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Bundesbank

Lebensversicherer und ihre Kunden leiden gemeinsam unter der massiven Geldflut der Zentralbanken. Die investierten Euros schmelzen nur so dahin .(Foto: dpa)

Lebensversicherungen wegen Niedrig-Zinsen in der Krise

Wenn die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau bleiben, gerät jeder dritte Lebensversicherung massiv in Bedrängnis, heißt es in einem Bericht der Bundesbank. Auch die Stresstests der BaFin verweisen auf die Schieflage der Versicherungen. Ein Ende der Lebensversicherung ist Otmar Issing zufolge aber nicht in Sicht.

Die Euro-Zone ist nur noch ein Schatten ihrer selbst: Die Bundesbank sieht ambitionierte Pläne für die Vereinigten Staaten von Europa in weite Ferne gerückt. (Foto: dpa)

Bundesbank mit einem Abgesang: Der Euro-Zone geht die Luft aus

Die Deutsche Bundesbank hat in ihrem aktuellen März-Bericht einen veritablen Abgesang auf hochfahrende EU-Pläne angestimmt: Die Bundesbank sieht derzeit keine Chance auf mehr Integration oder gar eine politischen Union. Statt sich in Träumen von einem Bundesstaat Europa zu verlieren, sollte die Euro-Zone lieber ein Insolvenzrecht für Staaten vorlegen. Bisher haben die Euro-Retter diese wichtige Vorkehrung sträflich vernachlässigt.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Weidmann überweist etwa drei Milliarden Euro an das Bundesfinanzministerium. (Foto: dpa)

Bundesbank: Überschuss sinkt, Risiken steigen

Die Bundesbank überweist für das Jahr 2014 deutlich weniger Geld an den Bundeshaushalt. Für 2015 wird der Überschuss wegen der EZB-Politik weiter sinken, die Risiken jedoch steigen. In der EZB ist die Bundesbank gezwungen, Entscheidungen, die dem deutschen Steuerzahler schaden, mitzutragen.

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Absurd: Bundesbank muss wegen EZB Staatsanleihen kaufen

Die EZB kauft seit dem Vormittag Staatsanleihen: Der historische Vorgang gilt als Vorstufe zur umfassenden Finanzierung von staatlichen Schulden durch die Zentralbanken. Es kommt zwangsläufig zu grotesken Szenarien, wie etwa den auf diese Weise erzwungenen Ankauf von Bunds durch die Bundesbank.

Straf-Zinsen auf Bankguthaben: Für große Konzerne nun auch in Deutschland Realität. Die Sparer sind noch nicht betroffen. (Foto: dpa)

Deutsche Banken beginnen mit Straf-Zinsen auf Bank-Guthaben

Die großen deutschen Banken haben mit der Einhebung von Strafzinsen auf Bankguthaben von Großkunden begonnen. Der Strafzins beträgt in der Regel 0,25 Prozent für Unternehmen, die ihr Geld als Liquidität bei den Banken parken. Noch gibt es keine einheitliche Regelung und auch die kleinen Anleger werden noch geschont. Doch der Trend zu allgemeinen Strafzinsen ist unübersehbar.

Mario Draghi ist sich nicht mehr ganz so sicher, ob das QE in der Euro-Zone funktionieren wird. (Screenshot: EZB)

Europäische Zentralbank: Draghi verkündet QE, allerdings mit leichten Zweifeln

Nächste Woche will die EZB ihr Ankaufprogramm für Wertpapiere (QE) starten. Monatlich sollen Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro gekauft. Doch Draghi äußerte erstmals leichte Zweifel, ob das Programm funktionieren werde. Eines der Probleme: Niemand will seine risikolosen Bonds an die EZB verkaufen. Nur Zypern hat die Hand gehoben und versprochen, schnell ein Gesetz für Zwangsenteignungen zu verabschieden, um seine Papiere an die EZB abzugeben.

Goldbarren sind für Räuber ein begehrtes Gut. (Foto: dpa)

Gold-Raub in den USA: Täter erbeuten Edelmetall im Wert von 4 Millionen Dollar

In North Carolina haben Unbekannte einen Gold-Transport ausgeraubt und dabei Gold im Wert von 4 Millionen Dollar erbeutet. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Rande einer Pressekonferenz vor einem Vorhang mit Goldbarren-Motiv. (Foto: dpa)

Gold-Reserven: Bundesbank will Skeptiker beruhigen

Die Deutsche Bundesbank hat einen Image-Film über ihre Goldreserven veröffentlicht. Man wolle damit die Öffentlichkeit auf „leichte und unterhaltsame Art über das Thema Gold“ informieren, so Jens Weidmann. Erst im vergangenen Jahr hatte die Bundesbank 120 Tonnen Gold aus dem Ausland nach Frankfurt geholt.

Bundesbank spricht über Erleichterungen für griechische Banken

Im Schuldenstreit mit Griechenland signalisiert die Bundesbank ein Entgegenkommen für die griechischen Banken. Es könne wieder Sonderreglungen geben, sobald ein Deal unter Dach und Fach ist. Die Euro-Finanzminister unternehmen am Freitag den nächsten Anlauf zu einer Einigung.

Auch in Kanada und in der Schweiz lagern Goldbarren von Belgien. (Foto: dpa)

Belgien will Gold aus Großbritannien holen

Gold im Wert von 6,2 Milliarden Euro will Belgien aus Großbritannien zurückholen. Der genaue Zeitpunkt des Rücktransports ist nicht bekannt. 50 Soldaten sollen den Transport begleiten.

EU-Sozialdemokraten bieten Syriza Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Weidmann kritisiert EZB: „Notenbanken werden zu größten Gläubigern“

Mit dem neuen Programm werden die Notenbanken im EZB-System zu den größten Gläubigern der Euro-Staaten, kritisiert Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Das berge das Risiko, dass solides Haushalten vernachlässigt wird. Zudem steige der politische Druck auf die Zentralbanken.

Union wirft Merkel mangelnde Unterstützung der Bundesbank vor

Unionspolitiker fordern von der Regierung mehr Unterstützung für Draghi-Kritiker Jens Weidmann. Es sei verheerend, dass die Bundesregierung die Bundesbank im Regen stehen lasse. Denn zahlreiche Mitglieder des Rats der EZB würden so denken wie der Bundesbank-Präsident.

Bundesbank: Eine deutsche Ikone kämpft ums Überleben

Die Entscheidung der EZB über den Ankauf von Staatsanleihen ist für die Bundesbank ein Frage des Überlebens: Schon heute ist ihr Gründungs-Ideal – eine von der Politik und den Banken unabhängige Geldpolitik – zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Jens Weidmann kann zum Helden oder zur tragischen Figur werden. Aktuell sieht es danach aus, dass er den Kampf verliert. Doch vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn der Ruf der Zentralbanken ist ramponiert – und darin könnte Weidmanns letzter Trumpf liegen. Wenn er clever taktiert, kann er zum Robin Hood der deutschen Sparer werden.

Franken-Kredite: Schwere Verluste für deutsche Privatkunden und Kommunen

Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro wird deutsche Privathaushalte und Kommunen Milliarden kosten. Einige Städte müssen sich auf Turbulenzen bei ihren Haushalten einstellen. Andere hoffen, dass die Währungs-Swaps eine ausreichende Absicherung bieten.

Bundesbank holt Gold aus Paris und New York zurück

Die Bundesbank setzt die Rückfuhr ihrer Gold-Reserven aus New York und Paris planmäßig fort. Bei Stichproben soll es keine Beanstandungen zur Qualität gegeben haben. Die Veröffentlichung der eigentlich unspektakulären Maßnahme soll offenbar der Beruhigung der deutschen Öffentlichkeit vor dem EZB-Entscheid zur neuen Geldschwemme dienen.

Nach Franken-Aufwertung: Die Stunde der Wahrheit für den Euro

Die Entscheidung der SNB, den Franken vom Euro abzukoppeln, verunsichert vor allem jene, die dem künstlichen Geld vertrauen: Sie müssen erkennen, dass Geld ein irrationaler Wert ist, selbst wenn dieser bis zur Unkenntlichkeit manipuliert wird. Für den Euro naht nun die Stunde der Wahrheit. „All in!“ ruft Mario Draghi. Der Zug rollt.

Wegen Russland-Krise: EZB bereitet Steuerzahler auf neue Banken-Rettung vor

Die EZB sieht im Ankauf von Staatsanleihen die einzige Chance, die Banken in der Euro-Zone zu entlasten. Die Banken fürchten, dass die Folgen der Sanktionen gegen Russland erhebliche Verluste im Kreditgeschäft in Osteuropa bringen könnten. Wenn sie die Staatsanleihen an die EZB verkaufen, können sie ihre Risiken auf die europäischen Steuerzahler abwälzen.

Griechenland: Samaras schürt die Angst vor einem Euro-Austritt

Kurz vor dem entscheidenden dritten Wahlgang für einen neuen Präsidenten warnt Premier Antonis Samaras vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro. Dieser sei von der bei Umfragen führenden Syriza angestrebt. In Bankenkreisen kursieren Spekulationen, EZB-Chef Mario Draghi könnte die Mobilisierung von neuen Rettungsmaßnahmen bereits zwischen den Feiertagen bekanntgeben, um die Märkte zu beruhigen.

Spekulation: Wird Draghi neuer Staatspräsident Italiens?

Gegen Ende des Jahres wird Italiens Staatspräsident höchstwahrscheinlich seinen Rücktritt ankündigen. Napolitano würde frühzeitig sein Amt niederlegen. Nach Romano Prodi und Guiliano Amato als mögliche Nachfolger kommt nun auch EZB-Chef Draghi ins Gespräch. Seine Unterstützung in der EZB nimmt ab und er soll langsam genug von den Grabenkämpfen mit der Bundesbank haben. Die Position als Staatspräsident könnte ihm den Weg in die Politik ebnen.