Mittelstand

Zahlreiche Arbeitnehmer pendeln täglich in die Schweiz. (Foto: dpa)

Hoffungsmarkt: Pendler aus ganz Europa strömen in die Schweiz

Trotz schwächelnder Wirtschaft und geringeren Löhnen steigt die Zahl der Schweizer Grenzgänger überdurchschnittlich. Im Juni erreichte sie mit fast 300.000 sogar einen neuen Rekord. Vor fünf Jahren waren es fast 70.000 weniger.

Maschinenbauer wie Bosch, die nach China exportieren, müssen die Abwertung des Yuan nicht fürchten, da Qualitätsware immer gefragt ist. (Foto: dpa)

Deutschen Maschinenbauer könnten von Abschwung in China profitieren

Deutsche Maschinenbauer könnten von den Versuchen der chinesischen Zentralbank zur Ankurbelung der chinesischen Wirtschaft profitieren. Denn anders als etwa die Autoindustrie sind sie dort weniger auf private Käufer angewiesen und stehen kaum in Preiskonkurrenz zu einheimischen Firmen. Die Abwertung des Renminbi könnte daher sogar positive Effekte für sie haben.

Das Risiko von Zahlungsausfällen hat sich erhöht. (Foto: dpa)

Österreich: Exporteuren drohen Zahlungausfälle aus Russland

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Ländern wie Russland, der Türkei und China werden zu einem Risiko für österreichische Exporteure. Dabei geht es nicht nur um potentiell sinkende Exporte, sondern vor allem um Zahlungsausfälle für geleistete Exporte.

Deutsche Industrie mit deutlichen Umsatzeinbußen

Schwache Auslandsgeschäfte haben die Umsätze der deutschen Industrie gedrückt. Die Einnahmen sanken im Juni um 2,1 Prozent. Im Mai hatte es noch ein Wachstum von 0,8 Prozent gegeben, im April sogar von 1,2 Prozent. Insbesondere außerhalb der Euro-Zone brach die Nachfrage um 6 Prozent ein.

Italien: Telekom-Konzerne legen Töchter zusammen

Die italienischen Mobilfunkanbieter Wind Telecomunicazioni und 3 Italia schließen sich zusammen. Künftig konkurrieren sie als drittgrößter Anbieter mit Telecom Italia und Vodafone. Ähnliche Zusammenschlüsse gab es jüngst in Deutschland, Österreich oder Irland.

Die deutschen Exporte und Importe sinken. (Foto: dpa)

Deutsche Exporte und Importe sinken unerwartet

Deutsche Unternehmen haben im Juni weniger exportiert und importiert als gedacht: Die Ausfuhren sanken um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, erwartet waren nur 0,5 Prozent Rückgang. Bei den Einfuhren war statt des prognostizierten Plus ebenfalls ein Rückgang um 0,5 Prozent zu verzeichnen.

Ein Mitarbeiter der SolarWorld Industries Thüringen GmbH bereitet am 16.07.2015 in Arnstadt (Thüringen) ein Solarmodul mit 72 Zellen auf einen Leistungstest vor. Am gleichen Tag besuchte Thüringens Wirtschaftsminister Tiefensee das Unternehmen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Solarworld erwartet Umsatzanstieg um mindestens 25 Prozent

Der Hersteller von Solarbausätzen Solarworld konnte nach einer schweren Krise vor zwei Jahren seine Umsatz-Prognose für das erste Halbjahr bekräftigen. Für 2015 werde ein Umsatzanstieg um mindestens 25 Prozent auf über 700 Millionen Euro anvisiert.

Alle deutschen Bundesländer haben die Option, die Mietpreisbremse in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt einzuführen (Foto: #78882255 | Urheber: bluedesign)

Weitere Bundesländer treten auf die Mietpreisbremse

Alle deutschen Bundesländer haben seit dem 1. Juni 2015 die Option, die Mietpreisbremse in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt einzuführen. Noch am selben Tag hat Berlin als Vorreiter die neue Regelung festgelegt. Zuletzt haben Hamburg und Nordrhein-Westfalen die Bremse zum 1. Juli eingeführt.

Andritz soll die Anlagen liefern, die aus Eukalyptus Zellulose gewinnen. (Foto: dpa)

Anlagenbauer Andritz erhält Großauftrag in Brasilien

Der Grazer Anlagenbauer Andritz hat einen Großauftrag aus Brasilien an Land gezogen. Das Unternehmen liefere Ausrüstung für ein großes Werk zur Herstellung von Eukalyptus-Zellstoff an die Firma Fibria, teilte der österreichische Konzern am Freitag mit. Über den Auftragswert wurde Stillschweigen...

Übernahme-Fieber bei Autozulieferern: auch Getriebelieferern wie ZF Friedrichshafen und Getrag. (Foto: dpa)

Autozulieferer: Das große Fressen geht weiter

Europäische Autozulieferer befinden sich in einer Phase, die durch Übernahmen gekennzeichnet ist. Besonders Mittelstands-Firmen sind fusionsbereit. Konkurrenz im Übernahmemarkt kommt vor allem aus China.

Es weht ein Wind, aber nicht für Italienische Auftragnehmer. (Foto: dpa)

Italienische Industrie verzeichnet Auftragsflaute

Die Zahl der Aufträge im Mai an die italienische Industrie ist gesunken. Vor allem geringere Mengen an Auslandsaufträgen gefährden die Aussichten auf ein erstes Wachstumsjahr seit 2011.

Deutsche Mittelständler stehen im Fokus chinesischer Investoren. (Foto: Flickr/Linie M – Metall Form Farbe)

Chinesischer Investor nimmt deutschen Mittelstand ins Visier

Die chinesische Beteiligungsgesellschaft Fosun International will Zukäufe im deutschen Mittelstand tätigen. Zuvor hatte Fosun die Frankfurter Privatbank Hauck & Aufhäuser übernommen.

Magna will bei deutschen Zulieferer Getrag einsteigen

Nach Informationen von Insidern will der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna bei dem Getriebe-Hersteller Getrag einsteigen.

Maschinenbauer gleichen Prognosen für 2015 an. (Foto: dpa)

Produktion: Deutscher Maschinenbau senkt Prognose deutlich

Die Maschinenbauer senken aufgrund mangelnde Geschäfte ihre Prognose für 2015. Der erwartete Anstieg von zwei Prozent bleibt laut Branchenverband aus.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 geht Südzucker unverändert von einem operativen Ergebnisrückgang auf 50 bis 150 Millionen Euro nach 181 Millionen Euro im Jahr davor aus. (Foto: dpa)

Südzucker bremst Gewinnrückgang

Aufgrund sinkender Zuckerpreise ist das Betriebsergebnis von Südzucker im ersten Geschäftsquartal 2015/16 von März bis Ende Mai um 43 Prozent auf 61 Millionen Euro gesunken.

„Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. (Foto: dpa)

Deutscher Maschinenbau mit schlechtem ersten Halbjahr

Die Bestellungen in der deutschen Maschinenbau-Branche gingen im Mai um zwei Prozent zurück. Im Inland lag das Minus bei vier Prozent, während der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte.

Höhere Lohn-Abschlüsse verschärfen Druck auf die Niedriglöhner

Die Löhne in Deutschland sind 2014 mehr als doppelt so stark gestiegen wie in Frankreich. Doch einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge werde diese Entwicklung auch die soziale Ungleichheit in Deutschland erhöhen. Während es vor allem für Arbeitsnehmer im Industriebereich hohe Lohnzuwächse gibt, fallen die Lohnzuwächse beispielsweise bei Sozialberufen und Geringverdienern niedriger aus.

Weniger Aufträge: Baugewerbe mit deutlichem Minus

Die deutsche Baubranche ist in das zweite Quartal 2015 mit einem Auftragsminus gestartet. Im April sanken die Bestellungen im Vergleich zum Vormonat um 5,2 Prozent.

Wachstumsprognose für Deutschland sinkt deutlich

Das Berliner DIW-Institut hat die Wachstumsprognose für das aktuelle Jahr von 2,2 auf 1,8 Prozent gesenkt. Wegen der Griechenland-Krise investieren die Unternehmen viel zu wenig. Zudem belasten die Russland-Sanktionen die europäische Wirtschaft.

Deutschland: Niedrigzins-Politik befördert Bauboom

Die niedrigen Zinsen sorgen für einen Bauboom in Deutschland. So wurden im Jahr 2014 insgesamt 245.300 Wohnungen fertiggestellt. Das waren 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr.