Alle Artikel zu:

Bonds

Nervöse Rentenmärkte. (Grafik: DWN)

Italien und Spanien besonders nervös wegen Griechen-Krise

Die Euro-Zone balanciert am Rande des Abgrunds. Die Peripherieländer gelten nach wie vor als Wackelkandidaten, falls es wirklich zu einem Grexit oder, noch schlimmer, zu einem Graccident, also einem ungeordneten Bankrott oder Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone kommt.

Die EZB bleibt von den Unruhen auf dem Bondmarkt weitgehend verschont. Ein möglicher Crash wäre für die südlichen Eurostaaten besonders gefährlich. (Foto: dpa)

Manipulierte Märkte: Höhere Zinsen für Staatsanleihen sind überfällig

Im Gegensatz zu den Spekulanten sind die Turbulenzen auf dem Bondmarkt ist für die Banken eine positive Entwicklung. Steigende Zinsen würden für Normalität auf dem Markt sorgen, so die Consorsbank. Anleger haben hingegen allein seit April 640 Milliarden Dollar verbrannt.

Mario Draghis Geldpolitik sorgt für Turbulenzen auf dem Bondsmarkt. Sogar die als sichere Anlage geltenden deutschen Bunds sind unkalkulierbar geworden. (Foto: dpa)

Crash bei Staatsanleihen: Anleger haben bereits 640 Milliarden Dollar verloren

Seit April haben die Unruhen auf dem Bond-Markt mehr als 640 Milliarden Dollar vernichtet. Die bislang gängigen Analyse-Modelle funktionieren nicht mehr. Das gelte besonders für deutsche Bunds, so der Vermögensverwalter BlackRock.

Anleger warfen südeuropäische Staatsanleihen am Montag aus ihren Depots. (Grafik: DWN)

Spekulanten nervös: Flucht aus Anleihen Südeuropas

Anleger warfen griechische Staatsanleihen am Montag aus ihren Depots. Dies trieb die Rendite der zweijährigen Titel in die Höhe. Auch italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen rentierten deutlich höher.

Börse in Athen stürzt ab

Der Athener Leitindex brach am Montag um 5,6 Prozent ein, der griechische Bankenindex sogar um gut elf Prozent. Anleger warfen daraufhin ihre südeuropäischen Bonds aus ihren Depots.

Die Renditen der europäischen zehnjährigen Anleihen stiegen am Mittwoch deutlich. (Grafik: DWN)

Spekulanten nervös: Rendite für Bunds auf Rekordhoch

Die Anleger stießen am Mittwoch ihre europäischen Staatsanleihen ab. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg erstmals seit vergangenen September wieder über die Marke von 1,0 Prozent. Die Kurse der Anleihen fielen im Gegenzug.

Anstieg der Renditen für Staatsanleihen in den EU-Staaten. (Grafik: DWN)

Crash bei Staatsanleihen: Südeuropa stürzt ab

Die Turbulenzen auf dem europäischen Anleihen-Markt hören aufgrund der EZB-Geldschwemme nicht auf. Vor allem in den Südländern stürzten die Kurse ab, die Rendite stiegen im Gegenzug um zweistellige Prozentzahlen. Auch deutsche Anleihen sind von den enormen Schwankungen betroffen.

Der aktuelle Kurs für den Euro-Bund-Future liegt bei 153,72 Euro. (Grafik: ariva.de)

Euro-Krise: Anleger flüchten aus Staatsanleihen

Die internationalen Investoren sind wegen der Eurokrise nervös. Am Dienstag kam es zu einem erneuten Abverkauf im europäischen Bondmarkt.

Der Bund Euro Future, ein auf zehnjährige deutsche Staatsanleihen basierender Terminkontrakt, sprang am Dienstag um 70 Ticks auf 154,70 Punkte. (Grafik: ariva.de)

Sorge um Spanien: Investoren stoßen Bonds aus Südeuropa ab

Anleger haben als Reaktion auf den Wahlerfolg der Protestpartei Podemos in Spanien ihre Bonds aus Südeuropa abgestoßen. Die Renditen für zehnjährige Anleihen stiegen für Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Im Gegenzug investieren die Anleger in Bunds.

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass der Dollar zum Euro weiter an Wert gewinnt. (Foto: dpa)

Anleihe in US-Dollar: Sachsen-Anhalt macht Profit mit neuen Schulden

Das Land Sachsen-Anhalt hat am Mittwoch erstmals eine Dollar-Anleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer negativen Rendite begeben. Dadurch verspricht sich die Regierung in Magdeburg einen Gewinn von umgerechnet 1,5 Millionen Euro.

Das QE-Programm der EZB bringt Deutschland keine Vorteile. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Banken in Deutschland droht bei Zins-Anstieg die Pleite

Sobald die Zinsen wieder steigen, droht vielen deutschen Banken die technische Insolvenz. Vor allem Immobilienkredite werden oft zu langfristig und mit zu geringen Margen vergeben. Die EZB sorgt mit ihren Anleihekäufen zudem für Unruhe auf dem Bond-Markt, was die Zinssicherungskosten für Banken verteuert. Besonders irritierend: Statt die Investoren über die neue Strategie zu benachrichtigen, gab die EZB Hedgefonds-Managern einen Informationsvorsprung von 14 Stunden.

Der Euro Bund Future, ein auf der zehnjährigen Bundesanleihe basierender Terminkontrakt, stieg am Dienstag sprunghaft an. (Grafik: ariva.de)

Nervöse Märkte: EZB will Anleihe-Käufe erhöhen

Am Dienstag kündigte die EZB an, die Anleihekäufe im Mai und Juni zu erhöhen. Das sorgte für einen sprunghaften Anstieg des Euro Bund Future. Die zehnjährigen Bunds verlieren ihren Status als sichere Anlage. Zeitgleich fiel der Euro gegenüber dem Dollar.

Die Risiken steigen, dennoch geht die Geldschwemme der EZB weiter. (Foto: dpa)

Nervöse Märkte: Zinssätze für Staatsanleihen steigen

Die Zinssätze für die Euro-Staatsanleihen sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Die starken Kursausschläge sorgen für Unruhe. Der Ausverkauf auf dem Anleihen-Markt setzt sich offenbar fort.

Eine zerstörte Eisenbahnbrücke zwischen Charkiw und Donezk. Der Konflikt im Osten der Ukraine hat zur Zerstörung der Infrastruktur geführt. (Foto: dpa)

EU-Steuergelder weg: Staatliche Eisenbahn der Ukraine meldet Insolvenz an

Die staatliche ukrainische Eisenbahngesellschaft hat Insolvenz angemeldet. Ein Teil der Schulden soll restrukturiert werden. Der Zahlungsausfall betrifft Anleihen in Höhe von 500 Millionen Dollar. Der europäische Steuerzahler hat allein im vergangenen Jahr 200 Millionen Euro in die Ukraine überwiesen, damit die Eisenbahnstrecken saniert werden.

Die aktuelle Politik der Zentralbanken habe Folgen für die Sparer, dennoch seien die Schritte erforderlich, so Mario Draghi. (Foto: dpa)

Hohes Risiko: EZB pumpt weiter Geld in Schulden-Staaten

Kurzfristiger Erfolg für Draghi: Nach seiner Ankündigung, das QE-Programm im vollen Umfang durchzuziehen, halten sich die Spekulanten offenbar zurück. Sie warten ab, ob die EZB im Kaufprogramm bleibt. Die Renditen für Staatsanleihen sanken am Freitag länderübergreifend und für alle Laufzeiten.

Anleger haben seit Ende April massenweise deutsche und andere europäische Staatsanleihen abgestoßen. (Foto: dpa)

Euro-Staatsanleihen werden zum Ziel von Spekulanten

Innerhalb weniger Tage haben deutsche und europäische Staatsanleihen massiv an Wert verloren. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist damit von fast null auf mittlerweile wieder 0,64 Prozent gestiegen. Investoren stellt dies vor eine Herausforderung, denn die weitere Entwicklung der Bonds kann niemand voraussagen. Doch es gibt Alternativen.

Der schwedische Premier Stefan Löfven unterstützt den Kurs der Notenbank in Stockholm, die den Negativzins bis 2016 beibehalten will. (Foto: dpa)

Straf-Zinsen auf Sparguthaben werden zum Dauerzustand

Die schwedische Notenbank wird den negativen Leitzins bis 2016 beibehalten. Dadurch soll das Inflationsziel von zwei Prozent erreicht werden. Schweden will die Sparguthaben der Bürger abbauen, um einen Anstieg des Konsums herbeiführen. Straf-Zinsen auf Sparguthaben werden damit zum Dauerzustand - wohl nicht nur in Schweden.

Das Schuldenmachen wird für die Eurozone immer teurer. (Foto: dpa)

Bonds-Crash: Die Zeiten des leichten Schulden-Machens in Europa sind vorbei

Die Crash-Gefahr am Anleihen-Markt hat Polen dazu bewogen, einen geplanten Bond-Verkauf kurzfristig abzusagen. Die Zeiten, in denen die Staaten fürs Schuldenmachen bezahlt wurden, sind vorerst vorbei. Die Renditen steigen in dem sonst so stabilen Markt überdurchschnittlich stark.

Der Dax verlor in den vergangenen Tagen wegen den Unruhen auf dem Anleihen-Markt. (Grafik: ariva.de) (Grafik: ariva.de)

Absturz bei Staatsanleihen zieht auch Börsen nach unten

Der Dax verlor am Donnerstag deutlich. Ein Grund dafür ist der Kurzsturz auf dem Bonds-Markt. Zudem sind Firmenbilanzen von Dax-Unternehmen weit unter den Erwartungen geblieben.

Das von der EZB betriebene Anleihen-Aufkaufprogramm sorgt für kein großes Interesse bei den Anlegern. Diese stoßen seit Tagen massiv Anleihen von Zentralbanken ab, die QE betreiben. (Foto: dpa)

Nervosität steigt: Anleger fliehen aus europäischen Staatsanleihen

Die Märkte verlieren das Vertrauen in Mario Draghis Künste und flüchten aus dem Bond-Markt. Die zehnjährigen Bunds steigen den achten Tag in Folge. Polen sagt wegen der allgemeinen Nervosität einen für heute angekündigten Anleihe-Verkauf ab.