Welt

Laut Umfragen führt die Syriza vor der Wahl in Griechenland klar vor der Regierungspartei von Premier Antonis Samaras. (Foto: dpa)

EZB stützt griechische Banken mit Notfall-Krediten

Die EZB wird mittels des QE-Programms erst ab Juli 2015 griechische Staatsanleihen kaufen. Jedoch werden die griechischen Banken vorerst bis zwei Wochen nach der Wahl mit Notfall-Krediten beliefert, um einen Bank-Run zu verhindern. Die Syriza-Partei liegt in den Umfragen unangefochten an der Spitze.

Angela Merkel hatte vergangene Woche bei einem Treffen mit dem ukrainischen Premier Arseni Jazenjuk 1,8 Milliarden Euro an neuen Krediten für die Ukraine freigegeben. (Foto: dpa)

Ukraine: Militär-Ausgaben auf Rekord-Niveau

Der aktuelle Wehr-Etat der Ukraine beträgt 4,7 Milliarden Euro. Die Regierung will die Truppenstärke um 68.000 Mann erhöhen. Für die Finanzierung des Kriegs im Osten des Landes muss Kiew täglich 4,5 Millionen Euro aufbringen.

Der Chef der spanischen Protestpartei Podemos, Pablo Inglesias, könnte wir sein Syriza-Kollege Alexis Tsipras von der hohen Arbeitslosigkeit in seinem Land profitieren und die spanische Regierung damit in Bedrängnis bringen. (Foto: dpa)

Spanien meldet Anstieg bei Arbeitslosen und Billig-Jobs

Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien steigt. Im letzten Quartal waren 30.100 Spanier mehr arbeitslos als im Vorquartal. Im Jahresvergleich wurden zwar wieder mehr neue Stellen geschaffen, allerdings wuchsen vor allem die prekären und unsicheren Beschäftigungsverhältnisse.

Olexandr Turtschynow (re.), Sekretär des Sicherheitsrates in Kiew, auf dem Truppenübungs-Platz Nowi Petriwzi. (Foto: dpa)

Mobilmachung gegen Russland: Ukraine zieht 50.000 Reservisten ein

Die Regierung in Kiew mobilisiert zusätzlich 50.000 Reservisten, um sie im Osten des Landes einzusetzen. In zwei weiteren Etappen sollen weitere 50.000 eingezogen werden. Das Land verfügt über eine Reservisten-Armee von 100.000 Mann.

Ende November 2014 besuchte US-Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm Militär-Hilfen zu. (Foto: dpa)

Ukraine: Russische Soldaten und Blackwater-Söldner kämpfen gegeneinander

Der deutsche Politologe und Nahost-Experte Michael Lüders sagt, dass 500 Söldner der Privat-Armee Academi, ehemals Blackwater, auf Seiten der Regierung in Kiew kämpfen würden. Zudem würden die EU-Kredite an die Ukraine in dunklen Kanälen versickern. Die deutsche Wirtschaft habe hingegen im vergangenen Jahr aufgrund der Russland-Sanktionen 40 Milliarden Euro verloren.

In der tschetschenischen Hauptstadt Grosny haben am Montag Hunderttausende gegen die Karikaturen von Charlie Hebdo demonstriert. (Foto: dpa)

Terror-Verdacht: Frankreich verhaftet fünf russische Staatsbürger

In Frankreich haben Sicherheits-Kräfte fünf Russen tschetschenischer Herkunft festgenommen. Sie sollen ein Attentat geplant haben. Unklar ist, ob sie einer terroristischen Vereinigung angehören oder Söldner sind, die für Geld weltweit Aufträge erfüllen. Unklar ist auch, ob die Verhaftung im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen steht.

Ein Kampfjet der US Air Force (USAF) vom Typ F-15E „Strike Eagle“. (Foto: dpa)

Schwedischer Militär-Experte: US-Air Force im Baltikum gegen Russland chancenlos

Ein schwedischer Militär-Experte warnt vor einer Selbstüberschätzung der Nato im Baltikum: Die Amerikaner könnten keine Luftüberlegenheit erreichen, wenn es wirklich zu einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland käme. Das geplante Manöver der Nato sei eine Solidaritätsadresse in Friedenszeiten, mehr nicht.

IKEA erfreut sich in den Metropolen Russlands großer Beliebtheit. (Foto: dpa)

Trotz Sanktionen: Ikea plant Milliarden-Investitionen in Russland

Der schwedische Möbel-Hersteller Ikea will trotz der Krise in Russland expandieren. Im vergangenen Jahr hatte Ikea auf dem russischen Markt einen Umsatz von sechs Milliarden Euro verzeichnet. In den kommeden Jahren sollen Warenhäuser, Shopping-Center und sogar Produktions-Stätten in Russland ausgebaut werden.

Die Proteste von Ferguson sollen finanziell von George Soros unterstützt worden sein. (Foto: dpa)

George Soros finanziert Bürgerrechtler in Ferguson

Der Milliardär George Soros hat in der wegen der Unruhen im Herbst bekannt gewordenen US-Stadt Ferguson verschiedene Bürgerrechtsgruppen finanziert. Die Sprecher von Soros bestätigen die Finanzierung, sagen aber, dass die Demonstrationen spontan und nicht im Auftrag von Soros stattgefunden hätten.

Im Herbst 2014 unterzeichnete der ukrainische Verteidigungsminister Veleriy Heletey ein Militär-Abkommen mit Polen und der Ukraine. Es soll die Basis für die EU-Eingreiftruppe bilden und den Frieden sichern. Die Balten warnen unterdessen vor einer russischen Invasion. (Foto: dpa)

Nato-Staat Litauen bereitet Bevölkerung auf russische Invasion vor

Die litauische Regierung hat ein Handbuch veröffentlicht, das an die Bevölkerung verteilt werden soll. In dem Buch wird den Bürgern erklärt, wie sie sich im Fall einer russischen Invasion verhalten sollen. Das Buch rät zu Streiks und Cyber-Attacken. Auch Estland warnt vor einer militärischen Intervention Russlands im Baltikum. Dies würde den Bündnis-Fall für die Nato auslösen.

Die ukrainische Pianistin Valentina Lisitsa wurde 1973 in Kiew geboren. (Foto: RW Media Relations)

Star-Pianistin Lisitsa: „Es gibt Pläne für einen großen Ausverkauf der Ukraine“

Die ukrainische Pianistin Valentina Lisitsa ist eine weltweit gefeierte Künstlerin. Sie ist zugleich eine scharfe Kritikerin der Zustände in der Ukraine. Im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten beschreibt sie, wie Millionen an EU-Hilfsgeldern über Nacht spurlos verschwunden sind.

Das Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren setzt sich fort. (Foto: dpa)

USA: AIG-Banker tot in einem Teich gefunden

Ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Banken-Versicherers American International Group wurde tot in einem Teich in Kalifornien gefunden. Die Todesursache ist noch unklar. Die American International Group kam während der Finanzkrise in die Schlagzeilen, weil sie vom US-Staat mit 182 Milliarden Dollar gerettet werden musste.

In Frankreich kommen seit einer Woche alle Spezial-Einheiten des Landes zum Einsatz. (Foto: dpa)

Ex-Militär: Attentat von Paris war militärische Kommando-Aktion

Der Ex-Chef einer französischen Spezial-Einheit sieht in dem Attentat auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo eine Kommando-Aktion nach den Vorgaben der Stadt-Guerilla. Es gehe in erster Linie nicht um radikalisierte Täter. Denn diese hätten nach militärischen Vorgaben gehandelt.

Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve will die landesweiten Einsätze der Sicherheits-Kräfte erst dann stoppen, wenn die „Gefahr“ gebannt ist. (Foto: dpa)

Frankreich: 122.000 Polizisten und Soldaten jagen Terroristen

In Frankreich sind derzeit 122.000 Polizisten und Militärs im Einsatz, um nach Angaben des französischen Innenministeriums die innere Sicherheit zu gewährleisten. Im gesamten Land finden Polizei-Einsätze statt. Gefährdete Gebäude werden bewacht. Wie genau die Einsatzkräfte vorgehen und in welchem Ausmaß Bürgerrechte beeinträchtigt werden, ist nicht bekannt.

Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos warnt vor der Wirtschaftspolitik der Protest-Partei Podemos. (Foto: dpa)

Spanien: Regierung warnt vor Euro-Austritt bei Podemos-Wahlsieg

Der spanische Finanzminister Luis de Guindos warnte, dass die Wirtschaftspolitik der Protest-Partei Podemos „Spanien aus dem Euro herausführt“. In einem TV-Interview nannte er es gleichzeitig „unverantwortlich“, Zweifel an der Rückzahlung der spanischen Schulden zu säen. Spanien beginnt damit wie Griechenland einen Wahlkampf, in dem die Bürger in Angst versetzt werden sollen, um für die richtige Partei zu stimmen.

Das Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren setzt sich fort. (Foto: dpa)

Jamaika: First Global-Banker in seinem Auto erschossen

Am Dienstag wurde in Jamaica ein Banker der First Global Bank in seinem PKW erschossen. Die Polizei meldet, dass es sich offenbar um einen Auftragsmord handele.

Frankreich: Killer von Charlie Hebdo anonym beigesetzt

Die zwei Killer von Charlie Hebdo sollen in Reims und Gennevilliers anonym beigesetzt worden sein. Die Behörden wollen mit dem endgültigen Verschwinden der Leichen der Killer angeblich verhindern, dass an irgendeiner Stelle eine Pilgerstätte für Fanatiker entstehe.

Das Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren setzt sich fort. (Foto: dpa)

Großbritannien: Top-Banker tot in den Bergen aufgefunden

Am Donnerstag wurde die Leiche des hochrangigen Devisenhändlers Michael Flanagan in einem britischen Nationalpark gefunden. Er soll am 8. Januar auf eine Bergbesteigung gegangen sein und galt seitdem als vermisst. Die Polizei schließt eine Fremdeinwirkung aus. Die Todesursache ist unklar.

Geiselnehmer in einem Postamt bei Paris ergibt sich

Eine Geiselnahme in Paris ist am Freitag nach kurzer Zeit unblutig beendet worden. Der Geiselnehmer gab auf, die Polizei geht nicht von einem Terror-Akt aus.

Bei einer Großrazzia wurden in Berlin zwei Personen verhaftet. (Foto: dpa)

Terror-Verdacht: Groß-Razzien in Berlin und Paris

In Deutschland und Frankreich hat die Polizei breitangelegte Razzien durchgeführt. In Berlin wurden zwei Personen verhaftet, in Paris zwölf. Die Polizei gibt an, dass es sich bei den Festgenommenen um Terror-Verdächtige handeln soll.