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Bundesbank

Die EZB will die griechische Regierung offenbar zum Einlenken bei den Reform-Verhandlungen bewegen. (Foto: dpa)

EZB prüft Stopp der Notfall-Kredite für Griechenland

Die EZB denkt darüber nach, die „Notfall-Kredite“ für griechische Banken einzuschränken. Die Maßnahmen sehen vor, größere Abschläge auf Sicherheiten von den Banken fordern. Die EZB will damit den Druck auf Athen erhöhen, um die griechische Regierung im Schulden-Poker zum Einlenken zu bewegen.

Die Spekulation mit Papieren der Hypo Alpe Adria wird nach Auffassung der EZB zu erheblichen Verlusten für etliche Banken in Europa führen. (Foto: dpa)

Banken-Krach in Österreich: EZB stimmt Europas Banken auf hohe Verluste ein

Die EZB erwartet hohe Verluste für die europäischen Banken aus dem Debakel um die Hypo Alpe Adria. Nachrangige Gläubiger müssten sich sogar auf den Total-Verlust ihrer Investments einstellen.

Mario Draghi imitiert mit dem QE der EZB die Geldpolitik der Fed. (Foto: dpa)

EZB hat im März Anleihen für 52,5 Milliarden Euro gekauft

Die EZB hat in den ersten vier Wochen ihres Staatsanleihen-Kaufprogramms für 52,5 Milliarden Euro Schuldtitel gekauft. Pro Monat sieht die Geldschwemme Käufe von rund 60 Milliarden Euro vor. Zentralbank-Chef Mario Draghi will mit dem Schritt nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed die Kreditvergabe der Banken beflügeln. Investoren bezweifeln, dass dieser Plan aufgeht.

Die Bundesbank unter Präsident Jens Weidmann muss mehr Gelder als geplant für die Bankenrettung aufbringen. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Banken-Rettung kostet deutsche Steuerzahler 236 Milliarden Euro

Deutsche Steuerzahler haben seit 2008 insgesamt 236 Milliarden Euro für die Bankenrettung bezahlt. Diese Zahl geht aus einer Mitteilung der Deutschen Bundesbank hervor. Trotz der stärker werdenden negativen Auswirkungen der Bad Banks auf die Staatsfinanzen geht die Bankenrettung auf Landesebene weiter.

Derzeit stehen 120 Großbanken in der Euro-Zone unter der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank. (Foto: dpa)

Klage eingereicht: L-Bank will nicht von der EZB beaufsichtigt werden

Die Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) will sich von der EZB-Aufsicht lösen und eine Rückkehr unter die Aufsicht der BaFin und der Bundesbank antreten. Deshalb hat sie beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EZB eingereicht.

Die Euro-Rettung stellt für die Steuerzahler ein kostspieliges Unterfangen dar. (Foto: dpa)

Bundesbank: Staatsschulden steigen wegen Euro-Rettung

Die deutschen Staatsschulden haben sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwei Milliarden Euro erhöht. Seit 2010 hätten sich die Schulden um 91 Milliarden Euro erhöht. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die Euro-Rettung. Das meldete die Bundesbank am Mittwoch.

Banken-Krach Österreich: Deutsche Institute zittern um 7,1 Milliarden Euro

Die deutschen Banken und Versicherungen sind der Bundesbank zufolge mit 7,1 Milliarden Euro bei der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria Group im Risiko. Nachdem die österreichische Finanzmarktaufsicht ein Schuldenmoratorium verfügt hat, drohen den Instituten schwere Verluste.

Der schwache Euro als Export-Hilfe ist eine Illusion. (Foto: dpa)

Lebensversicherungen wegen Niedrig-Zinsen in der Krise

Wenn die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau bleiben, gerät jeder dritte Lebensversicherung massiv in Bedrängnis, heißt es in einem Bericht der Bundesbank. Auch die Stresstests der BaFin verweisen auf die Schieflage der Versicherungen. Ein Ende der Lebensversicherung ist Otmar Issing zufolge aber nicht in Sicht.

Die Euro-Zone ist nur noch ein Schatten ihrer selbst: Die Bundesbank sieht ambitionierte Pläne für die Vereinigten Staaten von Europa in weite Ferne gerückt. (Foto: dpa)

Bundesbank mit einem Abgesang: Der Euro-Zone geht die Luft aus

Die Deutsche Bundesbank hat in ihrem aktuellen März-Bericht einen veritablen Abgesang auf hochfahrende EU-Pläne angestimmt: Die Bundesbank sieht derzeit keine Chance auf mehr Integration oder gar eine politischen Union. Statt sich in Träumen von einem Bundesstaat Europa zu verlieren, sollte die Euro-Zone lieber ein Insolvenzrecht für Staaten vorlegen. Bisher haben die Euro-Retter diese wichtige Vorkehrung sträflich vernachlässigt.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Weidmann überweist etwa drei Milliarden Euro an das Bundesfinanzministerium. (Foto: dpa)

Bundesbank: Überschuss sinkt, Risiken steigen

Die Bundesbank überweist für das Jahr 2014 deutlich weniger Geld an den Bundeshaushalt. Für 2015 wird der Überschuss wegen der EZB-Politik weiter sinken, die Risiken jedoch steigen. In der EZB ist die Bundesbank gezwungen, Entscheidungen, die dem deutschen Steuerzahler schaden, mitzutragen.

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Absurd: Bundesbank muss wegen EZB Staatsanleihen kaufen

Die EZB kauft seit dem Vormittag Staatsanleihen: Der historische Vorgang gilt als Vorstufe zur umfassenden Finanzierung von staatlichen Schulden durch die Zentralbanken. Es kommt zwangsläufig zu grotesken Szenarien, wie etwa den auf diese Weise erzwungenen Ankauf von Bunds durch die Bundesbank.

Straf-Zinsen auf Bankguthaben: Für große Konzerne nun auch in Deutschland Realität. Die Sparer sind noch nicht betroffen. (Foto: dpa)

Deutsche Banken beginnen mit Straf-Zinsen auf Bank-Guthaben

Die großen deutschen Banken haben mit der Einhebung von Strafzinsen auf Bankguthaben von Großkunden begonnen. Der Strafzins beträgt in der Regel 0,25 Prozent für Unternehmen, die ihr Geld als Liquidität bei den Banken parken. Noch gibt es keine einheitliche Regelung und auch die kleinen Anleger werden noch geschont. Doch der Trend zu allgemeinen Strafzinsen ist unübersehbar.

Mario Draghi ist sich nicht mehr ganz so sicher, ob das QE in der Euro-Zone funktionieren wird. (Screenshot: EZB)

Europäische Zentralbank: Draghi verkündet QE, allerdings mit leichten Zweifeln

Nächste Woche will die EZB ihr Ankaufprogramm für Wertpapiere (QE) starten. Monatlich sollen Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro gekauft. Doch Draghi äußerte erstmals leichte Zweifel, ob das Programm funktionieren werde. Eines der Probleme: Niemand will seine risikolosen Bonds an die EZB verkaufen. Nur Zypern hat die Hand gehoben und versprochen, schnell ein Gesetz für Zwangsenteignungen zu verabschieden, um seine Papiere an die EZB abzugeben.

Goldbarren sind für Räuber ein begehrtes Gut. (Foto: dpa)

Gold-Raub in den USA: Täter erbeuten Edelmetall im Wert von 4 Millionen Dollar

In North Carolina haben Unbekannte einen Gold-Transport ausgeraubt und dabei Gold im Wert von 4 Millionen Dollar erbeutet. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann steht in der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Rande einer Pressekonferenz vor einem Vorhang mit Goldbarren-Motiv. (Foto: dpa)

Gold-Reserven: Bundesbank will Skeptiker beruhigen

Die Deutsche Bundesbank hat einen Image-Film über ihre Goldreserven veröffentlicht. Man wolle damit die Öffentlichkeit auf „leichte und unterhaltsame Art über das Thema Gold“ informieren, so Jens Weidmann. Erst im vergangenen Jahr hatte die Bundesbank 120 Tonnen Gold aus dem Ausland nach Frankfurt geholt.

Bundesbank spricht über Erleichterungen für griechische Banken

Im Schuldenstreit mit Griechenland signalisiert die Bundesbank ein Entgegenkommen für die griechischen Banken. Es könne wieder Sonderreglungen geben, sobald ein Deal unter Dach und Fach ist. Die Euro-Finanzminister unternehmen am Freitag den nächsten Anlauf zu einer Einigung.

Auch in Kanada und in der Schweiz lagern Goldbarren von Belgien. (Foto: dpa)

Belgien will Gold aus Großbritannien holen

Gold im Wert von 6,2 Milliarden Euro will Belgien aus Großbritannien zurückholen. Der genaue Zeitpunkt des Rücktransports ist nicht bekannt. 50 Soldaten sollen den Transport begleiten.

EU-Sozialdemokraten bieten Syriza Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Weidmann kritisiert EZB: „Notenbanken werden zu größten Gläubigern“

Mit dem neuen Programm werden die Notenbanken im EZB-System zu den größten Gläubigern der Euro-Staaten, kritisiert Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. Das berge das Risiko, dass solides Haushalten vernachlässigt wird. Zudem steige der politische Druck auf die Zentralbanken.

Union wirft Merkel mangelnde Unterstützung der Bundesbank vor

Unionspolitiker fordern von der Regierung mehr Unterstützung für Draghi-Kritiker Jens Weidmann. Es sei verheerend, dass die Bundesregierung die Bundesbank im Regen stehen lasse. Denn zahlreiche Mitglieder des Rats der EZB würden so denken wie der Bundesbank-Präsident.