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Der reichste Oligarch Russlands ist Alischer Usmanow. Er verfügt über ein Vermögen von 15,1 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Russischer Oligarch folgt Putins Einladung und kehrt in die Heimat zurück

Der reichste russische Oligarch Alischer Usmanow holt seine Industrie-Beteiligungen nach Russland zurück. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ihn dazu aufgefordert, seine Vermögenswerte zurück in ihre Heimat zu transferieren. Usmanow verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar.

Im Auto des Attentäters, das in der Lobby der Parteizentrale zum Stehen kam, befanden sich alle Zutaten für eine Bombe. (Foto: dpa)

Spanien: Anschlag auf die Zentrale der Regierungs-Partei

In Spanien hat ein Mann sein Auto in die Parteizentrale der Regierungspartei PP gerammt. In dem Wagen fand die Polizei Butangasflaschen sowie einen selbst-gebastelten Zünder. Der Mann gab an, ein in den Ruin getriebener Unternehmer zu sein, die Polizei hält ihn für geistig verwirrt.

Russlands Premierminister Dmitri Medwedew hat sich in der Duma für ein Hilfspaket für russische Banken eingesetzt. Doch der Gesetzesentwurf zum Paket bedarf der Zustimmung des Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russland beschließt milliardenschwere Banken-Rettung

Die Duma hat einem Gesetzes-Entwurf zugestimmt, wonach unter westlichen Sanktionen stehende russische Banken Milliarden-Hilfen erhalten sollen. Die Banken sollen Finanz-Spritzen in Höhe von bis zu 16,5 Milliarden Dollar erhalten. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, müssen noch das Oberhaus und Präsident Wladimir Putin ihre Zustimmungen leisten.

Der Rubel befindet sich im Sturzflug und die Inflation im Land erhöht sich. Russische Verbraucher flüchten in ausländische Währungen. (Foto: dpa)

Russland: Die große Inflation hat begonnen

In Russland tätige ausländische Unternehmen erhöhen aufgrund des Rubel-Verfalls ihre Produkt-Preise. So hat der US-Restaurantbetreiber McDonalds den Preis für ein Big Mac um 2,2 Prozent auf 94 Rubel erhöht. Um gegen den weiteren Anstieg der Inflation vorzusorgen, kaufen und verstauen die Russen Lebensmittel.

Die Russland-Krise trifft Unternehmen aller Branchen, vom Joghurt-Hersteller bis zum Mineralöl-Konzern. (Foto: dpa)

Russland-Chaos trifft Unternehmen in Europa hart

Der Rubel-Absturz wird zum Problem für europäische Unternehmen aller Branchen. Dem Mineralöl-Konzern BP macht die angespannte Lage in Russland besonders zu schaffen. Auch BP-Rivale Royal Dutch Shell ist an zwei russischen Projekten beteiligt.

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk kann sein Land ohne ausländische Finanzhilfen nicht auf den Beinen halten. (Foto: dpa)

Fünf Millionen Euro pro Tag für die Armee: Ukraine fordert neue Kredite von der EU

Der ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk fordert „dringend“ neue Kredite von der EU. Die Ukraine habe durch den Verlust der Krim 20 Prozent ihrer Wirtschaftskraft eingebüßt. Tatsächlich laufen die Kosten für den Krieg im Osten völlig aus dem Ruder. Die EU hält sich noch bedeckt und will im kommenden Jahr eine Geberkonferenz für die Ukraine abhalten.

Eine bei dem Massaker der Taliban auf eine Schule in Peshawar verletzter Junge in einem Krankenhaus. (Foto: dpa)

Taliban: 126 Tote bei Massaker in Schule in Pakistan

Im pakistanischen Peshawar haben Taliban-Kämpfer ein Massaker in einer Schule verübt. Unter den 126 Toten befinden sich 84 Kinder. Das Taliban kämpfen in der Region gegen die pakistanische Armee.

Zahlreiche Staaten erheben Gebiets-Ansprüche auf die Arktis. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Dänemark beansprucht offiziell den Nord-Pol

Dänemark macht Ansprüche in der Arktis geltend. Das Land will ein Gebiet über 900.000 Quadratkilometer seiner Wirtschafts-Zone einverleiben. Doch auf dieselben Formationen erhebt auch Russland Gebiets-Ansprüche. Ein dänischer Analyst sagt, dass Moskau seine militärischen Aktivitäten am Nordpol intensivieren werde.

Zahlreiche Angehörige der russischsprachigen Minderheit in der Ukraine schließen sich den bewaffneten Kräften der Volksrepublik Donezk an. (Foto: dpa)

Ukraine: OSZE meldet Zwischenfall mit Rebellen

In der Ostukraine wurde ein Konvoi der OSZE von Rebellen gestoppt. Die Fahrzeuge der OSZE-Beobachter wurden nach verdächtigen Gegenständen untersucht. Es kam zu einem Zwischenfall bei dem ein OSZE-Beobachter leicht verletzt wurde. Das meldet die OSZE in einer Mitteilung.

Russlands Präsident Wladimir Putin könnte die russischsprachige Minderheit in Lettland aktivieren. Die Regierung in Riga ist zumindest besorgt. (Foto: dpa)

Lettland meldet wachsenden Einfluss von Moskau auf russische Minderheit

Die lettische EU-Botschafterin sagt, dass Russland zunehmend Einfluss auf die russische Minderheit in Lettland über Fernsehkanäle nehme. Die Politikerin sagt, dass sich Russland durch die Entwicklung in der Ukraine ermutigt fühle, den in Lettland als „Nicht-Bürgern“ eingestuften Russen näherzutreten.

Der Chefredakteur der Zeitung Zaman, Ekrem Dumanlı, zeigt sich bei seiner Festnahme siegesgewiss. (Foto: dpa)

Razzia in der Türkei: Gülen-Chefredakteur verhaftet

Die türkische Polizei hat den Chefredakteur der Zeitung Zaman und hochrangige Polizisten festgenommen. Es wurden Haftbefehle gegen insgesamt 32 Personen erlassen. Die Festgenommenen sollen Anhänger des islamischen Predigers Fethullah Gülen und seiner Organisation sein.

Der Flugverkehr über Europa ist so dicht, dass militärische Operationen wie Aufklärungsflüge sehr gefährlich werden können. (Screeshot: Flightradar24)

Schweden: SAS-Maschine beinahe mit russischem Militär-Jet kollidiert

Das schwedische Militär meldet einen Zwischenfall mit einer russischen Militärmaschine. Ein Passagier-Jet der skandinavischen Airline SAS soll von der Luftraumsicherung zu einem Kurswechsel veranlasst worden sein, um eine Kollision zu vermeiden.

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan sind sich in vielen Punkten einig. Doch der Bau einer Gazprom-Pipeline durch die Türkei ist unwahrscheinlich. (Foto: dpa)

Neue Pipeline: Erdoğan zeigt Putin die kalte Schulter

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat dem Pipeline-Projekt Turkish Stream von Gazprom indirekt eine Absage erteilt. Der Bau der Transanatolischen Pipeline reiche aus, um Europa mit Energie-Trägern zu versorgen. Die Fertigstellung dieses Projekts habe Priorität.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk überlegen sich, wie sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt umgehen sollen. (Foto: dpa)

Steinmeier: Putin fehlt im Ukraine-Konflikt eine Strategie

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagt, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt keine lang angelegte Strategie habe. Ihm fehle es an einem „Masterplan“. Es sei wichtig, dass die Minsker-Vereinbarungen alsbald umgesetzt werden.

US-Soldaten sollen weiterhin im Nahen Osten operieren. Ausgaben in Höhe von 64 Milliarden Dollar sind für das kommende Jahr für Einsätze im Ausland vorgesehen. (Foto: dpa)

Welt-Spitze: US-Senat billigt Militär-Etat von 577 Milliarden Dollar

Der US-Senat hat am Freitag den Wehr-Etat für das kommende Jahr gebilligt. Die US-Militärausgaben sollen sich auf 577 Milliarden Dollar belaufen. Davon sind 64 Milliarden Dollar für Einsätze im Ausland vorgesehen. Die USA verstärken ihre Militär-Präsenz im Nahen Osten, um die Terror-Gruppe Islamischer Staat zu bekämpfen.

Auch in Charlotte in North Carolina protestierten die Bürger gegen die Willkür der Polizei. (Foto: dpa)

Tag des Widerstands: Massen-Demonstrationen in den USA

In zahlreichen US-Städten haben am Samstag tausende Menschen gegen die Willkür der Polizei demonstriert. Die Bürger protestieren gegen den latenten Rassismus der amerikanischen Behörden. In New York gingen 30.000 Menschen auf die Straße.

Die Google-Ingenieure in Russland werden das Land schon bald verlassen. (Foto: dpa)

Google zieht seine Ingenieure aus Russland ab

Google will seine Entwicklungs-Abteilung in Russland schließen. Etwa 100 Ingenieure sollen schon bald das Land verlassen. Eine offizielle Google-Erklärung zu diesem Schritt ist bisher ausgeblieben. Doch Kritiker vermuten, dass die jüngsten Internet-Restriktionen des russischen Gesetzgebers abschreckend auf Internet-Anbieter wirken.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will den Ausbau religiöser Gymnasien forcieren. (Foto: dpa)

Abkehr vom Westen: Erdoğan setzt auf islamische Erziehung

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will die Anzahl der religiösen Gymnasien in der Türkei erhöhen. Der westlichen Kultur müsse im Rahmen einer islamischen Erziehung entgegengewirkt werden.

8 Stunden Streik: In Rom findet eine der der über 50 angekündigten Demonstrationen statt. (Foto: dpa)

Proteste gegen Sparkurs: Generalstreik legt Italien lahm

Wegen eines Generalstreiks ist das öffentliche Leben in Italien zusammengebrochen. Landesweit finden 54 Demonstrationen statt. Die Bürger protestieren gegen den Sparkurs und Arbeitsmarktreformen der Regierung Renzi. Bundeskanzlerin Merkel hatte jüngst eine Verschärfung des Sparkurses gefordert.

Die Bürger von Madrid trugen in einem Protest-Trauerzug symbolisch ihre Bürgerrechte zu Grabe. (Screenshot)

Spanien: Fotografieren von Polizisten ist ab sofort per Strafe verboten

Die spanische Regierung hat trotz Protesten aus Politik, Justiz und Bevölkerung ein Gesetz beschlossen, das umfangreiche Geldstrafen für Demonstranten vorsieht. Der Maßnahmenkatalog ahndet etwa die Teilnahme an einer spontanen Demonstration, den Aufruf zur selbigen oder das Fotografieren von Polizisten als „Vergehen gegen die Sicherheit der Bürger“ mit Geldbußen bis zu 600.000 Euro.