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Bonds

Gruß von der Titanic: Die Teilnehmer des G7-Außenministertreffens in Lübeck (von links): Italiens Außenminister Paolo Gentiloni, EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Großbritanniens Außenminister Philip Hammond, Japans Außenminister Fumio Kishida, Frankreichs Außenminister Laurent Fabius und US-Außenminister John Kerry. (Foto: dpa)

EU bekommt kalte Füße: „Fällt Griechenland, drohen wir alle zu fallen“

Die Versuche der Euro-Retter, die Folgen einer Griechenland-Pleite kleinzureden, verfangen nicht mehr: Erstmals seit Monaten entwickeln sich die Zinssätze für Staatsanleihen zwischen Süd- und Nordeuropa wieder auseinander. Das bedeutet: Ein Crash in Griechenland hätte Folgen in ganz Europa. Bei den Euro-Rettern macht sich ein mulmiges Gefühl breit.

Die Fed warnt Banken, Börsen und Anleger, sich besser auf einen Flash Crash am US-Anleihenmarkt vorzubereiten. (Foto: dpa)

US-Notenbank warnt vor Flash-Crash auf dem Bond-Markt

Der elektronische Hochfrequenzhandel beschleunigt den Markt für US-Staatsanleihen. Daraus ergibt sich die Gefahr eines „Flash Crash“, also der Absturz innerhalb von Minuten. Die Fed warnt Banken, Börsen und Investoren, sich auf so ein Ereignis vorzubereiten.

JPMorgan Chef Jamie Dimon erwartet Turbulenzen auf dem Markt für Staatsanleihen. (Foto: dpa)

USA: JPMorgan warnt vor Crash auf Markt für Staatsanleihen

JPMorgan-Chef Jamie Dimon schreibt in seinem Jahresaktionärsbrief, dass die abnehmende Liquidität bei US-Staatsanleihen zu einer Markt-Krise führen werde. Investoren bevorzugen große Markt-Tiefen und damit stabile Preise. Doch aktuell liegt eine geringe Markt-Tiefe vor. Der Anleihen-Markt steht offenbar vor einem Crash.

Während Alexis Tsipras noch in Moskau ist, meldet Athen, dass die IWF-Rate fristgerecht bezahlt wurde. (Foto: dpa)

Griechenland: Bonds auf Erholung nach Zahlung der IWF-Rate

Die griechische Regierung hat nach eigener Aussage die fällige IWF-Rate von 450 Millionen Euro überwiesen. Die griechischen Staatsanleihen erholten sich daraufhin. Die Eurogruppe stellt dem Land allerdings ein neues Ultimatum für Reformen.

EZB-Chef Mario Draghi gemeinsam mit dem spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Brüssel. Die EZB hat bisher spanische Staatsanleihen im Volumen von 5,4 Milliarden Euro erworben. (Foto: dpa)

Spanien gibt Anleihen mit Negativ-Rendite aus

Spanien hat am Dienstag erstmals Staatsanleihen mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einer negativen Rendite ausgegeben. Die Käufer dieser Anleihen würde somit weniger Geld zurückbekommen, als sie zuvor eingezahlt haben.

Das Ende der laxen Geldpolitik ist aufgeschoben, aber eben nicht aufgehoben. Werden die Konjunkturdaten wieder besser, werden die Zinsen wieder angehoben, hat Fed-Chefin Janet Yellen signalisiert. Dieser Schritt hätte massive Auswirkungen auf die USA. (Foto: dpa)

Zins-Erhöhung der Fed: Anleger und Investoren müssen sich neu orientieren

Es war ein spätes Eingeständnis der Fed, dass sich die Konjunktur in den USA deutlich abgekühlt hat. Die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinsanhebung ist damit deutlich gesunken – aber vom Tisch ist sie damit noch lange nicht. Die Entwicklung hat weitreichende Folgen für Investoren und Anleger.

Bundespräsident Joachim Gauck empfängt am 16.03.2015 vor dem Schloss Bellevue in Berlin den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit militärischen Ehren. (Foto: dpa)

Ukraine: Anleihen-Gläubiger schließen sich gegen Regierung zusammen

Mehrere Anleihen-Gläubiger der Ukraine haben sich kurz vor den Verhandlungen mit der Regierung in Kiew zusammengeschlossen und lassen sich von der US-Investmentgesellschaft Blackstone vertreten. Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko fordert von den Gläubigern einen Schuldenschnitt von 15 Milliarden Dollar. Doch diese wollen nicht nachgeben.

Goldman-Chef Lloyd Blankfein erkennt Investitions-Möglichkeiten in Russland. (Foto: dpa)

Goldman Sachs empfiehlt Kauf von russischen Staatsanleihen

Nach Ansicht der US-Investmentbank Goldman Sachs sind Rubel-Anleihen unterbewertet. Deshalb sei aktuell der beste Zeitpunkt für Anleger, in russische Staatsanleihen zu investieren. Goldman hält Russland überraschend für ein lohnendes Ziel für Investitionen.

Der Dax sprang zum ersten Mal über 12.000 Punkte. Dafür wird von Experten die EZB-Geldschwemme verantwortlich gemacht. (Grafik: ariva.de)

EZB wird Kauf-Ziel von Staatsanleihen im März verfehlen

Nach EZB-Plänen sollten die Zentralbanken monatlich Staatsanleihen für 60 Milliarden Euro kaufen. Doch die Nachfrage ist offenbar geringer: In der ersten Woche waren es lediglich Anleihen für knapp zehn Milliarden Euro. Rechnet man diesen Wert hoch, verfehlt die EZB jeden Monat ihr Ziel um 20 Milliarden Euro.

Die Heta-Anleihe sank in den vergangenen Monaten bereits um mehr als 50 Prozent. Mit der Ankündigung des Schuldenmoratoriums Anfang März kam es noch einmal zu einem signifikanten Einbruch. (Grafik: ariva.de)

Banken-Krach in Österreich: Weitere Landesbanken vor Millionen-Verlusten

Die deutschen Banken besitzen rund 40 Prozent jener Hypo-Papiere, deren Rückzahlung Anfang des Monats durch Österreich gestoppt wurde. Das bedeutet für die Banken Milliarden-Verluste. Die neuesten Fälle sind die HSH Nordbank und die Frankfurter Helaba.

Mit der Hypo-Affäre beschäftigt sich mittlerweile ein Untersuchungsausschuss im österreichischen Parlament. (Foto: dpa)

Hypo-Desaster: FMS Wertmanagement verklagt Österreich

Die Bad Bank der Hypo Real Estate, die FMS Wertmanagement, besitzt Hypo-Papiere im Umfang von 295 Millionen Euro - darunter eine Anleihe, deren Rückzahlung am 6. März fällig gewesen wäre. Das Institut hat Klage vor dem Landgericht Frankfurt eingereicht und fordert 200 Millionen Euro plus Zinsen.

Die Maßnahmen von EZB-Chef Mario Draghi sorgen für Turbulenzen am europäischen Aktienmarkt. (Foto: dpa)

Baader-Bank: QE-Programm der EZB wird scheitern

Der Chef-Analyst der Baader Bank, Rober Halver, sieht ein Scheitern des QE-Programms der EZB. Denn die Notenbanken werden sich auf Unternehmens- und Bankenanleihen und nicht auf gute qualitative Staatsanleihen konzentrieren müssen. Die Banken wollen ihre Altlasten aus der Hypothekenkrise loswerden.

Banken-Krach in Österreich: Kärnten ist am Rande der Pleite

Das Hypo-Desaster und die damit verbundene Abstufung der Bonität bringen Kärnten in ernste Finanzierungschwierigkeiten. Die österreichische Bundes-Schuldenagentur soll dem Land einen Kredit gewähren, um die Liquidität zu sichern. Kärnten garantiert noch für Hypo-Papiere mit einem Volumen von gut elf Milliarden Euro.

Die Heta-Anleihe sank in den vergangenen Monaten bereits um mehr als 50 Prozent. Mit der Ankündigung des Schuldenmoratoriums Anfang März kam es noch einmal zu einem signifikanten Einbruch. (Grafik: ariva.de)

Banken-Krach in Österreich: Europas Banken fürchten die Folgen

Der Zahlungsstopp der Hypo-Bad-Bank Heta sorgt für Unruhen in der internationalen Finanzindustrie. Moody’s stuft das mit Landesgarantien in Höhe von elf Milliarden Euro belastete Bundesland Kärnten um vier Stufen herab. Zahlreiche deutsche Banken sind mit Milliarden im Risiko.

Banken-Krach in Österreich: Staatsanwaltschaft prüft Bilanzfälschungs-Verdacht bei der Hypo

Die Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft eine mögliche Bilanzfälschung bei der Skandalbank Hypo Alpe-Adria. Untersucht wird das Jahr der Notverstaatlichung 2009. Der Vorwurf der Bilanzfälschung ist bereits Gegenstand von Gerichtsprozessen zwischen Österreich und Bayern.

Banken-Krach in Österreich: NRW.Bank droht Millionen-Verlust

Die staatliche NRW.Bank muss möglicherweise Bonds im Wert von 276 Millionen Euro abschreiben. Diese hält sie an der österreichischen Krisen-Bank Hypo. Deren Abwicklungsgesellschaft hat aber einen Zahlungsstopp veranlasst.

Der russische Finanzminister Anton Siluanow gemeinsam mit der Notenbank-Chefin Elwira Nabiullina. (Foto: dpa)

Russland platziert Anleihen im Wert von 210 Millionen Dollar

Russland hat fünfjährige Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Dollar platziert. Im Februar begab das Land Rubel-Anleihen im Volumen von umgerechnet 301 Millionen Dollar.

Das QE-Programm des EZB-Chefs Mario Draghi treibt die Immobilienpreise in den deutschen Städten in die Höhe. (Foto: dpa)

Draghi-Plan funktioniert nicht: Niemand will Bonds an die EZB verkaufen

Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben.

Während der Rubel weiter steigt und fällt, begibt Moskau neue Rubel-Anleihen. (Grafik: ariva.de)

Russland versucht Rubel-Stützung durch neue Anleihe

Moskau begann am Mittwoch mit der Platzierung von Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 301 Millionen Dollar. Es handelt sich dabei um die größte Anleihen-Auktion seit April 2014.

Finanzminister Yanis Varoufakis tourt seit seinem Amtsantritt durch Europa. Am Mittwoch trifft er Mario Draghi. Die EZB will nach eigenen Angaben „mit harten Bandagen“ gegen die Geldpolitik der Syriza-Regierung kämpfen. (Foto: dpa)

Varoufakis: Griechenland startet IWF-Gespräche über Umschuldung

Griechenland hat mit dem IWF als einem der großen Gläubiger des Landes Umschuldungsgespräche aufgenommen. Es geht darum, aktuelle griechische Anleihen, die im Besitz des IWF sind, umzutauschen. Zudem versprach Finanzminister Varoufakis ein Ende der Schuldenpolitik in seinem Land.