Alle Artikel zu:

Bundesbank

Schuld an dem großen Defizit sei die Krankenkassen-Finanzreform der großen Koalition, so die Bundesbank, hier ihr Chef Jens Weidmann (Mi.). (Foto: dpa)

Krankenkassen: Höherer Eigenanteil für gesetzlich Versicherte

Die gesetzlichen Krankenkassen werden dieses Jahr ein erhebliches Minus machen, so Berechnungen der Bundesbank. Die Versicherten müssten daher einen höheren Beitrag zahlen. Zudem sollen jene finanziell belohnt werden, die nicht mehr zum Arzt gehen.

LOHN IV

Deutschland: Die Gewerkschaften spielen bei den Löhnen keine Rolle mehr

Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer beziehen Löhne, die nicht mehr von den Gewerkschaften mitverhandelt wurden. Das Ergebnis: Die deutsche Löhne liegen weit unter dem internationalen Durchschnitt. Die Produktivität ist dagegen dramatisch gestiegen. Nun fordert sogar die Bundesbank Lohnerhöhungen.

Die Bundesbank um Präsident Jens Weidmann sieht die Strafen gegen europäische Banken kritisch. (Foto: dpa)

Bundesbank kritisiert US-Strafen gegen Europas Banken

Die Bundesbank sieht in den US-Strafen eine erhebliche Belastung für europäische Banken. Die US-Regierung hatte kürzlich eine Milliardenstrafe gegen die französische BNP Paribas verhängt. Auch der Commerzbank und der Deutschen Bank drohen Millionenstrafen.

Mario Draghi will künftig die deutschen Banken beaufsichtigen. (Foto: dpa)

Triumph für Draghi: Deutsche Banken-Aufsicht vor Entmachtung

Die Bundesbank will im Dienst der Europäischen Zentralbank die deutsche Bankenaufsicht Bafin entmachten: Die EZB solle die alleinige Aufsicht über die deutschen Großbanken haben. Die Bafin sei nicht auf Augenhöhe mit den anderen Aufsehern. Wegen der untergeordneten Rolle, die die Bundesbank in der EZB spielt, würde der Fall der Bafin den südeuropäischen Banken in die Hände spielen.

Franzosen in der EZB wollen Abwertung des Euro

Die Frankreich-Fraktion in der EZB betreibt die Abwertung des Euro, wie er von der Regierung in Paris gewünscht wird. Das EZB-Ratsmitglied Christian Noyer sagte, dass der starke Euro die wirtschaftlichen Aktivitäten und die Preisstabilität massiv belastet. Es sei daher nur logisch, dass sich der Euro schwäche. Frankreich hat in der Vergangenheit seine wirtschaftlichen Probleme stets durch Abwertungen gelöst.

Italiens Ministerpräsident Renzi will sich von der deutschen Bundesbank nichts sagen lassen. (Foto: dpa)

Renzi: Bundesbank darf sich nicht in italienische Politik einmischen

Matteo Renzi attackiert Jens Weidmann: Es gehöre nicht in das Mandat der Bundesbank, der italienischen Politik Ratschläge zu geben. Wiedmann hatte die Aufweichung der Defizit-Regeln kritisiert. Die italienische Regierung profitiert extrem von den niedrigen Zinsen der EZB.

Jens Weidmann bei der Übernahme des Posten des Bundesbank-Präsidenten mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Weidmanns Vorgänger Axel Weber. (Foto: dpa)

Sphinx Weidmann: Warum kämpft Bundesbank-Chef nicht für die deutschen Sparer?

Noch vor zwei Wochen stimmte Jens Weidmann für die Geldschwemme der EZB. Nun erklärt der Bundesbank-Präsident, dass der Negativ-Zins nichts bringen werde. Warum aber hat er dann dafür gestimmt - und nicht entschlossen die Interessen der deutschen Sparer verteidigt?

Es ist gar nicht schwer, die Stelle zu finden, an der das System brechen kann: Der IWF von Christine Lagarde weiß genau, was passiert, wenn zuviel billiges Geld im Umlauf ist. (Foto: dpa)

Der Fluch des billigen Geldes: IWF warnt vor globalem Immobilien-Crash

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einem „verheerenden“ Crash bei den Immobilien. Der IWF gesteht, dass die Staaten keine Ahnung hätten, wie man eine neue schwere Finanz-Krise verhindern könnte. Pikant: Die Warnung erfolgte bereits vor der jüngsten EZB-Sitzung – und wurde geheim gehalten.

Jens Weidmann und Bundeskanzlerin Angela Merkel: Auf Linie mit Draghi in Richtung Euro-Rettung auf Kosten der Sparer. (Foto: dpa)

EZB: Auch Jens Weidmann hat für Geld-Schwemme gestimmt

Die Bundesbank hat die EZB-Entscheidung mitgetragen: Mario Draghi vermeldete stolz, dass die Geld-Schwemme einstimmig beschlossen wurde. Das bedeutet: Angela Merkel gibt der politischen Stabilität der Euro-Zone Priorität über den Schutz der deutschen Sparer.

Montgu Norman, Gouverneur der Bank of England, und EZB-Chef Mario Draghi: Wann immer Zentralbanker außerordentliche Maßnahmen ankündigen, wird es für die Sparer gefährlich. (Fotos: Bank of England Museum, dpa)

Sparer, aufgepasst: Mario Draghi kämpft gegen die unsichtbare Hand

Mario Draghi dürfte am Donnerstag bei der EZB-Pressekonferenz außergewöhnliche Maßnahmen verkünden. Mit fast gleichlautenden Worten wollte 1931 der Chef der Bank of England, Montague Norman, den Kapitalismus retten. Die Geschichte wiederholt sich: Die Sparer werden enteignet, damit die Regierungen weiter Schulden machen können. Am Ende steht das böse Erwachen.