Alle Artikel in:

Mittelstand

Die Rentner-Gesellschaften im Westen können nur versorgt werden, wenn die Zentralbanken weiter Geld drucken. (Foto: dpa)

Überalterung: Ohne Geld-Drucken sind die Renten nicht sicher

Die Alterung einer Gesellschaft schafft vielfältige Probleme. Das zeigt besonders Japan. Nach Einschätzung von Ökonomen des IWFs verursacht die Alterung auch Wirtschaftskrisen durch Deflation. Die IWF-Experten empfehlen den Zentralbanken, massiv neues Geld zu drucken, um die Deflationsgefahr zu bannen. Dasselbe Problem könnte sich schon bald in Deutschland stellen.

Die EU will Moldawien mit einem Millionen-Kredit von Russland loseisen. (Foto: dpa)

Steuergelder: EU bewilligt Moldawien 100 Millionen-Kredit

Die EU hat am Dienstag 101 Millionen Euro an Krediten für Moldawien bewilligt. Die Gelder sollen in die Reform der öffentlichen Finanzen und die Landwirtschaft fließen. Doch die Autonome Region Gagausien des Landes ist gegen den EU-Kurs. Sie droht mit der Abspaltung.

Die Wirtschaftsleistung in Italien und Deutschland schrumpft und bringt das Wachstum in der Euro-Zone zum Stillstand. (Foto: dpa)

Kein Wirtschaftswachstum mehr in der Euro-Zone

Das Wirtschaftswachstum der Eurozone ist in diesem Quartal zum Stillstand gekommen. In Deutschland und Italien ist das BIP geschrumpft, in Frankreich stagniert es. Die Wirtschaft in den Krisenländer Spanien und Portugal hingegen wächst wieder.

Rechenspiele: Das Wirtschaftswachstum der USA ist – nach europäischen Standards berechnet – nur ein Viertel so hoch, wie von den Vereinigten Staaten angegeben. (Foto: dpa)

Amerikas Wirtschaft wächst um 4 Prozent – dank eines Statistik-Tricks

Die Amerikaner präsentieren sich der Welt als Wachstums-Land. Doch mit den neuen, guten Zahlen, sollen vor allem die Kreditgeber beeindruckt werden. Denn die Berechnung der USA beruht auf Prognosen. In der Regel werden die realen Zahlen erst viel später eingepflegt - wenn niemand mehr davon redet, dass der US-Aufschwung mehr Schein als Sein gewesen ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass Viktor Orban die Banken zahlen lässt. Im Jahr 2011 mussten die ungarischen Institute Fremdwährungskredite umtauschen und die Kosten dafür übernehmen. (Foto: dpa)

Ungarn: Banken müssen Kunden wegen Krediten entschädigen

Ungarische Banken haben vor der Finanzkrise massenhaft Fremdwährungs-Kredite an ihre Kunden verkauft. Da der Forint seitdem massiv an Wert verloren hat, können zahlreiche Ungarn ihre Kredite nicht mehr bedienen. Die Regierung zwingt die Banken nun, die Zinsen und Gebühren für Kredite rückwirkend zu senken und den Kunden das Geld zurückzuerstatten.

Die Steuerzahler müssen die Rettung der Depfa stemmen. (Bild: Timo Würz)

Weiter wie bisher: Der Steuerzahler bleibt der unaufgeklärte Banken-Retter

Der hohe Schaden für den Steuerzahler aus der indirekten Verstaatlichung der irischen Depfa entstand vor allem durch den politischen Widerstand gegen Abwicklung und Gläubigerbeteiligung in Deutschland. Durch das starre Festhalten an der einmal beschlossenen Bankenrettungsstrategie wurden bei einer Privatbank die Rettungskosten für den Steuerzahler maximiert.

Der russische Hilfstransport vor seiner Abfahrt in die Ukraine in Moskau. Der Transport sei mit Kiew abgestimmt, sagte auch die Ukraine. (Foto: Ria Novosti)

Spannung steigt: Russland schickt Hilfskonvoi in die Ukraine

Russland hat in Moskau einen Hilfskonvoi in Marsch gesetzt. Die Russen wollen Hilfsgüter in die Ost Ukraine bringen. Nach der NATO warnte nun auch Frankreich vor einer getarnten Invasion. Angeblich haben sich Moskau und Kiew über die die Grenzübergänge verständigt, an denen die Konvois in die Ukraine fahren werden.

Brasilianische Bananen könnten in Russland künftig polnische Äpfel ersetzen. Die EU findet das nicht politisch korrekt. (Foto: dpa)

Brüssel warnt Schwellenländer vor Russland-Exporten

China und Brasilien sollen ihre Waren nicht nach Russland liefern, fordert die EU. Moskau soll für sein Import-Verbot für EU-Gemüse bestraft werden. Die Versorgungs-Lücke zu füllen, sei politisch gesehen „schwer zu rechtfertigen“, so ein EU-Beamter.

Hauptsache Eigenheim: Die Niederländer kaufen Häuser auch ganz ohne Eigenkapital. (Foto: dpa)

Niedrige Zinsen treiben Niederländer immer tiefer in die Schulden-Falle

Die niederländischen Privathaushalte haben über Jahre hinweg einen immensen Schuldenberg angehäuft – hauptsächlich für Eigenheime. Als die Immobilienpreise einbrachen, begann ein zaghafter Schuldenabbau. Doch jetzt sind die Kredite noch billiger und die private Verschuldung wächst weiter.

Im Mai 2014 entschied die Bundesregierung, das bislang höchste Angebot für die Bank von 320 Millionen Euro abzulehnen und die Bank in Eigenregie abzuwickeln. (Bild: Timo Würz)

Pokern auch nach dem Crash: Bundesregierung wickelt marode Depfa ab

Das Staatskreditmodell der Depfa ist faktisch tot. Im Mai 2014 entschied die Bundesregierung dennoch, das bislang höchste Angebot für die Depfa von 320 Millionen Euro abzulehnen. Sie hofft, dass eine Abwicklung in Eigenregie billiger kommt.