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Finanzen

Griechenlands „Weg ist noch nicht zu Ende gegangen“ so Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Athen-Besuch in der vergangenen Woche. (Foto: dpa)

Athen verschenkt von Steuerzahlern gerettete Bank an Spekulanten

Die griechische Regierung hat für die Eurobank neue Anleihen genehmigt: Diese sind ein Schnäppchen für Spekulanten. Die europäischen Steuerzahler mussten die Bank retten, nun bekommen die internationalen Vermögensverwalter 25 Prozent Rabatt für das Investment.

Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, dass die europäischen Partner ihn beim Schulden-Machen unterstützen. (Foto: dpa)

Brüssel knickt ein: Frankreich darf mehr Schulden machen

Frankreich wird mehr Schulden machen als vorgesehen. Auch in den kommenden Jahren wird das französische Staatsdefizit mehr als 3 Prozent betragen, so Finanzminister Sapin. Dafür habe sein Land „teilweise“ die Unterstützung der EU-Kommission.

EZB-Chef Draghi ist bereit, mit unkonventionellen Maßnahmen gegen niedrige Preise einzuschreiten. (Foto: dpa)

EZB nervös: Im Süden Europas fallen die Preise

Die Konsumenten-Preise in der Eurozone sind innerhalb eines Jahres um 0,5 Prozent angestiegen – so wenig wie seit 2009 nicht mehr. In fünf Euro-Ländern fallen die Preise. Dies könnte von der EZB als Vorwand genutzt werden, das Geld-Drucken auszuweiten.

Das EU-Parlament, hier bei der Abstimmung am 15.4.2014, garantiert den europäischen Sparern Milliarden - woher das Geld allerdings im Crash-Fall kommen soll, weiß niemand. (Foto: Europäisches Parlament)

Leben nach dem Bank-Run: EU will „Notauszahlung“ der Sparguthaben

Die EU will bei Bank-Runs die Banken verpflichten, den Kunden innerhalb von fünf Tagen wenigstens so viel Geld auszuzahlen, wie die Kunden als „Lebenshaltungskosten“ brauchen. Zugleich verspricht die EU im Zuge der Banken-Union nun auch plötzlich eine Garantie für „temporär hoher Beiträge“ aus. Wer die bezahlen soll weiß niemand.

Zum Glück für Obama gibt es Belgien, das US-Schulpapiere im Umfang von 341 Milliarden Dollar gekauft hat. (Foto: dpa)

Belgien kauft Rekord-Summe US-Staatsanleihen

Belgien hat massiv US-Staatsanleihen gekauft. Das kleine Land hält nach offiziellen Angaben mehr als eine Drittel Billion Dollar. China und Russland hingegen haben ihre Bestände der US-Schuldpapiere deutlich reduziert.

Rajnath Singh, Chef der oppositionellen BJP, will nach seinem Wahlsieg einen Fonds gegen Preisanstiege einrichten. (Foto: dpa)

Inflation stürzt indische Bürger in die Armut

Die Konsumenten-Preise in Indien sind innerhalb eines Jahres um 8,3 Prozent gestiegen. Am härtesten trifft es jene 800 Millionen Inder, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Sie spüren die Folgen der globalen Finanzpolitik in Form von explodierenden Lebensmittel-Preisen.

Die älteste Bank der Welt braucht mehr Kapital, um den kommenden EZB-Stresstest zu bestehen. (Foto: dpa)

Skandalbank Monte Paschi kann Staatshilfen nicht zurückzahlen

Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi muss die geplante Kapitalerhöhung aufstocken. Trotz Staatshilfen im Umfang von 4,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, droht die Bank beim EZB-Stresstest durchzufallen. Der italienische Steuerzahler könnte erneut zur Kasse gebeten werden.

Ein ehemaliger Trader von RP Marin auf dem Weg zu seinem Libor-Prozess in London. Nun wollen auch die US-Behörden gegen die Banken klagen. (Foto: dpa)

Zins-Swaps: Wie die Banken mit Manipulationen reich wurden

Der US-Einlagensicherungsfonds klagt gegen die größten Banken der Welt wegen Betrugs mit Zins-Derivaten. Zins-Derivate werden in den USA mit einem Volumen von 426 Billionen Dollar gehandelt. Das entspricht etwa dem Siebenfachen des weltweiten BIP.

China und Russland machen sich auch bei Gold und Kupfer weiter unabhängig vom US-Dollar. (Foto: dpa)

Russland und China investieren massiv in Gold und Kupfer

Mit massiven Investitionen in Minen stärken Russland und China ihre Unabhängigkeit von den USA. Die größte in Russland aktive Minen-Firma will wieder unter russischer Flagge Gold abbauen. China kauft eine riesige Kupfermine in Peru.

Zentralbanken planen großangelegte Banken-Rettung in Europa

Die Zentralbanken wollen die Banken Europas mit hochgiftigen Papieren retten. Nachdem die Geldspritzen der „dicken Bertha“ der EZB von einer Billion Euro nicht zum Wirtschaftswachstum beitrugen, soll es jetzt der Verbriefungs-Markt richten. Das ist das bisher riskanteste Rettungs-Programm der EZB. In den USA hat der Einsatz dieser giftigen Papiere zum Crash geführt. Die Steuerzahler sollten jetzt sehr wachsam sein.