Welt

Demonstranten in Los Angeles protestieren auch am dritten Tag nach der Jury-Entscheidung in Ferguson. Auch in L.A. gab es seither 180 Festnahmen. (Foto: dpa)

US-Polizei nimmt landesweit Hunderte von Demonstranten fest

Nach Protesten gegen Polizeiwillkür in zahlreichen US-Bundesstaaten hat die Polizei mehr als 400 Demonstranten festgenommen. In Boston, New York, Dallas und Atlanta hatten Protestierende Straßen blockiert. In Ferguson gab es in der dritten Nacht nach der Jury-Entscheidung im Fall Michael Brown allein 45 weitere Festnahmen.

Die US-Luftwaffe setzt Kampf-Drohnen des Typs Predator ein, um Terroristen zu jagen. (Foto: dpa)

US-Drohnen töten 1.147 Zivilisten bei der Jagd auf 41 Terroristen

Die Amerikaner haben in den vergangenen Jahren 41 Extremisten unter Einsatz von Kampfdrohnen getötet. Doch die Zahl der damit in Verbindung stehenden zivilen Opfer, die als Kollateralschäden abgetan werden, ist weitaus höher. Sie liegt bei 1.147 Personen.

PSOE-Chef Pedro Sanchez will die Verfassungreform reformieren. (Foto: dpa)

In Spanien beginnt die Diskussion über das Ende der Schulden-Bremse

Die spanische Oppositionspartei PSOE will die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse rückgängig machen. Parteichef Sanchez, hat angekündigt, den Fehler zu korrigieren, den er und seine Partei mit der Verfassungsänderung 2011 begangen hätten. Die PSOE war zum Zeitpunkt der Reform an der Regierung und hat seitdem massiv an Wählerstimmen verloren.

In sieben US-Großstädten laufen Demonstrationen. Die Menschen protestieren gegen die zunehmende Militarisierung der Polizei und die damit verbundene Willkür gegen US-Bürger. (Screenshot)

USA: Proteste in Groß-Städten gegen Willkür der Polizei

In der US-Stadt Ferguson sind angesichts der Ausschreitungen zahlreiche Gebäude und PKW zerstört worden. Derzeit befindet sich noch die Nationalgarde in der Stadt. In sieben US-Großstädten laufen Demonstrationen gegen die Militarisierung und Willkür der Polizei.

In Ferguson kam es erneut zu Gewaltausbrüchen, nachdem bekannt wurde, dass es zu keinem Gerichtsverfahren kommen wird. (Foto: dpa)

Keine Anklage gegen Polizisten: Schwere Krawalle in Ferguson

Der Todesschütze von Ferguson muss sich nicht vor Gericht verantworten. Nach dem Jury-Entscheid kam es in dem Vorort von St. Louis zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas und Rauchbomben gegen Hunderte Demonstranten ein. Diese griffen ihrerseits die Beamten mit Flaschen und Dosen an.

Die Podemos-Bewegung um Pablo Igelsias (mi.) ist nur acht Monate nach Gründung bereits die stärkste politische Kraft in Spanien. (Foto: dpa)

Madrid wankt: Protest-Partei Podemos weiter auf dem Vormarsch

Die spanische Protestpartei Podemos hat ihren Vorsprung vor den etablierten Parteien weiter ausgebaut. Aktuelle Umfragen ergeben, dass die Bewegung mit rund 28,3 Prozent der Stimmen zwei Prozentpunkte vor der Regierungspartei von Ministerpräsident Rajoy liegt. Spanische Medien sprechen von einem „Wirbelsturm“, der über die Parteienlandschaft fege.

Ein Nato-Kampfjet vom Typ F-16 steigt vom Luftwaffenstützpunkt Jagel in Deutschland auf. (Foto: dpa)

Kampf-Jets in Bereitschaft: Nato rüstet Europas Osten auf

Seit Beginn der Ukraine-Krise rüstet die Nato den Osten Europas auf. Die Zahl der einsatzbereiten Kampfjets stieg von vier auf 18 Maschinen. Der Grund: Die Nato meldet, dass sich die Anzahl der Luftraumverletzungen durch Russland verdreifacht habe.

Kalter Krieg 2.0: Nicht umsonst wird Obama auch als Präsident der Cyber-Attacken bezeichnet. Die Malware Regin stammt vermutlichen von einem westlichen Nationalstaat (Foto: dpa)

Westliche Geheimdienste führen Cyber-Krieg gegen Russland

Im Zuge des Kalten Krieges weitet sich der Kampf im Internet aus. Die Cyberangriffe auf russische Unternehmen und Regierungs-Organisationen mehren sich. Sicherheitsfirmen warnen vor einer hoch komplexen Spionage-Software namens Regin. Hinter dem Trojaner sollen westliche Geheimdienste stecken.

Selbst wenn es möglich wäre, die Kosten der erneuerbaren Energien deutlich zu senken, könnten sie einen gefährlichen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht aufhalten. (Foto: dpa)

Stanford-Forscher: Erneuerbare Energien können Klimawandel nicht stoppen

Die erneuerbaren Energien sind unzuverlässig und zu teuer, sagen Stanford-Wissenschaftler. Selbst wenn man die erneuerbaren Technologien weiterentwickelt, können sie den Klimawandel mit Sicherheit nicht stoppen. Um die übermäßige Ansammlung von CO2 in der Atmosphäre aufzuhalten, bedarf es gänzlich neuer Technologien. Ein Plädoyer gegen die Ideologie und für echte Innovationen.

Russland, hier Premier Dmitri Medwedew und Präsident Wladimir Putin, verstaatlichen Unternehmen auf der Krim, die sich Kiew zugehörig fühlen. (Foto: dpa)

Wirtschaft bricht ein: Russland verstaatlicht Unternehmen auf der Krim

Die Unternehmen auf der Krim haben ihre Lieferanten und Kunden auf dem ukrainischen Festland verloren. Zudem ist der Tourismus eingebrochen. Als Konsequenz werden nun Unternehmen verstaatlicht – von Bäckereien bis hin zu Schiffswerften.

In Polen treibt die Armut viele Menschen in die Obdachlosigkeit oder in die „moderne Arbeits-Sklaverei“. (Foto: dpa)

Polen hat die meisten „modernen Sklaven“ in der EU

In der gesamten Welt gibt es über 30 Millionen moderne Arbeits-Sklaven. Innerhalb der EU ist Polen das Land mit den meisten Arbeits-Sklaven. Darauf folgen Ungarn und Rumänien. Doch die weltweite Liste führt Indien mit über 14 Millionen Arbeits-Sklaven an.

Die Unternehmen zahlen trotz steigender Profite immer weniger Steuern. (Grafik: Center for effektive government)

Unternehmen zahlen mehr für Manager-Gehälter als für Steuern

Eine US-Studie belegt, dass große US-Unternehmen ihren Managern mehr zahlen als dem Finanzamt. Demnach zahlten einige Firmen gar keine Steuern, sondern bekamen sogar Geld vom Finanzamt zurück. Die Macher der Studie kritisieren gravierende Mängel im Steuersystem.

Ein Teil der Polen hat kein Vertrauen in die staatliche Wahlkommission. (Foto: dpa)

Wahlfälschung in Polen: Demonstranten besetzen Gebäude der Wahl-Kommission

Demonstranten haben in Polen das Gebäude der staatlichen Wahlkommission besetzt. Sie befürchten, dass bei der Stimmenauszählung zu den Kommunalwahlen manipuliert werden könnte. Am vergangenen Sonntag sind die Auszählungs-Systeme ausgefallen. Seitdem wird per Hand ausgezählt.

Fast drei Viertel der Millionen-Verdiener sind Investmentbanker. Sie arbeiten vor allem bei britischen Banken. (Foto: dpa)

USA: Top-Manager der Citi-Group tot aufgefunden

Citigroup-Geschäftsführer Shawn D. Miller ist in seiner Wohnung in New York tot aufgefunden worden. Doch die Todesursache ist noch unklar. Seit März 2013 sind 50 Banker unter unbekannten Umständen verstorben oder haben Selbstmord begangen.

Im vergangenen Jahr gab es Zusammenstöße zwischen Gezi-Demonstranten und türkischen Sicherheitskräften. Die Demonstranten wollten die Bebauung des Istanbuler Gezi-Parks verhindern. (Foto: dpa)

Türkei: Erdoğan provoziert Gegner und treibt Bau-Projekt im Gezi-Park voran

Die türkische Regierung hält an der Bebauung des Istanbuler Gezi-Parks fest. Türkische Aktivisten protestieren gegen das Vorhaben und wollen Widerstand leisten. Ende Mai 2013 kam es zu landesweiten Zusammenstößen zwischen Gezi-Demonstranten und der Polizei. Es gab zahlreiche Verletzte und sechs Tote.

Eine Station in Freetown in Sierra Leone. Die Hilfsorganisationen geben ihr Bestes, aber die Hilfe erreicht die Krisenherde kaum (Foto: Cap Anamur)

Rotes Kreuz: EU-Hilfsgelder erreichen Ebola-Retter nicht

Mehr als 5.000 Menschen hat der Ebola-Virus bereits getötet. Und auch auf Mali breitet sich der Virus weiter auf. Doch die groß angekündigten Gelder kommen nicht in den betroffenen Regionen an. Wohin das Geld wirklich geht und ob es überhaupt ausbezahlt wurde, ist unbekannt.

Ehrengast Joachim Gauck wird in Tschechien von Eiern getroffen, die Präsident Milos Zeman gegolten haben. (Foto: dpa)

Gegen Annäherung an Russland: Massen-Demos in Ungarn und Tschechien

Mehr als Zehntausend Ungarn haben den Rücktritt von Premier Viktor Orban gefordert. In Tschechien gab es ebenfalls Proteste. Beiden Regierungen wird eine zu große Nähe zu Russland vorgeworfen.

Yulia Timoschenko und zahlreiche weitere ukrainische Oligarchen investieren nicht in ihrer Heimat. Stattdessen parken sie Milliarden in internationalen Steuer-Oasen. (Foto: dpa)

Ukrainische Oligarchen bringen ihre Vermögen in Steuer-Oasen

Das Staatliche Statistikamt der Ukraine meldet, dass seit Oktober 90,6 Prozent aller ukrainischen Investitionen nach Zypern geflossen sind. Doch auch zuvor war es gang und gäbe, dass ukrainische Unternehmen ihre Gewinne in Steuer-Oasen parken statt im eigenen Land zu investieren.

Die Menschen in Ferguson warten vor dem Justizgebäude auf das Urteil der Geschworenen. Sie entscheiden darüber, ob der Polizist Darren Wilson wegen Mords angeklagt wird oder nicht. (Foto: dpa)

Ferguson vor Jury-Beschluss: Gouverneur verhängt Ausnahmezustand

In der US-Stadt Ferguson wurde erneut der Ausnahme-Zustand ausgerufen. Ein Geschworenen-Gericht entscheidet über eine mögliche Anklageerhebung gegen den Polizisten Darren Wilson. Er hatte im August einen Jugendlichen erschossen. Sollte sich die Jury zu Wilsons Vorteil entscheiden, könnte es zu Ausschreitungen kommen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Ostukraine von jeglicher Versorgung aus dem Westen abgeschnitten. Doch auch in der Westukraine werden Lebensmittel, Geld und Energieträger weniger. (Foto: dpa)

Ukraine zahlt Polizisten und Arbeiter im Osten in Naturalien

Polizei-Beamte und Fabrik-Arbeiter in der Ostukraine erhalten keine Gehälter. Während die Polizisten mit Lebensmitteln entlohnt werden, erhalten die Arbeiter warme Mahlzeiten. Erschwerend hinzu kommt, dass Kiew alle staatlichen Leistungen in die Rebellen-Republiken gestrichen hat.