Alle Artikel zu:

Bonds

Im vergangenen Jahr flossen immense Gelder aus Japan in Anleihen und Aktien der Eurozone. Seit Dezember 2012 nehmen diese Kapitalflüsse jedoch ab. Die gestiegene Rendite für japanische Bonds könnte diese Entwicklung noch beschleunigen (Grafik: zerohedge).

Gefahr für den Bond-Markt: Japan will aus Euro-Zone aussteigen

Japans Käufe europäischer Anleihen trugen in der nahen Vergangenheit erheblich zur Senkung der Zinssätze bei. Dies half, die Gefahr weiterer Bailouts zumindest vorübergehend abzuschwächen. Nun drohen die Zuflüsse aus Japan zu sinken. Das könnte schnell zu einem massiven Anstieg der Anleihe-Zinsen führen und die Krise am Finanzmarkt schnell wieder beleben.

Kapitalflucht aus Italien und Spanien in vollem Gang

Der weltgrößte Vermögensverwalter, BlackRock Inc., zieht sich aus dem Geschäft mit europäischen Staatsanleihen zurück. Seine Anteile an den Wertpapieren Italiens und Spaniens hat der Finanzriese bereits reduziert. Diese Ankündigung wird die Kapitalflucht aus Europa noch beschleunigen.

EZB-Chef Mario Draghi greift in die Politik der nationalen Regierungen ein.

EZB-Schieflage: Draghi braucht das Geld der Bank-Kunden in Zypern

Für die Europäische Zentralbank geht es in der Zypern-Krise auch um das eigene Überleben: Der Großteil der Staatsanleihen von Zypern sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ein Drittel des Eigenkapitals der EZB aus. Geht Zypern pleite, wankt die EZB.

Rainer Brüderle fordert mehr Aktivitäten von der italienischen Regierung (Screenshot: DWN).

Brüderle: Italien muss Hartz IV einführen

Brüderle in Wahlkampf-Laune: Bei einer TV-Diskussion attackierte er Italien. Sie sollten aus dem Euro austreten, wenn es ihnen nicht passt. Oder aber Hartz IV einführen, um ihre Probleme zu lösen.

Die Zinsen für italienische Staatsanleihen sind seit den Wahlen deutlich gestiegen. (Grafik: Bloomberg)

Nervöser Markt: Zinsen für Italo-Bonds steigen wieder

Auf dem Bond-Markt zeigt die Diskussion um Italien erste Wirkung: Die Zinssätze für italienische Staatsanleihen sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen.

Berlusconi: Bereit für große Koalition, aber nur ohne Monti

Silvio Berlusconi bleibt unberechenbar: Am Dienstag räumte er seine Niederlage im italienischen Abgeordneten-Haus ein und bot dem Sieger Bersani die Zusammenarbeit an. Er sei zu einer großen Koalition bereit - unter einer Bedingung: Ex-Premier Mario Monti dürfe in der künftigen Regierung keine wie immer geartete Rolle spielen.

USA: Fed stottert als Dukaten-Esel

Die US-amerikanische Zentralbank riskiert, mit den Anleihen, die sie zurzeit kauft, in naher Zukunft Verluste zu machen. Das könnte dazu führen, dass die Schatzkammer der USA für mehrere Jahre nicht mit Geld versorgt werden kann.

Banken in Südeuropa kaufen wieder eifrig Staatsanleihen

Die Nachfrage nach spanischen Anleihen war angesichts der im Vergleich zu deutschen Anleihen noch rentablen Zinssätze sehr gut. Draghis Worte, Anleihen Spaniens notfalls über die EZB zu kaufen, zeigt noch immer Wirkung. Auch Italien profitiert weiterhin davon.

Die Deutsche Bank geht davon aus, dass 2013 Anleihen im Wert von 65 Milliarden Euro weniger ausgegeben werden als noch 2012 (Grafik: Deutsche Bank).

Draghi sei Dank: Auf dem Bond-Markt wird wieder spekuliert

Italien, Portugal und Irland können jubeln: Dank der Geldschwemme durch die EZB war das Jahr 2012 trotz schlechter Fundamentaldaten ein Rekordjahr für die Anleger im Bond-Markt in Europa. Die Investoren haben mit ihrer Risikofreude ausgezeichnet verdient.

Frankreich nervös: Spanien soll endlich EU-Rettung anfordern

Die Regierung in Paris fürchtet ein Übergreifen der Spanien-Krise auf Frankreich. Weil eine Spanien-Rettung die Märkte von Frankreichs Problemen ablenken könnte, drängen die Franzosen die Spanier auf einen raschen Bailout. Diese ziehen es vor, einfach ihre Rechnungen nicht mehr zu bezahlen.