Welt

Die USA haben die EU gegen ihren Willen zu den Sanktionen gegen Russland gezwungen. Während in Deutschland der bilaterale Handel um 35 Prozent eingebrochen ist, halten sich US-Konzerne offenbar nicht an die Strafmaßnahmen. (Foto: dpa)

US-Geschäfte mit Russland: Nur die EU hält sich an Sanktionen

Der US-amerikanische Konzern Cisco soll sensible Technologie an den russischen Geheimdienst verkauft haben. Cisco hat damit gegen die Russland-Sanktionen verstoßen. Doch die US-Behörden nehmen keine Ermittlungen auf. Unklar bleibt, wie viel US-Firmen noch geheime Geschäfte mit Russland betreiben. Die EU hingegen hält sich weiterhin an die Sanktions-Vorgaben der USA.

Das US-Militär führt - in Begleitung von CNN-Reportern - Einsätze in der Nachbarschaft Chinas durch. (Screenshot)

Peking nervös: US-Spionage-Flugzeug über chinesischem Meer

Ein Spionageflugzeug der USA drang am Mittwoch in den chinesischen Luftraum ein und wurde von der dortigen Marine zum Rückflug aufgefordert. Der US-Pilot reagierte nicht. An Bord der US-Maschine befand sich ein Team des CNN, welches den Fall dokumentierte.

Ein humanoider Roboter auf der aktuellen AsiaWorld Expo in Hongkong. Der Roboter wurde vom US-Unternehmen Hanson Robotics entwickelt. Die Chinesen haben ein großes Interesse an US-amerikanischer Technologie. (Foto: dpa)

Wirtschafts-Spionage: USA ermitteln gegen Professoren aus China

Die US-Behörden haben Ermittlungen gegen sechs Chinesen eingeleitet. Ihnen wird Industrie-Spionage vorgeworfen. Sie sollen eine hochsensible Handy-Technologie geklaut und an die Regierung in Peking weitergegeben haben. Den Männern droht bis zu 50 Jahre Haft.

Für die syrischen Flüchtlingskinder in der Türkei ist Präsident Recep Tayyip Erdoğan ein Wohltäter und Beschützer. (Foto: dpa)

Mittelmeer: Flüchtlinge weichen in die Türkei aus

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldet, dass sich die Flüchtlingsströme vom zentralen Mittelmeer in Libyen in das östliche Mittelmeer in Griechenland und der Türkei verlagern. Doch die Regierung in Ankara hat sich offenbar darauf eingestellt, dass die meisten Syrer die Türkei nicht mehr verlassen werden. Deshalb erhalten die Flüchtlinge Sprachkurse, Aufenthalts- und Niederlassungsgenehmigungen und dürfen von allen öffentlichen Gütern profitieren.

US-Präsident Barack Obama bei einem Staatsbesuch auf den Philippinen. Washington will die Anrainer-Staaten Chinas militärisch aufrüsten. (Foto: dpa)

Gegen China: USA entsenden Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer

Die USA wollen eine unbekannte Anzahl an Kriegsschiffen und Flugzeugen in das Südchinesische Meer entsenden, um die Expansion Chinas zu stoppen. Ab Montag wird das US-Militär mit Marine-Kommandeuren aus 23 asiatischen Staaten eine Sicherheitskonferenz durchführen. China wurde nicht eingeladen.

Der chinesische Staatschef Xi Jinping nahm auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin an der Siegesfeier zum Zweiten Weltkrieg in Moskau teil. (Foto: dpa)

China und Russland führen Militär-Manöver im Mittelmeer durch

Die chinesischen und russischen Seestreitkräfte haben ein Militär-Manöver im Mittelmeer gestartet. Beide Staaten wollen damit ein Zeichen gegen die USA setzen und zeigen, dass es Allianzen gibt, die sich mit einer US-Vorherrschaft nicht abfinden wollen.

Der Papst hat in der Vergangenheit durch mehrere Aussagen deutlich gemacht, dass er nichts mit dem US-Kapitalismus zu tun haben möchte. In den USA wird er als „Marxist“ und „Kommunist“ gebrandmarkt. (Foto: dpa)

„Franziskus, der Kommunist“: US-Waffenlobby attackiert Papst wegen Kriegs-Schelte

US-Senator Marco Rubio kritisiert die jüngsten Aussagen des Papstes zur Verflechtung von Regierungen mit der Rüstungsindustrie. Rubio selbst braucht Spendengelder von der US-Waffenlobby, weil er im kommenden Jahr bei der US-Präsidentschaftswahl kandidieren möchte.

Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un und seine Minister nahmen am 15. April 2015 an einer Veranstaltung zu Ehren seines Großvaters Kim Il Sung teil. (Foto: dpa)

Nordkorea: Kim Jong Un lässt Minister mit Flak-Feuer hinrichten

Unter Einsatz von Flakfeuer soll der Verteidigungsminister Nordkoreas hingerichtet worden sein. Den Befehl dazu soll Staatschef Kim Jong-Un erteilt haben. Dem Minister wurde nach Informationen des US-Verbündeten Südkorea Respektlosigkeit vorgeworfen.

Die türkische Armee richtete in der türkisch-irakischen Grenzregion ein wahres Massaker an. (Screenshot)

Türkische Armee erschießt Maulesel, weil die Tiere der PKK helfen

Im Kampf gegen die PKK greift die türkische Armee zu drastischen Methoden. Angeblich um die Schmuggelaktivitäten der PKK einzudämmen, wurden in den vergangenen Wochen mehr als 30 Maulesel getötet. Die Besitzer der Tiere bestreiten jegliche Verbindung zu Terroristen.

John Hyten ist US-Befehlshaber des Weltraumkommandos der Air Force (AFSPC). Er vertritt die Ansicht, dass China und Russland an Waffen arbeiten, die US-Satelliten abschießen sollen. (Foto: AFSPC)

USA fürchten Abschuss von Satelliten durch China und Russland

Die USA haben über 500 Satelliten im Weltall. China und Russland bereiten angeblich eine Anti-Satelliten-Waffe vor. Washington fürchtet kriegerische Absichten Pekings und bereitet sich auf einen möglichen „Krieg der Sterne“ vor. Für die Amerikaner sind vor allem die Spionage-Satelliten von großer strategischer Bedeutung.

Der Absturz ereignete sich in der Nähe des Flughafens von Sevilla in Südspanien. (Foto: dpa)

Militär-Flugzeug stürzt bei Sevilla ab

In Spanien ist ein Militärflugzeug des Typs Airbus A400M mit bis zu zehn Menschen an Bord abgestürzt. Der Unfall geschah bei einem Testflug. Unmittelbar nach dem Start stürzte die Maschine aus unbekannter Ursache ab und zerschellte auf dem Boden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan besuchte im Mai 2013 US-Präsident Barack Obama in Washington. Damals war Erdoğan noch Premier der Türkei. Die beiden Staatsmänner einigten sich auf den Umsturz des syrischen Assad-Regimes. (Foto: dpa)

USA wollen mit neuer Allianz Russland aus dem Nahen Osten drängen

Die USA festigen ihre Allianz mit Saudi-Arabien und der Türkei. Derzeit befinden sich hunderte US-Militärausbilder im Grenzgebiet und bilden syrische Rebellen aus. Washington will den Russland-Verbündeten Assad stürzen, um den Golfstaaten einen Pipeline-Bau durch Syrien nach Europa zu ermöglichen. Russland soll politisch und wirtschaftlich verdrängt werden.

Den türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan und Russlands Präsident Wladimir Putin verbindet eine Männerfreundschaft. (Foto: dpa)

Nato-Staat Türkei will russische Waffen kaufen

Das Nato-Land Türkei hat offenbar ein großes Interesse daran, ein russisches Luftabwehrsystem zu kaufen. Die Nato-Führung dürfte dies als Provokation deuten. Denn Rüstungsaufträge darf die Türkei ihrer Ansicht nach nur an westliche Firmen vergeben.

Der von den USA eingesetzte und von Angela Merkel unterstützte Arseni „Jaz“ Jazenjuk ist offenbar nicht mehr Herr der Lage in der Ukraine: Die Armee hat damit begonnen, gegen die rechtsextremen Milizen zu kämpfen. (Foto: dpa)

Chaos in Kiew: Armee der Ukraine kämpft nun gegen die eigenen Milizen

Die Rebellen in der Ukraine berichten von einem seltsamen Zwischenfall im Donbass: Unbekannte haben eine Stellung einer rechtsextremen Miliz überfallen. Die OSZE-Beobachter bestätigen den Vorfall. Die Russen reiben sich verwundert die Augen, sind jedoch auf der Hut: Die Kämpfe könnten auch eine Falle sein, um den Russen eine Provokation anzuhängen. Finanziert wird das Treiben von europäischen Steuergeldern.

G-P.S.-Satelliten können sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden. (Foto: dpa)

Gegen die USA: Russland stationiert Satellit in Mittel-Amerika

Russland hat sich mit Nikaragua über die Schaffung einer GPS-Bodenstation in dem mittelamerikanischen Land geeinigt. Das satellitengestützte Navigationssystem soll für friedliche Zwecke genutzt werden. Doch ein Satelliten-System im „Vorgarten“ der USA kann von der Obama-Regierung nur als Warnung gedeutet werden.

Das Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren geht weiter. (Foto: dpa)

Kanadischer Investment-Banker tot in einem Hotelzimmer aufgefunden

Der Vorsitzende des kanadischen Investors Khan Resources, Jim Doak, wurde tot in einem Hotelzimmer in der Mongolei aufgefunden. Die Todesumstände sind unklar. Doak befand sich mit der Regierung in Verhandlungen über die Rückgabe von Uran-Lizenzen, die die Mongolen zurückgezogen und an einen russischen Investor verkauft hatten.

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hatte mit den USA einen Atom-Deal ausgehandelt. Doch die Spannungen im Nahen Osten könnten den Deal nachträglich platzen lassen. (Foto: dpa)

Rechnungen nicht bezahlt: Iran schnappt sich Maersk-Frachter

Ein Gericht soll die Beschlagnahmung des Frachters MV Maersk Tigris angeordnet haben, so die iranische Regierung. Gegen die Reederei Maersk laufe im Iran eine Klage wegen Rückständen bei finanziellen Verbindlichkeiten. Der Iran gibt an, mit der Maßnahme ein Zeichen für Recht und Ordnung gesetzt zu haben. Das Schiff gehört zu einem Unternehmen, in dem der ehemalige Nato-Generalsekretär Rasmussen als Manager wirkt.

Der zerstörte Reaktor 4 des Atomkraftwerks von Tschernobyl. Mit einem Milliarden-Investment wollte die Ukraine einen neuen Sarkophag bauen, weil der alte bereits brüchig ist. (Foto: dpa)

Ukraine: Verheerende Waldbrände bedrohen Tschernobyl-Ruine

In der Nähe der Tschernobyl-Ruine wütet seit Dienstag ein Waldbrand. Der Brandherd befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von einem Atommüll-Lager. Premier Arseni Jazenjuk sieht dennoch keinen Grund zur Beunruhigung.

Als Reaktion auf die Veröffentlichung der Zahlen legte der Euro gegenüber dem US-Dollar am Mittwoch zu. (Grafik: ariva.de)

US-Wirtschaft bricht überraschend stark ein

Das Wirtschaftswachstum in den USA ist überraschend auf 0,2 Prozent eingebrochen. Experten hatten mit einer Wachstumsrate von 1,0 Prozent gerechnet. Als Grund für den Einbruch werden die Kältewelle und der starke Dollar angeführt.

Die ganze Welt als Feindbild: Die US-Armee hat eine neue Militär-Doktrin entwickelt, die die amerikanische Regierung in die Lage versetzen soll, in kurzer Zeit weltweit militärisch einsatzbereit zu sein. (Foto: dpa)

„Der Feind ist unbekannt“: USA wollen weltweit Truppen stationieren

Die neue, vom US-Militär ausgearbeitete Verteidigungsdoktrin verabschiedet sich vom klassischen Freund-Feind-Schema. In einem Dokument heißt es: „Der Feind ist unbekannt, die Geographie ist unbekannt und die Koalitionen sind unbekannt“. Die Antwort müsse eine weltweite amerikanische Truppen-Präsenz sein.