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EU

Angela Merkel am Donnerstag in der Schweiz. (Foto: dpa)

Absage an die EU: Merkel will keine europäische Armee

Angela Merkel hat der Bildung einer eigenen EU-Armee eine Absage erteilt. Sie glaubt nicht an das Ende der nationalstaatlichen Armeen.

Die Geldpolitik der EU soll vorerst nicht umgebaut werden. Dafür seien die wirtschaftlichen Indikatoren zu gut. (Foto: dpa)

Mehr billiges Geld: EZB vor Richtungs-Entscheidung

Spekulationen über eine weitere Zinswende oder eine Änderung im Wertpapierkauf bleiben wohl erst einmal erhalten. Die wirtschaftlichen Aussichten der EU seien jedoch trotz der Situation in China zu gut, um eine vorschnelle Lockerung der Geldpolitik der Euro-Zone zu rechtfertigen.

Eine schwierige Beziehung: Angela Merkel und Francois Hollande. (Foto: dpa)

Merkel in der Defensive: Frankreich will Euro-Raum neu gründen

Frankreich erhöht den Druck auf Deutschland: Die Regierung fordert, der Euro-Raum neu zu gründen - inklusive Transfers über alle nationalen Grenzen hinweg. Angela Merkel reagiert kühl. Doch sie hat keinen überzeugenden Gegenentwurf.

Die Schaffner sollen nach Wünschen der EU zu bewaffneten Train Marschalls werden. (Foto: dpa)

EU will bewaffnete Zugbegleiter im ICE

Die EU will künftig bewaffnete Zugbegleiter in allen europäischen Hochgeschwindigkeitszügen. Zudem soll das Gepäck der Fahrgäste von einem Metalldetektor überprüft werden. Auch Nacktscanner sind im Drei-Punkte-Plan aus Brüssel vorgesehen.

Die Neuregelung stört vor allem die Banker in Großbritannien. In 2014 mussten sie sich mit weniger Boni abfinden. Die Sonderzahlungen gingen um 13,6 Milliarden Pfund zurück. (Foto: dpa)

Banken laufen Sturm gegen EU-Bonuseinschränkungen

Eigentlich hatte die EU Deckelungen für Banker-Boni beschlossen. Doch der Druck der Finanz-Lobby lässt nicht nach. Die Banker versuchen durch die Hintertür, die neuen Regeln aufzuweichen. Im Fokus stehen die Auseinandersetzungen der Bankenlobby mit der EU-Kommission über neue Regelungen der Bonuszahlungen.

Nicht nur in Spielzeug, sondern auch in Kosmetika und Kleidung können Weichmacher zum Einsatz kommen. (Foto: dpa)

Plastik-Weichmacher in der Schwangerschaft können Erbgut verändern

Der Einsatz von Chemikalien in verschiedenen Produkten kann zu einem erheblichen Gesundheitsrisiko werden. Um gefährlich zu sein, müssen entsprechende Chemikalien nicht in erst in Lebensmitteln gelangen. Selbst der Umgang mit Plastikgegenständen kann das Erbgut von Ungeborenen schädigen.

Rund 300 Bundeswehrsoldaten sind dafür mit zwei Schiffen im Einsatz, hier die Fregatte „Schleswig-Holstein“. (Foto: dpa)

Militär-Einsatz im Mittelmeer: Bundeswehr darf künftig Schlepper-Schiffe zerstören

Deutsche Marinesoldaten könnten im Mittelmeer schon bald Jagd auf Schiffe von Schleuserbanden machen. Die EU will ihren Militäreinsatz möglichst schnell ausweiten.

Die Schweizer Energieunternehmen sind geschwächt. Die Marktliberalisierung wird könnte weitere Einschläge nach sich ziehen. (Foto: dpa)

Schweizer Energiewirtschaft steckt wegen fallender Preise in der Krise

Sinkende Strompreise, große Konkurrenz und neue gesetzliche Regelungen belasten die Schweizer Energiewirtschaft. Die geplante Liberalisierung des Strommarktes wird deswegen weiterhin sehr kritisch gesehen. Sogar von europäischer Ebene kommen Anforderungen.

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Frankreichs neuer Kurs: Wahl-Geschenke statt Finanz-Disziplin

Frankreichs Sozialisten bereiten die ersten Wahlgeschenke in Form von niedrigeren Einkommenssteuern vor. Damit dürften sich die Defizite weiter erhöhen. Der Konflikt mit Deutschland über die Finanzdisziplin in der EU erhält dadurch neue Schärfe.

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

EU-Staaten wollen Flüchtlinge mit Militär-Einsatz zurückdrängen

Tschechien will seine Armee an die Landesgrenzen schicken, um Flüchtlinge abzuwehren. Bulgarien und Ungarn setzten das Militär bereits gegen Flüchtlinge ein. Zudem schlägt der tschechische Präsident eine gemeinsame EU-Armee vor, um die Schengen-Grenzen mithilfe der Nato dicht zu machen.

Barack Obama hat zum unwiderruflichen Ende seiner Amtszeit die Chance, sich des Friedensnobelpreises als würdig zu erweisen. (Foto: dpa)

Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.

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Deutsche Wirtschaft in Russland fordert Ende der Sanktions-Spirale

Die deutsche Wirtschaft in Russland hält die EU-Sanktionen gegen Russland für wirkungslos und fordert das Ende des Straf-Wettlaufs. Die Sanktionen würden die schwierige Lage der deutsche Unternehmen in Russland weiter verschärfen.

Russland verbannt westliche Waschmittel aus Supermärkten

Russland reagiert weiter auf die US-Sanktionen und verbannt zahlreiche Waschmittel westlicher Hersteller aus den Supermärkten. Betroffen sind unter anderem die Konzerne Procter&Gamble und Colgate-Palmolive. Auch Produkte des deutschen Henkel-Konzerns sollen auf der Liste stehen.

Henry Kissinger bei einem Besuch bei Wladimir Putin im Juni 2008 in Moskau. (Foto: ERGEY SUBBOTIN / RIA NOVOSTI POOL / dpa)

Kissinger entzaubert Obama: Putin wollte Freund des Westens sein

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger hat der US-Regierung von Barack Obama vorgeworfen, Russland in die Hände Chinas zu treiben. Wladimir Putin habe keine Kriegsabsichten gegen die Ukraine verfolgt. Durch die Unfähigkeit der EU und den Dilettantismus der USA sei aus einem Politiker, der eigentlich zum Westen gehören will, ein neuer russischer Zar geworden.

Es scheint etwas außer Kontrolle geraten zu sein an den Märkten am 24. August 2015. (Foto: dpa)

Chaos an den Märkten: Ein monumentaler Crash deutet sich an

Der Börsen-Crash am „Schwarzen Montag“ dürfte erst der Anfang sein: Von China ausgehend erwischt der Absturz viele Anleger auf dem falschen Fuß. Fast alle Sektoren weltweit werden betroffen sein. Die Zentralbanken sind machtlos, sie haben ihr Pulver verschossen. Ein monumentaler Crash deutet sich an.

Bei der Fußball-WM in Russland hat adidas die Nase vor dem US-Rivalen Nike. Hier in Foto vom 3.000 Meter Hindernislauf im Luzhniki Stadion von Moskau. (Foto: dpa)

Deutsche Exporte nach Russland brechen dramatisch ein

Der Rückgang der deutschen Exporte nach Russland hat sich im ersten Halbjahr dramatisch beschleunigt: In den vergangenen drei Jahren haben sich die Exporte halbiert, weil die EU-Sanktionen eine ohnehin fragile Lage weiter verschärft haben. Deutsche Unternehmen wie adidas stellen den russischen Markt trotzdem nicht in Frage.

Kriege sind kein Schicksal: Sie können und müssen verhindert werden, wenn der Welt wirklich am Schicksal der Flüchtlinge gelegen ist. Im Bild der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, mit den Botschaftern Großbritanniens (Mark Lyall Grant) und der USA (Samantha Power). (Foto: dpa)

Flüchtlinge: Stoppt endlich den Wahnsinn der globalen Wirtschafts-Kriege!

Die Flüchtlings-Welle ist nicht mit moralischen Appellen an die Rechtsextremen zu stoppen. Europa muss endlich außenpolitisch erwachen und die verbündeten USA zwingen, ihre willkürlich angezettelten globalen Wirtschafts-Kriege zu beenden. Sonst fällt die Welt in ein finsteres Mittelalter zurück. Krieg ist kein Schicksal. Er wird von Menschen gemacht. Er muss von Menschen verhindert werden.

Der polnische Präsident Andrzej Duda bei seinem Besuch bei Estlands Toomas Hendrik Ilves (rechts). (Foto: dpa)

Gegen Russland: Polen fordert Nato-Stützpunkte in Ost-Europa

Polen sieht in Russland eine ernste Gefahr für Ost-Europa und fordert die Einrichtung von Nato-Stützpunkten. Der polnische Präsident sieht gar „imperiale Tendenzen“ seitens Russlands.

Tausende Flüchtlinge wollen Griechenland an der Grenze zu Mezedonien verlassen. (Foto: dpa)

Tausende Flüchtlinge durchbrechen griechisch-mazedonische Grenze

Tausende Flüchtlinge haben am Samstag die griechisch-mazedonische Grenze durchbrochen und sind in die frühere jugoslawische Teilrepublik eingedrungen. Gleichzeitig gerieten bis zu 3.000 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer in Seenot.

Die Tatsache, dass die EU und die USA Russlands Präsident Wladimir Putin als neues Feindbild ins Visier genommen haben, ist für die deutsche Rüstungsindustrie ein ausgesprochener Glücksfall. (Foto: dpa)

Gegen Russland: Deutsche Waffen-Industrie profitiert vom Kalten Krieg

Währen die zivile deutsche Wirtschaft den neuen Kalten Krieg gegen Russland mit schweren Export-Einbrüchen als Desaster erlebt, frohlockt die heimische Rüstungsindustrie. Die Neudefinition von Russland als Feind beschert den Waffen-Herstellern ein Konjunktur-Hoch in Osteuropa.