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Die Polizei hat den betroffenen Teil des Kinderspielplatzes gesperrt. (Foto: dpa)

Eltern verunsichert: Kinderspielplatz in Tokio radioaktiv verstrahlt

Ein Kinderspielplatz in Tokio ist so hoch radioaktiv verstrahlt, dass die zuträgliche Jahresobergrenze bereits nach zwei Stunden erreicht ist. Wie und was den Park verstrahlt hat, ist nicht bekannt. Erst vor zwei Tagen landete eine radioaktive Drohne ebenfalls in Tokio auf dem Amtssitz von Premier Abe.

Die weltweite DDoS-Angriffe am 22. April 2015 um 13.00 Uhr. (Grafik: Digital Attack Map)

Estland: Nato führt Cyber-Manöver gegen Hacker durch

In Estland findet ein Cyber-Manöver der Nato statt. An dem Militär-Übung werden über 400 IT-Experten teilnehmen. Es sollen Hacker-Angriffe und Verteidigungs-Maßnahmen gegen solche Angriffe simuliert werden. Im Jahr 2007 kam fast das gesamte Strom- und Wassernetz Estlands aufgrund von Cyber-Attacken zum Erliegen. Das Land war zeitweise komplett vom Internet abgeschnitten.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nachdem eine radioaktive Drohne auf dem Dach des Regierungsgebäudes gefunden wurde. (Foto: Screenshot)

Japan: Radioaktive Drohne landet auf Amtssitz von Premier Abe

Auf dem Dach des Amtssitzes von Premier Abe wurde ein Drohne entdeckt. Dabei wurde eine geringe Strahlung von radioaktivem Cäsium festgestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Aus Sorge um die Stabilität der Südost-Flanke der NATO wollen Präsident Obama und Kanzlerin Merkel offenbar vermeiden, dass Griechenland die Eurozone verlässt. (Foto: dpa)

Wegen Nato: USA bestehen auf Griechenland im Euro

Die US-Regierung will Griechenland wegen der Nato-Südflanke nicht aus dem Euro ausscheiden lassen. Offiziell begründet US-Prasident Obama seine Forderung mit Gefahren für die Weltwirtschaft.

Das US-Militär führt ein achtwöchiges Wargame im Inland durch. Dabei soll es um die Eroberung des US-Bundesstaats Texas gehen, der die Rolle eines US-Gegners übernimmt. (Grafik: US Army Special Operations Command)

Bürgerkrieg: US-Armee simuliert Unruhen zwischen Texas und den USA

Die US-Armee wird im Rahmen des Wargames „Jade Helm 15“ den US-Bundesstaat Texas erobern. Dieser spielt in dem Wargame den Hauptfeind der USA. Es ist unklar, ob sich die amerikanische Regierung mit der Übung auf bürgerkriegsähnliche Unruhen im eigenen Land vorbereiten. In Kalifornien ist in einem Dorf bereits die Nationalgarde aufmarschiert.

Der saudi-arabische Verteidigungsminister Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz al-Saud gemeinsam mit Militärs. Riad kämpft gegen die Rebellen im Jemen und befürchtet gleichzeitig IS-Anschläge. (Foto: dpa)

Saudi-Arabien befürchtet Anschläge auf Öl-Anlagen

Das Königreich Saudi-Arabien befürchtet, dass der IS Anschläge auf Öl-Anlagen oder Einkaufszentren verüben könnte. Die Sicherheitskräfte stehen nach Informationen des Innenministeriums in Riad in Alarmbereitschaft. Doch auch Vergeltungs-Anschläge verfeindeter Rebellen im Jemen sind nicht ausgeschlossen.

Google droht Webseiten ohne Mobil-Optimierung mit schlechtem Ranking. (Foto: dpa)

Google bestraft Unternehmen ohne mobile Internetseite

Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Geräte optimieren. Sonst droht ihnen eine Herabstufung in den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenbetreiber überarbeitet sein Ranking. Die Seiten der EU und Microsoft könnten bald nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen.

Kreml-Chef Wladimir Putin gemeinsam mit seinem Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow (li.) und Verteidigungs-Minister Sergej Schoigu. Russland fühlt sich bedroht und will dem Westen eine „angemessene“ und „verhältnismäßige“ Antwort geben. (Foto: dpa)

Russland: Nato gefährdet militärisches Gleichgewicht in Europa

Der russische Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow sagt, dass die USA mit der Entwicklung von nicht-nuklearen Hochpräzisions-Waffen und der Stationierung von Raketen-Systemen in Europa das nukleare Gleichgewicht außer Kraft setzen. Doch jenes Gleichgewicht sei ein Garant für den Weltfrieden. Die Nato und die US-Regierung würden Russland ganz offen bedrohen. Deshalb bereitet sich der Kreml auf eine „angemessene“ Antwort vor, so der General.

Auf der Flucht nach Europa nehmen Migranten extreme Risiken in Kauf. Im Bild ein Boot vor Lampedusa im Jahr 2014. (Foto: dpa)

700 Menschen vermisst: Flüchtlings-Tragödie vor Italiens Küste

Die Flüchtlingsbewegung von Nord-Afrika nach Europa nimmt dramatische Ausmasse an: Am Samstag kam es offenbar zu bisher schwersten Katastrophe, 700 Menschen werden nach dem Kentern eines Boots vermisst. Allein in einer Woche mussten 6.000 Flüchtlinge gerettet werden. Die EU erwartet einen weiteren Anstieg der Flüchtlinge.

Angst vor „Ereignis“ in New York: US-Notenbank verlegt Büros nach Chicago

Die Fed verlegt ihren Hauptsitz von New York nach Chicago. Offizieller Grund: In New York könne es zu Naturkatastrophen kommen. Auch Cyber-Attacken werden befürchtet. Ob Unruhen oder auch Terror eine Rolle spielen, ist nicht bekannt.

Die „Wladiwostok“ verlässt die Werft in Westfrankreich für die erste Testfahrt im März 2014. Sie ist eines der zwei Schiffe der Mistral-Klasse, die Russland von Frankreich bestellt, aber nicht erhalten hat. (Foto: dpa)

Sanktionen: Russland hält EU-Staaten für unzuverlässige Geschäftspartner

Kreml-Chef Wladimir Putin will von einem Strafantrag gegen Frankreich aufgrund des gescheiterten Kriegsschiff-Deals absehen. Doch er zweifelt an der Zuverlässigkeit und Souveränität der Regierung in Paris. Am Donnerstag sagte er, dass dieser Vorfall bei allen künftigen Kooperationen berücksichtigt werde.

Wladimir Putin kennt die Nachtwölfe, hier besucht man gemeinsam ein Fußballspiel in Serbien im Jahr 2011. (Foto: dpa)

Russische Rocker planen Gedenkfahrt für den Sieg der Sowjetunion

Der russische Rocker-Club „Nachtwölfe“ will am 25. April eine mehrwöchige Reise nach Berlin antreten, um den Sieg der Sowjetunion über die Nazis zu feiern. Laut Organisatoren gehe es darum, „das Andenken an diejenigen zu ehren, die beim Kampf gegen den Faschismus gefallen sind“. Polen kritisiert die Reise scharf.

Kanadas Premiers Stephen Harper und US-Präsident Barack Obama entsenden Soldaten in die Ukraine, um Ausbildungs-Missionen durchführen zu lassen. Kiew soll auch nicht-tödliche Waffen erhalten. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Kanada entsendet Militär-Ausbilder in die Ukraine

Kanada entsendet 200 Militär-Ausbilder in die Ukraine. Der kanadische Premier Stephen Harper spricht von einer „Aggression des Putin-Regimes“. Deshalb sollen die Ukrainer auch Kriegs-Material erhalten. Zuvor trafen die ersten hundert US-Fallschirmjäger in der Ukraine ein, um mit ihrer Ausbildungs-Mission zu beginnen.

Lega-Nord-Chef Matteo Salvini rief Anfang März zu einer Kundgebung gegen die Einwanderungspolitik von Premier Renzi auf. Dabei schicken italienische Behörden illegale Einwanderer und Flüchtlinge regelmäßig nach Nordeuropa. (Foto: dpa)

Italien schickt Syrien-Flüchtlinge ohne Kontrolle nach Nord-Europa

Italien verzichtet offenbar flächendeckend auf Kontrollen der Flüchtlinge aus Syrien. Italien führt keine Registrierung durch, weil der italienische Staat nicht für die Sozialleistungen aufkommen will. Flüchtlinge warnen vor den Folgen: Auf diese Weise könnten auch Terroristen spielend leicht nach Europa gelangen. Sollte es zu einem Anschlag kommen, würden die Flüchtlinge zu Sündenböcken unter Generalverdacht.

Dieses Amateurfoto hat die Suche nach einem U-Boot in der Nähe von Stockholm ausgelöst. (Foto: dpa/Schwedisches Verteidigungsministerium)

Schwedische Marine: Russisches U-Boot war Plastik-Boot „Time Bandit“

Schweden hat erstmals eingeräumt, dass sie nicht sagen könne, ob das mysteriöse U-Boot vor Stockholm wirklich russischer Herkunft gewesen sei. Bei dem Wasserfahrzeug, welches auf einem angeblichen Beweis-Foto zu sehen ist, habe es sich um ein ziviles Arbeits-Boot gehandelt.

US-Vizepräsident Joe Biden und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatten bereits im März 2015 die US-Ausbildungsmission in der Ukraine angekündigt. (Foto: dpa)

Erste US-Militärausbilder treffen in Ukraine ein

In der Ukraine sind die ersten hundert US-Fallschirmjäger eingetroffen. Sie werden kommende Woche mit der Ausbildung von ukrainischen Soldaten beginnen. Umstritten bleibt nach wie vor, dass die Amerikaner auch bewaffnete Rechtsextremisten ausbilden werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan besuchte am Dienstag seinen iranischen Amtskollegen Hassan Rouhani in Teheran. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: Iran und Türkei wollen Handel in nationalen Währungen

Die Türkei und der Iran wollen den bilateralen Handel in ihren nationalen Währungen abwickeln. Damit wollen die beiden Länder den Dollar als Leitwährung umgehen. Momentan liegt das jährliche Handelsvolumen bei 14 Milliarden Dollar.

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2014 das dritte Jahr in Folge gesunken. Die USA haben trotz Kürzungen von 6,5 Prozent in 2014 ein Drittel der weltweiten Rüstungsinvestitionen getätigt. Mit 610 Milliarden US-Dollar geben die Amerikaner sieben Mal so viel Geld für ihr Militär aus wie Russland und fast drei Mal so viel wie China, die Nummer zwei in Rüstungsrangliste. Im Bild der US-Flugzeugträger USS Carl Vinson. (Foto: dpa)

Kalter Krieg: Rüstungs-Ausgaben in Ost-Europa steigen deutlich

Im vergangenen Jahr haben China, Russland, Saudi-Arabien und die Ukraine ihre Militär-Ausgaben erhöht. Die Ukraine verzeichnete mit 23 Prozent den höchsten prozentualen Anstieg. Russland erhöhte seine Rüstungsausgaben zwar, aber um weniger als 2014 angekündigt. In absoluten Zahlen liegen die USA deutlich vor allen anderen Staaten.

Der Strand von Mogadischu entwickelt sich zu einem Investitions-Standort für Freizeit-Immobilien. (Foto: dpa)

Immobilien der Zukunft: Ferienhäuser in Somalia, Altersheime in Europa

Internationale Immobilien-Konzern kaufen Hütten in Somalia auf. Sie erhoffen, dass die wachsende Mittelschicht Asiens die Strände Somalias als Ferienörtlichkeit entdecken wird. In Europa hingegen investieren die Konzerne in Altenheime und Golfplätze.

Anwohner versuchten am Freitag, die Breitschnabeldelfine zu retten, doch 150 Tiere überlebten die Strandung nicht. (Foto: dpa)

Delfin-Sterben in Japan: Sorge vor starkem Erdbeben

In Japan sind mehr als 150 Delfine gestrandet. Das löst in Japan Angst vor einem Erdbeben aus. 2011 waren ähnliche Vorfälle kurz vor jenem Erdbeben gemeldet worden, welches die Fukushima-Katastrophe verursachte.