollen

Griechenlands Banken werden mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ Kapitalverkehrskontrollen einführen und die Vermögen ihrer Kunden einfrieren, so Moody’s. Die Ratingagentur stuft gleichzeitig den Ausblick für den Bankensektor auf „negativ“.

Das QE-Programm der EZB bringt Deutschland keine Vorteile. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Banken in Deutschland droht bei Zins-Anstieg die Pleite

Sobald die Zinsen wieder steigen, droht vielen deutschen Banken die technische Insolvenz. Vor allem Immobilienkredite werden oft zu langfristig und mit zu geringen Margen vergeben. Die EZB sorgt mit ihren Anleihekäufen zudem für Unruhe auf dem Bond-Markt, was die Zinssicherungskosten für Banken verteuert. Besonders irritierend: Statt die Investoren über die neue Strategie zu benachrichtigen, gab die EZB Hedgefonds-Managern einen Informationsvorsprung von 14 Stunden.

China macht London bei der Bestimmung des Goldpreises Konkurrenz. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China will künftig den Gold-Preis bestimmen

China will im Verlauf des Jahres beim Gold-Fixing einen Referenzpreis in Yuan einführen. Damit will das Land eine Konkurrenz zum Londoner Gold-Fixing schaffen. Das Land liberalisiert seinen Goldmarkt und möchte die Goldbörse in Shanghai weltweit etablieren, um den Goldpreis bestimmen zu können. Die Amerikaner fürchten, dass China einen neuen Goldstandard einführen könnte, um den Dollar zu verdrängen.

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann und Italiens Premier Matteo Renzi bei einem Treffen in Wien. Österreich nimmt sich Italien steuerpolitisch als Vorbild. (Foto: dpa)

Kaffehaus und Supermarkt: Österreicher müssen künftig alle Belege aufbewahren

Österreich führt eine steuerliche Belegpflicht ein. Alle Österreicher müssen künftig ihre Bareinkäufe mit Kassenbelegen nachweisen können. Einzelhändler und Betriebe müssen all ihre Transaktionen detailliert nachweisen. Die Regierung in Wien verspricht sich dadurch jährliche Mehreinnahmen von 900 Millionen Euro.

Börse: Dax schließt 2,2 Prozent im Plus

Der Dax explodiert regelrecht und pulverisiert dabei den Widerstand bei 11750 Punkten. Auslöser ist die Ankündigung der EZB, noch vor den weniger liquiden Sommermonaten das Volumen der Anleihenkäufe zu erhöhen. Das stützt die Märkte für Staatsanleihen, ist aber vor allem eine Steilvorlage für die Aktienmärkte, während der Euro heftig unter Druck kommt.

Stefan Pichler ist seit Februar Air-Berlin-Chef und sorgte mit seinen Aussagen dafür, dass die Anleger ihre Anleihen abstoßen. (Foto: dpa)

CEO-Rede löst Panik-Verkäufe bei Air Berlin aus

Für Air-Berlin-Chef Stefan Pichler ist das jetzige Sanierungsprogramm für die Fluglinie die letzte Rettung. Es gebe keinen zweiten Versuch mehr, so Pichler. Diese Aussagen sorgten für massive Verkäufe bei den Investoren, die Anleihen fielen deutlich.

Der Euro Bund Future, ein auf der zehnjährigen Bundesanleihe basierender Terminkontrakt, stieg am Dienstag sprunghaft an. (Grafik: ariva.de)

Nervöse Märkte: EZB will Anleihe-Käufe erhöhen

Am Dienstag kündigte die EZB an, die Anleihekäufe im Mai und Juni zu erhöhen. Das sorgte für einen sprunghaften Anstieg des Euro Bund Future. Die zehnjährigen Bunds verlieren ihren Status als sichere Anlage. Zeitgleich fiel der Euro gegenüber dem Dollar.

Die Risiken steigen, dennoch geht die Geldschwemme der EZB weiter. (Foto: dpa)

Geld wird zur Waffe: Die Rentner als Kollateral-Schaden der EZB-Politik

Mit dem Einstieg ins hemmungslose Gelddrucken wurde die EZB zu einem Teil der Umverteilungs-Maschine, die die Sparer geschädigt und die Reichen zu Gewinnern der Krise gemacht hat. Nun räumt Mario Draghi genau diesen Mechanismus erstmals öffentlich ein. Betroffen sind die Rentner, weil die Inflation auf die Produkte des alltäglichen Bedarfs viel höher ist als die offizielle Durchschnitts-Inflation.

Im US-Kongress kommt es regelmäßig zu Skandalen. (Foto: dpa)

Energie-Deals: Schmiergeld-Vorwürfe gegen US-Abgeordnete

Zehn US-Kongressabgeordneten wird vorgeworfen, sie hätten im Jahr 2013 Schmiergelder von Aserbaidschan erhalten. Im Gegenzug sollten die Abgeordneten geplante US-Sanktionen gegen ein aserbaidschanisch-iranisches Gasprojekt verhindern. Tatsächlich wurde das Projekt nicht mit Sanktionen belegt.