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EU

Der Preis der Abhängigkeit: EU nimmt Gas-Geschäfte von Sanktionen aus

Die EU will mit aller Härte gegen Russland vorgehen, schreckt jedoch vor einem Gas-Streit zurück. Wegen der großen Abhängigkeit der EU-Staaten vom russischen Gas sollen Geschäfte in diesem Bereich von den Sanktionen ausgenommen werden.

Mitten in der Ukraine-Krise fährt Herman Van Rompuy auf Steuerkosten in die Dominikanische Republik, um "die bilateralen Beziehungen" zwischen den Hausherren und Haiti "zu stärken". Zahlen die Europäer dafür ihre Steuern? (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: EU vor Sanktionen gegen russische Banken

Die Amerikaner haben die EU weichgekocht: Mit der Begründung, dass Moskau bei der Aufklärung des Abschusses von MH17 nicht kooperiere, sollen kommende Woche die russischen Staatsbanken von den internationalen Kapitalströmen abgeschnitten. Danach sollen die nächsten Branchen mit Import- und Export-Verboten belegt werden.

US-Präsident Barack Obama kondoliert dem stellvertretenden niederländischen Botschafter in der Botschaft in Washington. Der Präsident wirkte ungewöhnlich bleich und verstört. (Foto: dpa)

Soldateska-Führer: Ukraine hat Abschuss von MH17 durch Rebellen provoziert

Ein Rebellenführer aus der Ost-Ukraine behauptet, eine Rebellen-Gruppe sei im Besitz eines Buk-Raketensystems gewesen. Die Regierung in Kiew habe dies gewusst und gezielt einen Luftangriff gestartet, um den Abschuss einer Zivilmaschine zu provozieren. Die Darstellung könnte für die Regierung in Kiew und für die Amerikaner äußerst gefährlich werden.

US-Außenminister John Kerry zeigt der EU-Außenbeauftragten, wo es lang geht: Die Amerikaner werden die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Die EU wird folgen. (Foto: dpa)

EU will neue Sanktionen gegen Russland verhängen

Obwohl die Amerikaner festgestellt haben, dass Russland nicht die Verantwortung für den Abschuss für die zivile Maschine der Malaysia Airlines trägt, wollen die EU-Botschafter am Donnerstag weitere Sanktionen beschließen. Der Grund: Russland unternehme zu wenig, um die Lage in der Ost-Ukraine zu beruhigen.

Bei der Espirito Santo besteht akute Ansteckungsgefahr. Die Schweiz hat es bereits getroffen. Die EU sieht dennoch keine Gefahr und beruhigt. Europas Banken sind hingegen nervös. (Foto: dpa)

Portugal-Schock erreicht die Schweiz: Notverkauf der Espírito Santo

Die Banken-Krise in Portugal erreicht nun auch die Schweiz. Die Finanzmarktaufsicht leitete den Notverkauf der Schweizer Tochter der Espirito Santo ein. Die Folgen eines möglichen Konkurses der Espirito-Mutter seien nicht absehbar. Kunden, Vermögen und Berater gehen an ein anderes Geldhaus, die Bank selber bleibt bei den Portugiesen.

Ein Roboterarm auf der Automatica-Messe in München: Mit einer hochpräzisen Knochensäge macht er menschlichen Chirurgen Konkurrenz. (Foto: dpa)

Industrie setzt massiv auf Roboter: Was wird aus den Arbeitern in Europa?

Das Rezept für höhere Produktivität in Südeuropa liegt im massiven Einsatz von Robotern für die Industrie-Produktion. Das Problem: Die ungelernten Arbeiter verlieren ihren Job. Für die Bedienung der Roboter fehlen dagegen die IT-Experten. Das Umsteuern auf dem Arbeitsmarkt erweist sich als höchst komplex.

Portugals Präsident Anibal Cavaco Silva weiß, was sein Landsmann an der Spitze der EU, Barroso, nicht wahrhaben will: In Portugal droht ein veritabler Finanz-Crash - mit Folgen auch für die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Nächste Pleite in Portugal: Goldman Sachs muss Espírito Santo retten

Die Banken-Krise in Portugal sendet schneller als erwartet Schockwellen durch das Land. Nach der Holding der Banco Espírito Santo (BES) hat am Dienstag mit RioForte das nächste Unternehmen aus der Gruppe Insolvenz anmelden. Die Investment-Bank Goldman Sachs versucht, durch einen Einstieg die Bank zu retten. Der portugiesischen Telekom droht ein Milliarden-Verlust.

Kleine im Nachteil: Georg Fahrenschon (li.) kritisiert die EU für ihren Vorschlag zur Bankenabgabe und sieht kleine Institute benachteiligt, hier mit Jürgen Fitschen, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Co-Chef der Deutschen Bank, Bundespräsident Joachim Gauck und Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes deutscher Banken (v. li. n. re.). (Foto: dpa)

Banken-Abgabe: Sparkassen wollen nicht für Großbanken haften

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband will nicht den Ausputzer für die Großbanken spielen. Die europäische Bankenabgabe begünstige große Institute, klagt der Präsident des Verbandes, Georg Fahrenschon. Die kleinen und risikoarmen Institute müssten für die „Gefahrguttransporter unter den Banken“ zahlen.

EU-Kommission beruhigt: Banken-Krise in Portugal keine Gefahr für Europa

Der aus Portugal stammende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hält den Konkurs der Mutter-Holding der Espirito Santo Bank für ein isoliertes Ereignis, von dem keine Ansteckungsgefahr für die Banken in Europa ausgehe.

Die deutschen Exporteure stehen in der Sanktions-Schlacht zwischen den USA , der EU und Russland zwischen allen Fronten. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschaft zittert vor Russland-Sanktionen

Jedes vierte deutsche Exportunternehmen leidet unter den Sanktionen gegen Russland. Heimische Firmen, die Geschäfte mit Russland und den USA pflegen, sind doppelt betroffen, so die DIHK. Sie müssten unterschiedliche Beschränkungen der EU und der USA befolgen.