Mittelstand

„Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. (Foto: dpa)

Deutscher Maschinenbau mit schlechtem ersten Halbjahr

Die Bestellungen in der deutschen Maschinenbau-Branche gingen im Mai um zwei Prozent zurück. Im Inland lag das Minus bei vier Prozent, während der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte.

Von den Lohnzuwächsen in den kommenden Jahren sollen vor allem Industriearbeiter profitieren. (Foto: dpa)

Höhere Lohn-Abschlüsse verschärfen Druck auf die Niedriglöhner

Die Löhne in Deutschland sind 2014 mehr als doppelt so stark gestiegen wie in Frankreich. Doch einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge werde diese Entwicklung auch die soziale Ungleichheit in Deutschland erhöhen. Während es vor allem für Arbeitsnehmer im Industriebereich hohe Lohnzuwächse gibt, fallen die Lohnzuwächse beispielsweise bei Sozialberufen und Geringverdienern niedriger aus.

Die Baubranche in Deutschland leidet aktuell unter zurückgehenden Bestellungen. (Foto: dpa)

Weniger Aufträge: Baugewerbe mit deutlichem Minus

Die deutsche Baubranche ist in das zweite Quartal 2015 mit einem Auftragsminus gestartet. Im April sanken die Bestellungen im Vergleich zum Vormonat um 5,2 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft wächst laut dem DIW-Institut schwächer als gedacht. (Foto: dpa)

Wachstumsprognose für Deutschland sinkt deutlich

Das Berliner DIW-Institut hat die Wachstumsprognose für das aktuelle Jahr von 2,2 auf 1,8 Prozent gesenkt. Wegen der Griechenland-Krise investieren die Unternehmen viel zu wenig. Zudem belasten die Russland-Sanktionen die europäische Wirtschaft.

Die Baubranche in Deutschland leidet aktuell unter zurückgehenden Bestellungen. (Foto: dpa)

Deutschland: Niedrigzins-Politik befördert Bauboom

Die niedrigen Zinsen sorgen für einen Bauboom in Deutschland. So wurden im Jahr 2014 insgesamt 245.300 Wohnungen fertiggestellt. Das waren 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Fiskus verlangt von Mittelstandsbank IKB 120 Millionen Euro

Der Fiskus verlangt von der Mittelstandsbank IKB einen Steuerbetrag von 120 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr ging die Bilanzsumme der Bank um 2,3 Milliarden auf 22,4 Milliarden Euro zurück.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich überraschend stark eingetrübt. (Foto: dpa)

Deutschland: Konjunkturerwartungen verschlechtern sich deutlich

Die Konjunkturerwartungen sind auf dem niedrigsten Wert in diesem Jahr. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage ist schlecht. Dies gelte sowohl für Deutschland als auch für die Eurozone, so das ZEW.

Die deutschen Handwerksbetriebe erhalten weitgehend zahlreiche Aufträge. (Foto: dpa)

Deutsche Handwerker verzeichnen Umsatz-Plus

Die Umsatzerlöse der Handwerksbetriebe in Deutschland sind im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11, Prozent gestiegen. Während die Kfz-Branche die größte Umsatzsteigerung in Höhe von 4,9 Prozent erzielte, musste das Bauhauptgewerbe einen Umsatzrückgang von sechs Prozent hinnehmen.

In der EU und auch speziell in der Eurozone ist in der Industrie kein Wachstum zu sehen. (Grafik: Eurostat)

Industrie-Produktion im Euro-Raum stagniert

Im April ist die Industrieproduktion in der EU und in der Eurozone kaum gewachsen. Die sinkenden Exporte mit dem Handelspartner Russland schaden der Branche. Die Ausfuhren nach Russland gingen in den ersten drei Monaten des Jahres drastisch zurück.

In Deutschland gehen die Firmenpleiten zurück. Die meisten Insolvenzen gab es im Handel. (Foto: dpa)

Weniger Firmenpleiten, weniger Schulden

In deutschen Unternehmen gibt es immer weniger Pleiten. Die Forderungen der Gläubiger sanken ebenfalls in Summe. Die meisten Insolvenzen gab es im ersten Quartal im Handel.

Sanktionen treiben Russland weg von Europa und hin zu China, so der Chef des Ost-Ausschusses. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschaft: Ohne Russland geht gar nichts in Europa

Die Sanktionen gegen Russland hätten das gegenseitige Vertrauen zerstört, so der Chef des Ost-Ausschusses. Solche Schritte würden das Land nur Richtung China treiben. Stattdessen bräuchte Europa eine Freihandelszone mit Russland.

Siemens-Chef Joe Kaeser will alleine in Deutschland 5.100 Stellen streichen lassen. (Foto: dpa)

Siemens streicht tausende Arbeitsplätze in Deutschland

Siemens-Chef Joe Kaeser hat am Dienstag angekündigt, dass 5.100 Stellen in Deutschland abgebaut werden sollen. Aufgrund der Energiewende sei der deutsche Markt für fossile, große Turbinen eingebrochen.

Der Durchbruch gelang dem fränkischen Familienunternehmen mit seinem Alleineigentümer Horst Brandstätter erst 1974 mit Playmobil. (Foto: dpa)

Playmobil-Chef Horst Brandstätter gestorben

Der Playmobil-Chef Horst Brandstätter ist tot. Brandstätter war Alleineigentümer des Unternehmens. Den Durchbruch schaffte Playmobil durch den Eindruck der Ölkrise

Risiko-Kapitalgeber investieren sehr gerne in Startups. (Foto: dpa)

Start-ups in Deutschland fehlen Fachkräfte

Nach Angaben des Beratungsunternehmens PwC brauchen nicht nur deutsche Großunternehmen, sondern auch Start-ups mehr Fachkräfte. Denn die Suche nach geeigneten Arbeitskräften sei auch für diese Unternehmen schwierig.

Kinder mit Kettcars der Firma Kettler aus den 60er-Jahren. Das Familienunternehmen aus dem sauerländischen Ense beschäftigt allein in Deutschland rund 1.100 Mitarbeiter. (Foto: dpa)

Kettcar-Hersteller Kettler meldet Insolvenz an

Der deutsche Kettcar-Hersteller Kettler hat Insolvenz angemeldet. Der Hintergrund: Kettler wollte eine „unabgestimmte Übernahme“ durch einen Finanzinvestor verhindern und das Unternehmen neu ausrichten. In diesem Sinne ist die Insolvenz von Kettler eine Sanierungsmaßnahme.

Wenn die Gläubiger von Prokon der Übernahme durch EnBW nicht zustimmen, könnten die Windräder von Prokon bald stillstehen. Das Unternehmen ist insolvent. (Foto: dpa)

Kartellamt stimmt zu: EnBW darf Prokon kaufen

Das Bundeskartellamt hat der Übernahme der insolventen Windenergiefirma Prokon durch den Energie-Riesen EnBW seine Zustimmung gegeben. Falls die Gläubigerversammlung von Prokon der Übernahme zustimmt, wird EnBW das Unternehmen für etwa 550 Millionen kaufen.

Der Essener Chemiekonzern Evonik hat 33.412 Mitarbeiter. (Foto: dpa)

Chemiekonzern Evonik dementiert Übernahme von Clariant

Der Essener Chemiekonzern Evonik wird seinen Konkurrenten Clariant nicht übernehmen. Das sagte der Chef des Haupteigners RAG-Stifung, Werner Müller. „Für mich ist dieses Thema gegessen“, so Müller.

Microsoft-Chef Satya Nadella kauft weltweit erfolgreiche Technologie-Start-Ups auf. (Foto: dpa)

Microsoft übernimmt Berliner Start-Up 6Wunderkinder

Der US-Technologiekonzern Microsoft hat das Berliner Startup-Unternehmen 6Wunderkinder übernommen. Der Kaufpreis soll zwischen 100 bis 200 Millionen Dollar liegen. Die Berliner sind Erfinder der Terminplaner-Software „Wunderlist“.

Der US-Technologiekonzern Apple will sein Geschäft in der Musik-Streaming-Branche ausbauen. (Foto: dpa)

Streaming-Offensive: Apple will Spotify aus dem Markt drängen

Einem Medienbericht zufolge will der US-Technologiekonzern Apple mit einem neuen Musik-Streaming-Dienst neue Kunden gewinnen. Die direkten Konkurrenten Spotify und weitere Firmen sollen aus dem Markt gedrängt werden.

Der Illusionist, Magier und Zauberer Jan Rouven macht es vor: Es ist nicht alles so, wie es scheint. (Foto: dpa)

Der deutsche Wirtschafts-Aufschwung ist eine Illusion

Der deutsche Aufschwung ist eine Illusion, sagen nun erstmals auch die Wirtschafts-Lobbyisten selbst. Der Grund für die guten Zahlen: Wegen der niedrigen Zinsen und den gefallenen Ölpreises haben die Unternehmen mehr Spielraum. Doch das kann sich rasch ändern.