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Welt

Große Unternehmen lagern ihre Daten in sogenannten Clouds aus. Deren Zusammenbruch hätte weitreichende Folgen. (Foto: dpa)

Anti-Terror: US-Think Tank fordert Sicherheits-Behörde für das Internet

Die hohe Vernetzung macht das Internet anfälliger für Cyber-Attacken, so eine Studie. Schon der Zusammenbruch eines einzigen Cloud-Anbieters hätte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft. Die Autoren der Studie fordern eine globale Behörde, die die Stabilität des Internets sicherstellt: Damit könnte jedoch eine US-Behörde plötzlich zur letzten Instanz im gesamten Internet werden.

Bei dem Einsatz der ukrainischen Streitkräfte gegen pro-russische Kämpfer sind am Donnerstag in Slawjansk mehrere Separatisten getötet worden. (Foto: dpa)

Tote bei Gefechten in der Ostukraine

Bei Gefechten zwischen ukrainischen Truppen und pro-russischen Separatisten sind in der Ost-Ukraine mehrere Menschen getötet worden. Russlands Präsident Putin bezeichnet das Vorgehen als „sehr ernstes Verbrechen“ und droht mit Konsequenzen.

In China werden Volvos für den Weltmarkt gefertigt. Sinkende Nachfrage aus dem Ausland hat die Produktion gedrosselt. (Foto: dpa)

China: Konjunktur bricht ein

Das produzierende Gewerbe in China schrumpft den vierten Monat in Folge, wie die Großbank HSBC berichtet. Grund für den anhaltenden Rückgang sind einbrechende Export-Aufträge. Die HSBC rechnet mit einem baldigen Einschreiten der Zentralbank.

Ukrainische Soldaten in der Nähe von Charkiw bereiten sich auf eine weitere Offensive vor. (Foto: dpa)

Kiew erklärt Waffenruhe für beendet

Die Übergangsregierung in Kiew plant eine neue Offensive gegen die pro-russischen Separatisten. Russlands Außenminister Lawrow hatte zuvor Vergeltung angekündigt, sollten russische Bürger zu Schaden kommen. Kiew hofft im Falle eines russischen Eingreifens auf amerikanische Militärunterstützung.

In Rio de Janeiros berühmter Copacabana ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. (Screenshot)

Brasilien: Schwere Ausschreitungen nach tödlichen Schüssen

In Rio de Janeiro kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Zuvor war ein Mann erschossen worden. Die Bewohner machen die Polizei für dessen Tod verantwortlich.

Russlands Präsident Putin reagiert auf die Truppenverlegung der Nato mit Marine-Manövern. (Foto: dpa)

Russland beginnt Militär-Manöver im Kaspischen Meer

Das russische Militär hält ein Marine-Manöver im Kaspischen Meer ab. Die Übung soll sieben Tage dauern. Insgesamt nehmen zehn Schiffe und 400 Seeleute daran teil.

Seit der Schuldenkrise kam es in Spanien immer wieder zu Protesten gegen die hohe Arbeitslosigkeit, hier ein Ausschreitung in Pamplona Ende März. (Foto: dpa)

Spanien: Niedrige Löhne sorgen für Unruhe

Um die Schuldenkrise im Land zu überwinden, erlaubte die Regierung spanischen Firmen per Gesetz, Löhne zu kürzen und Arbeitsverträge zu ändern. In Spanien entstand eine neue Unterschicht, die für den Rest des Lebens darum kämpfen muss, stabile Jobs zu bekommen.

Polnische Fachkräfte bleiben heute lieber in der Heimat, als Jobs in anderen EU-Staaten zu suchen. (Foto: dpa)

EU verliert Attraktivität: Polen wollen nicht mehr auswandern

Die Einwanderungswelle von Polen in die EU ist vorbei, sagt der polnische Botschafter in Großbritannien. Zwar hätten die Polen ihre neue Heimat gern, doch nirgends sei es so schön wie zuhause. Die polnische Wirtschaft lasse die Krise hinter sich und es gebe wieder gut bezahlte Jobs.

Textilfabriken in Kambodscha: Diese Näherin verdient nicht viel mehr als einen Euro pro Tag. (Foto: Christiane Oelrich/dpa)

Mindestlohn beschleunigt das globale Lohndumping

Nach der Einführung eines Mindestlohns in Thailand ist die Textilindustrie international nicht mehr konkurrenzfähig. Umgerechnet 7,50 Euro pro Tag sind im Zeitalter der Globalisierung zu viel. Das Geschäft wandert von Thailand nach Kambodscha. Dort arbeiten Menschen für 1,25 Euro unter schlimmsten Bedingungen. Arbeitsschutz und gewerkschaftliche Organisationen sind in den Billiglohnländern nicht existent.

Die Beijing Automotive Group stattet ihre Fahrzeuge mit Elektromotoren aus Deutschland aus. (Foto: /ADRIAN BRADSHAW)

Siemens baut Motoren für Elektro-Autos in China

Der chinesische Autobauer BAIC will zusammen mit Siemens Elektromotoren in China bauen. Dafür soll ein neues Werk in Peking entstehen, das pro Jahr über 100.000 Motoren produziert. Die chinesische Regierung will höhere Umweltstandards durchsetzen.