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EU-Kommission

Kommissionspräsident Juncker tritt dafür ein, dass die Staaten Osteuropas stark in Brüssel vertreten sind. (Foto: dpa)

Gegen Russland: EU will Top-Job an Osteuropäer vergeben

EU-Kommissionspräsident Juncker fordert von den Mitgliedstaaten, dass Osteuropa den Posten des Außenbeauftragten oder des Ratspräsidenten erhält. Der Osten Europas sei durch die Ukraine-Krise traumatisiert. Juncker will die osteuropäischen Staaten durch diese Geste weiter von Russland loseisen.

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Insolvenz-Verschleppung: Italiens Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Am Gängelband der USA: Barroso und Van Rompuy, hier mit Petro Petroschschenko, müssen ihren Kopf für die Sanktionen gegen Russland hinhalten. Die Regierungschefs wollen es sich mit Putin nicht verscherzen. (Foto: dpa)

Angst vor Putin: Staatschefs schicken EU-Technokraten vor

Die EU-Präsidenten Van Rompuy und Barroso haben feierlich angekündigt, dass es gegen Russland Sanktionen geben werde. Die Regierungschefs haben die beiden Bürokraten vorgeschickt. Sie wissen, dass die Sanktionen für ihre eigenen Bürger teuer werden. Und kein Land will es sich wirklich mit Putin verscherzen.

Der Preis der Abhängigkeit: EU nimmt Gas-Geschäfte von Sanktionen aus

Die EU will mit aller Härte gegen Russland vorgehen, schreckt jedoch vor einem Gas-Streit zurück. Wegen der großen Abhängigkeit der EU-Staaten vom russischen Gas sollen Geschäfte in diesem Bereich von den Sanktionen ausgenommen werden.

„Wenn ich mir überlege, dass in Zukunft das Färben von Ostereiern nicht mehr möglich ist, dann ist das einfach absurd“, sagte Österreichs Agrarminister Rupprechter. (Foto: dpa)

EU-Kommission will Färben von Ostereiern verbieten

Österreich und Deutschland lehnen Pläne der EU-Kommission ab, die biologische Landwirtschaft strenger zu kontrollieren. Den Plänen zufolge dürfen Bauern künftig nicht mehr zwischen biologischem und konventionellem Anbau wechseln. Agrarminister Schmidt fürchtet die Schließung von kleineren und mittleren Ökobetrieben.

Griechenlands Premier Antonis Samaras hat wiederholt gesagt, sein Land brauche keinen weiteren Bailout. (Foto: dpa)

Griechenland ist immer noch pleite und braucht neue Kredite

Der IWF erwartet im griechischen Haushalt für 2015 ein Loch von 12,6 Milliarden Euro. Das Land ist voraussichtlich nicht in der Lage, auf den Finanzmärkten ausreichend Kredite zu erhalten. Daher seidie Troika gefordert, Griechenland mit einem dritten Bailout zu Hilfe zu kommen. Im Hilfsfonds für die Banken des Landes ist noch Geld übrig.

Die Harmonie in der EU soll nicht durch Skeptiker gestört werden. Deswegen ist Martin Schulz gegen kritische Kommissare im der neuen Kommission unter Präsident Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Schulz: Euro-Skeptiker können nicht EU-Kommissare werden

Nach Ansicht von Martin Schulz kann ein Politiker nicht EU-Kommissar werden, wenn er dem Euro skeptisch gegenübersteht. Der designierte britische EU-Kommissar muss also seiner Euro-Skepsis abschwören, wenn er den Job bekommen will. Die EU bekommt immer deutlichere Züge einer parareligiösen Sekte.

Die beiden größten Reformer der EU-Geschichte: Jean-Claude Juncker will die Bürokratie mit eigenen Bürokraten bekämpfen. Edmund Stoiber hat die Bürokratiereform so effizient betrieben, dass kein einziges Ergebnis sichtbar wurde. (Foto: dpa)

Juncker will Behörde für Bürokratie-Abbau errichten

Der neu gewählte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wartet mit einer brillanten Idee auf: Er will eine neue Behörde errichten, um die Bürokratie in der EU abzubauen. Zuletzt war in Brüssel Edmund Stoiber als Reformer gescheitert. Seine Rekord-Bilanz: Er konnte kein einziges Ergebnis vorlegen.

Jeder zweite junge Spanier ist noch immer arbeitslos. Viele von ihnen wollen nicht länger auf Maßnahmen der Politik warten und suchen ihr Glück in anderen Teilen Europas - wie diese drei Spanier in Goslar. (Foto: dpa)

EU: Außer Versprechen gab es bisher nichts für arbeitslose Jugendliche

Im Dezember 2012 beschloss die EU-Kommission ein Beschäftigungspaket für junge Menschen. Doch von den 6 Milliarden Euro, mit denen groß die Schaffung neuer Arbeitsplätze angekündigt wurde, ist bis heute kein Cent geflossen. Die EU hatte sich Finnland als Vorbild genommen: Doch dort sieht man, dass eine staatliche Garantie nichts bewirkt.

Die EU-Kommission kritisiert, dass Dänemarks Regierung von Helle Thorning-Schmidt den Oraltabak nicht verbietet. (Foto: dpa)

Wegen Oraltabak Snu: EU will Sanktionen gegen Dänemark verhängen

Die EU-Kommission hat Dänemark beim Europäischen Gerichtshof verklagt. Denn das Land ignoriert seit zwei Jahren ein EU-Verbot des Oraltabaks Snus. Die Kommission fordert von Dänemark, es solle seine Gesetze endlich an die EU anpassen.