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Mittelstand

Die russische Zentralbank droht offen mit einem Crash des globalen Finanzsystems: Sie betrachtet die Sanktionen gegen die von ihr beherrschte Sper-Bank als einen Affront. (Foto: dpa)

Sanktionen: Russische Zentralbank droht mit Crash des globalen Finanz-Systems

Mit der Aufnahme der russischen Sperbank auf die Sanktions-Liste könnten die EU- und US-Politiker einen verhängnisvollen Fehler gemacht haben: Die Bank wird von der russischen Zentralbank beherrscht. Diese kennt die internationalen Verflechtungen im Finanz-System genau. In einer geharnischten Stellungnahme drohen die russischen Banker unverhohlen mit einem Crash des Finanzsystems: Ein Drittel der Anteile an der Sperbank halten nämlich Investoren aus Europa und den USA.

Italiens Premier Renzi (re.) hat nach dem EU-Gipfel Griechenlands Premier Samaras (li.) mit Frau nach Florenz eingeladen um über die gemeinsame EU-Politik zu reden. (Foto: dpa)

EU-Schuldenstaaten wollen Sanktionen für neue Defizite nutzen

Die EU-Sanktionen gegen Russland gefährden die Einhaltung der EU-Haushaltsrichtlinien. Insbesondere Italien hat bereits gewarnt, die Einhaltung der Sanktionen sei nicht mit de Einhaltung der Defizit-Regeln zu vereinbaren. Auch Polen korrigiert seine Wachstumprognose mit Bezug auf das Gemüse-Exportverbot.

Russlands Präsident Wladimir Putin hielt am 1. August 2014 in Moskau eine Rede. Er widmete seine Worte  den „Helden des Ersten Weltkriegs“. (Foto: dpa)

Europäischer Think Tank: Sanktionen sind Vorstufe zum Krieg

Wenn Waren die nationalen Grenzen nicht mehr überschreiten können, dann überschreiten Armeen diese Grenzen. Für den Think Tank Open Europe sind die Sanktionen der EU gegen Russland daher ein schwerer Fehler. Und sogar ausgemachte Putin Feinde wie Michail Chodorkovsky halten die Sanktionen für kontraproduktiv.

Wenn die französischen Präsidentschaftswahlen so enden wie die Umfragen, dann wird Marine Le Pen ihren Vater Jean Marie allein im EU-Parlament zurücklassen und nach Paris zurückkehren. (Foto: dpa)

Frankreich: Marine Le Pen liegt erstmals bei Umfrage an der Spitze

Eine Umfrage sorgt für das blanke Entsetzen im Elysée-Palast und bei Francois Hollande: Bei der kommenden französischen Präsidentschaftswahl 2017 könnte sich die Chefin des Front National, Marine Le Pen, durchsetzen. Nach einer aktuellen Umfrage würde sie als Siegerin in der ersten Wahlrunde in die Stichwahlen einziehen. Keiner der Sozialisten kommt an ihre Werte heran. Nur Nicholas Sarkozy könnte demnach mit Le Pen mithalten.

Der US-Investor George Soros kauft argentinische Aktien. Er spekuliert auf den Wiederaufstieg Argentiniens. (Foto: dpa)

Hedgefonds wetten auf den Wiederaufstieg Argentiniens

Internationale Hedgefonds sehen die Pleite Argentinien positiv: In einer Lage der wirtschaftlichen Unsicherheit können Assets billig erworben werden. Deshalb kaufen sie vermehrt argentinische Aktien. Nicht selten wollen jene Fonds von der Entwicklung nun profitieren, die zuvor gegen Argentinien gewettet hatten.

EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ist sich mit der Bundesbank einig: Die Löhne in Deutschland sollen steigen. (Foto: dpa)

Angst vor Deflation: EZB fordert höhere Löhne in Deutschland

Die niedrigste Inflationsrate seit fünf Jahren lässt die Angst vor einer Deflation in der EU wachsen. Die Teuerungsrate liegt derzeit noch bei 0,4 Prozent. Als Rezept gegen den Trend fordert die EZB nun, die Löhne in Deutschland zu erhöhen.

Die Deutschen bleiben realistisch und verweigern sich dem Schulden-Boom, und zwar sowohl bei Immobilien als auch beim Konsum. (Foto: dpa)

Deutsche Privathaushalte machen weniger Schulden als die Euro-Zone

Viele deutsche Banken berichten von einer steigenden Nachfrage insbesondere nach Immobilien- und Konsumentenkrediten. Doch die wirklich große Verschuldungsorgie findet anderswo statt. Das zeigt der aktuelle Kreditbericht der Europäischen Zentralbank.

In Argentinien finden Massenproteste gegen Hedgefonds statt. Die Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner redet von „Geier-Fonds“. Der argentinische Staat muss ihnen 1,3 Mrd. US-Dollar zahlen. (Foto: dpa)

Staatspleite: Argentinien verliert Kampf gegen „Geier-Fonds“

Der Pleitestaat Argentinien könnte seine Schulden in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar an den Hedgefonds Elliott Management von US-Unternehmer Paul Singer begleichen. Doch sollten die restlichen Gläubiger ebenfalls auf all ihren Forderungen beharren, würde Buenos Aires vor der Ausweglosigkeit stehen. Diese hatten zuvor einem Schuldenschnitt ihre Zustimmung gegeben, die sie wieder zurückziehen könnten.

Der ukrainische Regierungschef wollte eigentlich zurücktreten, stattdessen führt Jazeniuk jetzt eine Kriegssteuer ein. (Foto: dpa)

Ukraine: Parlament führt Kriegssteuer ein

Das ukrainische Parlament hat eine zusätzliche Kriegssteuer verabschiedet. Künftig zahlen alle Ukrainer 1,5 Prozent ihre Einkommens für den Kriegseinsatz gegen die Separatisten. Vergangene Woche hatten die Abgeordneten Jazeniuks Kriegs-Haushalt noch abgelehnt, woraufhin der Regierungschef mit Rücktritt gedroht hatte.

Argentiniens Wirtschaftsminister Kicillof verhandelt noch, Standard&Poors schafft derweil mit der Herabstufung Tatsachen. (Foto: dpa)

Standard & Poor’s erklärt Argentinien für pleite

Die US-Rating-Agentur Standard&Poors hat die Kreditwürdigkeit Argentiniens auf "teilweise zahlungsunfähig" heruntergestuft. Wirtschaftsminister Kicillof erklärte die Verhandlungen mit den Gläubigern in New York für gescheitert, weigert sich aber, Argentinien als zahlungsunfähig zu bezeichnen. Er fordert weiter, die rechtmäßigen Gläubiger bezahlen zu dürfen.