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Bonds

Das QE-Programm des EZB-Chefs Mario Draghi kommt ins Stocken. (Foto: dpa)

Draghi-Plan funktioniert nicht: Niemand will Bonds an die EZB verkaufen

Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben.

Während der Rubel weiter steigt und fällt, begibt Moskau neue Rubel-Anleihen. (Grafik: ariva.de)

Russland versucht Rubel-Stützung durch neue Anleihe

Moskau begann am Mittwoch mit der Platzierung von Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 301 Millionen Dollar. Es handelt sich dabei um die größte Anleihen-Auktion seit April 2014.

Finanzminister Yanis Varoufakis tourt seit seinem Amtsantritt durch Europa. Am Mittwoch trifft er Mario Draghi. Die EZB will nach eigenen Angaben „mit harten Bandagen“ gegen die Geldpolitik der Syriza-Regierung kämpfen. (Foto: dpa)

Varoufakis: Griechenland startet IWF-Gespräche über Umschuldung

Griechenland hat mit dem IWF als einem der großen Gläubiger des Landes Umschuldungsgespräche aufgenommen. Es geht darum, aktuelle griechische Anleihen, die im Besitz des IWF sind, umzutauschen. Zudem versprach Finanzminister Varoufakis ein Ende der Schuldenpolitik in seinem Land.

Die EZB macht Druck auf Griechenland. Währenddessen befindet sich der neue Regierungs-Chef Alexis Tsipras auf einem Zypern-Besuch. (Foto: dpa)

Griechische Banken müssen über Kredite entscheiden

Die EZB drängt Griechenland zu einer schnellen Einigung mit der EU. Andernfalls könnten die ELA-Kredite gestoppt werden.

Staatsanleihen: Ausverkauf bei Weißrussland-Bonds

Anleger in Weißrussland haben am Donnerstag Panik-Verkäufe vorgenommen. Sie fürchten Zahlungsausfälle. Zuvor hatte Präsident Alexander Lukaschenko angekündigt, dass 2015 auslaufende Devisen-Anleihen umgeschuldet werden. Doch das Finanzministerium dementierte später die Aussage des Präsidenten.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk will nur für den Handel im Inland und in Landeswährung nationale Anleihen herausgeben. (Foto: dpa)

Neue Anleihen-Auktion: Kiew kämpft um Energie-Konzern Naftogaz

Die ukrainische Notenbank wird von der Regierung in Kiew Staatsanleihen in Höhe von zwei Milliarden Dollar kaufen. Die Regierung will mit den Einnahmen offene Rechnungen des maroden staatlichen Öl-Riesen Naftogaz begleichen.

Mario Draghi griff bei der EZB-Sitzung zu einer Notmaßnahme: Um nicht feststellen zu müssen, wer gegen die Geldschwemme stimmt, wurde auf eine Abstimmung verzichtet. Ein Rechtsakt ist durch die Pressekonferenz noch nicht entstanden. (Foto: dpa)

Draghi verhindert mit Trick, dass Spaltung der EZB in Nord und Süd sichtbar wird

Um zu verschleiern, dass es eine Nord-Süd-Spaltung in der EZB gibt, hat Mario Draghi auf eine Abstimmung über die Geldschwemme verzichtet. Die deutschen Vertreter, Österreich, Estland und die Niederlande waren dagegen. Ihre Position wurde als nicht mehrheitsfähig befunden. Ein formaler Rechtsakt für die Flutung der Märkte mit einer Billion Euro existiert nicht.

Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko und Regierungs-Chef Arseni Jazenjuk wissen, dass ihr Land vor dem Bankrott steht. (Foto: dpa)

Kiew ersucht IWF um Hilfe: Ukraine kann Schulden nicht bedienen

Die Ukraine hat ein Solvenz-Problem. Die ukrainische Regierung hat daher beim IWF langfristige und hohe Kredite angefordert. Zudem will Finanzministerin Natalie Jaresko mit den privaten Gläubigern über ein Schulden-Moratorium verhandeln.

Wachstum gesenkt: Die Eurozone schwächelt, auch weil Griechenland, hier Premier Antonis Samaras, hoch verschuldet ist. (Foto: dpa)

Weltbank: Geldschwemme der EZB hilft Wirtschaft nicht

Die schwache Eurozone sorgt dafür, dass die globale Wachstumsprognose heruntergeschraubt wird. Das QE-Programm der EZB verspräche keine wirtschaftliche Heilung. Es sei nur eine „Atemübung“, so die Weltbank.

Die Billiggeld-Strategie des ZB-Präsidenten Mario Draghi dient nicht der Bekämpfung der Deflation, sondern der Banken-Rettung. (Foto: dpa)

Ankauf von Staatsanleihen: Denkfehler der EZB gefährdet Banken-Rettung

Ein Denkfehler der EZB könnte dazu führen, dass das seit Monaten lancierte Ankaufprogramm von Staatsanleihen unter Umständen nicht funktionieren könnte: Beobachter zweifeln, ob die Banken ihre Bond-Portfolios überhaupt an die EZB verkaufen werden, da sie dafür einen negativen Einlagezins der EZB von 0,2 Prozent zahlen müssen.

EZB-Präsident Mario Draghi plant den Kauf von etwa 62 Prozent der langfristigen Bonds in der Eurozone. (Foto: dpa)

EZB arbeitet bereits an Details zum Ankauf von Staatsanleihen

Die EZB bereitet den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen bereits im Detail vor. Vermutlich wird die EZB etwa 62 Prozent der langfristigen Bonds in der Eurozone kaufen. Diskutiert wird, ob Krisenstaaten an allfälligen Verlusten beteiligt werden sollen. Die EZB wehrt sich noch, Verluste bei Schuldenschnitten zu schlucken. Die Börse freut sich auf die Geldschwemme in Europa.

Banken steigen aus: Die Verstaatlichung des Bond-Markts rückt näher

Die Banken haben bei der jüngsten EZB-Programm deutlich weniger Kredite aufgenommen als erwartet. Damit deutet sich an: Der traditionelle Deal, dass die Banken das Geld geschenkt bekommen und dafür Staatsanleihen von maroden Staaten kaufen, funktioniert nicht mehr. Ob gewollt oder nicht: Die Entwicklung zeigt, dass die EZB mit ihrer Politik den Markt für Staatsanleihen zerstört hat. Nun hat sie keine andere Wahl mehr, als die Staatsanleihen selbst zu kaufen.

Regierung in Rom untätig: Draghi muss Italien auf Kosten Nord-Europas retten

Italien befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Regierung von Matteo Renzi hat bisher - ähnlich wie jene von Francois Hollande - keinerlei Reform-Absichten erkennen lassen. Eine Diskussion in der EZB zeigt: Die Italiener verlassen sich auf den einsamen Retter Mario Draghi. Die Banken Italiens werden die Haupt-Begünstigten der nächsten Geldschwemme. Das Risiko wandert in Richtung Norden.

Bond-Markt feiert Comeback von Russland

Der Wechsel von Dollar- auf Euro-basierte Anleihen hat Russischen Banken zurück auf den Anleihenmarkt verholfen. Russland will auch aufgrund der US-Sanktionen aus der Dollar-Abhängigkeit aussteigen. Bei den Anlegern kamen die russischen Euro-Anleihen gut an.

Zehnjährige italienische Staatsanleihen warfen wenig Rendite ab wie noch nie seit Einführung des Euro. (Grafik: investing.com)

Umverteilung: Draghi treibt Anleger in Italo-Bonds

Die außergewöhnlichen Maßnahmen der EZB bescheren Italien und Spanien die billigsten Kredite seit der Einführung des Euro.

Bonds werden billiger: Sparer finanzieren Schulden-Staaten

Der wichtigste Effekt der Draghi Geldschwemme hat sich am Donnerstag erwartungsgemäß eingestellt: Die Renditen für südeuropäische Krisenstaaten gingen in den Keller. Schuldenmachen, leicht gemacht - die europäischen Sparer müssen dafür bezahlen.

Crash-Gefahr: Chinas Staatsanleihen finden keine Abnehmer

Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen zu verkaufen. Die anhaltende Kreditklemme und schlechte Wirtschaftsdaten drückten die Nachfrage der Investoren. Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen erfolgreich am Markt zu platzieren. Dies ist das erste Mal seit mehr als einem Jahr, dass nicht alle Staatsanleihen verkauft wurden.

Goldman führt Griechenland zurück auf den Kapitalmarkt

Griechenland gibt erstmals seit vier Jahren Staatsanleihen aus. Die Platzierung der Anleihen wird von internationalen Großbanken organisiert, darunter auch Goldman Sachs und die Deutsche Bank. Beim Eintritt Griechenlands in den Euro hatte Goldman den Griechen geholfen, seine Zahlen zu frisieren.

Türkei: Lira stürzt ab, Bonds steigen

In der Türkei wird die Freilassung mehrerer politischer Gefangener angekündigt. Premier Erdogan scheint die Kontrolle immer mehr zu verlieren. Als Folge stürzt die türkische Lira ab.

Banken bedanken sich bei Euro-Staaten für lasche Regulierung

Die Banken der krisengeschüttelten Süd-Staaten der Euro-Zone zeigen sich für die lasche Regulierung ihres Geschäfts erkenntlich - und kaufen wieder in großem Stil Staatsanleihen. Als zusätzlichen Anreiz behält die EZB ihre Praxis bei, Bonds als vollkommen risikofrei zu klassifizieren - sehr zum Verdruss der Deutschen Bundesbank.