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Bundesbank

Die Bankentürme am 5. Juni 2015 in Frankfurt am Main im letzten Abendlicht. Die Deutsche Bundesbank fordert eine Reduzierung der Bankfilialen. (Foto: dpa)

Bundesbank empfiehlt deutschen Banken Filial-Kürzungen

Die Deutsche Bundesbank rät den heimischen Banken, ihre Filialen im Inland abzubauen. Dadurch sollen die Geldhäuser ihre Ertragskraft stärken. Der Bankenmarkt in Deutschland sei relativ dicht besetzt und biete somit Raum für weitere Konsolidierung, so der Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret.

Die griechischen Banken wollen alle Sparguthaben über 8000 Euro um 30 Prozent kürzen. (Foto: dpa)

Bundesbank sieht mögliche Probleme beim Bargeld-Kreislauf

Die Bundesbank sieht offenbar Probleme bei der technischen Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Bargeld in Europa. Sie erwartet jedoch, dass die Probleme zu keinen größeren Verwerfungen führen - wenn sich alle Marktteilnehmer professionell verhalten. Die EZB kündigt eine Umstellung der Systemtechnik an, die am Wochenende durchgeführt wird. Es soll nur noch wenige Bugs geben.

Verbaucherpreisindizes für alle Gütergruppen im Mai 2015. (Grafik: Statistisches Bundesamt)

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

So einfach kann man die GEZ loswerden: Einzugsermächtigung widerrufen, Barzahlung anbieten. Dann wankt das System. (Foto: dpa)

Plötzlich kleinlaut: Mächtige GEZ zittert vor Ansturm der Bargeld-Zahler

Die GEZ hat offenbar große Angst, dass tausende Bargeld-Zahler das System lahmlegen könnten. Auf ihrer Website veröffentlicht die GEZ einen Text, der zeigt: Die mächtige Behörde ist richtig aufgescheucht. Wenn tausende Zahler einen einfachen Musterbrief schicken, könnte das System der GEZ zusammenbrechen.

Rechtzeitig zum Ende des Schulden-Pokers eröffnet die griechische Regierung den Staatssender ERT wieder. Im Bild Finanzminister Varoufakis mit seiner Frau Danae Stratou bei der Eröffnungs-Party. (Foto: dpa)

Euro-Retter und Griechenland arbeiten am heimlichen Schuldenschnitt

Die Troika und Griechenland arbeiten hinter den Kulissen an einem Schuldenschnitt, der etwa 43 Prozent ausmachen könnte. Alle öffentlichen Wortmeldungen über einen Grexit sind reine Ablenkungsmanöver. Niemand hat die Absicht, Griechenland offiziell in die Pleite zu schicken.

Die Sparkassen warnen vor der europaweiten Einlagensicherung. (Foto: dpa)

Der Kapitalismus steckt in der tiefsten Sinn-Krise seit seiner Erfindung

Die Diskussion um das Bargeld ist eine Ersatz-Debatte: Tatsächlich steckt der Kapitalismus in seiner tiefsten Krise, weil die Arbeiter schlecht bezahlt werden, die Einkommen ungerecht verteilt und die Menschen im Westen zu alt geworden sind. Mit der Geld-Politik ist die Sinn-Krise nicht zu lösen.

Seit der Finanzkrise zahlt die EU-Kommission, hier Präsident Jean-Claude Juncker und Finanzkommissar Pierre Moscovici, für den Aufbau des osteuropäischen Finanzsektors. Die Banken haben in den vergangenen Jahren Milliarden von den europäischen Steuerzahlern erhalten. (Foto: dpa)

Osteuropa: Gelder der EU-Steuerzahler bei Banken spurlos verschwunden

Die EU-Kommission hat in den vergangenen Jahren Milliarden an Krediten in den Aufbau des öffentlichen und privaten Finanzsektors in Osteuropa bewilligt. Doch es herrscht Unsicherheit über deren zweckmäßige Verwendung. In Moldawien macht sich Protest bei den Bürgern breit. Eine Milliarde Euro an Banken-Krediten sind spurlos verschwunden.

Österreichs Finanzminister: Wer einer Staatsbank Geld leiht, ist selber schuld

Österreich fühlt sich nicht für die Hypo-Gläubiger zuständig und verweist sie an das Bundesland Kärnten, welches die Milliarden-Garantien ausgestellt hat. Zudem seien sie selbst schuld an der Misere, denn sie seien zu unvorsichtig gewesen, so der österreichische Finanzminister Schelling.

EZB prüft Stopp der Notfall-Kredite für Griechenland

Die EZB denkt darüber nach, die „Notfall-Kredite“ für griechische Banken einzuschränken. Die Maßnahmen sehen vor, größere Abschläge auf Sicherheiten von den Banken fordern. Die EZB will damit den Druck auf Athen erhöhen, um die griechische Regierung im Schulden-Poker zum Einlenken zu bewegen.

Banken-Krach in Österreich: EZB stimmt Europas Banken auf hohe Verluste ein

Die EZB erwartet hohe Verluste für die europäischen Banken aus dem Debakel um die Hypo Alpe Adria. Nachrangige Gläubiger müssten sich sogar auf den Total-Verlust ihrer Investments einstellen.

EZB hat im März Anleihen für 52,5 Milliarden Euro gekauft

Die EZB hat in den ersten vier Wochen ihres Staatsanleihen-Kaufprogramms für 52,5 Milliarden Euro Schuldtitel gekauft. Pro Monat sieht die Geldschwemme Käufe von rund 60 Milliarden Euro vor. Zentralbank-Chef Mario Draghi will mit dem Schritt nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed die Kreditvergabe der Banken beflügeln. Investoren bezweifeln, dass dieser Plan aufgeht.

Banken-Rettung kostet deutsche Steuerzahler 236 Milliarden Euro

Deutsche Steuerzahler haben seit 2008 insgesamt 236 Milliarden Euro für die Bankenrettung bezahlt. Diese Zahl geht aus einer Mitteilung der Deutschen Bundesbank hervor. Trotz der stärker werdenden negativen Auswirkungen der Bad Banks auf die Staatsfinanzen geht die Bankenrettung auf Landesebene weiter.

Klage eingereicht: L-Bank will nicht von der EZB beaufsichtigt werden

Die Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) will sich von der EZB-Aufsicht lösen und eine Rückkehr unter die Aufsicht der BaFin und der Bundesbank antreten. Deshalb hat sie beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EZB eingereicht.

Bundesbank: Staatsschulden steigen wegen Euro-Rettung

Die deutschen Staatsschulden haben sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwei Milliarden Euro erhöht. Seit 2010 hätten sich die Schulden um 91 Milliarden Euro erhöht. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die Euro-Rettung. Das meldete die Bundesbank am Mittwoch.

Banken-Krach Österreich: Deutsche Institute zittern um 7,1 Milliarden Euro

Die deutschen Banken und Versicherungen sind der Bundesbank zufolge mit 7,1 Milliarden Euro bei der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria Group im Risiko. Nachdem die österreichische Finanzmarktaufsicht ein Schuldenmoratorium verfügt hat, drohen den Instituten schwere Verluste.

Lebensversicherungen wegen Niedrig-Zinsen in der Krise

Wenn die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau bleiben, gerät jeder dritte Lebensversicherung massiv in Bedrängnis, heißt es in einem Bericht der Bundesbank. Auch die Stresstests der BaFin verweisen auf die Schieflage der Versicherungen. Ein Ende der Lebensversicherung ist Otmar Issing zufolge aber nicht in Sicht.

Bundesbank mit einem Abgesang: Der Euro-Zone geht die Luft aus

Die Deutsche Bundesbank hat in ihrem aktuellen März-Bericht einen veritablen Abgesang auf hochfahrende EU-Pläne angestimmt: Die Bundesbank sieht derzeit keine Chance auf mehr Integration oder gar eine politischen Union. Statt sich in Träumen von einem Bundesstaat Europa zu verlieren, sollte die Euro-Zone lieber ein Insolvenzrecht für Staaten vorlegen. Bisher haben die Euro-Retter diese wichtige Vorkehrung sträflich vernachlässigt.

Bundesbank: Überschuss sinkt, Risiken steigen

Die Bundesbank überweist für das Jahr 2014 deutlich weniger Geld an den Bundeshaushalt. Für 2015 wird der Überschuss wegen der EZB-Politik weiter sinken, die Risiken jedoch steigen. In der EZB ist die Bundesbank gezwungen, Entscheidungen, die dem deutschen Steuerzahler schaden, mitzutragen.

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Absurd: Bundesbank muss wegen EZB Staatsanleihen kaufen

Die EZB kauft seit dem Vormittag Staatsanleihen: Der historische Vorgang gilt als Vorstufe zur umfassenden Finanzierung von staatlichen Schulden durch die Zentralbanken. Es kommt zwangsläufig zu grotesken Szenarien, wie etwa den auf diese Weise erzwungenen Ankauf von Bunds durch die Bundesbank.

Deutsche Banken beginnen mit Straf-Zinsen auf Bank-Guthaben

Die großen deutschen Banken haben mit der Einhebung von Strafzinsen auf Bankguthaben von Großkunden begonnen. Der Strafzins beträgt in der Regel 0,25 Prozent für Unternehmen, die ihr Geld als Liquidität bei den Banken parken. Noch gibt es keine einheitliche Regelung und auch die kleinen Anleger werden noch geschont. Doch der Trend zu allgemeinen Strafzinsen ist unübersehbar.