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Bundesbank

Von der Volkspartei zur Splittergruppe: Pasok-Chef Evangelos Venizelos. (Foto: dpa)

EU-Sozialdemokraten bieten Syriza Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Jens Weidmann fürchtet, dass der politische Druck auf die Notenbanken in der Euro-Zone steigen wird. (Foto: dpa)

Weidmann kritisiert EZB: „Notenbanken werden zu größten Gläubigern“

Mit dem neuen Programm werden die Notenbanken im EZB-System zu den größten Gläubigern der Euro-Staaten, kritisiert Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Das berge das Risiko, dass solides Haushalten vernachlässigt wird. Zudem steige der politische Druck auf die Zentralbanken.

Union wirft Merkel mangelnde Unterstützung der Bundesbank vor

Unionspolitiker fordern von der Regierung mehr Unterstützung für Draghi-Kritiker Jens Weidmann. Es sei verheerend, dass die Bundesregierung die Bundesbank im Regen stehen lasse. Denn zahlreiche Mitglieder des Rats der EZB würden so denken wie der Bundesbank-Präsident.

Jens Weidmann muss die Werte der Bundesbank verteidigen. Sein Vorteil: Es ist seine einzige Chance. (Foto: dpa)

Bundesbank: Eine deutsche Ikone kämpft ums Überleben

Die Entscheidung der EZB über den Ankauf von Staatsanleihen ist für die Bundesbank ein Frage des Überlebens: Schon heute ist ihr Gründungs-Ideal – eine von der Politik und den Banken unabhängige Geldpolitik – zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Jens Weidmann kann zum Helden oder zur tragischen Figur werden. Aktuell sieht es danach aus, dass er den Kampf verliert. Doch vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn der Ruf der Zentralbanken ist ramponiert – und darin könnte Weidmanns letzter Trumpf liegen. Wenn er clever taktiert, kann er zum Robin Hood der deutschen Sparer werden.

Die überraschende Aufwertung des Franken dürfte die deutschen Privatkunden und die öffentlichen Haushalte Milliarden kosten. (Foto: dpa)

Franken-Kredite: Schwere Verluste für deutsche Privatkunden und Kommunen

Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro wird deutsche Privathaushalte und Kommunen Milliarden kosten. Einige Städte müssen sich auf Turbulenzen bei ihren Haushalten einstellen. Andere hoffen, dass die Währungs-Swaps eine ausreichende Absicherung bieten.

Nummerierte Goldbarren in den Regalen in einem Tresorraum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. (Foto: dpa)

Bundesbank holt Gold aus Paris und New York zurück

Die Bundesbank setzt die Rückfuhr ihrer Gold-Reserven aus New York und Paris planmäßig fort. Bei Stichproben soll es keine Beanstandungen zur Qualität gegeben haben. Die Veröffentlichung der eigentlich unspektakulären Maßnahme soll offenbar der Beruhigung der deutschen Öffentlichkeit vor dem EZB-Entscheid zur neuen Geldschwemme dienen.

Abkoppelung der Schweiz vom Euro: Für Deutschland gilt die Alternativlosigkeit. (Foto: dpa)

Nach Franken-Aufwertung: Die Stunde der Wahrheit für den Euro

Die Entscheidung der SNB, den Franken vom Euro abzukoppeln, verunsichert vor allem jene, die dem künstlichen Geld vertrauen: Sie müssen erkennen, dass Geld ein irrationaler Wert ist, selbst wenn dieser bis zur Unkenntlichkeit manipuliert wird. Für den Euro naht nun die Stunde der Wahrheit. „All in!“ ruft Mario Draghi. Der Zug rollt.

Der Belgier Peter Praet rührt die Werbetrommel zur Vergemeinschaftung der Staatsschulden in Europa, sagt jedoch nicht, dass es bei den geplanten Maßnahmen erneut um eine Banken-Rettung gehen dürfte. (Foto: dpa)

Wegen Russland-Krise: EZB bereitet Steuerzahler auf neue Banken-Rettung vor

Die EZB sieht im Ankauf von Staatsanleihen die einzige Chance, die Banken in der Euro-Zone zu entlasten. Die Banken fürchten, dass die Folgen der Sanktionen gegen Russland erhebliche Verluste im Kreditgeschäft in Osteuropa bringen könnten. Wenn sie die Staatsanleihen an die EZB verkaufen, können sie ihre Risiken auf die europäischen Steuerzahler abwälzen.

Die griechische Regierung von Antonis Samaras wartet nervös auf den dritten Wahlgang für einen neuen Präsidenten des Landes am Montag. (Foto: dpa)

Griechenland: Samaras schürt die Angst vor einem Euro-Austritt

Kurz vor dem entscheidenden dritten Wahlgang für einen neuen Präsidenten warnt Premier Antonis Samaras vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro. Dieser sei von der bei Umfragen führenden Syriza angestrebt. In Bankenkreisen kursieren Spekulationen, EZB-Chef Mario Draghi könnte die Mobilisierung von neuen Rettungsmaßnahmen bereits zwischen den Feiertagen bekanntgeben, um die Märkte zu beruhigen.

Schon Anfang kommenden Jahres könnte Draghi Italiens Staatspräsident Napolitano ablösen. Die beiden kennen sich nicht zuletzt von regelmäßigen Treffen zwischen Napolitano und der EZB (Bild: dpa)

Spekulation: Wird Draghi neuer Staatspräsident Italiens?

Gegen Ende des Jahres wird Italiens Staatspräsident höchstwahrscheinlich seinen Rücktritt ankündigen. Napolitano würde frühzeitig sein Amt niederlegen. Nach Romano Prodi und Guiliano Amato als mögliche Nachfolger kommt nun auch EZB-Chef Draghi ins Gespräch. Seine Unterstützung in der EZB nimmt ab und er soll langsam genug von den Grabenkämpfen mit der Bundesbank haben. Die Position als Staatspräsident könnte ihm den Weg in die Politik ebnen.

Der Turmbau von Babel - hier als Gemälde von Luca van Valckenborch d. Ä. (vermutlich 1596) - steht symbolisch für die Grenzen der Machbarkeit. Aus dem Turm zu Basel, wo mit der BIZ die mächtigste Bank der Welt regiert, kommt eine neue Crash-Warnung. (Foto: dpa)

Dollar zu stark: Mächtigste Bank sieht Welt-Wirtschaft in Gefahr

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat erneut vor einem Crash gewarnt: Die Stärke des Dollar, die hohe Verschuldung von Unternehmen und ein viel zu hoher Bestand an giftigen Papieren könnten äußerst negative Folgen für die Weltwirtschaft haben.

Die soziale Lage in Italien ist angespannt: Vergangene Woche kam es zu Zusammenstößen in Rom - und das, obwohl die Regierung Renzi bisher weitgehend auf Reformen verzichtet hat. (Foto: dpa)

Regierung in Rom untätig: Draghi muss Italien auf Kosten Nord-Europas retten

Italien befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Regierung von Matteo Renzi hat bisher - ähnlich wie jene von Francois Hollande - keinerlei Reform-Absichten erkennen lassen. Eine Diskussion in der EZB zeigt: Die Italiener verlassen sich auf den einsamen Retter Mario Draghi. Die Banken Italiens werden die Haupt-Begünstigten der nächsten Geldschwemme. Das Risiko wandert in Richtung Norden.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann und Finanzminister Wolfgang Schäuble wollen nicht, dass die EZB die US-Geldpolitik kopiert. (Foto: dpa)

Weidmann und Schäuble mit symbolischem Protest gegen Draghi

Wolfgang Schäuble und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnen die EZB vor einer Kopie der ultralockeren Geldpolitik der USA. Das Prinzip sei nicht die Lösung des Problems, sondern dessen Ursache, so der Finanzminister. Draghi hat deutlich gemacht, dass er notfalls ohne Zustimmung der Deutschen neue Schritte gehen will.

Was will Mario Draghi? Journalisten bei der Weihnachts-PK der EZB in Frankfurt. (Screenshot: EZB)

Geldschwemme: Draghi zeigt Deutschland die kalte Schulter

Mario Draghi will bei der Entscheidung über den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen keine Rücksicht auf deutsche Bedenken nehmen. Auch eine Ablehnung durch die Bundesbank kann die neue Geldschwemme nicht verhindern. Draghi will alle Asstets kaufen, die verfügbar sind - außer Gold.

Auf verlorenem Posten: Weidmann mit Protest-Note gegen Draghi

Der EZB-Rat entscheidet am 4. Dezember, wann er mit dem umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen beginnen wird. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann liefert dazu eine Protest-Note ab. Verhindern kann er die Aktion nicht. Die Bundesbank wird immer wieder in der EZB überstimmt.

Commerzbank führt Straf-Zinsen auf Guthaben ein

Die Commerzbank will künftig von Kunden eine Gebühr für hohe Einlagen verlangen. Zunächst gelte diese Regelung für Großkonzerne und Profi-Anleger, so die zweitgrößte deutsche Bank. Als Begründung werden die negativen Einlagezinsen der EZB genannt.

Gegen den Dollar: Bundesbank will Renminbi als Reserve-Währung

Die Deutsche Bundesbank überlegt, sich künftig Devisenreserven in Renminbi zuzulegen. Dieser ist bisher nicht frei handelbar. Über Frankfurt können allerdings seit kurzem Geschäfte in der chinesischen Währung abwickelt werden. Die ersten deutschen Banken haben bereits Transaktionen über diese Drehscheibe getätigt.

Bundesbank-Chef Weidmann stimmt zu: EZB will 1.000 Milliarden Euro drucken

Die Bundesbank hat ihren Widerstand gegen die neue EZB-Geldschwemme aufgeben: Der EZB-Rat hat am Donnerstag eine Formel beschlossen, nach der 1.000 Milliarden Euro neues Geld gedruckt werden können. Auch der Kauf von Staatsanleihen durch die EZB scheint im Jahr 2015 auf dem Plan zu stehen.

Erfindung des Euro: Kohl ignorierte die deutlichen Warnungen der Bundesbank

Helmut Kohl beschreibt sich in seinem neuen Buch als weiser Staatsmann, dessen unfähige Erben Fehler in der Euro-Politik gemacht hätten. Doch die Fakten zeigen: Kohl ignorierte fahrlässig die unmissverständlichen Warnungen der Bundesbank. Bis zum heutigen Tag haben CDU und SPD die fatalen Fehler nicht korrigiert. So wird die Geschichtsklitterung zur Grundlage für eine Politik, die auf die Analyse verzichtet und auf den blanken Machterhalt setzt.

Risiko geht an die Steuerzahler: EZB startet Ankauf von Wertpapieren

Die EZB hat am Montag mit dem umstrittenen Ankauf von Wertpapieren begonnen. Offenbar standen französische Pfandbriefe ganz oben auf der Einkaufsliste. Interessant: Die EZB entlastet die Banken damit bereits vor dem Ende des Stresstests. Das deutet darauf hin, dass einige Institute die Hilfe dringend nötig haben.