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Bundesbank

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat ab 2015 alle fünf Monate kein Stimmrecht im EZB-Rat. (Foto: dpa)

Groteske Rotation: Deutschland alle fünf Monate ohne Stimme in der EZB

Ab 2015 ändert sich das Abstimmungsverfahren im EZB-Rat. Deutschland wird dann alle fünf Monate bei Abstimmungen kein Stimmrecht besitzen. Bundesbank-Chef Weidmann muss dann zusehen, wie seine Kollegen ohne ihn über Währungsfragen in Europa entscheiden.

„Die Banken sollten nicht ihre Energie darin stecken, was man verhindern kann, sondern sich als Teil der Übung sehen“, so Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Nagel. (Foto: dpa)

Bundesbank genervt: Banken lassen sich nicht in die Karten schauen

Die Bundesbank fordert von den einzelnen Instituten mehr Mitarbeit beim EZB-Gesundheits-Check. Die Banken sollen sich als „Teil der Übung“ sehen. Allerdings sei es schwierig zu verhindern, dass brisante Informationen über einzelne Banken „nicht zur Unzeit publik“ werden.

Die Dicke Bertha der EZB ist in Stellung gebracht, die Zentralbanker bereit, freudig erregt, den ersten Schuss vor. (Foto: dpa)

EZB-Geldschwemme: Südländer haben gewonnen, Bundesbank ist isoliert

Die Südeuopäer triumphieren in der EZB: Das Deflations-Gespenst wurde bewusst aufgebaut, um die maroden Banken und schwache Unternehmen in Europa zu retten. Die Bundesbank hat den Kampf verloren. Im Arsenal der EZB polieren die Portugiesen bereits die Dicke Bertha.

Das Abkommen, das am Rande des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping am Freitag besiegelt wurde, gilt als Meilenstein für den Finanzplatz Frankfurt. (Foto: dpa)

Attacke gegen den Dollar: Yuan soll Europa erobern

Beim Besuch des chinesischen Präsidenten in Deutschland haben die Zentralbanken der beiden Länder eine Kooperation beschlossen. Der Zahlungsverkehr zwischen China und Deutschland wird wesentlich erleichtert. Dies wertet den Handelsplatz Frankfurt deutlich auf.

Finanzminister Schäuble plant bereits Maßnahmen, um den Versicherern unter die Arme zu greifen. (Foto: dpa)

Bundesbank warnt: Lebensversicherer können Leistungen nicht auszahlen

Wegen der niedrigen Zinsen bringen die neuen Anlagen der Lebensversicherer nicht mehr genügend Rendite, so Bundesbank und Regierung. Daher können die Versicherer ihren Kunden die versprochenen Leistungen kaum noch auszahlen.

Umgeben von Gelddruckern, hat auch Jens Weidmann wenige Möglichkeiten, dem Treiben Einhalt zu gebieten. (Foto: dpa)

Kehrtwende: Nun will auch Jens Weidmann mehr Geld drucken

Das mehrjährige Gelddrucken der EZB reicht offenbar nicht aus, um die Schulden-Probleme der Euro-Zone zu lösen. Nun macht auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann eine Kehrtwende und plädiert für ein Ankaufprogramm der EZB. Weidmann scheint jedoch nicht genau zu wissen, was er will.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann rechnet mit einem BIP-Wachstum zu Jahresbeginn. (Foto: dpa)

Bundesbank-Konjunktur: Milder Winter, schlappes Frühjahr

Die Bundesbank rechnet mit einem starken BIP-Zuwachs zum Jahresanfang. Auslöser dafür sei vor allem das florierende Baugeschäft, das von dem milden Winter profitiert habe. Im Frühjahr werde sich das Wachstum jedoch wieder verlangsamen, so die Notenbank.

Der französische EZB-Direktor Benoît Coeuré fordert einen Bankenunion ohne Wenn und Aber. (Foto: dpa)

Banken-Rettung: Frankreich fordert Zugriff auf deutsche Steuergelder

Die Franzosen machen Druck bei der Banken-Union: Nach EZB-Mann Benoît Coeuré soll es eine gemeinsame Einlagensicherung geben - also auch den Zugriff auf deutsche Steuergelder. Paris will, dass die die europäische Geldpolitik von der Banque de France gesteuert wird - nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed, also durch massives Gelddrucken.

In puncto Gelddrucken kann sogar Mario Draghi noch einiges von seinen italienischen Zentralbank-Kollegen lernen. (Foto: dpa)

Italiens Zentralbank trickst EZB aus und druckt frische Euros

Die italienischen Banken haben einen neuen Weg gefunden Geld zu drucken: Die italienische Zentralbank hat ohne ersichtlichen Grund erklärt, dass sie sich selbst neu bewerten muss. Von den Maßnahmen profitieren die Großbanken: Sie sind die Eigentümer der Notenbank. Die Iren machen offenbar dasselbe. Damit wird die EZB umgangen. Dies ist Staatsfinanzierung durch die Notenpresse - also Weimar in Mailand und Dublin.

Claudia Buch machte sich als eine der fünf Wirtschaftsweisen einen Namen. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Bundesbank: Claudia Buch wird Vize-Präsidentin

Claudia Buch wird neue Vize-Präsidentin der Bundesbank. Sie folgt damit auf Sabine Lautenschläger, die ins EZB-Direktorium wechselt. Als eine der Wirtschafts-Weisen beriet Buch die Regierung zuvor in Wirtschaftsfragen.