Welt

Die Schaffner sollen nach Wünschen der EU zu bewaffneten Train Marschalls werden. (Foto: dpa)

EU will bewaffnete Zugbegleiter im ICE

Die EU will künftig bewaffnete Zugbegleiter in allen europäischen Hochgeschwindigkeitszügen. Zudem soll das Gepäck der Fahrgäste von einem Metalldetektor überprüft werden. Auch Nacktscanner sind im Drei-Punkte-Plan aus Brüssel vorgesehen.

Der Einbruch im Welthandel ist laut WTO ein erstes Anzeichen für das Ende der Globalisierung. (Foto: dpa)

WTO: Die Globalisierung hat ihren Höhepunkt überschritten

Im ersten Halbjahr 2015 ist der globale Handel so stark eingebrochen wie seit 2009 nicht mehr. Die Welthandelsorganisation sieht als Grund einen strukturellen Wandel: China verändert sich von einer exportorientierten Wirtschaft hin zu mehr Inlandsnachfrage. Die USA wird zu einem Energie-Exporteur. Viele Hersteller kürzen ihre Lieferkette und holen die Produktion wieder zurück nach Hause.

Die Polizei hat die Schlepper mittlerweile gefasst. (Foto: dpa)

Schlepper gefasst: 70 tote Flüchtlinge auf österreichischer Autobahn

In dem in Österreich zurückgelassenen Lastwagen sind noch weit mehr Flüchtlinge umgekommen als befürchtet: Die österreichische Polizei barg mehr als 70 Leichen. Die Schlepper wurden gefasst.

Der IWF hat der Ukraine Milliarden-Kredite gewährt. Ein Teil des Geldes wurde offenbar veruntreut. (Foto: dpa)

Ukrainischer Oligarch bereichert sich an IWF-Krediten

Der IWF hat in den letzten Monaten Milliarden ins ukrainische Finanzsystem gepumpt, um die Banken des Landes zu stabilisieren. Etwa 1,8 Milliarden Dollar standen dabei dem größten Geldinstitut PrivatBank zu, das vom Oligarchen Igor Kolomoiski kontrolliert wird. Doch statt das Geld in die ukrainische Wirtschaft zu investieren, hat Kolomoiski die Notkredite über ein Netzwerk von Offshore-Firmen ins Ausland geschafft.

Die USA hatten eine Beteiligung der Türkei an den Luftangriffen gegen den IS gefordert; hier eine US-amerikanische F-22A. (Foto: dpa)

Kampf gegen „IS“: Türkei und USA starten massive Luftangriffe

Wenige Wochen, nachdem die Türkei die Nutzung des strategisch wichtigen Stützpunktes İncirlik durch die USA zugelassen hat, kündigt das türkische Außenministerium nun eine Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an. Demnach wollen die Türkei und die USA in Kürze massive Luftangriffe starten.

Ein chinesischer Investor am Montag nach dem erneuten Crash in Peking. (Foto: dpa)

Die Welt schaut gebannt auf Peking: Kann China den Mega-Crash abwenden?

In China läuft ein dramatisches Experiment ab: Die Führung in Peking versucht, mit einer völlig neuartigen Strategie, den Crash zu verhindern. Der IWF unterstützt die Chinesen, denn die ganze Welt hängt mittlerweile an China. Daher könnten ironischerweise ausgerechnet die USA gezwungen werden, die Chinesen zu retten. Der Vorgang ist in der Geschichte der Weltwirtschaft ohne Vorbild.

Die Bevölkerung in Spanien schrumpft seit Beginn der Krise 2012. (Grafik: Instituto Nacional de Estadística INA)

Arbeitslosigkeit: Junge Spanier verlassen ihre Heimat

Wachsende Wirtschaft und sinkende Arbeitslosigkeit in Spanien sollen belegen, dass die EU-verordneten Sparmaßnahmen sich auszahlen. Allerdings sind drei von vier neu geschaffenen Jobs zeitlich befristet. Im Wahlkampf bleibt ein weiterer Faktor unerwähnt: Die zahlreichen jungen Auswanderer fallen praktischerweise aus der Arbeitslosen-Statistik heraus.

Nur etwa einen Kilometer von der Explosion entfernt befindet sich eine Wohngegend. Feuerwehrkräfte sind Vorort. (Foto: Screenshot: Youtube)

China: Erneute Explosion in Chemiefabrik

In der ostchinesischen Provinz Shandong gab es wenige Tage nach dem Unglück von Tianjin erneut eine Explosion in einer Chemiefabrik gekommen. Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. In der Nähe befindet sich eine Wohnsiedlung.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoganhat unerwartet früh den Termin für die Neuwahlen in der Türkei verkündet. (Foto: dpa)

Erdoğan: Neuwahlen in der Türkei am 1. November

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Freitag Neuwahlen für den 1. November verkündet. Gemäß der Verfassung muss der Premier nun binnen fünf Tagen eine Übergangsregierung bilden. Dieser können bei Bedarf auch Mitglieder angehören, die nicht im Parlament sitzen, so Erdoğan.

Der Anschlag passierte auf einer belebten Kreuzung mitten im Einkaufsviertel von Bangkok. (Foto: dpa)

Thailand: Bomben-Anschlag auf Touristen-Attraktion

Bei einem Bombenanschlag in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind nach offiziellen Angaben mindestens fünfzehn Menschen getötet worden. Die Explosion habe sich in der Nähe eines Schreins ereignet, der sowohl bei Touristen und Thailändern beliebt ist. Unter den Opfern sollen nach Polizei-Angaben zahlreiche Ausländer seien.

Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufgrund der Größe und der noch immer anhaltenden Gefahr durch verkantete Chemiecontainer als sehr schwierig. (Foto: dpa)

Nach Chemie-Unfall in China: Regen bedroht Aufräum-Arbeiten

Nach der schwerwiegenden Explosion hochgiftiger Chemikalien im Hafen von Tianjin gestalten sich die Aufräum-Arbeiten als sehr schwierig. Noch immer werden 70 Menschen in den Trümmern vermisst, darunter zahrleiche Feuerwehrleute. Neue Gefahr droht durch Regen, denn die Chemikalien reagieren zum Teil hoch explosiv auf Wasser.

Die NSA hat offenbar mithilfe von AT&T den Internet-Verkehr der Vereinten Nationen mitgelesen. (Foto: dpa)

NSA hat UN-Hauptquartier ausgespäht

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T hat der NSA offenbar beim Ausspähen des Internets im großen Stil geholfen. AT&T habe Abhörprogramme in mindestens 17 Internet-Knotenpunkten installiert, so der Vorwurf. Die NSA hatte so Zugang zum internationalen Internet-Verkehr. So soll unter anderem das Hauptquartier der UN betroffen sein.

Ein Archivfoto einer Maschine von Trigana Air Service. Die indonesische Fluggesellschaft hat den Kontakt zu einem ihrer Flugzeuge verloren. (Foto: dpa)

Flugzeug mit 54 Insassen in Indonesien abgestürzt

Das vermisste indonesische Flugzeug ist offenbar abgestürzt: Anwohner berichten von Trümmern an einem Berg unweit des Zielflughafens. An Bord befanden sich 54 Insassen.

Der Hafen von Tianjin ist durch Explosionen und Brände vollständig zerstört. (Foto: dpa)

China: Riesenkrater und neue Explosionen in Tianjin

Im völlig zerstörten Hafen von Tianjin hat es neue Explosionen gegeben. Aus Angst vor giftigen Gasen wird das Gelände großräumig evakuiert. In Tianjin lagerten hunderte Tonnen hochgiftiges Natriumcyanid. Die Chemikalie bedroht Bürger und Umwelt.

US-Präsident Obama und der türkische Präsident Erdogan dulden den Öl-Schmuggel der Islamisten stillschweigend. (Foto: dpa)

USA und Türkei dulden Öl-Schmuggel des Islamischen Staats

Das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) finanziert sich durch illegale Ölverkäufe und nimmt so rund drei Millionen Dollar am Tag ein. Sowohl das Nato-Mitglied Türkei als auch die US-Geheimdienste dulden den Ölschmuggel stillschweigend. Auch britische Konzerne mit engen Verbindungen ins Parlament sind in die Geschäfte der Islamisten verstrickt.

In Indien protestieren die Menschen gegen die bleiversetzen Maggi-Fertignudeln. (Foto: dpa)

Nudelrückruf in Indien kostet Nestle 66 Millionen Franken

Nachdem bei Lebensmittel-Kontrollen hohe Bleianteile in Maggi-Fertignudeln gefunden wurden, musste Nestle die Produkte in Indien zurückrufen. Auch Währungsturbulenzen im Kernmarkt China wirkten sich negativ auf die Prognose aus.

Die spanische Polizei kann Bürger seit Juli mit empfindlichen Geldstrafen belangen, wenn sie sich in ihren Augen „respektlos“ verhalten - sei es auf Facebook oder beim Protest auf der Straße wie hier im April in Madrid. (Foto: dpa)

Spanien: Polizei greift bei kritischen Internet-Postings ein

Ein Spanier bezeichnet Polizisten auf Facebook als „Drückeberger“. Sechs Stunden später stehen Beamte vor seiner Tür und kassieren ein Bußgeld. Seit Juli gelten in Spanien strenge Zensur-Gesetze, die jeglichen Bürgerprotest im Keim ersticken sollen.

Der Raketenkreuzer „Warjag“ ist das Flaggschiff der russischen Pazifikflotte, die Ende August in der Region Kamtschatka ein Manöver durchführen wird. (Foto: dpa)

Russland kündigt Marine-Manöver im Pazifik an

Russland wird Ende August ein Marinemanöver mit seiner Pazifikflotte durchführen. Die Flotte dient dem Schutz der See- und Handelsrouten in der Asien-Pazifik-Region. Moskau will Ostasien wirtschaftlich erschließen und als Hauptenergielieferant der Asiaten agieren.

Cosco und China Shipping planen auch eine Beteiligung am griechischen Containerhafen Piräus. (Foto: dpa)

China: Staats-Reedereien Cosco und China Shipping fusionieren

Die beiden staatlichen Reedereien China Ocean Shipping Company (Cosco) und China Shipping Group sollen fusionieren. Beide Schifffahrtsunternehmen zählen zu den zehn größten der Welt und wären gemeinsam 20 Milliarden Dollar wert. Der Zusammenschluss ist Teil eines Regierungs-Plans, um die chinesische Schifffahrt zu reformieren.

"Civil disobedience" oder Ziviler Ungehorsam auf Fergusons Straßen ließen die Polizei nun den Notstand verhängen. (Foto: dpa)

Ausnahmezustand: Neue Gewaltausbrüche in Ferguson

In der US-Stadt Ferguson kam es erneut zu schweren Auseinandersetzungen, nachdem weiße Mitglieder des konservativen Vereins „Oathkeeper“ schwerbewaffnet durch die Straßen patroullierten. Rund 200 Demonstranten warfen Steine und Flaschen. Die Polizei hatte nach Unruhen zum Jahrestag der Erschiessung Michael Browns erneut den Ausnahmezustand verhängt.