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EU

Angela Merkels Fiktion, dass die griechischen Schulden auf eine guten Weg seien, fällt in sich zusammen. (Foto: dpa)

Griechenland: USA rufen den Zahltag für Europa aus

Die US-Regierung hat offenbar entschieden, dass in der Schuldenorgie in der Eurozone nun Tabula rasa gemacht werden muss. Der Crash in Griechenland wird zum Zahltag für die europäischen Steuerzahler und Sparer in Griechenland.

Griechenland ist erst der Anfang. Die EU stellt weitere Haftungen für Euro-Pleitestaaten in Aussicht. (Foto: dpa)

EU: Griechenland ist der erste Schritt zur radikalen Transfer-Union

EU-Präsident Tusk bereitet die zahlungskräftigen Europäer darauf vor, dass sie künftig für Pleitestaaten einstehen müssen. Griechenland ist demnach der Beginn einer radikalen Umverteilung in der Eurozone.

Die griechischen Kommunisten bei einem Aufmarsch am Donnerstag in Athen. (Foto: dpa)

Griechenland: Umfrage sieht knappe Niederlage für Tsipras

Einer aktuellen Umfrage zufolge könnten die Ja-Stimmen beim Griechenland-Referendum die Mehrheit erhalten. In diesem Fall ist der Rücktritt von Alexis Tsipras zu erwarten. Die Troika hofft, dann mit einer Technokraten-Regierung den bisherigen Kurs fortzusetzen.

Die große Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten will in Europa herrschen. Daher fordert SPD-Mann Martin Schulz (hier mit Angela Merkel und Mariano Rajoy) den Sturz von Alexis Tsipras. (Foto: dpa)

Dreiste Intervention: EU will Syriza-Regierung in Griechenland stürzen

Die EU forciert das Tempo in ihrem Bemühen, die Syriza-Regierung in Griechenland zu stürzen. EU-Präsident Martin Schulz wünscht sich eine Übergangsregierung und danach das Verschwinden der Tsipras-Partei. Erstmals agitiert ein EU-Organ offen gegen eine demokratisch gewählte Regierung in einem Mitgliedstaat.

Die griechische Fahne vor der Bastille in Paris, hochgehalten von Abtrünnigen der französischen Sozialisten. (Foto: dpa)

Frankreich: Tausende abtrünnige Sozialisten demonstrieren für Tsipras

In Frankreich haben tausende Sozialisten ihren Parteichef brüskiert und sind für die griechische Syriza auf die Straße gegangen. Francois Hollande ist gegen das Referendum, hat aber offenbar große Schwierigkeiten, die Einheit der Partei zu wahren.

Christine Lagarde und Mario Draghi: Die Suche nach dem Schuldigen wird bald auch innerhalb der Troika losgehen. Das nun ans Licht gekommene Milliarden-Fiasko wirft die Frage auf, warum alle Kontrollmechanismen bei der Euro-Rettung versagt haben. (Foto: dpa)

Euro-Krise: IWF-Analyse zeigt Desaster von historischem Ausmaß

Nun ist klar, warum der IWF in den Panik-Modus verfallen ist: Selbst ohne Referendum hätte Griechenland weitere 50 Milliarden Euro gebraucht - nur um auf einen tragfähigen Schuldenstand zu kommen. Tatsächlich geht der Bedarf eher in Richtung 100 Milliarden Euro. Diese Zahlen sind ein Fiasko für die Reputation der Troika. Sämtliche griechischen Regierungsmitglieder der vergangenen Jahre müssten sich nun eigentlich vor Gericht verantworten.

Die griechischen Banken öffneten am Mittwoch und Donnerstag nur kurz, um den Rentnern ihre Pensionen auszuzahlen. Ein normaler Betrieb ist momentan aber ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Griechische Banken können nicht am Montag öffnen

Schlechte Nachrichten für die griechische Bevölkerung: Die Banken werden nicht am Montag öffnen, sondern erst nach einem neuen Abkommen mit den Gläubigern. Die Regierung behauptet, sie werde niemals die Sparguthaben antasten.

Der Euro stieg am Donnerstag um bis zu 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 9,37 Kronen. (Grafik: ariva.de)

Gelddrucken erfolglos: Schweden senkt überraschend Leitzins

Die schwedische Notenbank hat angesichts der Griechenland-Krise den Leitzins auf minus 0,35 gesenkt. Die überraschende Lockerung hat der Krone zugesetzt. Der Euro stieg am Donnerstag um bis zu 1,2 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch.

Hoher Andrang vor den Banken am Donnerstag. (Foto: dpa)

Erneute Tumulte vor griechischen Banken

In Griechenland ist es vor den Banken erneut zu tumultartigen Szenen gekommen. Rund 1000 Filialen haben geöffnet, damit die Rentner ihre Pensionen abholen können. Sie bekommen bis zu 120 Euro ausgezahlt.

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble am Mittwoch im Bundestag: Ein Clique will sich Europa krallen. (Foto: dpa)

Alle Macht der Clique: Merkels eiskalte Vision für Europa

Angela Merkel hat eine eiskalte Vision von Europa: Die herrschende Clique muss an der Macht bleiben. Daher will sie die Syriza-Regierung in Griechenland stürzen – koste es, was es wolle. Das Referendum wird zum Fanal für die Griechen: Sie sollen zu ihrer eigenen Knechtschaft „Ja!“ sagen. Solch ein zynisches System ist dem Untergang geweiht.

Skeptischer Blick nach Europa: Die Amerikaner trauen den Finanz-Künsten der EU nicht. (Foto: dpa)

Wegen Nato: USA wollen Crash des griechischen Finanzsystems verhindern

Die USA stützen offenbar das griechische Finanzsystem, um einen Banken-Crash zu verhindern. Die Amerikaner können einen „failed-state“ an der Nato-Südflanke nicht gebrauchen.

Diese Annäherung wird in Brüssel mit Missfallen gesehen: Italiens Premier Matteo Renzi bei seinem Besuch in Moskau mit Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Gegen die EU: Italien fordert Ende der Ausgrenzung Russlands

Italiens Premier Matteo Renzi hat am Mittwoch die Russlandpolitik der EU kritisiert. „Es ist ein Fehler, Europa als Anti-Russland zu definieren“, so Renzi. Doch genau dies sei der Fall in Osteuropa.

EZB versorgt griechische Banken weiter mit Not-Krediten

Die EZB hat beschlossen, die griechischen Banken weiter mit Notkrediten zu versorgen. Ob allerdings die bisherige Höhe reicht ist unklar. In Griechenland droht eine Banken-Panik mit unabsehbaren Folgen. Die Euro-Retter haben entschieden, die Lage für das griechische Volk weiter zu eskalieren - und gießen weiter Öl ins Feuer.

Ratloser Rentner vor einer Bank-Filiale in Athen. (Foto: dpa)

Bericht aus Griechenland: Chaos pur, und es wird jede Minute schlimmer

Die deutsche Unternehmerin Gaby Guzek betreibt in Thessaloniki ein Restaurant. Sie schildert, wie sich die Lage in Griechenland praktisch von Minute zu Minute verschlechtert. Immer weniger Läden akzeptieren griechische Bank-Karten. Flüge werden abgesagt, weil das Flugbenzin nicht im voraus bezahlt werden kann. Das Online-Banking bricht zusammen. Am Abend wurde das Limit für Abhebungen bei Bankomaten von 60 auf 50 Euro gesenkt.

Ein Mitarbeiter der griechischen National Bank of Greece verteilt in Athen Warte-Numnmern an die ungeduldigen Rentner. (Foto: dpa)

Griechen-Premier Tsipras: Die Renten und Gehälter sind sicher

Der griechische Premier Alexis Tsipras hat den Griechen im öffentlichen Dienst versichert, dass ihre Renten und Gehälter sicher seien. Wir lange das noch der Fall sein wird, konnte Tsipras nicht sagen.

Angela Merkel am 1. Juli im Bundestag: Ordnung muss sein. (Foto: dpa)

Technokratisch, pastoral, hohl: Angela Merkels Rede zur Zukunft Europas

Angela Merkel hat im Bundestag zu Euro-Krise gesprochen. Die Rede war eine Mischung aus pastoralen Arabesken und technokratischem Ziegenkäse. Mit der Realität hat das alles wenig zu tun.

Alexis Tsipras ist angezählt: Es gibt kaum noch eine List, mit der er sich der finalen Punch der Troika entziehen wird können. (Foto: dpa)

Troika wartet auf den Knock-Out: Tsipras wankt, aber er fällt noch nicht

Die griechische Regierung scheint unter dem Druck der EU einzuknicken: Premier Tsipras hat einen Brief geschrieben, in dem er fast alle Anordnungen der Troika erfüllt. Doch Wolfgang Schäuble reicht das noch nicht. Tsipras wankt. Er ruft das Volk zu Hilfe. Die Troika bereitet ihn auf den finalen Punch vor. Wir erleben das Schauspiel einer politischen Demontage.

Hamburg will sich mit einer Elbvertiefung unabhängiger von Flut und Ebbe machen. (Foto: dpa)

EuGH errichtet Hürde für Vertiefung der Elbe

Der Europäische Gerichtshof urteilt, dass eine Vertiefung der Elbe nicht zulässig sei. Hamburg will sich mit dem umstrittenen Großprojekt der Elbvertiefung unabhängiger von Ebbe und Flut machen.

Griechische Rentner am Mittwoch vor einer Bank im Athener Vorort Peristeri. (Foto: dpa)

Rentner wollen ihr Geld: Tumulte vor griechischen Banken

In Griechenland ist es vor den Banken zu tumultartigen Szenen gekommen. Einige Filialen haben geöffnet, damit die Rentner ihre Pensionen abholen können. Die Griechen haben keine Gewissheit, wie lange sie Geld bekommen können.

Die Gespräche zwischen der Gasgesellschaft Naftogaz of Ukraine und dem russischen Energie-Riesen Gazprom sind gescheitert. (Foto: dpa)

Ukraine: Naftogaz stoppt Importe von russischem Gas

Die Ukraine hat am Mittwoch den Import von russischen Gas gestoppt. Zuvor waren Preisverhandlungen zwischen dem ukrainischen Energiekonzern Naftogaz und Gazprom gescheitert.