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Barroso

Am Gängelband der USA: Barroso und Van Rompuy, hier mit Petro Petroschschenko, müssen ihren Kopf für die Sanktionen gegen Russland hinhalten. Die Regierungschefs wollen es sich mit Putin nicht verscherzen. (Foto: dpa)

Angst vor Putin: Staatschefs schicken EU-Technokraten vor

Die EU-Präsidenten Van Rompuy und Barroso haben feierlich angekündigt, dass es gegen Russland Sanktionen geben werde. Die Regierungschefs haben die beiden Bürokraten vorgeschickt. Sie wissen, dass die Sanktionen für ihre eigenen Bürger teuer werden. Und kein Land will es sich wirklich mit Putin verscherzen.

Bei der Espirito Santo besteht akute Ansteckungsgefahr. Die Schweiz hat es bereits getroffen. Die EU sieht dennoch keine Gefahr und beruhigt. Europas Banken sind hingegen nervös. (Foto: dpa)

Portugal-Schock erreicht die Schweiz: Notverkauf der Espírito Santo

Die Banken-Krise in Portugal erreicht nun auch die Schweiz. Die Finanzmarktaufsicht leitete den Notverkauf der Schweizer Tochter der Espirito Santo ein. Die Folgen eines möglichen Konkurses der Espirito-Mutter seien nicht absehbar. Kunden, Vermögen und Berater gehen an ein anderes Geldhaus, die Bank selber bleibt bei den Portugiesen.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva weiß, was sein Landsmann an der Spitze der EU, Barroso, nicht wahrhaben will: In Portugal droht ein veritabler Finanz-Crash - mit Folgen auch für die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Nächste Pleite in Portugal: Goldman Sachs muss Espírito Santo retten

Die Banken-Krise in Portugal sendet schneller als erwartet Schockwellen durch das Land. Nach der Holding der Banco Espírito Santo (BES) hat am Dienstag mit RioForte das nächste Unternehmen aus der Gruppe Insolvenz anmelden. Die Investment-Bank Goldman Sachs versucht, durch einen Einstieg die Bank zu retten. Der portugiesischen Telekom droht ein Milliarden-Verlust.

Der portugiesische EU-Politiker José Manuel Barroso holt sich in Brasilien einen Orden ab und garantiert bei der Gelegenheit, dass das europäischen Finanzsystem sicher ist: (Foto: dpa)

Europas Banken nervös: Espírito Santo-Gläubiger werden komplett rasiert

Die insolvente Espírito Santo International will ihre Groß-Gläubiger in keiner Weise entschädigen. Die Banken hätten gewusst, dass sie ein riskantes Investment halten. In Europas Bank-Etagen wird man unruhig. EU-Kommissionspräsident musste bereits eine erste Beruhigung aussprechen. Es besteht Ansteckungsgefahr.

EU-Kommission beruhigt: Banken-Krise in Portugal keine Gefahr für Europa

Der aus Portugal stammende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hält den Konkurs der Mutter-Holding der Espirito Santo Bank für ein isoliertes Ereignis, von dem keine Ansteckungsgefahr für die Banken in Europa ausgehe.

Kleine Rochade: Barroso muss den Posten des Kommissionspräsidenten im Juli räumen. Dafür will er die Nachfolge von Ratspräsident Van Rompuy antreten. (Foto: Consilum)

Barroso will EU-Ratspräsident werden, doch keiner will ihn haben

José Manuel Barroso will sich nicht einfach von der großen EU-Bühne verabschieden. Weil niemand Lust hat, den Posten eines EU-Ratspräsidenten anzutreten, hat sich Barroso selbst ins Gespräch gebracht. Sein Problem: Keiner will ihn länger an der EU-Spitze sehen.

Bank-Run in Bulgarien: EU muss Finanz-System mit Milliarden-Kredit retten

Die EU muss das bulgarische Finanzsystem mit einem Notkredit stützen. Die EU-Kommission teilte am Montag mit, man werde der nach einem Bank-Run erschütterte bulgarischen Banken-Branche mit einem Kredit in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro "vorsorglich" und "angemessen" unter die Arme greifen. Die bulgarische Regierung hatte am Sonntag die Spareinlagen garantiert. Nun wird der europäische Steuerzahler zum Garanten.

EU-Kommissionspräsident Barroso - hier mit Georgiens Präsident Margvelashvili - bezeichnete die Unterzeichnung als „historisches Ereignis“. (Foto: dpa)

Georgien und Moldau unterzeichnen EU-Abkommen

Georgien und die Republik Moldau haben ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnet. Die EU will den Ländern bei der Reformierung ihrer Justiz, Polizei und Geheimdienste zu helfen. Das Abkommen gilt als Vorbedingung für einen möglichen EU-Beitritt.

Jyrki Katainen ersetze seinen Landsmann Olli Rehn als EU-Kommissar. (Foto: dpa)

Mitten in der Krise: EU wechselt Währungs-Kommissar

Der finnische Premier Jyrki Katainen wird Olli Rehn bis zum Antritt der neuen Kommission als Währungskommissar ersetzen. Er gibt dazu sein Amt als Regierungschef auf. Olli Rehn wechselt als Abgeordneter ins EU-Parlament.

Laut Barroso ist nicht die EU sondern die Spanische Zentralbank an der Immobilien-Blase schuld. (Foto: dpa)

Barroso: Spanische Zentralbank ist schuld an der Immo-Blase

Der Präsident der Europäischen Kommission hat die spanische Zentralbank für die Immobilien-Blase in Spanien verantwortlich gemacht. Sie sei ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen. So hätten die Sparkassen zu leichtfertig Kredite vergeben.