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Bonds

Die soziale Lage in Italien ist angespannt: Vergangene Woche kam es zu Zusammenstößen in Rom - und das, obwohl die Regierung Renzi bisher weitgehend auf Reformen verzichtet hat. (Foto: dpa)

Regierung in Rom untätig: Draghi muss Italien auf Kosten Nord-Europas retten

Italien befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Regierung von Matteo Renzi hat bisher - ähnlich wie jene von Francois Hollande - keinerlei Reform-Absichten erkennen lassen. Eine Diskussion in der EZB zeigt: Die Italiener verlassen sich auf den einsamen Retter Mario Draghi. Die Banken Italiens werden die Haupt-Begünstigten der nächsten Geldschwemme. Das Risiko wandert in Richtung Norden.

Bond-Markt feiert Comeback von Russland

Der Wechsel von Dollar- auf Euro-basierte Anleihen hat Russischen Banken zurück auf den Anleihenmarkt verholfen. Russland will auch aufgrund der US-Sanktionen aus der Dollar-Abhängigkeit aussteigen. Bei den Anlegern kamen die russischen Euro-Anleihen gut an.

Zehnjährige italienische Staatsanleihen warfen wenig Rendite ab wie noch nie seit Einführung des Euro. (Grafik: investing.com)

Umverteilung: Draghi treibt Anleger in Italo-Bonds

Die außergewöhnlichen Maßnahmen der EZB bescheren Italien und Spanien die billigsten Kredite seit der Einführung des Euro.

Bonds werden billiger: Sparer finanzieren Schulden-Staaten

Der wichtigste Effekt der Draghi Geldschwemme hat sich am Donnerstag erwartungsgemäß eingestellt: Die Renditen für südeuropäische Krisenstaaten gingen in den Keller. Schuldenmachen, leicht gemacht - die europäischen Sparer müssen dafür bezahlen.

Crash-Gefahr: Chinas Staatsanleihen finden keine Abnehmer

Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen zu verkaufen. Die anhaltende Kreditklemme und schlechte Wirtschaftsdaten drückten die Nachfrage der Investoren. Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen erfolgreich am Markt zu platzieren. Dies ist das erste Mal seit mehr als einem Jahr, dass nicht alle Staatsanleihen verkauft wurden.

Goldman führt Griechenland zurück auf den Kapitalmarkt

Griechenland gibt erstmals seit vier Jahren Staatsanleihen aus. Die Platzierung der Anleihen wird von internationalen Großbanken organisiert, darunter auch Goldman Sachs und die Deutsche Bank. Beim Eintritt Griechenlands in den Euro hatte Goldman den Griechen geholfen, seine Zahlen zu frisieren.

Türkei: Lira stürzt ab, Bonds steigen

In der Türkei wird die Freilassung mehrerer politischer Gefangener angekündigt. Premier Erdogan scheint die Kontrolle immer mehr zu verlieren. Als Folge stürzt die türkische Lira ab.

Banken bedanken sich bei Euro-Staaten für lasche Regulierung

Die Banken der krisengeschüttelten Süd-Staaten der Euro-Zone zeigen sich für die lasche Regulierung ihres Geschäfts erkenntlich - und kaufen wieder in großem Stil Staatsanleihen. Als zusätzlichen Anreiz behält die EZB ihre Praxis bei, Bonds als vollkommen risikofrei zu klassifizieren - sehr zum Verdruss der Deutschen Bundesbank.

Sichere Wette: Irische Staatsanleihen sind ein Renner

Die Nachfrage nach irischen Staatsanleihen ist enorm. Kein Wunder: Der Erfolg des Bailouts ist eine Prestige-Sache für die EU und die EZB, weshalb diese Bonds das sicherste Investment sind, das ein Anleger aktuell bekommen kann: Der klassische Insider-Deal, allerdings in diesem Fall sogar vor laufender Kamera.

Schulden-Berg in Europa wächst unaufhaltsam weiter

Die Krisenländer müssen in den nächsten zwei Jahren ihre Staatsanleihen refinanzieren. Um sich Handlungsspielraum zu verschaffen strecken die Staaten einfach die Laufzeiten für ihre Kredite - und finanzieren alte Schulden mit neuen Schulden.

Kein schönes Bild: Die Zinsen für US-Staatsanleihen steigen. (Grafik: zerohedge)

US-Blase: Kosten für die Staatsschulden stiegen deutlich

Die Zinsen auf US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nähern sich der Drei-Prozent-Marke. Das hat gravierende Auswirkungen. Experten warnen, dass die größte Blase in der Geschichte der Welt bald platzen könnte, mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

Goldman Sachs wettet gegen den Markt - auch bei Gold. (Grafik: Zero Hedge)

Goldman rät zum Verkauf von Gold – und kauft selbst in großem Stil

Die Zahlen aus dem zweiten Quartal belegen, dass Goldman Sachs wieder einmal gegen den Markt gewettet hat. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Banker ihren Kunden zum Verkauf des Edelmetalls geraten haben, kaufte Goldman Gold-Anteile in Rekordhöhe. Den eigenen Kunden empfahl man US-Staatsanleihen, die man selbst gewinnbringend abgestoßen hat.

Zehnjährige US- Staatsanleihen (rot) haben einen wesentlich höheren Ertrag als Aktien aus dem S&P- Index (grün). (Grafik: Zero Hedge/TIC)

Kein Vertrauen in Obama: China und Japan stoßen US-Anleihen ab

Investoren aus Asien ziehen so viel Geld aus dem Markt für US-Staatsanleihen ab wie nie zuvor. Niemand außer der Fed selbst investiert noch in US-Staatsanleihen. Die Anleger befürchten den großen Crash.

Die USA sind wie damals stark abhängig von Investoren, die die Staatsanleihen kaufen. Damals setzte man auf das Pflichtgefühl der Amerikaner - diesmal sind es jedoch internationale Investoren, auf die man angewiesen ist. (Bild: Screenshot DWN)

Heißer Herbst befürchtet: Investoren fliehen aus Staatsanleihen

Immer mehr Investoren ziehen sich aus dem Anleihen-Markt zurück. Höhere Erträge am Aktienmarkt und die Manipulation des Anleihenmarktes durch die Zentralbanken sind die Gründe. Auch der weltweit größte Staatsfonds, der norwegische Öl-Fonds, reduziert seine Bestände. Ein massiver Ausverkauf könnte bevorstehen.

Entwicklung der Investitionen in italienische Staatsanleihen der drittgrößten italienischen Bank, Monte dei Paschi. (Grafik: Zero Hedge)

Bailout durch die Hintertür: Monte dei Paschi kauft italienische Staatsanleihen

Die Koalitions-Regierung in Rom hat die am Rande des Abgrunds taumelnde Monte dei Paschi di Siena mit einem umstrittenen Deal gerettet. Die Folge: Weiter drei Milliarden Euro der italienischen Steuerzahler stecken in einer Bank, über deren Verfassung im Grunde niemand mehr Auskunft geben kann.

Zentralbanken haben sichere Staatsanleihen durch Manipulation zerstört

Bisher galten Staatsanleihen als eine langweilige, aber sichere Anleihe. Insbesondere Rentenfonds setzten auf Bonds im Hinblick auf einträgliche und erfolgversprechende Renditen. Heute ist im Grunde jedes Investment in Staatsanleihen eine gefährliche Zeitbombe. Draghi und Bernanke haben mit ihren Manipulationen den Markt zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Fitch: Chinas Bankensektor steht kurz vor dem Crash

Die Zinsen am Interbankenmarkt in China sind unverhältnismäßig stark gestiegen. Für die Banken des Landes wird es immer schwieriger, sich frisches Geld zu beschaffen. Das hat negative Folgen für die Unternehmen. China droht eine Bankenkrise.

Prudential: „Der Bond-Markt ist ein Desaster“

Die Zahl der Unternehmen, die den Anleihenmarkt zur Finanzierung nutzen, ist drastisch eingebrochen. Viele wollten von den extrem niedrigen Zinssätzen profitieren. Doch das mögliche Ende der lockeren Geldpolitik treibt die Rendite in die Höhe. Die nächste Kreditklemme steht bevor.

USA: Abverkauf am Bond-Markt

Die Kurse für amerikanische Anleihen sind deutlich zurückgegangen. Entsprechend stieg die Rendite für zehnjährige Anleihen auf ein neues Hoch von 2,23 Prozent. Das Handelsvolumen am Bond-Markt ist stark gestiegen. Der Ausverkauf hat begonnen, die Bond-Blase droht zu platzen.

Im vergangenen Jahr flossen immense Gelder aus Japan in Anleihen und Aktien der Eurozone. Seit Dezember 2012 nehmen diese Kapitalflüsse jedoch ab. Die gestiegene Rendite für japanische Bonds könnte diese Entwicklung noch beschleunigen (Grafik: zerohedge).

Gefahr für den Bond-Markt: Japan will aus Euro-Zone aussteigen

Japans Käufe europäischer Anleihen trugen in der nahen Vergangenheit erheblich zur Senkung der Zinssätze bei. Dies half, die Gefahr weiterer Bailouts zumindest vorübergehend abzuschwächen. Nun drohen die Zuflüsse aus Japan zu sinken. Das könnte schnell zu einem massiven Anstieg der Anleihe-Zinsen führen und die Krise am Finanzmarkt schnell wieder beleben.